{"id":17216,"date":"2019-10-29T11:04:13","date_gmt":"2019-10-29T10:04:13","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=17216"},"modified":"2019-10-29T11:04:13","modified_gmt":"2019-10-29T10:04:13","slug":"formnext-2019-evonik-startet-materialoffensive-fuer-3d-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=17216","title":{"rendered":"formnext 2019: Evonik startet Materialoffensive f\u00fcr 3D-Druck"},"content":{"rendered":"<p>Erstmals pr\u00e4sentiert Evonik auf der diesj\u00e4hrigen formnext Messe (19.-22. November in Frankfurt am Main) seine breite Materiallandschaft f\u00fcr die additive Fertigung. Mit einer Vielfalt an innovativen \u201eready-to-use\u201c Hochleistungsmaterialien und Additiven f\u00fcr den 3D-Druck bringt das Spezialchemieunternehmen diesen einen entscheidenden Schritt n\u00e4her in Richtung Serienfertigung.<\/p>\n<p>\u201eReady-to-use\u201c steht f\u00fcr den Anspruch von Evonik in der Materialentwicklung f\u00fcr additive Fertigung. \u201eWir bieten ein Konzept an, mit dem wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern Material und Maschine effizient aufeinander abstimmen k\u00f6nnen\u201c, sagt Thomas Gro\u00dfe-Puppendahl, Leiter des Innovationswachstumsfeldes Additive Manufacturing bei Evonik.<\/p>\n<p>Der Markt f\u00fcr 3D-Druck wird heute bestimmt von Qualit\u00e4t, Designfreiheit und Effizienz. Um diesen Anspr\u00fcchen gerecht zu werden, ist eine ausgekl\u00fcgelte Materialienvielfalt genauso wichtig wie leistungsf\u00e4hige Maschinen und ganzheitliche Softwarel\u00f6sungen. Der \u201eready-to-use\u201c-Ansatz von Evonik ist auf diese aktuellen Marktbed\u00fcrfnisse ausgerichtet. \u201eMit unseren vielf\u00e4ltigen innovativen Hochleistungsmaterialien k\u00f6nnen wir daher den Weg f\u00fcr die industrielle Bauteilefertigung mittels 3D-Druck ebnen\u201c, so Gro\u00dfe-Puppendahl.<\/p>\n<p><strong>Weltweites Netzwerk<\/strong><\/p>\n<p>Mehr als zwei Dekaden Erfahrung im Bereich des 3D-Drucks m\u00fcnden in die ready-to-use Materialentwicklungsstrategie von Evonik. Der Konzern hat bereits 1996 die ersten Kunststoffpulver f\u00fcr additive Fertigung ausgeliefert und damit bis heute geltende Standards f\u00fcr Kunststoffmaterialien im 3D-Druck gesetzt. Daneben greift das Spezialchemieunternehmen auf seine \u00fcber Amerika, Europa und Asien verteilte anwendungstechnische Expertise sowie enge Kooperationen mit Kunden und Partnern zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Als erstes Produkt aus der im Fr\u00fchjahr 2019 akquirierten Technologie von Structured Polymers zur Herstellung von speziellen Polymerpulvern wird Evonik auf der formnext 2019 ein neuartiges CoPolyester pr\u00e4sentieren. Das Material verh\u00e4lt sich flexibel und z\u00e4h zugleich und ist je nach Anwendung in wei\u00df oder in schwarz produzierbar. Es erg\u00e4nzt neben dem bereits existierten PEBA-Pulver die Produktpallette an flexiblen Thermoplasten f\u00fcr pulverbasierte 3D-Druck Technologien.<\/p>\n<p>Polyamid 613 ist das neue Kunststoffpulver von Evonik f\u00fcr 3D-Druck-Anwendungen im h\u00f6heren Temperaturbereich. Das Hochleistungsmaterial \u00fcberzeugt durch eine hohe mechanische Festigkeit sowie eine hohe Chemikalien- und Temperaturbest\u00e4ndigkeit. Die W\u00e4rmeformbest\u00e4ndigkeits-temperatur (HDT B) liegt bei 195 \u00b0C. Das Hochleistungspulver weist zudem eine geringe Wasseraufnahme von unter 3 Prozent auf, die sich positiv auf die Verarbeitbarkeit im 3D-Druckprozess und die Dimensionsstabilit\u00e4t des gedruckten 3D-Bauteils auswirkt.<\/p>\n<p><strong>Filamente f\u00fcr medizinische Implantate<\/strong><\/p>\n<p>Als weltweit erstes Unternehmen hat Evonik bereits ein Kunststoff-Filament auf Basis von PEEK (Polyetheretherketon) in Implantatqualit\u00e4t zum Einsatz im 3D-Druck entwickelt. Es kann in der Fused Filament Fabrication Technologie eingesetzt werden und soll die additive Fertigung von dreidimensionalen Kunststoffteilen f\u00fcr permanente Humanimplantate erm\u00f6glichen. Dem bereits angebotenen \u201eTesting-Grade\u201c folgt demn\u00e4chst das \u201eImplant-Grade\u201c aus VESTAKEEP\u00ae i4 G, f\u00fcr welches umfangreiche zulassungsrelevante Unterlagen bereitgestellt werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist Evonik der weltweit einzig bekannte Anbieter von bioresorbierbaren Polymeren in Form von Filamenten und Pulvern f\u00fcr den 3D-Druck von implantierbaren medizinischen Ger\u00e4ten. Sie wurden entwickelt f\u00fcr die Verwendung in der Fused Filament Fabrication Technologie oder im selektiven Lasersintern.<\/p>\n<p><strong>Starke Innovationspipeline<\/strong><\/p>\n<p>Das starke Know-how in der Polymerchemie erweitert Evonik durch strategische Forschungskooperationen: Der Konzern ist vor kurzem eine Zusammenarbeit mit Cubicure, einem Spin-Off der Technischen Universit\u00e4t Wien, eingegangen, um gemeinsam neuartige, lichth\u00e4rtende Harzsystemen f\u00fcr die von Cubicure vorgestellte Hot Lithography Technologie zu entwickeln.<\/p>\n<p>In einer weiteren Forschungskooperation entwickelt Evonik mit der in S\u00fcddeutschland ans\u00e4ssigen Voxeljet AG polymerpulver-basierte Materialsysteme der n\u00e4chsten Generation f\u00fcr das skalierbare Binder-Jetting-Verfahren.<\/p>\n<p>Evonik b\u00fcndelt seine Kompetenzen im Bereich 3D-Druck im Innovationswachstumsfeld Additive Manufacturing. \u201eUnser strategischer Fokus liegt auf der Entwicklung und Herstellung von \u201eready-to-use\u201c Hochleistungsmaterialien entlang der wesentlichen Technologiestr\u00e4nge. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern bildet die Grundvoraussetzung, um Innovationen voranzutreiben\u201c, sagt Gro\u00dfe-Puppendahl.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmals pr\u00e4sentiert Evonik auf der diesj\u00e4hrigen formnext Messe seine breite Materiallandschaft f\u00fcr die additive Fertigung. Mit einer Vielfalt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14676,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-17216","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17216","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17216"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17216\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17217,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17216\/revisions\/17217"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/14676"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17216"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=17216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}