{"id":17433,"date":"2019-11-08T08:08:34","date_gmt":"2019-11-08T07:08:34","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=17433"},"modified":"2019-11-07T08:45:05","modified_gmt":"2019-11-07T07:45:05","slug":"skz-institutsdirektor-prof-dr-martin-bastian-ist-neuer-praesident-der-zuse-gemeinschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=17433","title":{"rendered":"SKZ-Institutsdirektor Prof. Dr. Martin Bastian ist neuer Pr\u00e4sident der Zuse-Gemeinschaft"},"content":{"rendered":"<p>Die Mitglieder der Zuse-Gemeinschaft haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 29. Oktober 2019 Prof. Dr. Martin Bastian einstimmig zu ihrem neuen Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Ralf-Uwe Bauer an, der seit der Gr\u00fcndung der Zuse-Gemeinschaft im Jahr 2015 an der Spitze des Verbundes der gemeinn\u00fctzigen Forschungseinrichtungen stand und nun das Amt des Vizepr\u00e4sidenten \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p>Bei der Mitgliederversammlung am 29. Oktober 2019 in Berlin fanden turnusgem\u00e4\u00df Neuwahlen des Pr\u00e4sidiums ebenso wie des Innovationsrates der Zuse-Gemeinschaft statt. Prof. Bastian, der schon von der Gr\u00fcndung der Zuse-Gemeinschaft an dem Pr\u00e4sidium angeh\u00f6rte, wurde einstimmig in das neue Amt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Bastian ist seit 2003 am SKZ t\u00e4tig und seit 2006 Direktor des Instituts mit mehr als 400 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 40 Millionen Euro. An der Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg ist er zudem seit 2011 Professor f\u00fcr das Fachgebiet Technologie der polymeren Werkstoffe.<\/p>\n<p>Das SKZ mit Hauptsitz in W\u00fcrzburg ist \u201eDie Adresse, wenn\u2018s um Kunststoff geht\u201c. Es steht f\u00fcr innovative angewandte Forschung an zukunftsweisenden Technologien, einen breit gef\u00e4cherten Akkreditierungs- und Pr\u00fcfservice sowie eine kundenorientierte Weiterbildung mit Fachtagungen auf h\u00f6chstem Niveau. Mit mehr als 410 Mitgliedern, zu denen erfolgreiche Unternehmen der Kunststoff-Industrie und verwandter Branchen z\u00e4hlen, bildet es zudem eines der bedeutendsten und dynamischsten Netzwerke im Bereich Kunststoffe \u2013 weltweit.<\/p>\n<p>Bei allen Aktivit\u00e4ten des SKZ gilt das Motto der Zuse-Gemeinschaft: Es wird Forschung betrieben, die ankommt! Das hei\u00dft, die Forscher der Institute der Zuse-Gemeinschaft sprechen die Sprache des Mittelstandes: praxisnah, zug\u00e4nglich und fair. Sie liefern Unternehmenspartnern Ideen, branchen\u00fcbergreifende Forschungsdienstleistungen und Wissen und \u00fcbersetzen so die Erkenntnisse aus der Wissenschaft in anwendbare Technologien und bereiten den Boden f\u00fcr vermarktbare Innovationen. Dadurch wird aus Wissen wirtschaftlicher Erfolg. Dieses Wissen steht den Partnern des SKZ diskriminierungsfrei zur Verf\u00fcgung. Unternehmen, die Forschung in die Anwendung bringen wollen, k\u00f6nnen sich gerne an das SKZ wenden.<\/p>\n<p>Im Bereich Kunststoffe sind neben dem SKZ zum Beispiel das IKV (Institut f\u00fcr Kunststoffverarbeitung), das KUZ (Kunststoff-Zentrum Leipzig) und das TITK (Th\u00fcringische Institut f\u00fcr Textil- und Kunststoff-Forschung) Mitglieder der Zuse-Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Dr. Bauer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktor des Th\u00fcringischen Instituts f\u00fcr Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK), \u00fcbernimmt in der Zuse-Gemeinschaft ab jetzt das Amt des Administrativen Vizepr\u00e4sidenten. Wissenschaftlicher Vizepr\u00e4sident ist k\u00fcnftig Prof. Dr. Steffen Tobisch vom Institut f\u00fcr Holztechnologie in Dresden (IHD). Neu in das Pr\u00e4sidium der Zuse-Gemeinschaft wurde Prof. Dr. Meike Tilebein von den Deutschen Instituten f\u00fcr Textil- und Faserforschung in Denkendorf (DITF) gew\u00e4hlt. Prof. Wolfgang Nebel vom Informatikinstitut OFFIS, bisheriger Wissenschaftlicher Vizepr\u00e4sident, hatte altersbedingt nicht mehr f\u00fcr das Pr\u00e4sidium kandidiert.<\/p>\n<p>Der neue Pr\u00e4sident Prof. Bastian erkl\u00e4rte anl\u00e4sslich seiner Wahl: \u201eIch danke den Mitgliedern f\u00fcr ihr gro\u00dfes Vertrauen und Dr. Bauer f\u00fcr die exzellenten Grundlagen, die er f\u00fcr eine erfolgreiche Arbeit unserer Gemeinschaft gelegt hat. K\u00fcnftig wollen wir unsere Forderungen f\u00fcr mehr Fairness in der Forschungsf\u00f6rderung mit einer deutlichen St\u00e4rkung des Transfers von der Wissenschaft in die Praxis noch st\u00e4rker in die Politik tragen, um konkrete Verbesserungen f\u00fcr die gemeinn\u00fctzigen, unabh\u00e4ngigen Forschungsinstitute auf Bundesebene umzusetzen.\u201c Er dankte Dr. Bauer f\u00fcr die wertvolle im Pr\u00e4sidentenamt ehrenamtlich geleistete Arbeit, mit der er die Zuse-Gemeinschaft und ihr Profil nachhaltig gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p>Dr. Bauer erkl\u00e4rte: \u201eSeit der Gr\u00fcndung der Zuse-Gemeinschaft mit ihren mehr als 70 Mitgliedsinstituten haben wir Wahrnehmung und Wertsch\u00e4tzung der gemeinn\u00fctzigen, privatwirtschaftlich organisierten Forschung bereits merklich erh\u00f6ht. Meinem Nachfolger w\u00fcnsche ich eine gl\u00fcckliche Hand, damit wir im Team und mit unseren Mitgliedern gem\u00e4\u00df unserem Motto \u201eForschung, die ankommt\u201c unseren zentralen Anliegen gemeinsam Geltung verschaffen.\u201c<\/p>\n<p>Das SKZ ist Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, ein Verbund unabh\u00e4ngiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.<\/p>\n<p>Quelle: SKZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mitglieder der Zuse-Gemeinschaft haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 29. 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