{"id":17580,"date":"2019-11-14T14:44:44","date_gmt":"2019-11-14T13:44:44","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=17580"},"modified":"2019-11-13T10:46:43","modified_gmt":"2019-11-13T09:46:43","slug":"lanxess-wird-bis-2040-klimaneutral","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=17580","title":{"rendered":"LANXESS wird bis 2040 klimaneutral\u00a0"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>\u0095 <strong>Erste Gro\u00dfprojekte zur CO<sub>2<\/sub>e-Senkung in Belgien und Indien in der Umsetzung<\/strong><\/li>\n<li>\u0095 <strong>CO<sub>2<\/sub>e-Bilanz wird Kriterium f\u00fcr k\u00fcnftiges Wachstum<\/strong><\/li>\n<li>\u0095 <strong>Forschungsfokus auf klimaneutrale Prozess- und Technologieinnovationen\u00a0<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>K\u00f6ln<\/strong> \u2013 Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich ein ambitioniertes Klimaschutzziel gesetzt: Bis 2040 will der Konzern klimaneutral werden und seine Treibhausgas-Emissionen von derzeit rund 3,2 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>e abbauen. Bereits bis 2030 will LANXESS den Aussto\u00df um 50 Prozent gegen\u00fcber heute auf rund 1,6 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>e reduzieren.<\/p>\n<p>\u201eIm Pariser Klimavertrag hat die Weltgemeinschaft beschlossen, die Erderw\u00e4rmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Das erfordert massive Anstrengungen aller Beteiligten. Mit unserem neuen Ziel, 2040 klimaneutral zu sein, werden wir unserer Verantwortung als globaler Spezialchemie-Konzern gerecht. Gleichzeitig sind wir k\u00fcnftig f\u00fcr unsere Kunden ein noch nachhaltigerer Partner\u201c, sagte Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG. Zudem verwies er auf die langfristige Kostensenkung durch mehr Ressourceneffizienz: \u201eKlimaschutz ist ein Business Case\u201c, so Zachert.<\/p>\n<p><strong>Klare Strategie zur Senkung von Emissionen<\/strong><\/p>\n<p>LANXESS setzt an drei Stellschrauben an, um bis 2040 klimaneutral zu werden.<\/p>\n<p>\u0095 \u00a0Klimaschutzprojekte mit gro\u00dfem Reduktionshebel initiieren:<br \/>\nLANXESS setzt in den kommenden Jahren Sonderprojekte um, die zu einer signifikanten Reduzierung von Treibhausgasen f\u00fchren. So baut der Konzern am Standort Antwerpen, Belgien, derzeit eine Anlage zur Zersetzung von Lachgas. Die neue Anlage geht 2020 in Betrieb und reduziert die j\u00e4hrlichen Emissionen des Treibhausgases um rund 150.000 Tonnen CO<sub>2<\/sub>e. Nach der Installation einer zweiten Ausbaustufe im Jahr 2023 wird der CO<sub>2<\/sub>e-Aussto\u00df um weitere 300.000 Tonnen sinken.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus stellt LANXESS die Energieversorgung seiner indischen Standorte vollst\u00e4ndig auf regenerative Quellen um. Der Konzern baut dort die Versorgung mit Biomasse und Solarenergie massiv aus und verzichtet k\u00fcnftig auf den Einsatz von Kohle und Gas. Dadurch sinkt der CO<sub>2<\/sub>e-Aussto\u00df ab 2024 um weitere 150.000 Tonnen. Mit diesen Projekten und weiteren Ma\u00dfnahmen senkt LANXESS seinen CO<sub>2<\/sub>e-Aussto\u00df bis 2025 insgesamt um 800.000 Tonnen und wird daf\u00fcr bis zu 100 Millionen Euro investieren.<\/p>\n<p>\u0095 \u00a0Emissionen und Wachstum entkoppeln:<br \/>\nLANXESS ist auf Wachstumskurs. Doch trotz steigender Produktionsmenge soll der Aussto\u00df von Treibhausgasen in den einzelnen Gesch\u00e4ftsbereichen sinken. Neben technischen Effizienzma\u00dfnahmen spielen ver\u00e4nderte Governance-Instrumente eine Rolle: So wird der Einfluss auf die CO<sub>2<\/sub>e-Bilanz zum Investitionskriterium bei organischem Wachstum und Akquisitionen. Gesch\u00e4ftsbereiche, die ihre Treibhausgas-Emissionen \u00fcberdurchschnittlich stark senken, haben so einen direkten finanziellen Vorteil. Dar\u00fcber hinaus wird die CO<sub>2<\/sub>e-Reduktion zum Bewertungskriterium im Bonussystem f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte und Vorstand.<\/p>\n<p>\u0095 \u00a0Prozess- und Technologieinnovationen st\u00e4rken:<br \/>\nUm bis 2040 klimaneutral zu werden, \u00fcberarbeitet LANXESS zahlreiche bestehende Produktionsverfahren. So wird der Konzern seine Verbundstrukturen weiter verbessern, etwa im Bereich W\u00e4rmeaustausch zwischen den Betrieben oder bei der Abluftreinigung. Andere Verfahren m\u00fcssen erst noch im gro\u00dftechnischen Ma\u00dfstab entwickelt werden. Der Konzern richtet daher seine Forschung st\u00e4rker auf klimaneutrale Prozess- und Technologieinnovationen aus.<\/p>\n<p><strong>Klimaneutralit\u00e4t braucht politische Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n<p>LANXESS sieht sich dem Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet, insbesondere der darin geforderten Senkung von Treibhausgas-Emissionen. F\u00fcr Zachert stehen Industrie und Politik dabei gemeinsam in der Verantwortung: \u201eMit unserer Klimainitiative machen wir ein Angebot an die Politik. Das k\u00f6nnen wir aber nur realisieren, wenn die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft.\u201c Mit Blick auf das derzeit laufende Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung des Klimapakets der Bundesregierung sagte Zachert: \u201eEngagierter Klimaschutz darf nicht unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit beeintr\u00e4chtigen. Das muss die Politik bei der konkreten Ausgestaltung ihres Klimapakets ber\u00fccksichtigen.\u201c<\/p>\n<p>Insbesondere mahnte Zachert an, im funktionierenden europ\u00e4ischen Emissionshandel eine Doppelbelastung der Industrie durch nationale Systeme zu vermeiden. Diese ist momentan noch im aktuellen Gesetzentwurf \u00fcber ein nationales Emissionshandelssystem f\u00fcr Brennstoffemissionen (BEHG) enthalten. \u201eKurzfristig brauchen wir wieder wettbewerbsf\u00e4hige Energiepreise, und langfristig werden wir nur dann substanzielle klimaneutrale L\u00f6sungen erzielen k\u00f6nnen, wenn auch erneuerbare Energien in ausreichender Kapazit\u00e4t und zu industriegerechten Preisen vorhanden sind.\u201c<\/p>\n<p>Zudem m\u00fcssten Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt sowie die Finanz- und Steuerstruktur f\u00fcr Zukunftsinvestitionen verbessert werden. \u201eHierzu stehen wir im Dialog mit politischen Entscheidungstr\u00e4gern und sind gern bereit, unsere Expertise in den politischen Willensbildungsprozess einzubringen\u201c, so Zachert.<\/p>\n<p><strong>50 Prozent weniger Treibhausgase seit LANXESS Gr\u00fcndung\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Weg zu mehr Klimafreundlichkeit ist LANXESS seit seiner Gr\u00fcndung deutlich vorangekommen. Von 2004 bis 2018 hat der Konzern den Aussto\u00df von Treibhausgasen halbiert \u2013 von rund 6,5 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>e auf etwa 3,2 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>e. Einen substantiellen Beitrag dazu hat etwa die 2009 in Betrieb genommene Lachgas-Reduktionsanlage in Krefeld-Uerdingen geleistet. Das Projekt wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem im Wettbewerb \u201e365 Orte im Land der Ideen\u201c und mit dem \u201eVCI Responsible Care Award Nordrhein-Westfalen\u201c. Dar\u00fcber hinaus hat der Spezialchemie-Konzern zahlreiche weitere Projekte zur Senkung seiner Emissionen an seinen Standorten weltweit durchgef\u00fchrt und unterst\u00fctzt lokale Initiativen gegen den Klimawandel. Seine bisherigen Ziele, die Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduktion der damit verbundenen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen sowie die Reduktion von Emissionen fl\u00fcchtiger organischer Verbindungen um jeweils 25 Prozent gegen\u00fcber 2015, hat LANXESS bereits heute erreicht.<\/p>\n<p>Zur Messung seiner klimarelevanten Emissionen betrachtet LANXESS den Aussto\u00df der im Kyoto-Protokoll definierten Treibhausgase und rechnet mit ihrer Treibhauswirksamkeit im Vergleich zu Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2<\/sub>e). Dabei bezieht der Spezialchemie-Konzern die Emissionen aus der eigenen Produktion (Scope 1) und aus fremden Energiequellen (Scope 2) in die Berechnung ein.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.climateneutral2040.com\/de\">www.climateneutral2040.com\/de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat sich ein ambitioniertes Klimaschutzziel gesetzt: Bis 2040 will der Konzern klimaneutral werden und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15952,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-17580","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17580"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17581,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17580\/revisions\/17581"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15952"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17580"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=17580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}