{"id":17808,"date":"2019-11-21T12:59:01","date_gmt":"2019-11-21T11:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=17808"},"modified":"2019-11-21T12:59:01","modified_gmt":"2019-11-21T11:59:01","slug":"europaeische-woche-der-abfallvermeidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=17808","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Woche der Abfallvermeidung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was nicht verdirbt, schont Ressourcen<\/strong><\/p>\n<p>Der effiziente Umgang mit Rohstoffen ist wichtig f\u00fcr den Umwelt- und Klimaschutz. Dies greift die Europ\u00e4ische Woche der Abfallvermeidung 2019 auf, die unter dem Motto &#8220;Wertsch\u00e4tzen statt wegwerfen&#8221; daf\u00fcr sensibilisiert, mit Alltagsgegenst\u00e4nden bewusster umzugehen und Ressourcen schonend einzusetzen. Kunststoffverpackungen k\u00f6nnen dabei wichtige Verb\u00fcndete sein: Sie bieten eine hohe Funktionalit\u00e4t bei wenig Materialeinsatz und fallen bei der \u00d6kobilanz eines Produktes kaum ins Gewicht. Und das Wichtigste: Sie sch\u00fctzen sensible G\u00fcter und helfen so mit, Verschwendung vorzubeugen. Verpackungen aus Kunststoff schirmen beispielsweise Lebensmittel vor Verschmutzung, N\u00e4sse, UV-Strahlung und Verderb ab. Eine unverpackte Salatgurke wird ungek\u00fchlt innerhalb von drei Tagen unansehnlich, unverk\u00e4uflich und ungenie\u00dfbar. In 1,5 Gramm Kunststoff eingeschwei\u00dft, h\u00e4lt sie 14 Tage lang \u2013 und wenn<br \/>\nsie nicht vorzeitig verdirbt, muss sie auch nicht neu produziert und transportiert werden.<br \/>\nEbenfalls im Sinne der Ressourceneffizienz ist das Kunststoffcredo \u201eimmer mehr mit immer weniger\u201c: So hat der Trend zum materialsparenden Design bei Kunststoffverpackungen dazu gef\u00fchrt, dass die Menge der verarbeiteten Kunststoffe \u00fcber die vergangenen Jahre weitaus weniger stark gestiegen ist, als das angesichts der Nachfrage zu erwarten gewesen w\u00e4re. Eine Studie der Gesellschaft f\u00fcr Verpackungsmarktforschung aus dem Jahr 2015 zeigt, dass Kunststoffverpackungen seit 1991 im Schnitt um gut 25 Prozent leichter geworden sind, ohne an Funktion einzub\u00fc\u00dfen. M\u00f6glich machen das verbesserte Materialeigenschaften und optimierte Herstellungsprozesse, bei gleichzeitig gestiegenen Anspr\u00fcchen von Handel und Verbraucher beispielsweise in puncto Haltbarkeit und Hygiene.<\/p>\n<p>W\u00fcrde man Kunststoffverpackungen durch andere Materialien ersetzen, w\u00fcrde man laut einer denkstatt-Studie im \u00dcbrigen deutlich mehr Energie und Wasser verbrauchen und mehr CO2- Emissionen verursachen. Grunds\u00e4tzlich gilt, dass Kunststoffe viel mehr Energie und Ressourcen sparen als f\u00fcr ihre Herstellung n\u00f6tig sind, sie also auch an dieser Stelle Treiber eines nachhaltigen Ressourceneinsatzes sind.<\/p>\n<p><strong>Unverzichtbare Helfer<\/strong><\/p>\n<p>Jede Verpackung unabh\u00e4ngig vom eingesetzten Material hat nat\u00fcrlich auch einen eigenen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck, der bei einem Anstieg des Verpackungsverbrauchs mitw\u00e4chst. Allerdings sind Verpackungen kein Selbstzweck: Sie helfen, den Bedarf an kleineren Portionen f\u00fcr Single- und Senioren-Haushalte zu optimieren und gew\u00e4hrleisten in einer \u00e4lter werdenden Gesellschaft sichere und hygienisch verpackte Medikamente. In Zeiten fortschreitender<br \/>\nDigitalisierung, st\u00e4ndiger Erreichbarkeit und flexibler Arbeitszeitmodelle unterst\u00fctzen sie Menschen dabei, sich auch unterwegs ausgewogen und gesund zu ern\u00e4hren, indem sie Lebensmittel l\u00e4nger frisch halten und N\u00e4hrstoffe sch\u00fctzen. Dies macht Verpackungen unverzichtbar und hilft, Ressourcen zu schonen.<\/p>\n<p><strong>Zu schade zum Wegwerfen<\/strong><\/p>\n<p>Was wir ablehnen, sind unn\u00f6tige und \u00fcberdimensionierte Verpackungen oder das alleinige Setzen auf Einweganwendungen. Auch beim Recycling wollen wir besser werden: Das enge Zusammenspiel von Kunststoffindustrie, Markenherstellern, Handel und Recyclingwirtschaft f\u00fchrt aktuell dazu, dass das Recycling von Kunststoffverpackungen bereits bei der Gestaltung st\u00e4rker mitgedacht und eine Kreislauff\u00fchrung forciert wird. Schon heute tr\u00e4gt die werkstoffliche<br \/>\nund energetische Verwertung von Kunststoffabf\u00e4llen im erheblichen Ma\u00dfe dazu bei, Rohstoffe zu sparen. Ein h\u00f6herer Rezyklateinsatz in Verpackungen ohne Einschr\u00e4nkungen bei der Performance er\u00f6ffnet weiteres Potenzial zur Schonung nat\u00fcrlicher Ressourcen. Zusammen mit einem verantwortungsvollen Umgang der Verpackungsabf\u00e4lle bei Sammlung und M\u00fclltrennung durch den Verbraucher kann damit die Grundlage f\u00fcr eine moderne Kreislaufwirtschaft mit<br \/>\nKunststoffen gelegt werden. Weitere Informationen zum Nutzen und zu den Verwertungsm\u00f6glichkeiten von Kunststoffverpackungen bietet der Newsroom Kunststoffverpackungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der effiziente Umgang mit Rohstoffen ist wichtig f\u00fcr den Umwelt- und Klimaschutz. 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