{"id":17913,"date":"2019-11-25T11:35:25","date_gmt":"2019-11-25T10:35:25","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=17913"},"modified":"2019-11-25T11:35:25","modified_gmt":"2019-11-25T10:35:25","slug":"die-macht-des-welthandels-schwindet-und-schlaegt-auch-2020-nicht-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=17913","title":{"rendered":"Die Macht des Welthandels schwindet \u2013 und schl\u00e4gt auch 2020 nicht zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Welthandel verzeichnet 2019 mit +1,5% niedrigstes Wachstum (Volumen) der letzten Dekade<\/li>\n<li>Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen im Minus (-1,7%)<\/li>\n<li>China gr\u00f6\u00dfter Verlierer beim Export, aber auch Deutschland auf Sparflamme<\/li>\n<li>Protektionismus ist das &#8220;neue Normal&#8221;: Mit weltweit 1.291 neuen Handelsbarrieren im Jahr 2019 weiterhin nahe am Negativrekord von 2018<\/li>\n<li>2020 nur leichte Verbesserung in Sicht: +1,7% Wachstum beim Welthandel erwartet<\/li>\n<li>\u201eMini-Deal&#8221; zwischen USA und China ist nicht der Durchbruch; Europa k\u00f6nnte 2020 st\u00e4rker ins US-Visier geraten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Macht des Welthandels schwindet aktuell weiter. 2019 d\u00fcrfte der Handel von Waren und Dienstleistungen mit einem schmalen Plus von 1,5% das niedrigste Wachstum (Volumen) in der gesamten letzten Dekade verzeichnen. Beim Wert der gehandelten Waren d\u00fcrfte f\u00fcr 2019 am Ende sogar ein Minus von -1,7% zu Buche schlagen, das vor allem dem Einbruch bei den Rohstoffpreisen geschuldet ist. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie des weltweit f\u00fchrenden Kreditversicherers Euler Hermes. Insgesamt hat der schwache Welthandel 2019 f\u00fcr Exporteure zu Verlusten<sup>[1]<\/sup> von 420 Milliarden US-Dollar (Mrd. USD) gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Das Imperium schl\u00e4gt 2020 nicht zur\u00fcck: Talsohle durch, aber keine gro\u00dfe Verbesserung<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAuch 2020 wird das Imperium des Welthandels nicht gerade mit voller Wucht zur\u00fcckschlagen&#8221;, sagt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz. \u201eDas schlimmste d\u00fcrfte zwar vermutlich hinter uns liegen, allerdings erwarten wir im kommenden Jahr auch nur magere 1,7% Wachstum bei Welthandel. Auch der Handelskonflikt mit seinen Z\u00f6llen verschwindet 2020 nicht pl\u00f6tzlich von der Bildfl\u00e4che.&#8221;<\/p>\n<p>Der Mini-Deal zwischen den USA und China, der schw\u00e4chelnde Handel von Dienstleistungen sowie ein vollgepackter politischer Terminkalender mit jeder Menge Unsicherheiten lassen wenig Hoffnung f\u00fcr gro\u00dfartige Verbesserungen. Das Wachstum der Weltwirtschaft verlangsamt sich noch weiter auf +2,4% (2019: 2,5%). Zudem m\u00fcssen sich einige Exportnationen noch von den Verlusten im aktuellen Jahr erholen.<\/p>\n<p><strong>2019: China gr\u00f6\u00dfter Export-Verlierer, Deutschland auf Sparflamme<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDer schwache Welthandel bringt 2019 eine Reihe von Verlierern mit sich&#8221;, sagt Van het Hof. \u201eZu diesen geh\u00f6rt neben China auch Deutschland. Das ist wenig \u00fcberraschend, denn\u00a0keine andere gro\u00dfe Exportnation hat mehr Handelspartner als Deutschland und ist mehr vom globalen Handel abh\u00e4ngig. Negative internationale Entwicklungen schlagen demnach schnell auf Wirtschaft und Unternehmen durch. Insbesondere der hohe Exportanteil von Automobilen (13%) und Investitionsg\u00fctern (45%) wirkt sich aktuell negativ aus, ebenso wie die ung\u00fcnstige geografische Verteilung der Exporte. Fast 20% gehen nach China, Italien und Gro\u00dfbritannien.&#8221;<\/p>\n<p>Um die 70 L\u00e4nder zu vergleichen, haben die Volkswirte die Exportver\u00e4nderung bei Waren und Dienstleistungen alle in US-Dollar berechnet. Chinas Exportverluste belaufen sich auf -67 Mrd. USD, Deutschland folgt im internationalen Vergleich auf Rang 2 mit -62 Mrd. USD. Allerdings spielt hier die starke Aufwertung des US-Dollar gegen\u00fcber dem Euro eine gro\u00dfe Rolle (durchschnittlicher Wechselkurs 2018: 1,18 vs. 2019: 1,12). Das f\u00fchrt dazu, dass deutsche Exporte im internationalen Vergleich weniger wert sind. In Euro sieht das Bild nicht mehr ganz so drastisch aus: Euler Hermes prognostiziert f\u00fcr das Gesamtjahr 2019 einen Zuwachs von rund 30 Mrd. EUR bei den Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen. Damit fallen die Exportgewinne aber voraussichtlich rund 37% geringer aus als noch im Vorjahr und bleiben auch 2020 mit voraussichtlich rund 31 Mrd. EUR auf \u00e4hnlichem Niveau. Dies zeigt deutlich, dass die fetten Jahre erst einmal vorbei sind.<\/p>\n<p>Bei den Branchen verzeichnen 2019 die Elektronik- (-212 Mrd. USD) und Metallbranche (-186 Mrd. USD) sowie der Energiesektor (-183 Mrd. USD) nach Berechnungen der Studie die gr\u00f6\u00dften Einbu\u00dfen beim Export.<\/p>\n<p><strong>Zunahme bei Handelsbarrieren nach Negativrekord im Vorjahr nur leicht gebremst<\/strong><\/p>\n<p>Grund f\u00fcr den schwachen Welthandel ist nach Ansicht der Euler Hermes Experten zum einen das deutlich langsamere Wachstum der Weltwirtschaft mit 2,5% im Jahr 2019 im Vergleich zu noch +3,1% im Vorjahr. Zudem k\u00f6nnen 2 Prozentpunkte (pp) bei den Einbu\u00dfen \u00fcber zwei Jahre (2019 und 2020) direkt auf die gro\u00dfen Unsicherheiten und die h\u00f6heren weltweiten Z\u00f6lle durch den Handelskonflikt zur\u00fcckgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>\u201eProtektionismus ist das neue Normal&#8221;, sagt Van het Hof. \u201e2019 wurden mit 1.291 neuen Ma\u00dfnahmen weltweit zwar etwas weniger neue Handelsbarrieren implementiert als im Vorjahr. Allerdings markierte 2018 auch einen Negativrekord mit 1.382 neuen Handelsbarrieren. Im laufenden Jahr sind es immer noch fast vier Mal so viele als noch vor zehn Jahren: 2009 waren es gerade mal 331 neue Ma\u00dfnahmen.&#8221;<\/p>\n<p>Die USA hat sich als zweifelhafter Rekordhalter auf ein Zoll-Niveau aus den 1970er zur\u00fcck katapultiert mit durchschnittlichen Z\u00f6llen von rund 8%. Zum Vergleich: Ende 2017 waren es noch durchschnittlich 3%. Zwischen 2017 und 2019 wurden zudem drei Mal weniger Freihandelsabkommen unterzeichnet als in den zwei Jahren zuvor \u2013 obwohl die Europ\u00e4ische Union (EU) zuletzt zahlreiche Abkommen zum Abschluss gebracht hat.<\/p>\n<p><strong>Aussichten 2020: Der &#8220;Mini-Deal&#8221; zwischen USA und China ist nicht der Durchbruch<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDeutschland d\u00fcrfte 2020 voraussichtlich bei den Exporten leicht gewinnen&#8221;, sagt Van het Hof. \u201eDas sind zwar gute Nachrichten, doch das Leben der deutschen Unternehmer ist keinesfalls sorgenfrei: Das Wachstum bleibt auch weiterhin schwach und der aktuelle &#8216;Mini Deal&#8217; im Konflikt zwischen den USA und China ist f\u00fcr die Weltwirtschaft nicht der Durchbruch. Zudem steigt die Sorge, dass die USA bei einer weiteren Ann\u00e4herung an China ihre Handelspolitik 2020 verst\u00e4rkt auf Europa konzentrieren d\u00fcrften.&#8221;<\/p>\n<p>Der &#8216;Mini-Deal&#8217; im Handelskonflikt zwischen den USA und China sorgt in der Tat zun\u00e4chst nur f\u00fcr kurzes Durchatmen. Aktuell sind Z\u00f6lle beziehungsweise angek\u00fcndigte Anhebungen aber lediglich verschoben, und es bleibt abzuwarten, wie sich der Ann\u00e4herungsprozess weiter gestaltet.<\/p>\n<p><strong>Eskalation zum Handelskrieg nicht wahrscheinlich \u2013 Deeskalation aber auch nicht<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir gehen davon aus, dass wir weiterhin in einem &#8216;Handelskonflikt-Szenario&#8217; bleiben&#8221;, sagt Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Euler Hermes Gruppe und der Allianz. \u201eEine Eskalation zum Handelskrieg erscheint aktuell eher unwahrscheinlich, eine gro\u00dfartige Deeskalation zeichnet sich nach unserer Einsch\u00e4tzung allerdings auch nicht ab. Die USA werden vor den Wahlen vermutlich auf eine weitere gro\u00dfe Zollrunde verzichten, aber eine R\u00fcckkehr zum Niveau der \u00c4ra vor Pr\u00e4sident Trump ist auch nicht sehr wahrscheinlich.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Verschoben ist nicht aufgehoben: Z\u00f6lle auf europ\u00e4ische Autos nur vertagt<\/strong><\/p>\n<p>In Europa d\u00fcrften insbesondere die sowieso schon gebeutelten Autobauer sowie ihre Zulieferer bangen. Zwar hat Pr\u00e4sent Trump die Entscheidung \u00fcber Z\u00f6lle auf europ\u00e4ische Automobile wohl auf 2020 vertagt, eine Entwarnung ist dies jedoch keinesfalls.<\/p>\n<p>\u201eVerschoben ist nicht aufgehoben&#8221;, sagt Subran. \u201eDie Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB), Deutschland und die EU insgesamt standen schon mehrfach in Trumps Twitter-Kritik. Die Sorge, dass er in rund sechs Monaten Z\u00f6lle auf europ\u00e4ische Autoexporte ank\u00fcndigen, ist also alles andere als unbegr\u00fcndet. Zumal eine weitere Eskalation der Z\u00f6lle auf chinesische Einfuhren zum Eigentor werden k\u00f6nnten, da sie die amerikanischen Endverbraucher direkt treffen w\u00fcrden. Im Wahljahr wahrscheinlich keine so gute Idee. Da ist ein Fokus auf Europa wesentlich wahrscheinlicher.&#8221;<\/p>\n<p>Das europ\u00e4ische Wirtschaftswachstum w\u00fcrde bei Z\u00f6llen von 10% rund 0,1pp verlieren, die Exportverluste der EU l\u00e4gen insgesamt bei 4 Mrd. EUR pro Jahr \u2013 fast die H\u00e4lfte davon f\u00fcr deutsche Unternehmen (1,8 Mrd. EUR). Im schlimmsten Fall \u2013 bei Z\u00f6llen von 25% auf Automobileinfuhren \u2013 w\u00fcrden sich Exporteinbu\u00dfen auf 12,5 Mrd. EUR pro Jahr belaufen in der EU, davon 5,6 Mrd. EUR allein in Deutschland.<\/p>\n<p><strong>Branchenfokus: Gewinner und Verlierer<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ausfuhren: Automobil flop, Software &amp; IT top \u2013 Transportbranche halt sich wacker<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Automobilhersteller und -zulieferer aktuell zu den Verlierern geh\u00f6ren, profitieren andere Branchen wie beispielsweise der Software &amp; IT Dienstleistungssektor von den aktuellen Entwicklungen wie der weltweiten digitalen Transformation. Auch f\u00fcr die Lebensmittel-, Chemie- und Pharmabranche stehen die Vorzeichen ganz gut. Trotz des langsamsten Wachstums des Welthandels in zehn Jahren, schl\u00e4gt sich auch die Transportbranche noch relativ gut.<\/p>\n<p>\u201eDie teilweise hoch verschuldete Transportbranche h\u00e4lt sich trotz vieler Herausforderungen bisher wacker&#8221;, sagt Van het Hof. \u201eEin sehr volatiles Umfeld, der schw\u00e4chelnde Welthandel inklusive Handelskonflikten und Verschiebungen von Warenstr\u00f6men sowie zahlreiche neue \u00f6kologische Anforderungen bei den Emissionen sind nur ein paar der Risiken, mit denen die Branche k\u00e4mpft. Zwar hat sich das Wachstum der Ausfuhren im Transportsektor in den letzten beiden Jahren deutlich verlangsamt \u2013 aber im Gegensatz zu anderen w\u00e4chst die Branche noch beim Export.&#8221;<\/p>\n<p>2018 lagen die Exportgewinne in der Transportbranche noch bei 66 Mrd. USD \u2013 mehr als vier Mal so hoch wie 2019 mit lediglich rund 15 Mrd. USD. F\u00fcr 2020 erwarten die Volkswirte mit rund 20 Mrd. USD Zuwachs eine leichte Entspannung.<\/p>\n<p><strong>Schifffahrt: Neue IMO-Richtlinien und weniger Emissionen ab Januar werden teuer<\/strong><\/p>\n<p>Die IMO 2020 Richtlinien stellen f\u00fcr die Schifffahrt eine gro\u00dfe Herausforderung dar. Sie m\u00fcssen ihre Emissionen reduzieren. Die Investitionen f\u00fcr nachger\u00fcstete Filter sind hoch. F\u00fcr weniger schwefelhaltigen Treibstoff m\u00fcssen die Reedereien k\u00fcnftig ebenfalls tiefer in die Tasche greifen, auch wenn die Temporeduktion der Schiffe, sogenanntes \u201eSlow Steaming&#8221;, zumindest zu einem geringeren Verbrauch f\u00fchren d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>\u201eDie Margen der Reeder sind gering, die Verschuldung vielerorts hoch&#8221;, sagt Van het Hof. \u201eDas kann f\u00fcr manche zum Problem werden. Deshalb m\u00fcssen die Unternehmen versuchen, die h\u00f6heren Kosten an ihre Kunden weiterzugeben. Das wird allerdings kein Selbstl\u00e4ufer, denn au\u00dfer weniger Emissionen ist f\u00fcr die Kunden kein erkennbarer Mehrwert vorhanden. Wenn die Reedereien Schiffe zudem langsamer fahren lassen, ist das f\u00fcr viele Kunden sogar eher ein R\u00fcckschritt.&#8221;<\/p>\n<p>Slow Steaming reduziert den Verbrauch und die Kosten zwar \u00fcberproportional zur Geschwindigkeit, allerdings reduzieren Reedereien im Gegenzug h\u00e4ufig die Anzahl der angelaufenen H\u00e4fen, um in einer vergleichbaren Zeit ans Ziel zu kommen. Das k\u00f6nnte verst\u00e4rkte Umladungen mit sich und Zulieferdienste durch Feeder an die gro\u00dfen Umschlagpl\u00e4tze mit sich bringen \u2013 mit erheblichen Risiken f\u00fcr die Lieferkette durch Versp\u00e4tungen sowie Zusatzkosten.<\/p>\n<p>Quelle: Euler Hermes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Macht des Welthandels schwindet aktuell weiter. 2019 d\u00fcrfte der Handel von Waren und Dienstleistungen mit einem schmalen Plus von 1,5%&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15967,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-17913","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17913"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17913\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17914,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17913\/revisions\/17914"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15967"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17913"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=17913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}