{"id":17975,"date":"2019-11-26T11:10:13","date_gmt":"2019-11-26T10:10:13","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=17975"},"modified":"2019-11-26T11:10:13","modified_gmt":"2019-11-26T10:10:13","slug":"reginald-lee-investiert-in-nachhaltiges-hightech-von-khs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=17975","title":{"rendered":"Reginald Lee investiert in nachhaltiges Hightech von KHS"},"content":{"rendered":"<p>Seit zehn Jahren arbeiten der Coca-Cola-Abf\u00fcller Reginald Lee und KHS in Argentinien erfolgreich zusammen. Das ist lange genug, um Vertrauen zu entwickeln und sowohl die St\u00e4rken als auch die Bed\u00fcrfnisse des jeweils anderen genau kennenzulernen.<\/p>\n<p>Von einer langen Tradition zeugen die leuchtend gelben Lastwagen aus den Vierzigern, mit denen die Marke Coca-Cola vor \u00fcber 75 Jahren ihren Siegeszug in Argentinien antrat. Sorgsam gepflegt und poliert stehen sie in der Halle von Reginald Lee, einem der wenigen unabh\u00e4ngigen Partner des Coca-Cola-Systems in S\u00fcdamerika. Im August 1942 werden die ersten, bis dato nur aus Hollywood-Filmen bekannten, Coca-Cola-Flaschen auf vier solcher Lastwagen und 15 gelb lackierten Dreir\u00e4dern nach Argentinien gebracht. Nur wenige Monate sp\u00e4ter gr\u00fcndet sich das Unternehmen als landesweiter Pionier f\u00fcr den Handel mit Coca-Cola. 1958 ist Reginald Lee das erste Unternehmen, das in Argentinien die Lizenz zur Herstellung von Produkten des US-Getr\u00e4nkeherstellers erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>In Ranelagh im Speckg\u00fcrtel der Hauptstadt entsteht ein Abf\u00fcllbetrieb, der ebenso schnell w\u00e4chst wie das Gebiet, das Reginald Lee versorgt: Hat man sich beim Start auf den S\u00fcden von Buenos Aires konzentriert, bedient das Unternehmen heute auf einer Fl\u00e4che von rund 100.000 Quadratkilometern \u00fcber 4,6 Millionen Menschen durch die Belieferung von 27.000 Kunden, meist Superm\u00e4rkte und Einzelh\u00e4ndler. Damit verf\u00fcgt Reginald Lee in der nach Mexiko-Stadt und S\u00e3o Paulo drittgr\u00f6\u00dften Metropolregion Lateinamerikas \u00fcber einen Marktanteil von rund 50 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Echtes Familienunternehmen<\/strong><\/p>\n<p>Entsprechend selbstbewusst gibt man sich in Ranelagh. \u201eWir sind stolz darauf, ein echtes Familienunternehmen zu sein\u201c, erkl\u00e4rt Produktionsleiter Orlando Diz. \u201eDie Tatsache, dass die Inhaber an jedem Tag der Woche vor Ort sind und tatkr\u00e4ftig mit anpacken, macht sich positiv in unserer Unternehmenskultur bemerkbar.\u201c Aktueller Chef der knapp 800 Mitarbeiter ist David Lee, der Enkel des Firmengr\u00fcnders. Er ist zugleich Pr\u00e4sident der Asociaci\u00f3n de Fabricantes Argentinos de Coca- Cola (AFAC), in der auch die anderen in Argentinien t\u00e4tigen Abf\u00fcller wie Coca-Cola FEMSA, Arca Continental und Andina organisiert sind. Sein Wort hat in der Konzern zentrale in Atlanta Gewicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Dortmunder Systemanbieter KHS ist Reginald Lee jedoch nicht nur aus diesem Grund ein besonderer Kunde: \u201eSeit \u00fcber zehn Jahren sind wir mit dem Unternehmen eng verbunden\u201c, erz\u00e4hlt Jorge Oleskow, Area Sales Manager f\u00fcr KHS Argentina. \u201eNachdem wir die erste Streckblasmaschine verkauft und in Betrieb genommen hatten, hat Reginald Lee sukzessive alle seine PET-Linien auf KHS-Technologie umgestellt \u2013 diese Situation gibt es so nirgendwo sonst in Lateinamerika. Insofern ist das nat\u00fcrlich eine tolle Referenz f\u00fcr uns.\u201c<\/p>\n<p><strong>Pluspunkt lokaler Service<\/strong><\/p>\n<p>Aber nicht nur in technologischer Hinsicht l\u00e4uft es zwischen den Partnern sehr gut: Hochzufrieden ist der Kunde insbesondere mit dem Service. \u201eMit KHS Argentina steht uns ein leistungsf\u00e4higer lokaler Ansprechpartner zur Seite\u201c, betont Betriebsleiter Juan Jos\u00e9 Basso. \u201eGegen\u00fcber Wettbewerbern, die vor Ort nur geringe Pr\u00e4senz zeigen, ist das nat\u00fcrlich ein echter Pluspunkt. Auf dieser Basis haben wir im Laufe der langj\u00e4hrigen Beziehung unserer beiden Unternehmen ein After Sales &amp; Service-Szenario etabliert, das reibungslos funktioniert \u2013 sowohl hinsichtlich der Ersatzteilversorgung als auch mit Blick auf die Wartung, die als Fernwartung mit Zugriff auf unsere speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) erfolgen kann.\u201c<\/p>\n<p>Derzeit verf\u00fcgt Reginald Lee \u00fcber vier komplette KHS-Linien, auf denen karbonisierte Getr\u00e4nke und Hei\u00dfabf\u00fcllprodukte in PET-Einwegflaschen verarbeitet werden. Eine der j\u00fcngsten Investitionen ist die Hotfill-Linie mit einer Kapazit\u00e4t von bis zu 26.400 Flaschen pro Stunde. F\u00fcr die Anlage mit angegliedertem Sirupraum wurde eigens eine neue Halle auf dem Firmengel\u00e4nde errichtet. Inklusive aller Bau- und Infrastrukturma\u00dfnahmen belief sich die Investition auf 16,5 Millionen US-Dollar. \u201eDen Ausschlag f\u00fcr KHS gaben insbesondere der hohe Automationsgrad der Anlage, die einfache Steuerung und die perfekte Abstimmung zwischen Maschinen und Transporteuren\u201c, erkl\u00e4rt Orlando Diz. \u201eDas macht die Linie sehr zuverl\u00e4ssig und reduziert den Bedienungsaufwand erheblich.\u201c<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung in diesem Projekt war die zeitliche Abstimmung zwischen den Bauarbeiten und der Montage der Anlagen. F\u00fcr zus\u00e4tzliche Komplexit\u00e4t sorgte, dass im laufenden Prozess noch verschiedene Formate hinzugef\u00fcgt wurden, die auf der Produktionslinie verarbeitet werden mussten. \u201eDie Flexibilit\u00e4t der Anlage stand f\u00fcr uns angesichts der enormen Produktvielfalt, die wir produzieren, im Vordergrund\u201c, bekundet der Produktionsleiter mit Blick auf das breite Sortiment, das von Marken wie Coca-Cola, Fanta und Sprite \u00fcber Schweppes bis hin zu Aquarius und Powerade reicht. \u201eGenauso wichtig aber war uns ein m\u00f6glichst geringer Energieverbrauch.\u201c<\/p>\n<p><strong>Nachhaltige Prozessoptimierung<\/strong><\/p>\n<p>Ein wichtiger Aspekt der unternehmerischen Vision ist bei Reginald Lee das Thema Nachhaltigkeit, wie Diz betont. Der Abf\u00fcller verfolgt konsequent sein Ziel der st\u00e4ndigen Optimierung seiner Prozesse, um Effizienz, Produktivit\u00e4t und Umweltfreundlichkeit zu maximieren. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei speziell dem Wasser- und Energieverbrauch, zwei Bereiche, in denen sich dank innovativer Technologie wirklich nennenswerte Einsparungen erzielen lassen.<\/p>\n<p>Umso zufriedener ist er, dass die Anlagen von KHS seine hohen Anforderungen erf\u00fcllen und damit zugleich die Gesamtbetriebskosten senken. \u201eBei KHS f\u00fchlen wir uns \u2013 auch \u00fcber das hohe technologische Niveau hinaus \u2013 gut verstanden und aufgehoben\u201c, res\u00fcmiert Diz. \u201eDas ist der Vorteil einer langj\u00e4hrigen guten Beziehung.\u201c<\/p>\n<p>Zwar ist es angesichts der derzeit angespannten wirtschaftlichen Lage Argentiniens und dem extrem volatilen Markt f\u00fcr Diz nicht ganz einfach, Voraussagen zu treffen, aber zu seinen n\u00e4chsten Projekten z\u00e4hlt die Gewichts- und Materialeinsparung bei den Hotfill-PET-Flaschen \u2013 eine Herausforderung, die er schon bald im Team mit KHS meistern m\u00f6chte \u2026 und ein Weg zu noch mehr Nachhaltigkeit in seinem Business.<\/p>\n<p><strong>KHS Argentinia \u2013 20 Jahre vor Ort<\/strong><\/p>\n<p>Das von Jorge Oleskow und Jorge Bosch geleitete argentinische B\u00fcro von KHS mit Sitz in Buenos Aires ist wie die anderen s\u00fcdamerikanischen Vertretungen organisatorisch an KHS Brasilien angegliedert. Es wurde im August 1999 gegr\u00fcndet und besch\u00e4ftigt heute insgesamt 14 Mitarbeiter, zehn davon im Servicebereich. KHS Argentina betreut CSD- und Bierabf\u00fcller \u2013 vom kleinen Craft Brewer \u00fcber Familienunternehmen bis hin zu Key Accounts. Die Aktivit\u00e4ten konzentrieren sich vornehmlich auf das Beh\u00e4ltersegment der PET-Flaschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit zehn Jahren arbeiten der Coca-Cola-Abf\u00fcller Reginald Lee und KHS in Argentinien erfolgreich zusammen. 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