{"id":18238,"date":"2019-12-16T10:05:16","date_gmt":"2019-12-16T09:05:16","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=18238"},"modified":"2019-12-16T10:05:16","modified_gmt":"2019-12-16T09:05:16","slug":"daten-machen-die-chemie-schlauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=18238","title":{"rendered":"Daten machen die Chemie schlauer"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Erste Konferenz f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz in der Chemie setzt Zeichen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Covestro, Bayer und Evonik f\u00f6rdern Datenwissenschaften<\/strong><\/li>\n<li><strong>Nachhaltigere Forschung, Produktion, Vertrieb durch Big Data<\/strong><\/li>\n<li><strong>Sieger des internationalen Hackathons von der RWTH Aachen<\/strong>\n<p>Schneller und nachhaltiger neue Materialien und Produkte zu entwickeln, die besser in den Kreislauf der Rohstoffe zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen &#8211; das ist eine der wichtigsten Herausforderungen der chemischen Industrie. Wie k\u00f6nnen digitale Werkzeuge dabei helfen, die Forschung und Produktion bis hin zum Kundenkontakt zu verbessern? Wie k\u00f6nnen Datenwissenschaften und K\u00fcnstliche Intelligenz zu einer nachhaltigeren, ressourcen-schonenderen Chemie beitragen? Und wie l\u00e4sst sich die Steuerung des Gesch\u00e4fts und der Lieferketten durch die umfassendere Nutzung von Daten in Verbindung mit maschinellem Lernen optimieren? Diese Fragen diskutierten f\u00fchrende Experten aus etablierten Unternehmen, Start-ups und Hochschulen auf der ersten Konferenz f\u00fcr Datenwissenschaft in der Chemie, &#8220;Chemalytix&#8221;, in Leverkusen. Der Hersteller von Hochleistungs-Kunststoffen Covestro hat die Veranstaltung gemeinsam mit den Konzernen Bayer und Evonik in Leben gerufen.<\/p>\n<p>Den ersten internationalen &#8220;Data Science Hackathon&#8221;, den Covestro im Vorfeld an drei Universit\u00e4ten weltweit veranstaltet hat, entschied ein Studenten-Team der RWTH Aachen f\u00fcr sich. Sie entwickelten ein Modell auf Basis von maschinellem Lernen, mit dem der Betrieb von Produktionsanlagen verbessert werden kann. Die Studenten wurden auf der Konferenz pr\u00e4miert und erhielten in Leverkusen die globale Gewinner-Urkunde.<\/p>\n<p>Synergien erkennen und Potenziale aussch\u00f6pfen<br \/>\n&#8220;Bislang sch\u00f6pfen wir das volle Potenzial dieser neuen Technologien noch nicht aus. Wir m\u00fcssen f\u00fcr unsere Industrie das Zusammenspiel von Menschen und K\u00fcnstlicher Intelligenz weiterentwickeln und erm\u00f6glichen, dass Daten und geistiges Eigentum weiterhin sicher sind. Damit wir langfristig erfolgreich bleiben, m\u00fcssen wir das jetzt angehen&#8221;, sagte Sucheta Govil, Chief Commerial Officer und Vorstand f\u00fcr Innovation bei Covestro. &#8220;Die Antworten finden wir nur gemeinsam. Deshalb ist es wichtig, mit f\u00fchrenden Partnern in der Industrie und auf Seite der Kunden zusammenzuarbeiten.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Datenwissenschaften haben das Potential, unsere gesamte Wertsch\u00f6pfungskette von Forschung und Entwicklung \u00fcber Produktion und Logistik bis hin zum Vertrieb und Marketing signifikant zu ver\u00e4ndern&#8221;, sagte Kemal Malik, Vorstand f\u00fcr Innovation bei Bayer. &#8220;Schon jetzt zeigt sich das enorme Potential der Datenwissenschaften im Bereich der Life Sciences, zum Beispiel in der digitalen Landwirtschaft oder der Pr\u00e4zisionsmedizin. Gleichzeitig werden digitale Technologien uns ma\u00dfgeblich dabei helfen, die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Partnerschaften mit Universit\u00e4ten, Start-ups und anderen gro\u00dfen Firmen sind dabei in diesem dynamischen Umfeld essentiell. &#8221;<\/p>\n<p>Henrik Hahn, Chief Digital Officer von Evonik, f\u00fchrte aus: &#8220;Ich halte Data Science f\u00fcr eine anwendungsnahe Wissenschaft im wahrsten Sinne des Wortes und damit f\u00fcr weit mehr als einen Business-Intelligence-Ferrari. W\u00e4hrend BI bessere Entscheidungen auf Basis des Bekannten erm\u00f6glicht, setzt Data Science Wissen n\u00e4mlich beim Unbekannten an. Und das kann auch in der Chemie entscheidende Wettbewerbsvorteile bringen. Bei Evonik haben wir deshalb f\u00fcr das Thema Data Science zentrale Anlaufpunkte eingerichtet. Salopp gesagt: Wir schauen, wie wir intern gemeinsam einen leistungsf\u00e4higen Magneten entwickeln. Den wollen wir einsetzen, um die ber\u00fchmte Nadel im Heuhaufen bald schneller zu finden. Mit dem richtigen Werkzeug die richtigen Daten gewinnen &#8211; darum geht es.&#8221;<\/p>\n<p>Sieger des Hackathons ausgezeichnet<br \/>\nPraktische Fragestellungen aus der Lieferkette und der Produktion der chemischen Industrie l\u00f6sten rund 90 Studenten der Daten- und Ingenieurwissenschaften im ersten globalen Hackathon. Covestro hatte die f\u00fchrenden Hochschulen Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Tongji University in Shanghai und die RWTH Aachen aufgefordert, im November zeitgleich drei Tage lang gegeneinander anzutreten. Sieger mit der besten L\u00f6sung war das Team &#8220;Datavengers&#8221; von der RWTH Aachen, das in Leverkusen ausgezeichnet wurde. &#8220;Die Studenten haben neue Antworten mit Hilfe von Methoden des maschinellen Lernens entwickelt. Sie haben gezeigt, dass Daten und ihre richtige Nutzung die ganze Industrie schlauer und schneller machen k\u00f6nnen&#8221;, erkl\u00e4rte Nils Janus, Leiter Advanced Data Analytics bei Covestro. &#8220;So zeigen wir, dass die chemische Industrie ein spannender Arbeitgeber f\u00fcr f\u00e4hige Datenwissenschaftler sein kann.&#8221;<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schneller und nachhaltiger neue Materialien und Produkte zu entwickeln, die besser in den Kreislauf der Rohstoffe zur\u00fcckgef\u00fchrt werden&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13675,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-18238","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18238"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18239,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18238\/revisions\/18239"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18238"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=18238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}