{"id":19025,"date":"2020-02-07T11:28:54","date_gmt":"2020-02-07T10:28:54","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=19025"},"modified":"2020-02-07T11:29:05","modified_gmt":"2020-02-07T10:29:05","slug":"blick-zurueck-nach-vorn-branchenworkshop-und-staffeluebergabe-bei-kunststoffland-nrw-e-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=19025","title":{"rendered":"Branchenworkshop und Staffel\u00fcbergabe bei kunststoffland NRW e. V."},"content":{"rendered":"<p>Das Interesse war enorm. kunststoffland NRW e. V. konnte am 30.01.2020 in der Gesch\u00e4ftsstelle zahlreiche Mitgliedsunternehmen begr\u00fc\u00dfen, die sich die Chance nicht entgehen lie\u00dfen, einen aktuellen Querschnitt ausgew\u00e4hlter Top-Themen der Wertsch\u00f6pfungskette Kunststoff gemeinsam aktiv zu diskutieren, und somit auch wegweisend die Ausrichtung der zuk\u00fcnftigen Vereinsarbeit mitzugestalten.<br \/>\n\u201eDie Wertsch\u00f6pfungskette Kunststoff steht im \u00f6ffentlichen Interesse und zugleich vor gro\u00dfen Herausforderungen. Kundenm\u00e4rkte sind im Umbruch, die Digitalisierung ver\u00e4ndert Prozesse und Kreisl\u00e4ufe bedarf es zu schlie\u00dfen. Innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze braucht es heute mehr denn je\u201c, skizzierte Reinhard Hoffmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Gerhardi Kunststofftechnik GmbH und Vorsitzender des Vereins kunststoffland NRW e. V. in seiner Begr\u00fc\u00dfungsansprache die Themenvielfalt, die im Fokus des Brancheworkshops standen.<\/p>\n<p>Herausforderungen der Wertsch\u00f6pfungskette Kunststoff &#8211; Innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze Einen breit gef\u00e4cherten Themeneinblick und reichlich Diskussionsstoff erhielten die G\u00e4ste in den Workshops dank der versierten Moderatoren und Vorstandsmitglieder Dr. Patrick Gloeckner, VP Industrie Cross Innovation, Evonik Industries AG, Ines Oud, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin, simcon kunststofftechnische Software GmbH und Peter Barlog, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Barlog Plastics GmbH. Dr. Patrick Gloeckner verdichtete die get\u00e4tigten Kernaussagen seiner Workshopteilnehmer auf die Frage \u201eKreisl\u00e4ufe schlie\u00dfen &#8211; Was hindert uns daran, die Kreislaufwirtschaft umzusetzen?\u201c wie folgt: die Bedeutung des Recyclings wird weiter steigen. In der Umsetzung w\u00e4ren Quoten f\u00fcr den Rezyklateeinatz und Steuern auf Virginware nach europ\u00e4ischem Vorbild hilfreich. Wichtig sei zudem, die Benachteiligung des chemischen Recyclings zu beenden und die bestehenden Systeme als sich erg\u00e4nzend zu betrachten. Grunds\u00e4tzlich sei eine Kooperation entlang und \u00fcber bestehender Wertsch\u00f6pfungsketten n\u00f6tig, wobei besonders die Politik stark gefordert ist. Zuletzt darf die globale Betrachtungsweise der Thematik Kreislaufwirtschaft nicht vernachl\u00e4ssigt werden.<\/p>\n<p>Im Workshop Digitalisierung in Unternehmen, geleitet von Ines Oud, zeigte sich die spannende Bandbreite an Themen wie Organisation, Partnerschaften, Talenten oder Technologien, die f\u00fcr den Gesamtprozess der Digitalisierung elementare Bedeutung haben. Gerade das \u201eausprobieren und scheitern d\u00fcrfen\u201c kleiner crossfunktionaler Teams sei im Bereich Organisation ein wichtiger Schritt, um neue Ideen zu erm\u00f6glichen, kurzfristige Erfolge zu teilen und daraus neue Motivation zu generieren. Als wichtig erachtet wurden von den Teilnehmenden neben Modellfabriken auch Allianzen sowie \u201eMarktpl\u00e4tze\u201c, um sich kurzfristig untereinander austauschen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eStrukturwandel in der Automobilindustrie\u201c, \u201eNachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft\u201c, sowie \u201eDigitalisierung\u201c, mit diesen Schlagw\u00f6rtern wurden die Teilnehmenden des Workshops \u201eKundenm\u00e4rkte im Umbruch\u201c, geleitet von Peter Barlog, dazu aufgerufen, ihre individuellen Herausforderungen zu erl\u00e4utern. Hierbei standen die Themen Nachhaltigkeit- wie z.B. eine C02-Neutrale Produktion, die Ver\u00e4nderung der M\u00e4rkte, sowie der Digitalisierungsprozess innerhalb der Produktion im Fokus der Teilnehmer. Der Wunsch kooperativ gemeinsam mit Marktbegleitern Probleme anzugehen und Ideen zu entwickeln wurde unisono best\u00e4tigt. Um die aktuellen gro\u00dfen Herausforderungen der K-Industrie anzugehen, sei es zwingend notwendig gemeinsam L\u00f6sungen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Als vollen Erfolg beurteilten die Teilnehmenden den Branchenworkshop von kunststoffland NRW. Gerade der intensive Meinungs- und Erfahrungsaustausch in kleineren Workshopgruppen zu den Top-Themen der Wertsch\u00f6pfungskette Kunststoff wurde als sehr positiv bewertet. Dem Wunsch der Teilnehmenden nach noch mehr Interaktion in der Zukunft, wird kunststoffland NRW mit gezielten Follow-ups nachkommen.<\/p>\n<p>Staatssekret\u00e4r Christoph Dammermann dankt Verein kunststoffland NRW Nach der erfolgreichen inhaltlichen Arbeit folgte der feierliche Teil der Veranstaltung. Anl\u00e4sslich der \u00dcbergabe der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von Dr. B\u00e4rbel Naderer an Ihren Nachfolger Daniel Marker, hielten Christoph Dammermann, Staatssekret\u00e4r Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Reinhard Hoffmann, Vorsitzender kunststoffland NRW e. V. und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Gerhardi Kunststofftechnik GmbH bewegende Abschiedsreden und w\u00fcrdigten die Erfolge von Frau Dr. Naderer, die zum Jahreswechsel in den Ruhestand gegangen war und den Verein \u00fcber zehn Jahre entscheidend gepr\u00e4gt hatte. Staatssekret\u00e4r Dammermann betonte: Gerade die aktuelle Debatte verdeutliche einmal mehr die Wichtigkeit von kunststoffland NRW e. V. als Sprachrohr und Netzwerk der Wertsch\u00f6pfungskette.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Interesse war enorm. kunststoffland NRW e. 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