{"id":19199,"date":"2020-02-18T08:53:34","date_gmt":"2020-02-18T07:53:34","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=19199"},"modified":"2020-02-17T16:35:04","modified_gmt":"2020-02-17T15:35:04","slug":"adidas-verwendet-2020-fuer-die-herstellung-seiner-produkte-erstmals-mehr-als-50-prozent-recycelten-polyester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=19199","title":{"rendered":"adidas verwendet 2020 f\u00fcr die Herstellung seiner Produkte erstmals mehr als 50 Prozent recycelten Polyester"},"content":{"rendered":"<header>\n<div class=\"heading\">\n<p><strong>Ab 2024 will adidas nur noch recycelten Polyester in seinen Produkten verwenden<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<section>\n<section class=\"  responsive-table-old \" role=\"responsivetable\" data-funct=\"responsivetable\" data-plugin-uid=\"2ndPE\" data-inited=\"true\">adidas erreicht in diesem Jahr einen wesentlichen Meilenstein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit: 2020 stammt erstmals mehr als die H\u00e4lfte des f\u00fcr adidas Produkte verwendeten Polyesters aus wiederaufbereiteten Plastikabf\u00e4llen. Ab 2024 will das Unternehmen nur noch recycelten Polyester verwenden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus plant adidas in diesem Jahr einen Rekordwert von 15 bis 20 Millionen Paar Schuhen mit Plastikm\u00fcll von Str\u00e4nden und aus K\u00fcstenregionen zu produzieren. Im vergangenen Jahr stellte adidas bereits mehr als elf Millionen Paar solcher Schuhe her.<\/p>\n<p>Die Verwendung von recyceltem Plastik in den Produkten ist Teil der Bem\u00fchungen des Unternehmens, Plastikabf\u00e4lle zu vermeiden und die Verschmutzung der Weltmeere zu stoppen. Die zunehmende Nutzung recycelter Materialien ist dabei nur ein Beispiel f\u00fcr die Nachhaltigkeitsaktivit\u00e4ten von adidas. Das Spektrum reicht von der Verarbeitung umweltvertr\u00e4glicherer Materialien \u00fcber Abfallvermeidung und neuartige R\u00fccknahmeprogramme f\u00fcr gebrauchte Produkte bis hin zum Klimaschutz. Im Laufe des Jahres 2020 f\u00fchrt adidas weitere Produktkategorien ein, die sich an Nachhaltigkeitskriterien orientieren.<\/p>\n<p>Ein \u00dcberblick:<\/p>\n<ul>\n<li>adidas wird ab 2024 bei allen Produkten ausschlie\u00dflich recycelten Polyester einsetzen, wo dies technisch m\u00f6glich ist. Bereits in diesem Jahr liegt der Anteil erstmals \u00fcber 50 Prozent.<\/li>\n<li>Im Jahr 2020 produziert adidas 15 bis 20 Millionen Paar Schuhe mit recyceltem Plastikm\u00fcll von Str\u00e4nden und aus K\u00fcstenregionen. Im vergangenen Jahr 2019 waren es mehr als elf Millionen Paar, nach f\u00fcnf Millionen in 2018 und einer Million in 2017.<\/li>\n<li>Der erste vollst\u00e4ndig recycelbare Laufschuh \u201eFuturecraft Loop\u201c befindet sich seit 2019 in der Testphase. Die Markteinf\u00fchrung ist f\u00fcr 2021 geplant.<\/li>\n<li>adidas arbeitet bereits an der Entwicklung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen f\u00fcr Sportbekleidung und hat vor dem letztj\u00e4hrigen Tennisturnier in Wimbledon erste Prototypen f\u00fcr Tennisbekleidung pr\u00e4sentiert.<\/li>\n<li>Plastikvermeidung auch auf dem Weg zum Konsumenten: adidas verzichtet seit 2016 auf Plastikt\u00fcten in seinen Gesch\u00e4ften und setzt zuk\u00fcnftig auch recycelte Verpackungen f\u00fcr die Lieferung der Produkte in die Gesch\u00e4fte ein.<\/li>\n<li>Plastikfreie Standorte: Die adidas Standorte sind inzwischen weitgehend plastikfrei. Rund 40 Tonnen Plastikm\u00fcll werden so pro Jahr vermieden.<\/li>\n<li>Seit 2019 erhalten Konsumenten in Gro\u00dfbritannien f\u00fcr die R\u00fcckgabe gebrauchter, aber noch nutzbarer Produkte einen Gutschein f\u00fcr den adidas Online-Store.<\/li>\n<li>Im Bereich Klimaschutz wird adidas die Treibhausgasemissionen sowohl der eigenen Aktivit\u00e4ten als auch der Zulieferer gegen\u00fcber dem Jahr 2017 um 30 Prozent bis 2030 reduzieren. Klimaneutralit\u00e4t steht f\u00fcr 2050 auf der Agenda. In Deutschland bezieht das Unternehmen seinen Strom bereits nahezu vollst\u00e4ndig aus erneuerbaren Quellen.<\/li>\n<li>Arbeitsplatzstandards machen verbindliche Vorgaben f\u00fcr faire Arbeitsbedingungen, angemessene L\u00f6hne und ein sicheres Arbeitsumfeld bei Zulieferern.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Recycling und Einsatz nachhaltiger Materialien<\/h2>\n<p>Mit dem Ziel der vollst\u00e4ndigen Vermeidung von Abfall arbeitet adidas neben der verst\u00e4rkten Nutzung recycelter Materialien in der Produktion auch an der einfachen Wiederverwertbarkeit der Produkte. Der erste vollst\u00e4ndig recycelbare Laufschuh \u201eFuturecraft Loop\u201c besteht von der Sohle bis zum Schn\u00fcrsenkel aus einem einzigen recyclingf\u00e4higen Material und kommt ohne Klebstoff aus. Nach einer ersten Testphase mit 200 Sportlern im vergangenen Jahr erhielt adidas die Schuhe zur\u00fcck und recycelte sie zu Komponenten f\u00fcr neue Schuhe. Diese zweite Generation der \u201eFuturecraft Loop\u201c-Schuhe befindet sich schon wieder bei den Testern. Die Markteinf\u00fchrung ist f\u00fcr das Jahr 2021 geplant.<\/p>\n<p>Langfristig werden auch Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung leisten. adidas und Stella McCartney pr\u00e4sentierten vor dem letzten Tennisturnier in Wimbledon den gemeinsam entwickelten Prototyp eines Tenniskleids, das aus nat\u00fcrlichen Materialien auf Basis von Zellulose und Eiwei\u00df besteht. In den kommenden Jahren wird adidas Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen f\u00fcr seine Konsumenten entwickeln. Reebok nutzt bereits nachwachsende Rohstoffe und verarbeitet unter anderem Baumwolle, Mais, Algen und Naturkautschuk bei der Herstellung der Schuhe Reebok Cotton + Corn sowie Reebok Forever Floatride GROW.<\/p>\n<p>Seit 2018 bezieht adidas zu 100 Prozent nachhaltig produzierte Baumwolle, vor allem von der Better Cotton-Initiative.<\/p>\n<h2>R\u00fccknahmeangebote f\u00fcr Konsumenten<\/h2>\n<p>Zur Etablierung vollst\u00e4ndiger Recyclingkreisl\u00e4ufe testet adidas seit dem vergangenen Jahr konsumentenfreundliche L\u00f6sungen f\u00fcr die R\u00fccknahme gebrauchter Produkte. In Gro\u00dfbritannien k\u00f6nnen Konsumenten im Rahmen des Programms \u201eInfinite Play\u201c ihre adidas Schuhe oder Bekleidung mit Hilfe der adidas App an den adidas Partner Stuffstr zur\u00fcckschicken und erhalten einen Gutschein f\u00fcr den Online-Store des Unternehmens. Die eingeschickten Produkte werden wieder verkauft oder, falls das nicht m\u00f6glich ist, recycelt.<\/p>\n<p>Die Vermeidung von Plastikm\u00fcll umfasst bei adidas auch den Transport zum Konsumenten. Plastikt\u00fcten kommen in den adidas Gesch\u00e4ften schon seit 2016 nicht mehr zum Einsatz. Ab dem kommenden Jahr 2021 bestehen auch die Verpackungen f\u00fcr den Transport aus den Herstellungsl\u00e4ndern in die Ladenregale aus recycelten Materialien. Gleichzeitig testet adidas in Spanien im Rahmen der globalen Innovationsplattform \u201eFashion for Good\u201c einen Recyclingkreislauf f\u00fcr Transportverpackungen.<\/p>\n<h2>Klimaneutralit\u00e4t bis 2050<\/h2>\n<p>Als Unterzeichner der UN Fashion Industry Charter for Climate Action hat sich adidas verpflichtet, bis 2030 sowohl die eigenen Treibhausgasemissionen als auch die der Zulieferer gegen\u00fcber 2017 um 30 Prozent zu reduzieren und die Klimaneutralit\u00e4t f\u00fcr 2050 anzustreben. Daf\u00fcr wird das Unternehmen in den kommenden Jahren die Nutzung der erneuerbaren Energien weiter vorantreiben. In Deutschland bezieht das Unternehmen seinen Strom bereits nahezu vollst\u00e4ndig aus erneuerbaren Quellen.<\/p>\n<h2>Laufen f\u00fcr den Erhalt der Ozeane<\/h2>\n<p>Seit dem Jahr 2015 kooperiert adidas mit der Umweltschutzorganisation \u201eParley for the Oceans\u201c. Die adidas x Parley Produkte, die mit Plastikm\u00fcll von Str\u00e4nden und aus K\u00fcstenregionen hergestellt werden, sollen einen Beitrag zum Erhalt der Weltmeere leisten. Dar\u00fcber hinaus richtet adidas j\u00e4hrlich den \u201eRun for the Oceans\u201c aus. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 2,2 Millionen L\u00e4ufer an 50 Laufveranstaltungen weltweit, unter anderem in New York, Schanghai und Barcelona. adidas honorierte den Einsatz der L\u00e4ufer und stellte dem Partner \u201eParley for the Oceans\u201c 1,5 Millionen Dollar f\u00fcr Bildungsprojekte f\u00fcr Kinder in Entwicklungsl\u00e4ndern zur Verf\u00fcgung. Auf dem Lehrplan stehen die Bedeutung der Ozeane f\u00fcr unsere Erde genauso wie praktische Hinweise zur M\u00fcllvermeidung.<\/p>\n<p>Die Resonanz war auch innerhalb des Unternehmens gro\u00df: Im Jahr 2019 sind alleine am Hauptstandort Herzogenaurach rund 2.500 Teilnehmer mitgelaufen, weltweit waren es mehr als 17.000 Mitarbeiter. An einigen Standorten wurde im Rahmen der L\u00e4ufe auch M\u00fcll eingesammelt.<\/p>\n<p>Durch die weitgehende Vermeidung von Plastik an B\u00fcrostandorten, in Gesch\u00e4ften und Logistikzentren vermeidet adidas rund 40 Tonnen Plastikm\u00fcll pro Jahr. Beispielsweise ist der Hauptstandort Herzogenaurach inzwischen plastikfrei.<\/p>\n<h2>Nachhaltigkeit hat bei adidas Tradition \u2013 hohe Standards bei Zulieferern<\/h2>\n<p>Seit 20 Jahren ist adidas im Dow Jones Sustainability Index gelistet, in den Kriterien wie Corporate Governance, Risikomanagement, Klimaschutzma\u00dfnahmen, Arbeits- und Umweltstandards sowohl im eigenen Unternehmen als auch bei den Zulieferern einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Einen wesentlichen Beitrag leisten die konsequenten Arbeitsplatzstandards bei adidas, die auch f\u00fcr Zulieferer verbindliche Vorgaben f\u00fcr faire Arbeitsbedingungen, angemessene L\u00f6hne, ein sicheres und umweltvertr\u00e4gliches Arbeitsumfeld machen. adidas \u00fcberwacht diese im Rahmen regelm\u00e4\u00dfiger eigener Inspektionen sowohl mit einem eigenen Expertenteam als auch zus\u00e4tzlich durch unabh\u00e4ngige Dritte.<\/p>\n<\/section>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>adidas erreicht in diesem Jahr einen wesentlichen Meilenstein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit: 2020 stammt erstmals mehr als die H\u00e4lfte&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19200,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-19199","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19199","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19199"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19199\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19201,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19199\/revisions\/19201"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19200"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19199"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19199"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19199"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=19199"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}