{"id":19515,"date":"2020-02-28T09:40:44","date_gmt":"2020-02-28T08:40:44","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=19515"},"modified":"2020-02-28T09:40:44","modified_gmt":"2020-02-28T08:40:44","slug":"ebit-vor-sondereinfluessen-sinkt-trotz-besserer-entwicklung-in-allen-verbrauchernahen-segmenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=19515","title":{"rendered":"EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen sinkt trotz besserer Entwicklung in allen verbrauchernahen Segmenten"},"content":{"rendered":"<div class=\"title aem-GridColumn aem-GridColumn--default--12\">\n<div class=\"cmp-title\">\n<p><u><sup>BASF-Berichterstattung zum Gesch\u00e4ftsjahr 2019<\/sup><\/u><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"textbody   \">\n<div class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>Umsatz 59,3 Milliarden\u00a0Euro (minus 2\u00a0Prozent)<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen 4,5\u00a0Milliarden\u00a0Euro (minus 28\u00a0Prozent), vor allem aufgrund niedrigerer Ergebnisse von Chemicals und Materials<\/b><\/li>\n<li><b>Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit 7,5 Milliarden Euro (minus 6 Prozent), Free Cashflow 3,7 Milliarden Euro<\/b><\/li>\n<li><b>Dividendenvorschlag von 3,30\u00a0Euro f\u00fcr Gesch\u00e4ftsjahr 2019 (2018: 3,20\u00a0Euro)<\/b><\/li>\n<li><b>4. Quartal 2019 mit leichtem Umsatzr\u00fcckgang (minus 2 Prozent) und deutlichem Anstieg des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen (plus 23 Prozent)<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Ausblick 2020:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><b>Umsatzsteigerung auf 60 Milliarden Euro bis 63 Milliarden Euro<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 4,2 Milliarden Euro und 4,8 Milliarden Euro<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF erzielte im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 einen Umsatz von 59,3 Milliarden Euro; der leichte Umsatzr\u00fcckgang gegen\u00fcber dem Vorjahr resultierte aus niedrigeren Mengen und Preisen. Das Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit (EBIT) vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 4,5 Milliarden Euro um 1,7\u00a0Milliarden Euro unter dem Wert des Vorjahres, bedingt durch geringere Beitr\u00e4ge der Segmente Materials und Chemicals.<\/p>\n<p>\u201eUnser Unternehmen behauptet sich auch in schwierigen Zeiten. 2019 war ein<br \/>\nherausforderndes Jahr mit starkem weltwirtschaftlichen Gegenwind\u201c, so BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Bruderm\u00fcller, der die Zahlen des Ge\u00adsch\u00e4ftsjahres 2019 gemeinsam mit Finanzvorstand Dr. Hans-Ulrich Engel vorstellte. Die Handelskonflikte zwischen den USA und China wirkten negativ. Wichtige Absatzm\u00e4rk\u00adte entwickelten sich langsamer. Verst\u00e4rkt wur\u00adde dies durch Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit. Industrie- und Chemie\u00adproduktion wuchsen deutlich langsamer als erwartet. Die Nachfrage aus vielen wichtigen Kundenbranchen ging deutlich zur\u00fcck, vor allem aus der Automobilindustrie.<\/p>\n<p>\u201eWir haben unser Ergebnis trotz eines schwierigen Marktumfeldes in allen verbrau\u00adchernahen Segmenten gesteigert. Leider konnte dies aber den R\u00fcckgang in der Basischemie nicht ausgleichen\u201c, so Bruderm\u00fcller. Das EBIT vor Sonder\u00adein\u00adfl\u00fcssen der beiden Segmente Materials und Chemicals ging um 2,2\u00a0Milliarden Euro auf 1,8 Milliarden Euro zur\u00fcck. Der starke Verfall der Isocyanate-Preise, geringere Cracker-Margen, die planm\u00e4\u00dfigen Wartungsabstellungen von Crackern und eine insgesamt schwache Nachfrage wirkten hier erheblich belastend.<\/p>\n<p>In den verbrauchernahen Segmenten erzielte BASF dagegen eine deutliche Verbes\u00adserung gegen\u00fcber dem Vorjahr: Das Segment Industrial Solutions steigerte das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen deutlich, vor allem durch niedrigere Fixkosten, positive W\u00e4hrungseffekte und h\u00f6here Margen. Auch im Segment Surface Technologies stieg das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen deut\u00adlich. Das Segment Nutrition &amp; Care steigerte das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen durch einen deutlich verbesserten Beitrag des Bereichs Care Chemicals leicht. Das Segment Agricultural Solutions steigerte das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen deutlich. \u201eSehr erfreulich entwickelten sich die von Bayer erworbenen Gesch\u00e4fte. Sie trugen wesentlich zum Umsatz- und Ergebnisanstieg bei\u201c, so Bruderm\u00fcller.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 sank das EBIT der BASF-Gruppe von 6,0 Milliarden Euro auf 4,1 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen ging gegen\u00fcber 2018 um 11 Prozent auf 8,2\u00a0Milliarden Euro zur\u00fcck. Das EBITDA belief sich auf 8,0 Milliarden Euro gegen\u00fcber 9,0 Milliarden Euro im Jahr 2018. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen stieg auf 8,4\u00a0Milliarden Euro, nach 4,7\u00a0Milliarden Euro im Vorjahr. Darin ist ein Buchgewinn von rund 5,7 Milliarden Euro infolge der Entkonsolidierung von Wintershall nach dem Zusammenschluss mit DEA enthalten.<\/p>\n<p><b>Umsatz- und Ergebnisentwicklung der BASF-Gruppe im 4. Quartal 2019<\/b><\/p>\n<p>Der Umsatz im 4. Quartal 2019 sank gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal um 2 Pro\u00adzent auf 14,7 Milliarden Euro. Mengen und Preise gingen um jeweils 1 Prozent zur\u00fcck. Die Portfolioeffekte aufgrund der \u00dcbertragung des Gesch\u00e4fts mit Papier- und Wasserchemikalien auf Solenis beliefen sich auf minus 1 Prozent. Mit plus 1 Prozent hatten Wechselkurseffekte einen leicht positiven Einfluss auf die Umsatzentwicklung.<\/p>\n<p>Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 765 Millionen Euro, 23 Prozent \u00fcber dem des 4. Quartals 2018. Dieser Anstieg resultierte aus deutlich h\u00f6heren Ergebnissen der Seg\u00admente Agricultural Solutions, Nutrition &amp; Care, Industrial Solutions und Surface Technologies. Insgesamt konnten diese Segmente im 4. Quartal den deutlichen R\u00fcckgang bei Chemicals und Materials mehr als ausgleichen.<\/p>\n<p>Die Sondereinfl\u00fcsse im EBIT beliefen sich auf minus 305 Millionen Euro. Im 4.\u00a0Quar\u00adtal 2018 waren es minus 151 Millionen Euro. Sonderaufwendungen fielen im 4. Quartal 2019 vor allem bei Sonstige und Industrial Solutions an. Bei Sonstige resultierten diese aus der Implementierung des Exzellenzprogramms. Die Ver\u00e4u\u00dferung des BASF-Pigment\u00adgesch\u00e4fts f\u00fchrte zu Einmaleffekten im Segment\u00a0Industrial Solutions. Das EBIT ging im 4.\u00a0Quartal 2019 um 2 Prozent auf 460 Millionen Euro zur\u00fcck.<\/p>\n<p><b>Cashflow der BASF-Gruppe im Jahr 2019<\/b><\/p>\n<p>Der Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit sank gegen\u00fcber 2018 um 465 Mi\u00adllionen\u00a0Euro auf 7,5\u00a0Milli\u00adar\u00adden Euro. Der Cashflow aus Investitionst\u00e4tigkeit betrug im Jahr 2019 minus 1,2 Milliarden Euro verglichen mit minus 11,8\u00a0Milliarden\u00a0Euro im Vorjahr. Die Auszahlungen f\u00fcr immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen lagen mit 3,8 Milliarden Euro leicht unter Vorjahresniveau. Im Jahr 2019 waren die Einzahlungen aus Devestitionen um rund 2,5 Milliarden Euro h\u00f6her als im Vorjahr. Ma\u00dfgeblich hierf\u00fcr waren Cashzufl\u00fcsse im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss von Wintershall und DEA. Die Auszahlungen f\u00fcr Akquisitionen lagen im Jahr 2019 bei 239 Millio\u00adnen Euro gegen\u00fcber 7,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Sie beinhalteten im Vorjahr vor allem die Zahlung des Kaufpreises an Bayer.<\/p>\n<p>Der Free Cashflow lag trotz des deutlichen R\u00fcckgangs des Cashflows aus be\u00adtrieblicher T\u00e4tigkeit bei rund 3,7 Milliarden Euro. 2018 waren es 4,0 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><b>Erf\u00fcllung der ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele<\/b><\/p>\n<p>BASF hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 CO<sub>2<\/sub>-neutral zu wachsen. Das hei\u00dft, dass das Unternehmen bei steigender Produktion die Treibhausgasemissionen der Standorte und des Energieeinkaufs konstant halten will \u2013 auf dem Niveau von 2018.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu 2018 sind die absoluten Treibhausgasemissionen von BASF im Jahr 2019 um 8\u00a0Prozent auf 20 Millionen Tonnen gesunken. Dies ist gr\u00f6\u00dftenteils auf Abstellun\u00adgen von Gro\u00dfanlagen zur\u00fcckzuf\u00fchren, unter anderem f\u00fcr planm\u00e4\u00dfige Wartungs\u00adarbeiten. Zudem wurden Energieliefervertr\u00e4ge angepasst und Ma\u00df\u00adnahmen zur Erh\u00f6hung der Energieeffizienz und Prozessoptimierung umgesetzt.<i><\/i><\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2020 erwartet BASF einen Anstieg der Emissionen auf das Niveau von 2018, unter anderem bedingt durch eine geringere Anzahl geplanter Gro\u00dfabstellungen und die \u00dcbernahme des Polyamidgesch\u00e4fts von Solvay.<\/p>\n<p><b>Dividendenvorschlag von 3,30 Euro je Aktie<\/b><\/p>\n<p>\u201eWir wollen unsere Dividende je Aktie j\u00e4hrlich erh\u00f6hen. Eine vorhersehbare und progressive Dividendenpolitik hat f\u00fcr uns oberste Priorit\u00e4t. Der Hauptversammlung werden wir daher vorschlagen, eine Dividende von 3,30 Euro je Aktie zu zahlen\u201c, so Bruderm\u00fcller. Das entspricht einer Erh\u00f6hung um 10 Cent. Insgesamt soll der Haupt\u00adversammlung vorgeschlagen werden, 3,0\u00a0Milliarden Euro an die BASF-Aktion\u00e4re auszuzahlen. Dieser Betrag ist vollst\u00e4ndig durch den freien Cashflow im Jahr 2019 gedeckt. Damit bietet BASF erneut eine attraktive Dividendenrendite von 4,9 Prozent.<\/p>\n<p><b>Umsetzung der BASF-Strategie<\/b><\/p>\n<p>\u201eWir haben 2019 genutzt und unsere Unternehmensstrategie mit Energie, Leiden\u00adschaft und Tempo umgesetzt. Mit neuem Zuschnitt unserer Organisation, redu\u00adzier\u00adter Komplexit\u00e4t, gestraffter Verwaltung und vereinfachten Prozessen sind wir in das neue Jahr gestartet\u201c, sagte Bruderm\u00fcller. Wesentliche Teile der funktionalen Dienstleistungen wurden den Unterneh\u00admens\u00adbe\u00adreichen zugeordnet. Weltweit haben 20.000 Mitarbeiter bis zum 1. Oktober diesen Schritt vollzogen. Zudem wurde eine schlanke Konzernzentrale mit rund 1.000 Mitarbeitern geschaffen. Die neue Einheit Global Business Services ist seit dem 1. Januar ope\u00adrativ. Ihre rund 8.800 Mitarbeiter bieten weltweit und nachfrageorientiert ihre Ser\u00advices intern an, zum Beispiel in Bereichen wie Finanzen, Controlling, Be\u00adschaf\u00adfung und Supply Chain. Dies wird die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der BASF-Ge\u00adsch\u00e4f\u00adte weiter st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Damit ist die Umsetzung der Strategie jedoch nicht abgeschlossen, wie Bruder\u00adm\u00fcller betonte: \u201eDie wesentlichen Schritte sind eingeleitet. Viel Detailarbeit liegt dieses Jahr noch vor uns.\u201c<\/p>\n<p>All diese Ma\u00dfnahmen sollen BASF wieder auf profitablen Wachstumskurs bringen, mit deutlicher Kundenorientierung und einer agilen Organisation.<\/p>\n<p><b>Beschleunigte Umsetzung des Exzellenzprogramms<\/b><\/p>\n<p>Das laufende Exzellenzprogramm hat BASF beschleunigt. Bruderm\u00fcller: \u201eWir sind zuversichtlich, den angestrebten j\u00e4hrlichen EBITDA-Beitrag von 2 Milliarden Euro bis Ende 2021 zu erreichen.\u201c 2019 wurden positive EBITDA-Beitr\u00e4ge in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 600\u00a0Millionen Euro erzielt. Diesen standen Kosten von rund 500\u00a0Millionen Euro gegen\u00fcber. Im laufenden Jahr erwartet BASF aufgrund der beschleunigten Umsetzung einen EBITDA-Beitrag von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro. Die damit verbundenen einmaligen Kosten werden auf rund 300 bis 400 Millionen Euro gesch\u00e4tzt.<b><\/b><\/p>\n<p>Auch die Straffung der Organisation wurde beschleunigt. BASF hatte an\u00adgek\u00fcndigt, bis Ende 2021 weltweit 6.000 Positionen abzubauen. Diese Zahl soll nun schon Ende 2020 erreicht werden. Im vergangenen Jahr hat BASF weltweit bereits 3.100 Stellen abgebaut.<\/p>\n<p><b>Aktives Portfoliomanagement<\/b><\/p>\n<p>BASF hat eine Reihe von Portfolioma\u00dfnahmen umgesetzt. So wurde die \u00dcbernahme des Polyamid-Gesch\u00e4fts von Solvay am 31. Januar 2020 abgeschlossen. Der Kaufpreis betr\u00e4gt 1,3 Milliarden Euro. \u201eUnsere Kunden werden davon profitieren. Wir bieten nun ein komplement\u00e4res Portfolio, eine st\u00e4rkere regionale Pr\u00e4senz und eine verbesserte Liefersicherheit\u201c, so Hans-Ulrich Engel.<\/p>\n<p>Mit Lone Star hat sich BASF \u00fcber die Ver\u00e4u\u00dferung des Bauchemie-Gesch\u00e4fts f\u00fcr 3,17 Milliarden Euro geeinigt. Der Abschluss wird im 3. Quartal 2020 erwartet. Das weltweite Pigmentgesch\u00e4ft von BASF wird Teil des japanischen Spezialchemie\u00adunternehmens DIC werden. Der Kaufpreis betr\u00e4gt 1,15 Milliarden Euro. Mit einem Abschluss wird im 4. Quartal 2020 gerechnet.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr wurde zudem der Zusammenschluss von Wintershall und DEA abgeschlossen und damit das f\u00fchrende unabh\u00e4ngige europ\u00e4\u00adische Explorations- und Produktionsunternehmen geschaffen. BASF h\u00e4lt 72,7 Prozent und<br \/>\nLetterOne 27,3 Prozent an Wintershall Dea.<\/p>\n<p>Engel: \u201eDie Integration ist auf gutem Weg und wird voraussichtlich im Dezember 2020 abgeschlossen sein. Wir erwarten ab 2022 Synergien von mindestens 200\u00a0Millionen Euro pro Jahr. Der B\u00f6rsengang ist abh\u00e4ngig von den Marktbedingungen in der zwei\u00adten H\u00e4lf\u00adte dieses Jahres geplant.\u201c<\/p>\n<p><b>Erwerb der Gesch\u00e4fte von Bayer war ein erfolgreicher Schritt<\/b><\/p>\n<p>Den Erwerb von Gesch\u00e4ften von Bayer im Segment Agricultural Solutions wertet BASF als erfolgrei\u00adchen Schritt. \u201eDie Integration der Gesch\u00e4fte wurde innerhalb eines Jahres abgeschlossen. Sie erwirtschafteten 2019 einen Umsatz von 2,2\u00a0Milliarden Euro und trugen mehr als 500 Millionen Euro zum EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen bei\u201c, sagte Engel. \u201e2025 wollen wir durch die Akquisition einen zus\u00e4tzlichen Umsatz im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erzielen. Wir sehen uns auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen.\u201c<b><\/b><\/p>\n<p><b>Ausblick 2020 f\u00fcr die BASF-Gruppe<\/b><\/p>\n<p>\u201eIn diesem Jahr erleben wir bereits in den ersten beiden Monaten eine hohe Unsicherheit in der Weltwirtschaft. Mit dem Coronavirus ist ein neuer Faktor hinzugekommen, der das Wachstum am Jahresanfang vor allem in China erheblich belastet. Eine geringere Nachfrage und Produktionsausf\u00e4lle in vielen Branchen sind bereits sichtbare Folgen der Ma\u00dfnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Virus\u201c, so Martin Bruderm\u00fcller.<\/p>\n<p>BASF geht davon aus, dass sich die negativen Effekte des Coronavirus weltweit vor allem im 1. und im 2. Quartal 2020 deutlich auswirken werden. Diese Annahmen ber\u00fccksichtigen derzeit keine weltweite Ausbreitung des Virus, die zu wesentlichen Beeintr\u00e4chtigungen der Weltwirtschaft \u00fcber die erste Jahresh\u00e4lfte hinaus f\u00fchrt. Bruderm\u00fcller: \u201eWir erwarten jedoch nicht, dass die Corona-Effekte im Jahresverlauf vollst\u00e4ndig ausgeglichen werden k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n<p>Die Weltwirtschaft wird deshalb nach Einsch\u00e4tzung von BASF mit 2,0 Prozent voraussichtlich deutlich langsamer wachsen als 2019 (2,6 Prozent). F\u00fcr die globale Chemieproduktion prognostiziert das Unternehmen mit 1,2\u00a0Prozent ein Wachstum deutlich unter dem Niveau von 2019 (1,8 Prozent). Das w\u00e4re das mit Abstand niedrigste Wachstum seit der Finanzkrise 2008\/2009.<\/p>\n<p>BASF rechnet mit einem durchschnittlichen \u00d6lpreis von 60\u00a0US-Dollar je Barrel Brent und einem Euro-Wechselkurs von 1,15 US-Dollar.<\/p>\n<p>Bruderm\u00fcller: \u201eUnseren Umsatz wollen wir auf 60 bis 63\u00a0Milliarden Euro steigern \u2013 auch wenn das Umfeld weiter herausfordernd und von hoher Unsicherheit gepr\u00e4gt ist.\u201c Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen der BASF-Gruppe wird voraussichtlich einen Wert zwischen 4,2 Milliarden Euro und 4,8 Milliarden Euro erreichen (2019: 4,5\u00a0Milliarden Euro). Der Return on Capital Employed (ROCE) wird voraussichtlich zwischen 6,7 Prozent und 7,7 Prozent liegen (2019: 7,7 Prozent) und damit unter dem Kapitalkosten\u00adsatz von 9 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eWir erwarten, dass unsere Abnehmerindustrien gr\u00f6\u00dftenteils leicht wachsen. Allerdings rechnen wir damit, dass die Produktion in der Automobilindustrie weiter zur\u00fcckgeht\u201c, so Bruderm\u00fcller. BASF unterstellt im Ausblick 2020, dass sich die handelspolitischen Konflikte zwischen den USA und ihren Handelspartnern nicht weiter entspannen und der Brexit in der \u00dcbergangsphase die Konjunktur nicht wesentlich beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p><b>Investitionen in organisches Wachstum<\/b><\/p>\n<p>Einen Ausblick gab Bruderm\u00fcller auch auf k\u00fcnftige Investitionen. So plant BASF, in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren 23,6 Milliarden Euro zu investieren. Mehr als ein Drittel davon entfallen im Zeitraum von 2020 bis 2024 auf die Wachstumsschwerpunkte, also die beiden Gro\u00dfprojekte in Asien, den Verbundstandort in Guangdong und den Chemiekomplex im indischen Mundra, sowie auf das Arbeitsgebiet Batteriematerialien.<\/p>\n<p>Bruderm\u00fcller: \u201eWas sich damit \u00e4ndern wird, ist vor allem der regionale Schwerpunkt. Denn in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren werden wir 41 Prozent unserer Investitionen f\u00fcr den asiatisch-pazifischen Raum und 34 Prozent f\u00fcr Europa bereitstellen.\u201c Zum Vergleich: Im Planungszeitraum 2019 bis 2023 entfielen 27 Prozent auf die Region Asien-Pazifik und 43 Pro\u00adzent auf Europa. F\u00fcr 2020 plant BASF Sachinvestitionen (Zug\u00e4nge zu Sachanlagen ohne Akquisitionen, IT-Investitionen, R\u00fcckbauverpflichtungen und Nutzungsrechte aus Leasingverh\u00e4ltnissen) in H\u00f6he von 3,4\u00a0Milliarden Euro (2019: 3,3 Milliarden Euro).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF erzielte im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 einen Umsatz von 59,3 Milliarden Euro; der leichte Umsatzr\u00fcckgang gegen\u00fcber dem Vorjahr&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6376,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-19515","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19515"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19515\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19516,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19515\/revisions\/19516"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6376"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19515"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=19515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}