{"id":19541,"date":"2020-03-03T09:21:00","date_gmt":"2020-03-03T08:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=19541"},"modified":"2020-03-02T12:30:18","modified_gmt":"2020-03-02T11:30:18","slug":"batterie-zellhalter-aus-kebablend-tc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=19541","title":{"rendered":"Batterie Zellhalter aus KEBABLEND\/TC"},"content":{"rendered":"<p>Modulare Mobilit\u00e4tssysteme weiter gedacht: Das ist der zentrale Gedanke hinter dem neuesten Wurf des renommierten Automobil-Vision\u00e4rs Rinspeed: dem MetroSnap. Eine der spannendsten Ideen im 26. Concept-Car aus dem schweizerischen Zumikon: Das \u201ehot swap\u201c genannte, sekundenschnelle Tauschen der Fahrzeug-Aufbauten samt Batterien \u2013 fast wie bei einem Boxenstop in der Formel1. In den spritzgegossenen Zellhaltern der modularen und wechselbaren Batteriepacks des MetroSnap, bereitgestellt von Clean Energy Global, Berlin, kommt an entscheidender Stelle der Hochleistungs-Compound KEBABLEND\u00ae \/ TC der BARLOG Plastics GmbH, Overath bei K\u00f6ln, zum Einsatz. KEBABLEND\u00ae \/ TC \u00fcberzeugt hier nicht nur kunststoff-typisch als Leichtbauwerkstoff und elektrischer Isolator: Es ist au\u00dferdem flammgesch\u00fctzt und vor allem w\u00e4rmeleitf\u00e4hig. Und kosteneffizient auf Standard-Spritzgussanlagen zu verarbeiten \u2013 eine einzigartige Kombination die die \u00fcblichen Konstruktionswerkstoffe im Automobilbau bisher nicht bieten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Damit belegt BARLOG erneut, welche Beitr\u00e4ge der vielseitige Kunststoff-Spritzguss bereits heute zur wirtschaftlichen Konstruktion der Fahrzeuge von morgen leisten kann. KEBABLEND \u00ae \/ TC bildet daher gemeinsam mit dem weichmagnetischen, ebenfalls spritzgusstauglichen Werkstoff KEBABLEND \u00ae \/ MW den Schwerpunkt der BARLOG-Pr\u00e4sentation auf der diesj\u00e4hrigen Electric &amp; Hybrid Vehicle Technology Expo, Stuttgart. KEBABLEND \u00ae \/ MW eignet sich zum Beispiel zur Optimierung der Magnetfeldf\u00fchrung in elektrischen Antrieben.<\/p>\n<p><strong>Ein w\u00e4rmeleitf\u00e4higer, flammgesch\u00fctzter elektrischer Isolator<\/strong><br \/>\n\u201eDie Fahrzeuge der Zukunft werden ganz neue Anforderungen an die darin eingesetzten Werkstoffe stellen\u201c, erl\u00e4utert Robert Konnerth, Produktmanager bei BARLOG. \u201eBei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen geht es dabei l\u00e4ngst nicht mehr nur um ein m\u00f6glichst geringes Bauteilgewicht, f\u00fcr die Reichweitenmaximierung oder den erleichterten Wechsel eines austauschbaren Akkumoduls. Sondern im konkreten Fall auch um eine effiziente W\u00e4rmeabfuhr, einen ausgezeichneten Flammschutz und eine gezielte elektrische Isolation. Alles nat\u00fcrlich kombiniert mit hohen mechanischen Belastbarkeiten \u00fcber einen weiten Temperaturbereich.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber dies alles muss sich auch in einem kosteng\u00fcnstigen, schnellen Verfahren ans Ziel bringen lassen\u201c, so Konnerth. Zum Beispiel per Spritzguss, einem ausgesprochen wirtschaftlichen Kunststoff-Verarbeitungsverfahren, das au\u00dferdem den Vorteil einer hohen Funktionsintegration und damit kosteng\u00fcnstigen Montage mit sich bringt. KEBABLEND \u00ae \/ TC bildet die ideale Br\u00fccke zwischen diesen Anforderungen: Es wurde f\u00fcr den Spritzguss entwickelt, bringt aber gleichzeitig alle n\u00f6tigen Schl\u00fcsseleigenschaften f\u00fcr den Einsatz in Elektroautomobilen mit.<\/p>\n<p><strong>Elektromotoren per Spritzguss?<\/strong><\/p>\n<p>Auch die weichmagnetischen Compounds der KEBABLEND\u00ae \/ MW Produktreihe machen nicht nur in Motoren f\u00fcr Elektrofahrzeuge einen guten Job, sondern helfen, ein generelles Problem zu l\u00f6sen: \u201eLeichtere Motoren m\u00fcssen weniger Energie in die \u00dcberwindung ihrer eigenen Massentr\u00e4gheit stecken. So erreichen sie ihre Spitzenleistung schneller. Das macht KEBABLEND\u00ae \/ MW Compounds zu den idealen Werkstoffen f\u00fcr die Entwicklung von leichten E-Motoren\u201c, erl\u00e4utert Konnerth.<br \/>\nKEBABLEND\u00ae \/ MW Compounds sind hervorragend dazu geeignet, die Magnetfelder im Rotor von Elektromotoren effektiv zu leiten. M\u00f6glich macht das der hohe Gehalt an weichmagnetischen Inhaltsstoffen und die damit erzielbaren, kundenspezifisch ma\u00dfgeschneiderten magnetischen Eigenschaften. In spritzgegossenen Rotoren bietet BARLOG mit seinen magnetischen Kunststoffen damit, im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen metallischen Werkstoffen, eine effiziente L\u00f6sung f\u00fcr die Konzeption von leichten E-Motoren.<\/p>\n<p>\u201eIm Vergleich etwa zu gesinterten Weichmagneten, \u00fcberzeugen die spritzgegossenen Produkte mit einer ausgezeichneten Designfreiheit sowie \u00fcberlegenen mechanischen Eigenschaften.\u201c So lassen sich zum Beispiel problemlos Nuten formen, die weitere Motorkomponenten spielfrei aufnehmen.\u00a0 \u201eAndere KEBABLEND\u00ae \/ MW Varianten erleichtern die kontaktlose Energie\u00fcbertragung und erlauben die effektive Abschirmung von elektromagnetischen Feldern (Stichwort: EMV-gerechte Bauteilauslegung).\u201c Auch dies ist eine wichtige Anforderung, die nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern alle Fahrzeuge mit einer fortschrittlichen Sensorik an Bord schon heute stellen.<\/p>\n<p><strong>Brennstoffzelle am Horizont<\/strong><\/p>\n<p>Auch zu einem vieldiskutierten Konkurrenten zur Batterie hat man bei BARLOG bereits erste \u00dcberlegungen angestellt: zur Brennstoffzelle. Auch hier wird man \u00e4hnliche Anforderungen wie an Akku-Bauteile stellen m\u00fcssen, jedoch kommen weitere hinzu: \u201eF\u00fcr Brennstoffzellen braucht man zum Beispiel extrem hoch leitende Werkstoffe, au\u00dferdem sind au\u00dferordentlich hohe Reinheiten gefordert\u201c, so Konnerth. \u201eBeides haben wir im Auge. Derzeit sind wir mit Hochdruck dabei, alle wichtigen Anforderungen zu identifizieren, um mittelfristig auch f\u00fcr den Spritzguss von Brennstoffzellen-Komponenten die optimalen Polymerwerkstoffe bereitstellen zu k\u00f6nnen. Wir sind sicher, dass wir als versierter Compound-Entwickler auch hier Impulse setzen werden.\u201c<br \/>\nDabei werden alle BARLOG Compounds jeweils im Detail auf die Bed\u00fcrfnisse des Kunden zugeschnitten. \u201eHierbei wie auch bei der Entwicklung von Bauteilen aus unseren KEBABLEND\u00ae Compounds unterst\u00fctzen wir den Kunden von der Idee, \u00fcber die n\u00f6tigen Simulationen, etwa der Magnetflussdichte, bis hin zur Prototypfertigung und der Begleitung des Serienanlaufs\u201c, so Konnerth.<\/p>\n<p>\u00dcber die BARLOG Gruppe: Die BARLOG Gruppe ist ein Full-Service-Anbieter f\u00fcr die Entwicklung von Kunststoffteilen, die Herstellung und den Vertrieb von Kunststoff-Compounds sowie ma\u00dfangefertigte Serviceangebote f\u00fcr verschiedene Kunden und Branchen. Das inhabergef\u00fchrte Familienunternehmen wurde 1996 als BARLOG Plastics in Engelskirchen gegr\u00fcndet. Seit 2011 ist der Firmensitz in Overath. Das Unternehmen teilt sich in drei Gesch\u00e4ftsbereiche auf. Im Fokus: Das kundenorientierte Zusammenspiel zwischen den Bereichen BARLOG Plastics, BAHSYS und der BARLOG Akademie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Modulare Mobilit\u00e4tssysteme weiter gedacht: Das ist der zentrale Gedanke hinter dem neuesten Wurf des renommierten Automobil-Vision\u00e4rs&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19542,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-19541","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19541","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19541"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19541\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19543,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19541\/revisions\/19543"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19542"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19541"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19541"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19541"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=19541"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}