{"id":19640,"date":"2020-03-10T09:02:51","date_gmt":"2020-03-10T08:02:51","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=19640"},"modified":"2020-03-09T12:04:11","modified_gmt":"2020-03-09T11:04:11","slug":"auftragseingang-im-maschinenbau-januar-2020-guter-start-keine-entwarnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=19640","title":{"rendered":"Auftragseingang im Maschinenbau Januar 2020: Guter Start \u2013 keine Entwarnung"},"content":{"rendered":"<p>Zum Jahresauftakt hat der Maschinenbau in Deutschland \u00fcberraschend einen guten Start hingelegt. Im Januar legten die Auftragseing\u00e4nge um real 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. \u201eDas ist leider kein Zeichen f\u00fcr eine nachhaltige Konjunkturbelebung. F\u00fcr das Plus sind vor allem einige Gro\u00dfauftr\u00e4ge verantwortlich, die im Januar in die B\u00fccher kamen. Wir m\u00fcssen zudem damit rechnen, dass sich die Auswirkungen der Corona-Krise in den nun anstehenden Berichtsmonaten deutlich in den Orderzahlen widerspiegeln werden\u201c, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.<\/p>\n<p>Besonders positiv schlugen im Januar die Bestellungen aus dem Inland zu Buche (plus 11 Prozent), aber auch aus den Nicht-Euro-L\u00e4ndern erhielten die Maschinenbauer 8 Prozent mehr Orders. Aus den Euro-Partnerl\u00e4ndern wurden dagegen 4 Prozent weniger Auftr\u00e4ge verzeichnet. Insgesamt legten die Auslandsbestellungen damit zu Jahresbeginn um 5 Prozent zu.<\/p>\n<p>Im Drei-Monats-Zeitraum November 2019 bis Januar 2020 wurden insgesamt 5 Prozent weniger Auftr\u00e4ge verbucht (Inland minus 3 Prozent, Ausland minus 6 Prozent). Aus den Euro-L\u00e4ndern kamen 8 Prozent weniger Orders, aus dem Nicht-Euro-Raum waren es 5 Prozent weniger Bestellungen.<\/p>\n<p>Corona-Virus und Lieferketten<br \/>\nDie Produktionsausf\u00e4lle in China aufgrund des Corona-Virus werden voraussichtlich auch im deutschen Maschinenbau f\u00fcr Einbu\u00dfen sorgen. China ist nicht nur der zweitwichtigste Abnehmer von deutschen Maschinenbau-erzeugnissen. Die Volksrepublik war 2019 auch Deutschlands wichtigster ausl\u00e4ndischer Lieferant von Maschinen, vor allem aber von Komponenten und Teilen. \u201eWir m\u00fcssen mit Einschr\u00e4nkungen entlang der Lieferketten von China nach Deutschland rechnen\u201d, lautet die Erwartung des VDMA-Chefvolkswirts. Die VDMA-Volkswirte kommen in einer aktuellen Analyse zum Ergebnis, dass rund ein Viertel aller Vorleistungen des deutschen Maschinenbaus aus dem Ausland kommen. Der chinesische Wertsch\u00f6pfungsanteil allein d\u00fcrfte inzwischen rund 3 bis 4 Prozent erreicht haben. \u201eDas erscheint auf den ersten Blick zwar gering. Doch die globalen Wertsch\u00f6pfungsketten sind eng verzahnt. Fehlen einzelne Schl\u00fcsselkomponenten, wie beispielsweise eine in China hergestellte hochspezifische Steuerungseinheit, kommt es, sofern keine anderen Lieferanten einspringen k\u00f6nnen, zu einer gravierenden St\u00f6rung im Produktionsablauf. Am Ende kann das dazu f\u00fchren, dass eine Maschine nicht an den Kunden ausgeliefert werden kann\u201c, erl\u00e4uterte Wiechers.<\/p>\n<p>Ein Video mit O-T\u00f6nen von VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers finden Sie ab 10 Uhr auf unserer Homepage: www.vdma.org<\/p>\n<p>Haben Sie Fragen? Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt, Telefon 069 6603 1371, ralph.wiechers@vdma.org, beantwortet sie gerne.<\/p>\n<p>Der VDMA vertritt rund 3300 Unternehmen des mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit gut 1,3 Millionen Erwerbst\u00e4tigen im Inland und einem Umsatz von 232 Milliarden Euro (2018) ist die Branche gr\u00f6\u00dfter industrieller Arbeitgeber und einer der f\u00fchrenden deutschen Industriezweige insgesamt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> Zum Jahresauftakt hat der Maschinenbau in Deutschland \u00fcberraschend einen guten Start hingelegt. 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