{"id":19646,"date":"2020-03-09T12:33:18","date_gmt":"2020-03-09T11:33:18","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=19646"},"modified":"2020-03-09T12:33:18","modified_gmt":"2020-03-09T11:33:18","slug":"engel-praesentiert-neue-e-cap-generation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=19646","title":{"rendered":"ENGEL pr\u00e4sentiert neue e-cap Generation"},"content":{"rendered":"<p><em>Noch schneller, noch stabiler, noch effizienter: ENGEL pr\u00e4sentiert die neue Generation der vollelektrischen Spritzgie\u00dfmaschinenbaureihe e-cap f\u00fcr Getr\u00e4nkeverschl\u00fcsse. Die Herstellung von 29\/25-Leichtverschl\u00fcssen auf einer neuen e-cap 380 macht deutlich, wie sich bei kontinuierlich steigenden Anforderungen k\u00fcrzeste Zykluszeiten mit h\u00f6chster Pr\u00e4zision und niedrigstem Energieverbrauch vereinen lassen.<\/em><\/p>\n<p>Schon mit der Vorstellung der ersten vollelektrischen e-cap Spritzgie\u00dfmaschine auf der K 2010 setzte ENGEL neue Ma\u00dfst\u00e4be. Standard f\u00fcr die Herstellung von Getr\u00e4nkeverschl\u00fcssen waren bis dahin Maschinen mit hydraulischem Antrieb und Hydrospeicher f\u00fcr die Einspritzbewegung. Die vollelektrische Antriebstechnik kam in diesem Anwendungsfeld zum damaligen Zeitpunkt einer Revolution gleich. Bis heute ist die e-cap die energieeffizienteste Verschlussmaschine im Markt und zugleich die einzige auf die Anforderungen der Caps-and-Closures-Industrie zugeschnittene Hochleistungsmaschine, die auch im hohen Schlie\u00dfkraftbereich bis 4200 kN vollelektrisch arbeitet. Mit einem durchschnittlichen ROI von unter zwei Jahren hat sich die e cap seit ihrer Markteinf\u00fchrung weltweit sehr schnell etabliert.<\/p>\n<p><strong>H\u00f6chste Dynamik bei h\u00e4ufigen Lastwechseln<\/strong><br \/>\n\u201eSeit 2010 haben sich die Anforderungen an Getr\u00e4nkeverschl\u00fcsse stark ver\u00e4ndert\u201c, erkl\u00e4rt Friedrich Mairhofer, Produktmanager f\u00fcr vollelektrische Spritzgie\u00dfmaschinen von ENGEL, weshalb die kontinuierlichen Weiterentwicklungen der e-cap jetzt in einer neuen Maschinengeneration aufgehen. Eine zentrale Rolle spielt das kontinuierlich gesunkene Teilegewicht. \u201eF\u00fcr stille Wasser werden heute Verschl\u00fcsse mit einem Gewicht von deutlich unter einem Gramm produziert\u201c, so Mairhofer. \u201eEntsprechend nahmen die K\u00fchl- und damit die Zykluszeiten immer weiter ab. Lagen die Zykluszeiten vor zehn Jahren noch bei 2,5 Sekunden, m\u00fcssen Verschlussmaschinen heute im 2-Sekunden-Takt und schneller produzieren k\u00f6nnen.\u201c Bei der Entwicklung der neuen Maschinengeneration galt das Hauptaugenmerk deshalb zum einen der Performance und zum anderen der Stabilit\u00e4t. Die neue e-cap erreicht noch schnellere Schlie\u00df- und \u00d6ffnungsbewegungen der Werkzeuge und ist mit einem noch stabileren Maschinenbett auf h\u00e4ufigere Lastwechsel ausgelegt.<\/p>\n<p><strong>Auswerferantriebe mit Booster verst\u00e4rkt<\/strong><br \/>\nEine e-cap 2440\/380 stellt die neue Leistungsst\u00e4rke der Baureihe mit der Herstellung von 29\/25-Verschl\u00fcssen in einem 96-fach-Werkzeug von Plastisud unter Beweis. Das Schussgewicht liegt bei 1,3 Gramm pro Kavit\u00e4t und die Zykluszeit bei unter 2 Sekunden. Verarbeitet wird ein HDPE von Borealis\/Borouge. Die Anlage ist mit einer kameraunterst\u00fctzten 100-Prozent-Qualit\u00e4tskontrolle von IMDvista und einem Trockenluftsystem von Eisb\u00e4r ausgestattet. Weitere Systempartner sind Piovan, PackSys Global und PSG.<\/p>\n<p>Der verst\u00e4rkte Rahmen und die verst\u00e4rkten Werkzeugaufspannplatten der neuen e-cap stellen auch bei extrem kurzen Zyklen und sehr kleinen Schussvolumina eine sehr hohe Stabilit\u00e4t der Maschinenbewegungen sicher. Das Ergebnis ist eine herausragende Abformgenauigkeit und damit ein H\u00f6chstma\u00df an Gutteilen.<br \/>\nDie kurzen Trockenlaufzeiten von zum Beispiel 1,3 Sekunden bei der e-cap 380 sowie die bereits von Beginn an im Standard enthaltenen Parallelbewegungen leisten wichtige Beitr\u00e4ge, Zykluszeiten von unter 2 Sekunden zu erzielen. Das Auswerfen findet parallel zur Werkzeug\u00f6ffnung statt. Neu ist, dass die Auswerfer bei Bedarf Verst\u00e4rkung durch einen zuschaltbaren hydraulischen Booster erhalten. Damit stellt ENGEL sicher, dass sowohl in der laufenden Produktion als auch beim Anfahren nach einer Produktionsunterbrechung die Maschine mit der jeweils bestm\u00f6glichen Effizienz arbeitet. W\u00e4hrend in der laufenden Produktion die Verschl\u00fcsse beim Auswerfen noch nicht vollst\u00e4ndig abgek\u00fchlt und sehr leicht zu entformen sind, m\u00fcssen die Auswerfer in Stoppsituationen mehr Kraft aufwenden, um die bereits in der Form abgek\u00fchlten Verschl\u00fcsse zu l\u00f6sen. Da Produktionsunterbrechungen selten sind, ist es effizienter, die Antriebe hydraulisch zu verst\u00e4rken als die Maschine generell mit leistungsst\u00e4rkeren Auswerferantrieben auszur\u00fcsten. Hohe Kr\u00e4fte nur dann, wenn sie tats\u00e4chlich ben\u00f6tigt werden \u2013 so lautet die Devise von ENGEL. Die neue e-cap Generation wird mit zwei unterschiedlichen Auswerferantriebstechnologien angeboten. Im Standard arbeitet die e-cap mit hydraulischen Auswerfern. Optional sind servoelektrische Antriebe verf\u00fcgbar, die rund zehn Prozent weniger Energie ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p><strong>Leistungsst\u00e4rkere Plastifiziereinheit f\u00fcr schwerflie\u00dfendes HDPE<\/strong><br \/>\nDie Plastifiziereinheit wurde im Zuge der e-cap Weiterentwicklung komplett neu aufgesetzt, denn auch die Eigenschaften der zu verarbeitenden Materialien haben sich ver\u00e4ndert. Die Rohstoffhersteller haben die Materialien an die niedrigeren Verschlussgewichte angepasst. So liegt f\u00fcr CSD (Carbonated Softdrink)-Verschl\u00fcsse der Melt-Flow-Index (MFI) heutiger HDPE-Typen zwischen 0,8 und 1,4 g\/10 min. Bei sehr kurzen Zykluszeiten sind besonders hohe Plastifzierleistungen gefordert. ENGEL hat das Drehmoment des Dosierantriebs entsprechend erh\u00f6ht und gezielt f\u00fcr die Verschlussherstellung sowohl eine neue Plastifizierschnecke als auch eine neue hochverschlei\u00dfbest\u00e4ndige Ring-R\u00fcckstromsperre entwickelt. Beide Produkte geh\u00f6ren zum Standardumfang der neuen e-cap Maschinen. Mit ihrem neuen Design verarbeitet die Barriereschnecke schwerflie\u00dfendes HDPE auch bei hohen Durchs\u00e4tzen besonders schonend und stellt eine sehr gute Aufschmelzrate und Homogenit\u00e4t der Schmelze sicher. Damit leistet sie einen weiteren Beitrag zur hohen Prozessstabilit\u00e4t und Wiederholgenauigkeit der e-cap Maschinen.<\/p>\n<p><strong>Energieverbrauch \u00fcber Gesamtanlage optimieren<\/strong><br \/>\nSauberkeit und Energieeffizienz sind von Beginn an wesentliche Merkmale der Baureihe. Mit einem gekapselten Kniehebel und einer sehr sauberen Linearf\u00fchrung der beweglichen Aufspannplatte erf\u00fcllen die e cap Maschinen sicher die Anforderungen der streng regulierten Produktion in der Lebensmittelindustrie.<br \/>\nZur herausragenden Energieeffizienz tr\u00e4gt vor allem die vollelektrische Antriebstechnik der Maschinen bei. Hinzu kommt die R\u00fcckspeisung von Bremsenergie, die das Auftreten teurer Leistungsspitzen zuverl\u00e4ssig verhindert. Dank des sehr hohen Wirkungsgrads der eingesetzten Antriebe ben\u00f6tigen die e cap Maschinen zudem nur ein Minimum an K\u00fchlwasser. Die pr\u00e4sentierte e cap 380 arbeitet im Schnelllauf mit einem spezifischen Energieverbrauch von 0,37 kWh pro Kilogramm verarbeitetem Granulat.<br \/>\nAls Systemlieferant stimmt ENGEL alle Komponenten der Fertigungszelle von Projektbeginn an exakt aufeinander ab. \u201eWir k\u00f6nnen so \u00fcber die gesamte Fertigungszelle das Effizienzpotenzial vollst\u00e4ndig aussch\u00f6pfen\u201c, betont Mairhofer.<br \/>\nDie neue e-cap ist in den Baugr\u00f6\u00dfen 220, 280, 380 und 420 mit Schlie\u00dfkr\u00e4ften von 2.200 bis 4.200 kN verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon mit der Vorstellung der ersten vollelektrischen e-cap Spritzgie\u00dfmaschine auf der K 2010 setzte ENGEL neue Ma\u00dfst\u00e4be. 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