{"id":19828,"date":"2020-03-20T08:39:31","date_gmt":"2020-03-20T07:39:31","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=19828"},"modified":"2020-03-19T11:41:40","modified_gmt":"2020-03-19T10:41:40","slug":"borealis-produziert-zertifiziertes-erneuerbares-polypropylen-aus-erneuerbarem-propan-von-neste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=19828","title":{"rendered":"Borealis produziert zertifiziertes, erneuerbares Polypropylen aus erneuerbarem Propan von Neste"},"content":{"rendered":"<p>Borealis hat in Kallo und Beringen in Belgien mit der Produktion von Polypropylen (PP) begonnen, das auf von Neste produzierten erneuerbaren Rohstoffen basiert. Dies ist das erste Mal, dass Borealis auf fossilen Brennstoffen basierende Rohstoffe in der kommerziellen PP-Produktion im Industriema\u00dfstab durch eine Alternative ersetzt. Die belgischen Anlagen wurden vor kurzem von der International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) Organisation mit dem ISCC-Plus-Zertifikat f\u00fcr ihr erneuerbares PP ausgezeichnet. Borealis bringt damit sein Engagement f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft auf die n\u00e4chste Stufe und f\u00f6rdert seine Ziele im Rahmen von EverMinds\u2122. Dieser bahnbrechende Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Produktion erfolgt in enger Kooperation mit vor- und nachgelagerten Partnern entlang der Wertsch\u00f6pfungskette, wie beispielsweise Neste und Henkel. Das Unterfangen steht zudem im Einklang mit Borealis\u2018 Ziel, sicherzustellen, dass bis zum Jahr 2025 100 % seiner Verbrauchsg\u00fcter recycelbar oder wiederverwendbar sind oder auf Basis von Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen produziert werden.<\/p>\n<p><strong>Kooperation entlang der Wertsch\u00f6pfungskette im Sinne einer st\u00e4rkeren Kreislauforientierung\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.neste.de\/releases-and-news\/circular-economy\/borealis-und-neste-starten-strategische-kooperation-um-kreislaufwirtschaft-und-biooekonomie-fuer\">Borealis und sein in der Wertsch\u00f6pfungskette vorgelagerter Partner Neste<\/a> bringen die Branche mit der Produktion von erneuerbarem PP, die im Dezember 2019 angelaufen ist, n\u00e4her an eine Kunststoff-Kreislaufwirtschaft heran.<\/p>\n<p>Nach der Herstellung von erneuerbarem Propan mithilfe der propriet\u00e4ren NEXBTL\u2122-Technologie verkauft Neste den Rohstoff an Borealis\u2019 Propan-Dehydrierungsanlage in Kallo. Dort wird er zun\u00e4chst zu erneuerbarem Propylen und anschlie\u00dfend in den Anlagen in Kallo und Beringen zu erneuerbarem PP verarbeitet.<\/p>\n<p>Die vor kurzem abgeschlossenen Audits durch eine unabh\u00e4ngige externe Organisation, f\u00fchrten zur ISCC-Plus-Zertifizierung des erneuerbaren PP, das sowohl in Kallo als auch in Beringen produziert wird. Diese Zertifizierung erfasst und analysiert die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette. Sie best\u00e4tigt, dass alle eingesetzten erneuerbaren Rohstoffe erneuerbar und nachhaltig produziert wurden und auch als solche zertifiziert sind, wobei unter anderem die Nachverfolgbarkeit bis zum Ursprungsort ber\u00fccksichtigt wird.<\/p>\n<p>Zu den nachgelagerten Partnern z\u00e4hlen eine Reihe von Branchen, wie beispielsweise der Konsumverpackungsbereich, der Automobilsektor, der Pharmabereich, sowie die Haushaltsger\u00e4teindustrie, die ihre Endprodukte dank des erneuerbaren Propylens und Polypropylens, das in Borealis\u2018 Anlagen in Belgien produziert wird, mit einem geringeren Kohlenstofffu\u00dfabdruck vermarkten k\u00f6nnen. Angesichts der steigenden Nachfrage arbeitet Borealis mit Partnern entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette daran, die Verf\u00fcgbarkeit der Rohstoffe weiter zu verbessern.<\/p>\n<p>Henkel, ein globaler Marktf\u00fchrer in der Klebstoffindustrie, der f\u00fcr seine starken Marken in den Bereichen Wasch- und Reinigungsmittel sowie im Kosmetiksektor bekannt ist, hat die Werte der Kreislaufwirtschaft ebenfalls bereits \u00fcbernommen. Indem das Unternehmen den Einsatz nachhaltiger Materialien zu einer zentralen S\u00e4ule seiner <a href=\"https:\/\/www.henkel.com\/sustainability\/sustainable-packaging\">Verpackungsstrategie<\/a> gemacht hat, bekennt sich Henkel zur Zusammenarbeit mit seinen Partnern entlang der Wertsch\u00f6pfungskette, um nachhaltige Verpackungsl\u00f6sungen zu forcieren. Die Nutzung von erneuerbarem PP in der Verpackung einer wichtigen Henkel-Marke, die im Laufe des Jahres umgesetzt wird, stellt einen weiteren Schritt im Rahmen seiner Bestrebungen dar, die Verwendung von Kunststoffneuware, die auf fossilen Brennstoffen basiert, bis 2025 um f\u00fcnfzig Prozent zu senken.<\/p>\n<p>\u201eDie Herstellung von erneuerbarem PP auf Grundlage regenerierbarer Rohstoffe der zweiten Generation ist ein weiterer konkreter Schritt in Richtung einer kohlenstoff\u00e4rmeren Zukunft\u201c, erkl\u00e4rt Lucr\u00e8ce Foufopoulos, Borealis Vorstandsmitglied f\u00fcr Polyolefins, Innovation and Circular Economy Solutions. \u201eDie enge Zusammenarbeit mit Partnern, wie Neste und Henkel, die unseren EverMinds\u2122-Mindset teilen, ist der Schl\u00fcssel, um gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten. Kreislauforientiert zu denken bedeutet, Wachstumschancen zu nutzen, die den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft beschleunigen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist gro\u00dfartig, dass erstmals in der Geschichte eine Propan-Dehydrierungsanlage erneuerbares Propan anstelle fossiler Rohstoffe verwendet und Borealis damit f\u00fcr nachhaltigkeitsorientierte Marken wie Henkel Massenbilanz-zertifiziertes erneuerbares Polypropylen herstellen kann. Dies ist ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Beispiel f\u00fcr eine Zusammenarbeit entlang der Wertsch\u00f6pfungskette, die sich positiv auf die Nachhaltigkeit im Polymersektor auswirkt \u201c, sagt Mercedes Alonso, Executive Vice President, Renewable Polymers and Chemicals bei Neste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Borealis hat in Kallo und Beringen in Belgien mit der Produktion von Polypropylen (PP) begonnen, das auf von Neste produzierten erneuerbaren&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19829,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-19828","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19828"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19828\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19830,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19828\/revisions\/19830"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/19829"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19828"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=19828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}