{"id":20460,"date":"2020-04-20T12:51:10","date_gmt":"2020-04-20T10:51:10","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=20460"},"modified":"2020-04-20T12:51:10","modified_gmt":"2020-04-20T10:51:10","slug":"corona-pandemie-trifft-maschinenbau-immer-staerker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=20460","title":{"rendered":"Corona-Pandemie trifft Maschinenbau immer st\u00e4rker"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>VDMA-Blitzumfrage (3): Betriebe sp\u00fcren zunehmend Auftragseinbu\u00dfen und Stornierungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Europa ist das Epizentrum der St\u00f6rungen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Kapazit\u00e4tsanpassungen in vollem Gang<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Lage im Maschinenbau hat sich aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie nochmals versch\u00e4rft. Ende M\u00e4rz berichteten bereits 84 Prozent der vom VDMA befragten Mitgliedsunternehmen von Beeintr\u00e4chtigungen, inzwischen hat sich dieser Wert auf 89 Prozent (Mitte April) erh\u00f6ht. Zudem hat sich die relative Verschiebung der Probleme fortgesetzt: hin zu nachfrageseitigen St\u00f6rungen, sprich: Auftragseinbu\u00dfen oder Stornierungen. \u201eInsgesamt melden 45 Prozent der Unternehmen merkliche, 32 Prozent der Befragten sogar gravierende Auftragseinbu\u00dfen oder Stornierungen. Die Lieferketten stehen aber ebenfalls weiter unter starkem Druck\u201c, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Das Epizentrum der St\u00f6rungen liegt weiterhin in Europa. Mehr als 90 Prozent der Maschinenbauer gaben jeweils angebots- beziehungsweise nachfrageseitige St\u00f6rungen aus Europa an. Nachfrageseitig kommt es auch zu hohen Ausf\u00e4llen aus den USA (47 Prozent). In China scheint sich die Lage dagegen zu stabilisieren.<\/p>\n<p>Mehr als drei Viertel der Unternehmen sehen f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Monate noch keine Entspannung der gest\u00f6rten Lieferketten, 28 Prozent der Unternehmen erwarten sogar, dass sich die Lage verschlechtert. Die Entwicklung der Auftragslage sehen die meisten Befragten sogar noch kritischer \u2013 nachfrageseitig erwarten 43 Prozent eine Versch\u00e4rfung der Situation. Mit Blick auf die erwarteten Ums\u00e4tze hat sich die Einsch\u00e4tzung der Unternehmen nicht wesentlich ge\u00e4ndert: \u00e4hnlich wie im M\u00e4rz gehen etwa 60 Prozent der Firmen von Umsatzr\u00fcckg\u00e4ngen zwischen 10 und 30 Prozent f\u00fcr das Gesamtjahr 2020 aus.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Firmen nutzen vermehrt Instrumente zum Kapazit\u00e4tsabbau<\/strong><br \/>\nAn der dritten VDMA-Blitzumfrage zu den Corona-Folgen beteiligten sich insgesamt 790 Firmen aus dem Maschinenbau. Der Anteil der Unternehmen, die Kapazit\u00e4tsanpassungen durchf\u00fchren, ist in den letzten drei Wochen von 75 auf 83 Prozent angestiegen. \u201eImmer mehr Unternehmen schicken Ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit und veranlassen Produktionsstopps und Personalabbau \u2013 auch von Teilen der Stammbelegschaft. Dabei nutzen gro\u00dfe Unternehmen mit mehr als 1 Milliarde Euro Jahresumsatz diese Instrumente zur Kapazit\u00e4tsanpassung h\u00e4ufiger als mittelst\u00e4ndische Unternehmen\u201c, erl\u00e4utert der VDMA-Chefvolkswirt.<\/p>\n<p>Sollte es in absehbarer Zeit zu einer Lockerung der Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie kommen, erwarten je ein Drittel der Unternehmen, dass sie 1 bis 3 Monate beziehungsweise 3 bis 6 Monate f\u00fcr eine R\u00fcckkehr zur Normalauslastung ben\u00f6tigen. Mehr als 20 Prozent der befragten Firmen rechnen sogar mit 6 bis 12 Monaten f\u00fcr diesen Schritt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lage im Maschinenbau hat sich aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie nochmals versch\u00e4rft. 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