{"id":20679,"date":"2020-05-06T12:33:52","date_gmt":"2020-05-06T10:33:52","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=20679"},"modified":"2020-05-06T12:33:52","modified_gmt":"2020-05-06T10:33:52","slug":"lanxess-im-ersten-quartal-2020-trotz-corona-krise-robust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=20679","title":{"rendered":"LANXESS im ersten Quartal 2020 trotz Corona-Krise robust"},"content":{"rendered":"<p>\u0095 <strong>Umsatz mit 1,704 Mrd. Euro nur leicht unter Vorjahr<\/strong><\/p>\n<p>\u0095 <strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen sinkt um 9,9 Prozent auf 245 Mio. Euro<\/strong><\/p>\n<p>\u0095 <strong>EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen bei 14,4 Prozent\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u0095 <strong>Starke Liquidit\u00e4tsposition nach Currenta-Verkauf auf rund 3 Mrd. Euro erh\u00f6ht\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u0095 <strong>Prognose f\u00fcr Gesamtjahr angepasst: EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 800 Mio. Euro und 900 Mio. Euro<\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00f6ln<\/strong> \u2013 Der Spezialchemie-Konzern LANXESS zeigte sich im ersten Quartal des Jahres robust \u2013 trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfelds aufgrund der Corona-Pandemie. Die Ergebnisse im neu gebildeten Segment Consumer Protection sowie im Segment Specialty Additives entwickelten sich positiv und milderten die Auswirkungen der Corona-Krise deutlich ab. Auch Wechselkurseffekte, insbesondere aus dem US-Dollar, wirkten sich positiv aus. Die durch die Corona-Krise weiter geschw\u00e4chte Nachfrage aus der Automobilindustrie belastete hingegen das Ergebnis, vor allem im Segment Engineering Materials. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen sank im ersten Quartal 2020 um 9,9 Prozent von 272 Millionen Euro auf 245 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 14,4 Prozent nach 15,7 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n<p>\u201eBisher konnten wir die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Grenzen halten \u2013 vor allem dank unseres ausbalancierten Portfolios\u201c, sagte Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands der LANXESS AG. \u201eWir wissen, dass wir den H\u00f6hepunkt der Krise noch nicht erreicht haben. Wir f\u00fchlen uns aber gut ger\u00fcstet, denn wir sind stabil aufgestellt und haben umfangreiche Ma\u00dfnahmen zum Krisen-Management ergriffen. Das Wichtigste: Unsere Mitarbeiter sind weitgehend gesund und unsere Werke laufen.\u201c<\/p>\n<p>Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2020 mit 1,704 Milliarden Euro nur leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals von 1,738 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis aus fortzuf\u00fchrendem Gesch\u00e4ft sank um 27,6 Prozent von 87 Millionen Euro auf 63 Millionen Euro.<\/p>\n<p>LANXESS geht davon aus, dass sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie im zweiten und dritten Quartal noch verst\u00e4rken werden. Auf Basis der derzeit verf\u00fcgbaren Informationen erwartet der Konzern f\u00fcr das zweite Quartal ein EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 200 Millionen Euro und 250 Millionen Euro. F\u00fcr das Gesamtjahr 2020 geht LANXESS nun von einem EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 800 Millionen Euro und 900 Millionen Euro aus. Bisher rechnete das Unternehmen mit einem Jahresergebnis zwischen 900 Millionen Euro und 1 Milliarde Euro. Im Vorjahr hatte LANXESS ein EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von 1,019 Milliarden Euro erwirtschaftet.<\/p>\n<p><strong>Umfangreiches Ma\u00dfnahmenpaket f\u00fcr Corona-Krise<\/strong><\/p>\n<p>Schon mit Beginn der Corona-Krise hat LANXESS vielf\u00e4ltige Ma\u00dfnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf das Unternehmen so gering wie m\u00f6glich zu halten. Die Gesundheit der Mitarbeiter steht dabei an erster Stelle. Mithilfe von Schutzma\u00dfnahmen wie strikten Hygieneregeln, Home-Office-L\u00f6sungen f\u00fcr den Gro\u00dfteil der B\u00fcromitarbeiter oder der Umstellung des Schichtmodells ist die Infektionsrate unter LANXESS-Mitarbeitern weiterhin gering. Bisher haben sich weltweit 31 Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt \u2013 27 davon sind bereits wieder genesen.<\/p>\n<p>Die Lieferf\u00e4higkeit des Konzerns ist bisher kaum eingeschr\u00e4nkt. Die gr\u00f6\u00dften Produktionsanlagen waren dauerhaft in Betrieb. Nur in China, Italien, Indien und Argentinien kam es \u2013 auch aufgrund von staatlichen Vorgaben \u2013 zu vor\u00fcbergehenden Stillst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat der Spezialchemie-Konzern wichtige Schritte unternommen, um seine bereits gute Liquidit\u00e4tssituation weiter zu st\u00e4rken. Im April hatte LANXESS angek\u00fcndigt, sein Aktienr\u00fcckkaufprogramm bis auf Weiteres auszusetzen. \u00dcberdies spart der Konzern im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 durch Kostendisziplin 50 bis 100 Millionen Euro ein und senkt sein Investitionsbudget durch die Verschiebung von Projekten um etwa 50 Millionen Euro. Mit dem Verkauf seiner Currenta-Anteile hat LANXESS einen Eigenkapitalwert (nach Abzug von Nettoschulden und Pensionen) von 780 Millionen Euro und eine Gewinnbeteiligung von 150 Millionen Euro (jeweils vor Steuern) am 30. April 2020 erzielt.<\/p>\n<p>\u201eUm den Herausforderungen der Corona-Pandemie zu begegnen, ist eine hohe Liquidit\u00e4t oberstes Gebot. Unsere ohnehin starke Liquidit\u00e4tsposition haben wir durch den Verkauf unseres Currenta-Anteils nun nochmals erh\u00f6ht auf rund 3 Milliarden Euro\u201c, sagte Michael Pontzen, Finanzvorstand der LANXESS AG.<\/p>\n<p><strong>Verg\u00fctungsk\u00fcrzung bei Aufsichtsrat, Vorstand und erster F\u00fchrungsebene<\/strong><\/p>\n<p>Als Reaktion auf die gro\u00dfen Herausforderungen aus der Corona-Krise haben Aufsichtsrat, Vorstand sowie die oberste F\u00fchrungsebene von LANXESS zudem beschlossen, auf Teile ihrer Verg\u00fctung zu verzichten. Die Mitglieder des Aufsichtsrates verzichten auf 20 Prozent ihrer Verg\u00fctung. Bei Vorst\u00e4nden und oberster F\u00fchrungsebene betrifft die K\u00fcrzung den Bonus: Vorst\u00e4nde erhalten maximal einen Auszahlungssatz von 50 Prozent, f\u00fcr die oberste F\u00fchrungsebene verringert sich der Satz um bis zu 25 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Neues Segment Consumer Protection mit starkem Ergebnis<\/strong><\/p>\n<p>LANXESS will k\u00fcnftig einen st\u00e4rkeren Fokus auf verbrauchernahe Schutzprodukte legen und hat daher die Berichtsstruktur angepasst. Die Gesch\u00e4ftsbereiche Saltigo, Material Protection Products und Liquid Purification Technologies bilden das neue Segment Consumer Protection. Es tritt an die Stelle des bisherigen Segments Performance Chemicals. Gleichzeitig wird der Gesch\u00e4ftsbereich Inorganic Pigments im Segment Advanced Intermediates gef\u00fchrt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.<\/p>\n<p>Im Segment <strong>Advanced Intermediates<\/strong> belastete eine aufgrund der Coronavirus-Pandemie schw\u00e4chere Nachfrage im Gesch\u00e4ftsbereich Advanced Industrial Intermediates, insbesondere aus dem asiatischen Raum, Umsatz und Ergebnis. H\u00f6here Absatzmengen bei Inorganic Pigments sowie vorteilhafte Wechselkurse konnten dies nicht ausgleichen. Der Umsatz sank von 584 Millionen Euro um 4,5 Prozent auf 558 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 88 Millionen Euro um 16,2 Prozent unter dem Vorjahreswert von 105 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 15,8 Prozent nach 18,0 Prozent im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p>Umsatz und Ergebnis im Segment <strong>Specialty Additives <\/strong>legten hingegen trotz des herausfordernden Umfelds zu. Insbesondere das gute Gesch\u00e4ft mit Bromchemikalien und positive Wechselkurseffekte konnten die Corona-bedingt schwache Nachfrage im Automobilsektor mehr als ausgleichen. Der Umsatz stieg um 2,9 Prozent von 485 Millionen Euro auf 499 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 85 Millionen Euro um 2,4 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert von 83 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen blieb mit 17,0 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr nahezu stabil.<\/p>\n<p>Auch das neue Segment <strong>Consumer Protection <\/strong>schloss das erste Quartal 2020 erfolgreich ab. Dazu trug insbesondere das starke Gesch\u00e4ft mit Desinfektionsmitteln im Gesch\u00e4ftsbereich Material Protection Products bei. Dazu kamen vorteilhafte Wechselkurseffekte sowie ein positiver Portfolio-Effekt aus der Akquisition des brasilianischen Biozid-Herstellers IPEL. Der Umsatz stieg um 5,7 Prozent von 264 Millionen Euro auf 279 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 67 Millionen Euro um 11,7 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert von 60 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei starken 24,0 Prozent nach 22,7 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n<p>Im Segment <strong>Engineering Materials<\/strong> belastete die aufgrund der Coronavirus-Pandemie schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie Umsatz und Ergebnis. Der Umsatz lag mit 347 Millionen Euro um 9,2 Prozent unter dem Vorjahreswert von 382 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen sank um 24,6 Prozent von 65 Millionen Euro auf 49 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 14,1 Prozent unter dem Wert des Vergleichsquartals von 17,0 Prozent.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> Der Spezialchemie-Konzern LANXESS zeigte sich im ersten Quartal des Jahres robust \u2013 trotz des schwachen wirtschaftlichen Umfelds&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6133,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-20679","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20679"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20679\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20680,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20679\/revisions\/20680"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20679"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=20679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}