{"id":20681,"date":"2020-05-06T12:35:34","date_gmt":"2020-05-06T10:35:34","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=20681"},"modified":"2020-05-06T12:35:34","modified_gmt":"2020-05-06T10:35:34","slug":"produktpiraterie-schaedigt-maschinenbau-in-milliardenhoehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=20681","title":{"rendered":"Produktpiraterie sch\u00e4digt Maschinenbau in Milliardenh\u00f6he"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Studie 2020: J\u00e4hrlicher Schaden von 7,6 Milliarden Euro<\/strong><\/li>\n<li><strong>Viele F\u00e4lschungen bedeuten eine Gefahr f\u00fcr den Betrieb von Maschinen und Anlagen<\/strong><\/li>\n<li><strong>China bleibt Hauptvertriebsland f\u00fcr Plagiate<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmen klagen immer seltener gegen Produktpiraten<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch Produkt- und Markenpiraterie entsteht im Maschinenbau ein Milliardenschaden, der in den beiden vergangenen Jahren sogar noch gr\u00f6\u00dfer geworden ist. Laut der aktuellen Studie \u201eProduktpiraterie 2020\u201c ist der j\u00e4hrliche Schaden inzwischen auf 7,6 Milliarden Euro gewachsen \u2013 2018 waren es noch 7,3 Milliarden Euro. Ein Umsatz in dieser H\u00f6he w\u00fcrde im Maschinenbau umgerechnet knapp 35.000 Arbeitspl\u00e4tze bedeuten. \u201eErschreckend dabei ist, dass 57 Prozent der Unternehmen von F\u00e4lschungen berichten, die eine Gefahr f\u00fcr die Anlage darstellen. Das zeigt, dass es sich bei Plagiaten nicht um Kavaliersdelikte handelt, denn der Betrieb von gef\u00e4lschten Maschinen oder Anlagen mit gef\u00e4lschten Komponenten kann eine echte Gefahr f\u00fcr den Bediener bedeuten\u201c, sagt Steffen Zimmermann, Leiter VDMA Competence Center Industrial Security.<\/p>\n<p>Alle zwei Jahre befragt der VDMA seine Mitgliedsfirmen zu den Bedrohungen und Auswirkungen von F\u00e4lschungen. In der aktuellen Studie, die vom Fraunhofer-Institut f\u00fcr Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC im Auftrag des VDMA erstellt wurde, gaben 74 Prozent der befragten Unternehmen an, von Produktpiraterie betroffen zu sein, bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern erreichte dieser Anteil sogar 90 Prozent \u2013 beides sind neue H\u00f6chstwerte. \u201eEine Trendwende ist auch in der gef\u00fchlten Bedrohung durch F\u00e4lscher zu erkennen. War dieser Wert zuletzt auf 39 Prozent gesunken, so sprachen nunmehr 52 Prozent der Befragten von einer Zunahme des wahrgenommenen Bedrohungsniveaus\u201c, res\u00fcmiert Zimmermann. Besonders stark bl\u00fcht der Handel mit gef\u00e4lschten Maschinen und Komponenten in China, die Volksrepublik wird als wichtigstes Vertriebsland f\u00fcr Plagiate genannt (61 Prozent), gefolgt von Deutschland mit 19 Prozent. Auf dem dritten Platz rangiert erstmals Russland mit 12 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Wettbewerber sind meist die Auftraggeber<\/strong><br \/>\nAls Auftraggeber f\u00fcr Plagiate nennen die meisten befragten Unternehmen die Wettbewerber (72 Prozent), aber auch Gesch\u00e4ftspartner wie Kunden, Zulieferer oder Joint-Venture-Partner werden als Ausgangspunkt von F\u00e4lschungen gesehen (41 Prozent). Am H\u00e4ufigsten werden dabei einzelne Teile gef\u00e4lscht (64 Prozent), gefolgt von Designplagiaten (60 Prozent). Auch ganze Maschinen werden als F\u00e4lschungen auf den Markt gebracht (40 Prozent).<\/p>\n<p>Wenig Hoffnung haben die Unternehmen, den entstandenen Schaden mit Hilfe von Klage vor Gericht erstattet zu bekommen. Nur 26 Prozent der befragten Firmen leiten \u00fcberhaupt ein zivilgerichtliches Verfahren ein \u2013 2018 waren es noch 39 Prozent gewesen. Rund die H\u00e4lfte der Befragten verzichtet komplett auf Ma\u00dfnahmen. \u201eInsbesondere kleine und mittlere Unternehmen scheinen zunehmend zu resignieren oder den Aufwand f\u00fcr die Rechtsverfolgung zu scheuen\u201c, sagt VDMA-Experte Zimmermann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch Produkt- und Markenpiraterie entsteht im Maschinenbau ein Milliardenschaden, der in den beiden vergangenen Jahren sogar&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-20681","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20681"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20682,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20681\/revisions\/20682"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20681"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=20681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}