{"id":20794,"date":"2020-05-14T10:04:10","date_gmt":"2020-05-14T08:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=20794"},"modified":"2020-05-13T10:06:05","modified_gmt":"2020-05-13T08:06:05","slug":"behelfsmasken-aus-dem-3d-drucker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=20794","title":{"rendered":"Behelfsmasken aus dem 3D-Drucker"},"content":{"rendered":"<p>Mund-Nase-Masken aus dem 3D-Drucker f\u00fcr Eigenbedarf der Stadt \/ Idee des Dormagener B\u00fcrgers Lars Bognar \/ Covestro unterst\u00fctzt mit 7.000 Euro \/ Weiterf\u00fchrende Schulen erhalten die 3D-Drucker nach der Krise<\/p>\n<p>Mitte M\u00e4rz traf es auch den Dormagener Lars Bognar. Der Forschungsingenieur, der bei Ford in Aachen arbeitet, musste infolge der Corona-Krise in Kurzarbeit gehen. Bognar hat beruflich mit dem Thema 3D-Druck zu tun und kam daher auf eine Idee: Behelfsmasken mit dem 3D-Drucker produzieren. Daraus entstand eine tolle Gemeinschaftsaktion.<\/p>\n<p>&#8220;Ich war von heute auf morgen zu Hause, hatte Zeit und wollte mit meinem Know-how die Stadt Dormagen unterst\u00fctzen&#8221;, erl\u00e4utert Bognar. &#8220;Da ich im 3D-Druck gut vernetzt bin, kannte ich die \u00dcberlegungen in der Community, mit Hilfe von 3D-Druckern Ausr\u00fcstungen herzustellen, welche w\u00e4hrend der Pandemie schwer verf\u00fcgbar sind. Mit meinem eigenen 3D-Drucker erstellte ich einen Prototyp f\u00fcr Behelfsmasken und habe dann einfach B\u00fcrgermeister Erik Lierenfeld von meiner Idee berichtet&#8221;, sagt der Familienvater.<\/p>\n<p>Masken f\u00fcr den Eigenbedarf der Stadt Dormagen<br \/>\nDie Masken aus dem 3D-Drucker werden aus hartem Kunststoff in drei verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen hergestellt. Sie sind auf Mundh\u00f6he mit einem Loch ausgestattet, in das ein Filter eingef\u00fcgt wird. Die Mund-Nase-Masken k\u00f6nnen lange getragen, desinfiziert und mehrfach verwendet werden. Gr\u00fcnde genug daf\u00fcr, dass Lierenfeld von Bognars Idee angetan war. Denn mit den Behelfsmasken aus dem 3D-Drucker sollen Teile des Eigenbedarfs der Stadt Dormagen f\u00fcr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt in Schulen, Kinderg\u00e4rten, Bibliotheken oder Verwaltungsstellen gedeckt werden.<\/p>\n<p>&#8220;Die Stadt Dormagen will m\u00f6glichst keine Masken auf dem Markt kaufen, die besser im medizinischen Bereich eingesetzt werden k\u00f6nnen&#8221;, betont Michael Bison, Leiter der Stadtmarketing- und Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft Dormagen. &#8220;Daher waren wir alle von der Idee, eigene Behelfsmasken zu drucken, begeistert. Aber um rund 1.000 Masken f\u00fcr den Eigenbedarf der Stadt zu produzieren, brauchten wir rasch mehr 3D-Druck-Kapazit\u00e4ten. Und da ist es einfach toll, wie schnell und unb\u00fcrokratisch Covestro der Stadt Dormagen geholfen hat.&#8221; Zudem habe die Stadt Dormagen, so Bison weiter, aus eigenen Mitteln ebenfalls weitere Drucker angeschafft, um die Kapazit\u00e4ten noch weiter auszubauen.<\/p>\n<p>Covestro unterst\u00fctzt als guter Nachbar<br \/>\nDer Werkstoffhersteller Covestro spendete der Stadt rund 7.000 Euro f\u00fcr die Anschaffung von mehreren 3D-Druckern. Dr. Ute M\u00fcller-Eisen, Leiterin NRW-Politik bei Covestro, betont: &#8220;In der aktuellen Lage ist der Zusammenhalt in der Nachbarschaft unbedingt notwendig und f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spende die Initiative von Herrn Bognar unterst\u00fctzen und ausbauen konnten. Denn das ist eine innovative Idee zur richtigen Zeit &#8211; ein tolles Projekt der Stadt Dormagen.&#8221;<\/p>\n<p>ChemLab sorgt f\u00fcr reibungslosen Ablauf<br \/>\nDas sieht auch der Rhein-Kreis Neuss so und hat mit dem ChemLab wieder einen kreativen Kopf und die Chemieindustrie zusammengebracht. Nun kooperiert der Kreis hier mit der Stadt Dormagen, Currenta und Covestro zusammen mit Lars Bognar. Bognar organisierte durch seine guten Netzwerk-Kontakte rasch die 3D-Drucker und die Materialien. Mittlerweile sorgt das ChemLab gemeinsam mit Lars Bognar daf\u00fcr, dass alle 3D-Drucker reibungslos laufen. 500 Behelfsmasken wurden bereits angefertigt, weitere sind in Arbeit.<\/p>\n<p>&#8220;Als Rhein-Kreis Neuss haben wir das ChemLab-Projekt als Bestandteil unserer Digitalisierungsstrategie Wirtschaft im Rhein-Kreis Neuss initiiert und mit der Stadt Dormagen und Currenta in der Dormagener Innenstadt an den Start gebracht. Mit diesem Projekt in Zeiten einer Corona Pandemie jetzt Atemschutzmasken zu produzieren war sicherlich nie vorgesehen, es zeigt aber auch, wie flexibel wir auf ver\u00e4nderte Situationen reagieren k\u00f6nnen und wie Ideen als neue Gesch\u00e4ftsmodelle aus der Digitalisierung entstehen. Daher unterst\u00fctzen wir die Initiative als Rhein-Kreis Neuss&#8221;, so Dirk Br\u00fcgge, Kreisdirektor beim Rhein-Kreis Neuss. &#8220;Das Projekt zeigt, dass wir im Zuge der Corona-Krise dank der Digitalisierung schnell auf ver\u00e4nderte Situationen und Marktanforderungen reagieren k\u00f6nnen und zu wirkungsvollen L\u00f6sungen kommen.&#8221;<\/p>\n<p>Doppelter Nutzen: Schulen erhalten 3D-Drucker<br \/>\nDie 3D-Drucker haben sogar einen weiteren positiven Effekt. Sie werden nach ihrem Einsatz im ChemLab an weiterf\u00fchrende Schulen in Dormagen \u00fcbergeben. Die k\u00f6nnen ihre Sch\u00fcler damit an die Zukunftstechnologie 3D-Druck heranf\u00fchren und versuchen, die Jugendlichen f\u00fcr diesen Mega-Trend zu begeistern. Und Lars Bognar, f\u00fcr den seit Mitte April seine Kurzarbeit &#8220;Null&#8221; beendet ist, w\u00fcrde sich freuen, den Dormagener Schulen eine kurze Einweisung zur Funktionsweise der 3D-Drucker geben zu k\u00f6nnen. Allerdings sieht es auch aufgrund der Maskenpflicht in Nordrhein-Westfalen so aus, dass noch auf l\u00e4ngere Zeit Behelfsmasken gedruckt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitte M\u00e4rz traf es auch den Dormagener Lars Bognar. 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