{"id":20918,"date":"2020-05-26T08:30:11","date_gmt":"2020-05-26T06:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=20918"},"modified":"2020-05-25T08:32:12","modified_gmt":"2020-05-25T06:32:12","slug":"roechling-gruppe-spuert-eintruebung-auf-dem-automobilmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=20918","title":{"rendered":"R\u00f6chling-Gruppe sp\u00fcrt Eintr\u00fcbung auf dem Automobilmarkt"},"content":{"rendered":"<div class=\"container-fluid\">\n<div class=\"news-img-wrap\">\n<div class=\"outer\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<ul>\n<li><strong>Gesch\u00e4ftsjahr 2019: Umsatzsteigerung auf 2.351,9 Millionen Euro \u2013 ein Plus von 9,9 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmensbereich Industrial: Umsatzwachstum trotz sinkender Nachfrage in einzelnen Branchen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmensbereich Automotive: \u201eDriving Future\u201c soll profitables Wachstum sichern<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmensbereich Medical: Deutliche Umsatzsteigerung in H\u00f6he von 40,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die R\u00f6chling SE &amp; Co. KG mit Sitz in Mannheim hat im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 in seinen drei Unternehmensbereichen Industrial, Automotive und Medical seinen Umsatz erneut gesteigert. Der Kunststoff-Spezialist erwirtschaftete dabei trotz einer im Jahresverlauf merklich verlangsamten Dynamik in der Weltwirtschaft ein Plus von 9,9 Prozent. Damit erh\u00f6hte sich der Umsatz von 2.140,5 Millionen Euro auf 2.351,9 Millionen Euro. Zum Ende des vergangenen Jahres waren insgesamt 11.474 Mitarbeiter f\u00fcr die R\u00f6chling-Gruppe t\u00e4tig, wodurch sich die Anzahl der Mitarbeiter innerhalb eines Jahres um 545 (plus f\u00fcnf Prozent) erh\u00f6hte.<\/p>\n<p>Das laufende Gesch\u00e4ftsjahr ist durch den Ausbruch der Corona-Pandemie gekennzeichnet, in deren Folge die Weltwirtschaft in vielen Bereichen eingebrochen ist. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen des weltweiten Shutdowns sind aktuell noch nicht absehbar. Auch die R\u00f6chling-Gruppe konnte sich dieser Entwicklung im ersten Quartal 2020 nicht entziehen und verzeichnete im Vergleich zum Vorjahrsquartal einen Umsatzr\u00fcckgang in H\u00f6he von 8,8 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eWir haben im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 Umsatzsteigerungen in allen Unternehmensbereichen verzeichnet. Die Corona-Pandemie setzt seit Mitte M\u00e4rz sowohl den Umsatz als auch den Auftragseingang in unseren Unternehmensbereichen Industrial und Automotive unter Druck. Wir mussten darauf, wie viele andere Unternehmen in Deutschland auch, mit Kurzarbeit in beiden Bereichen sowie kurzzeitigen Werkschlie\u00dfungen im Automotive-Bereich reagieren. Im Medical-Bereich profitierten dagegen einige Standorte von einer erh\u00f6hten Nachfrage aufgrund der Pandemie\u201c, betonte der Vorstandsvorsitzende der R\u00f6chling-Gruppe, Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, bei der Vorstellung der Bilanzzahlen am Dienstag, 19. Mai, in einer Videokonferenz mit Pressevertretern. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die R\u00f6chling-Gruppe gest\u00e4rkt aus dieser Situation hervorgehen wird. Ein Baustein daf\u00fcr soll das im August 2019 gegr\u00fcndete R\u00f6chling Direct Manufacturing Center (RDMC) in Waldachtal-Salzstetten (Baden-W\u00fcrttemberg) sein, das als Kompetenzzentrum das gesamte Know-how der Additiven Fertigung bei R\u00f6chling b\u00fcndelt und weiterentwickelt.<\/p>\n<p>Auch im vergangenen Jahr setzte die R\u00f6chling-Gruppe auf Forschung und Entwicklung. Um dem agilen Umfeld der Kunststoffbranche sowie dem eigenen Anspruch an Innovationskraft Rechnung zu tragen, wurde 2019 eine den <strong>Unternehmensbereich Industrial<\/strong> \u00fcberspannende, zentrale Entwicklungsabteilung aufgebaut. Priorit\u00e4t dieser Abteilung besitzen strategische Entwicklungsprojekte, die die aktuellen Leitthemen der Kunststoffindustrie widerspiegeln. Diese lauten etwa \u201eSmarte Kunststoffe\u201c, \u201eFunktionalisierte Kunststoffe\u201c sowie \u201eLeichtbau\u201c und \u201eThermoplastische Composites\u201c. Einen zunehmend wichtiger werdenden Aspekt nehmen aber auch sogenannte Biokunststoffe sowie CO<sub>2<\/sub>-neutrale oder rezyklierte Kunststoffe ein. Im <strong>Unternehmensbereich Automotive<\/strong> umfasst Entwicklung vor allem die Umsetzung der Kundenauftr\u00e4ge von der Bauteil- beziehungsweise Komponentenentwicklung und -pr\u00fcfung \u00fcber Werkzeug- beziehungsweise Betriebsmittelauslegung und -bau bis hin zu effizienten Produktionsverfahren. Dar\u00fcber hinaus bedeutet Forschung und Entwicklung aber auch die eigene Entwicklung von Kunststoffanwendungen. Um die Ideen und W\u00fcnsche seiner Kunden detailgetreu, funktionell und kreativ zu verwirklichen, bietet auch der <strong>Unternehmensbereich Medical<\/strong> eine eigene, interne Entwicklungsabteilung, die f\u00fcr kundenspezifischen Projekte von Verpackung, Transport und Produktion bis hin zur Auslieferung und Zustellung beim Empf\u00e4nger die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette im Blick hat.<\/p>\n<p>Die Sachanlageinvestitionen der R\u00f6chling\u00adGruppe lagen im Jahr 2019 mit 121,1 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres (151,6 Millionen Euro). Dies war auf Reduzierungen in allen Unternehmensbereichen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der gr\u00f6\u00dfte Anteil des investierten Betrages entfiel mit 59,4 Millionen Euro auf den Bereich Automotive. Im Bereich Industrial wurden Investitionen in H\u00f6he von 39,1 Millionen Euro und im Bereich Medical in H\u00f6he von 20,7 Millionen Euro get\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Nach wie vor gro\u00df geschrieben wird auch die Ausbildung bei R\u00f6chling. \u201eMit der Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir uns den Bedarf an Fachkr\u00e4ften und \u00fcbernehmen gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung\u201c, sagte Knaebel. Zum Ende des vergangenen Jahres lag die Anzahl der Auszubildenden bei der R\u00f6chling-Gruppe bei 358 (Vorjahr: 291) \u2013 ein Plus von 23 Prozent. Das Spektrum reicht von der kaufm\u00e4nnischen oder technischen Ausbildung bis zum Studium an der Dualen Hochschule.<\/p>\n<p>Von den insgesamt 11.474 Besch\u00e4ftigten zum Stichtag arbeiten 602 in Baden-W\u00fcrttemberg und 1.194 in Rheinland-Pfalz. In Deutschland besch\u00e4ftigt die R\u00f6chling-Gruppe insgesamt 4.581 Personen. In der Betrachtung der Unternehmensbereiche ist bei Automotive ein Zuwachs um 169 auf 6.267 Mitarbeiter zu verzeichnen. Im Unternehmensbereich Industrial lag die Zunahme akquisitionsbedingt bei 272 Mitarbeitern auf 3.959. Nach dem durch Zuk\u00e4ufe bedingten Anstieg der Mitarbeiterzahl im vorangehenden Gesch\u00e4ftsjahr, stieg die Zahl im Unternehmensbereich Medical zum 31. Dezember 2019 um 95 auf 1.192.<\/p>\n<p>Die R\u00f6chling-Gruppe ist weltweit an 90 Standorten in 25 L\u00e4ndern vertreten, 57 davon liegen in Europa, 18 in Asien und 15 in den Amerikas. Das Unternehmen \u00fcbernahm zum 1. Januar 2019 den Kunststoffverarbeiter Schwartz GmbH Technische Kunststoffe (firmiert heute als R\u00f6chling Industrial Xanten) und st\u00e4rkte mit dieser Investition seine Position als Anbieter von Formgussteilen aus Polyamid-Guss f\u00fcr die Schwerlastindustrie. Dagegen verkaufte die Sparte Automotive im Mai ihr Werk in Wolfsburg-Hattorf an den japanischen Automobilzulieferer und Komponentenhersteller Kasai Kogyo. \u201eMit dem Verkauf des Werks, das T\u00fcr- und Seitenverkleidungen f\u00fcr Automobile herstellt, konzentrieren wir uns auf unser Kerngesch\u00e4ft\u201c, betonte Knaebel.<\/p>\n<p>37,6 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftete die R\u00f6chling-Gruppe im vergangenen Jahr in Deutschland, 33,6 Prozent im \u00fcbrigen Europa. F\u00fcr die Amerikas beziffert sich der Anteil auf 18,3 Prozent, f\u00fcr Asien auf 10,4 Prozent. Damit haben sich die prozentualen Anteile der Regionen am Gruppenumsatz im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich ver\u00e4ndert. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) sank um 24 Millionen Euro auf 81,9 Millionen Euro. Dieser R\u00fcckgang ist vor allem auf die Herausforderungen im Automotive-Bereich zur\u00fcckzuf\u00fchren, worauf die Sparte mit dem Restrukturierungsprogramm \u201eDriving Future\u201c reagiert hat.<\/p>\n<p>Das erste Quartal 2020 war gekennzeichnet durch erste Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die drei Unternehmensbereiche erzielte von Januar bis M\u00e4rz Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 560,4 Millionen Euro \u2013 ein Minus zum Vorjahreszeitraum von 54,2 Millionen Euro. Der Gro\u00dfteil dieses Umsatzr\u00fcckgangs entfiel mit 51 Millionen Euro auf den Bereich Automotive, der unter den r\u00fcckl\u00e4ufigen Produktionszahlen der Automobilproduzenten zu leiden hatte. Der Unternehmensbereich Industrial steigerte trotz bereits einsetzender r\u00fcckl\u00e4ufiger Ums\u00e4tze von 6,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahrsquartal seine Profitabilit\u00e4t und erzielte eine hervorragende Performance. Der Bereich Medical erzielte sogar ein Plus von 3,2 Millionen Euro. Der Auftragseingang in den drei Unternehmensbereichen entwickelte sich vergleichbar und ging im ersten Quartal 2020 um 6,3 Prozent auf 581,8 Millionen Euro (Vorjahr: 620,7 Millionen Euro) zur\u00fcck. Das Ergebnis vor Steuern sank dementsprechend um 12,6 Millionen Euro auf 16 Millionen Euro. \u201eAufgrund der aktuellen Entwicklung m\u00fcssen wir die eingeleiteten Kostensenkungsma\u00dfnahmen umsetzen und uns auf den Erhalt der stabilen Cash-Situation konzentrieren\u201c, betonte R\u00f6chling-CFO Evelyn Thome.<\/p>\n<p>Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die Anzahl der Besch\u00e4ftigten: Sie nahm bis zum 31. M\u00e4rz 2020 auf 11.015 Mitarbeiter ab. Dieser R\u00fcckgang ist auf den Bereich Automotive zur\u00fcckzuf\u00fchren und neben Personalanpassungen im Zuge der Corona-Pandemie auch ein Ergebnis des Restrukturierungsprozesses \u201eDriving Future\u201c.<\/p>\n<p><strong>Unternehmensbereich Industrial:<\/strong><strong> Umsatzwachstum trotz sinkender Nachfrage in einzelnen Branchen<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem im zweiten Halbjahr 2019 sah sich der Unternehmensbereich Industrial mit einer deutlichen Schw\u00e4che in den Bereichen Halbleiterindustrie in Asien, Windenergie in Europa sowie in der Transformatorenindustrie konfrontiert. \u201eHinzu kam eine schwache Nachfrage der europ\u00e4ischen Distributeure, da sie aufgrund des extremen Wettbewerbsdrucks sinkende Preise erwarteten. In den Zerspanungswerken wirkte sich zudem die schwache Nachfrage aus dem Bereich Maschinenbau aus\u201c, betonte Franz L\u00fcbbers, der im Vorstand der R\u00f6chling-Gruppe f\u00fcr den Bereich Industrial verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Dennoch verzeichnet der Unternehmensbereich im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 erneut eine positive Entwicklung. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent auf 846,7 Millionen Euro. Der Umsatzanteil der Anfang Januar erworbenen R\u00f6chling Industrial Xanten GmbH lag f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 bei 38,1 Millionen Euro. Der Auftragseingang wurde im Berichtsjahr auf 837,7 Millionen Euro (Vorjahr: 795,3 Millionen Euro) gesteigert.<\/p>\n<p>Die Investitionst\u00e4tigkeit im Unternehmensbereich Industrial lag unter dem Niveau des Vorjahres. F\u00fcr das Jahr 2019 beziffern sich die Investitionen in Sachanlagen auf ein Volumen von 39,1 Millionen Euro. Bei den Investitionen handelte es sich unter anderem um Produktionsanlagen f\u00fcr mehrere Standorte. Ebenso wurde in die Erweiterung der Produktionshalle der R\u00f6chling Sustaplast SE &amp; Co. KG in Lahnstein sowie in ein Warenlager in den USA investiert. Am Standort Haren wurde die Standorterweiterung vorangetrieben und Mittel f\u00fcr das neue Industrial Center investiert.<\/p>\n<p><strong>Unternehmensbereich Automotive:<\/strong><strong> \u201eDriving Future\u201c soll profitables Wachstum sichern<\/strong><\/p>\n<p>Im Unternehmensbereich Automotive lagen die Umsatzerl\u00f6se zum Gesch\u00e4ftsjahresende 2019 bei 1.336,1 Millionen Euro \u2013 ein Plus von 8,4 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr (1.232,1 Millionen Euro). Der Auftragseingang erreichte einen Wert von 1.336,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1.232,1 Mio. Euro). Trotz der Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr sp\u00fcrte der Unternehmensbereich Automotive die ged\u00e4mpfte Branchenentwicklung in der Automobilindustrie deutlich.<\/p>\n<p>\u201eDurch fehlende Serienums\u00e4tze aufgrund geringerer Abrufzahlen oder der Verschiebung von Lieferabrufen seitens der Automobilhersteller, vor allem in Europa und Nordamerika, haben wir unsere Planzahlen verfehlt\u201c, berichtete Knaebel, der den Unternehmensbereich seit Sommer des vergangenen Jahres im Vorstand vertritt. In Asien war die Umsatzentwicklung insgesamt nach wie vor positiv, auch wenn sich der R\u00fcckgang des chinesischen Automobilmarktes in der Umsatzentwicklung einzelner Werke bemerkbar machte.<\/p>\n<p>Um dem Transformationsprozess im Automobilmarkt und der aktuellen Ergebnissituation entsprechend zu begegnen, wurde f\u00fcr den Unternehmensbereich Automotive das Strukturprogramm \u201eDriving Future\u201c initiiert. \u201eDas Ziel der damit verbundenen Neustrukturierung ist, das Unternehmen in seiner Profitabilit\u00e4t und wirtschaftlichen Selbstst\u00e4ndigkeit unabh\u00e4ngiger von externen Einfl\u00fcssen zu machen und die Fokussierung noch deutlicher auf die eigenen St\u00e4rken zu legen\u201c, sagte Knaebel. Ebenso wurden Ma\u00dfnahmen zur Kostensenkung auf den Weg gebracht. Dies ist ein wichtiger Schritt, um ein profitables Wachstum f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre sicherzustellen.<\/p>\n<p><strong>Unternehmensbereich Medical: Deutliche Umsatzsteigerung in H\u00f6he von 40,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr<\/strong><\/p>\n<p>Der Unternehmensbereich Medical erzielte im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 eine deutliche Umsatzsteigerung in H\u00f6he von 40,4 Prozent auf 171,5 Millionen Euro. Die Umsatzerl\u00f6se wurden durch die beiden Akquisitionen des Vorjahres (R\u00f6chling Medical Waldachtal sowie R\u00f6chling Medical Lancaster in den USA) positiv beeinflusst, deren Umsatzanteil sich auf 65,9 Millionen Euro (Vorjahr: 30,6 Millionen Euro) belief. Davon entfielen 35,8 Millionen Euro auf R\u00f6chling Medical Waldachtal (Vorjahr: 12,6 Millionen Euro). Dar\u00fcber hinaus wurde sowohl in Europa, als auch in Amerika ein Umsatzwachstum erzielt, wobei das Dialysegesch\u00e4ft nach wie vor hinter den Erwartungen zur\u00fcckblieb. \u201eEbenso hemmten neue Validierungsanforderungen teilweise den Anlauf neuer Auftr\u00e4ge erheblich\u201c, berichtete Dr. Boris Fr\u00f6hlich, seit Anfang des Jahres neuer CEO von R\u00f6chling Medical. Der Auftragseingang lag f\u00fcr das Gesamtjahr 2019 bei 179,7 Millionen Euro (Vorjahr: 131,3 Millionen Euro).<\/p>\n<p>Die Investitionen in Sachanlagen lagen im Unternehmensbereich Medical im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 bei insgesamt 20,7 Millionen Euro (Vorjahr: 22,9 Millionen Euro). Bei den Investitionen handelte es sich vor allem um Produktionsmaschinen. Ebenso wurde vermehrt in die Automatisierung der Fertigung investiert. Am Standort Neuhaus am Rennweg (Th\u00fcringen) wurde zudem der Kauf von Grundst\u00fccksfl\u00e4chen und eines Geb\u00e4udes in unmittelbarer N\u00e4he des bestehenden Standortes get\u00e4tigt.<\/p>\n<p><strong>Ausblick 2020<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der Corona-Pandemie rechnet der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) mit einem \u201eriesigen Schock\u201c f\u00fcr die Weltwirtschaft und einem Schrumpfen der globalen Wirtschaftsleistung um rund drei Prozent (Stand April). Die Krise werde vor allem die Industrienationen treffen. F\u00fcr Deutschland rechnet der IWF sogar mit einem R\u00fcckgang der Wirtschaftsleistung um rund sieben Prozent. Das ifo Institut geht von einem R\u00fcckgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,2 Prozent aus (Stand Mai) Noch im Januar dieses Jahres hatte der IWF mit einem Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent gerechnet. Mit ersten Aufholeffekten rechnet der IWF fr\u00fchestens zum Ende des laufenden Jahres. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand der R\u00f6chling-Gruppe bereits seine Erwartungen an das laufende Wirtschaftsjahr gegen\u00fcber der Planung angepasst: \u201eWir gehen f\u00fcr 2020 unter der Annahme einer l\u00e4nger anhaltenden Pandemie von einem merklichen Umsatzr\u00fcckgang und damit einhergehenden Ertragseinbu\u00dfen aus. Aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit bewerten wir die finanziellen Auswirkungen in Form von Szenarien, f\u00fcr die wir die erforderlichen Vorkehrungen getroffen haben\u201c, sagte Knaebel.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die R\u00f6chling SE &#038; Co. 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