{"id":21920,"date":"2020-07-28T09:23:07","date_gmt":"2020-07-28T07:23:07","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=21920"},"modified":"2020-07-27T09:24:13","modified_gmt":"2020-07-27T07:24:13","slug":"fuegen-fit-for-future","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=21920","title":{"rendered":"F\u00fcgen \u2013 Fit for future"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0SKZ forscht an neuen Verbindungstechniken f\u00fcr Hybridbauteile<\/strong><\/p>\n<p>Kunststoffteile und -baugruppen sind \u00fcber die letzten Jahrzehnte zunehmend komplexer geworden. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass immer h\u00f6here Anforderungen an die Individualisierbarkeit, die Funktionsintegration oder den Leichtbau gestellt werden. Diese Entwicklungen ziehen sich durch die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette und schlie\u00dfen auch die F\u00fcgetechnik mit ein. L\u00e4ngst vorbei sind die Zeiten, in denen mechanische Verbindungselemente, Klebstoffe oder klassische Schwei\u00dfverfahren die einzigen M\u00f6glichkeiten waren, um polymere Bauteile miteinander zu verbinden.<\/p>\n<p>\u201eIn den letzten Jahren ist sehr viel Bewegung in die Kunststoff-F\u00fcgetechnik gekommen. Die Materialsysteme werden durch den vermehrten Hybridbau immer komplexer und damit steigt auch der Bedarf an neuen Verbindungstechniken\u201c, erl\u00e4utert Dr. Eduard Kraus, Leiter der Forschergruppe \u201eF\u00fcgen und Oberfl\u00e4chentechnik\u201c am Kunststoff-Zentrum SKZ.<\/p>\n<p>Am SKZ widmet sich ein zw\u00f6lfk\u00f6pfiges Team aus Ingenieuren, Physikern und Technikern genau diesen Zukunftsthemen \u2013 der Erforschung bzw. Weiterentwicklung neuer F\u00fcgetechniken. Hierunter f\u00e4llt beispielsweise das so genannte thermische Direktf\u00fcgen, bei dem metallische und polymere Werkstoffe durch lokale Erw\u00e4rmung des metallischen F\u00fcgepartners dauerhaft verbunden werden. Konkret stehen aktuell die Themen Oberfl\u00e4chenstrukturierung, effizientere Prozessauslegung oder das Verhalten von faserverst\u00e4rkten Kunststoffbauteilen w\u00e4hrend des Direktf\u00fcgens im Fokus der Forschungsarbeiten.<\/p>\n<p>Was auf den ersten Blick sehr komplex und noch vergleichsweise experimentell erscheinen k\u00f6nnte, verliert bei genauer Betrachtung schnell seinen Schrecken. Die Vorteile, die sich durch diese neuartige technologische Entwicklung er\u00f6ffnen, sind offensichtlich. \u201eDirektf\u00fcgeprozesse sind prinzipiell sehr gut automatisierbar, erm\u00f6glichen mechanisch sehr hochwertige Verbindungen und kommen zudem komplett ohne potenziell alterungsanf\u00e4lligen Klebstoff aus. Deshalb ist das Direktf\u00fcgen aktuell besonders im Automotive-Bereich sehr gefragt\u201c, erl\u00e4utert Kraus.<\/p>\n<p>Bei der strategischen Ausrichtung der F\u00fcgeaktivit\u00e4ten erh\u00e4lt das SKZ kontinuierlich wichtige R\u00fcckmeldungen aus Wirtschaft und Forschung: \u201eDurch den regelm\u00e4\u00dfigen Austausch mit Partnern, unter anderem aus unserem Kunststoff-Netzwerk sowie durch die enge Zusammenarbeit mit weiteren Forschungseinrichtungen, stellen wir sicher, dass wir mit unserer Forschung immer am Puls der Zeit bleiben und die Bed\u00fcrfnisse der Praxis nie aus den Augen verlieren\u201c, erg\u00e4nzt Dr. Benjamin Baudrit, Leiter der Bereiche \u201eF\u00fcgen und Oberfl\u00e4chentechnik\u201c und \u201eProdukte und Prozesse\u201c am SKZ.<\/p>\n<p>&#8220;Wir wenden uns an Unternehmen, die ihre eingefahrenen F\u00fcgeprozesse optimieren oder auf den Pr\u00fcfstand stellen m\u00f6chten. Wer offen f\u00fcr Neuerungen in der Verbindungstechnik ist und einen Blick \u00fcber den Tellerrand hinaus wagen m\u00f6chte, ist mit den F\u00fcge-Experten des SKZ genau im richtigen Verbund. Wir machen F\u00fcgeprozesse &#8220;fit for future&#8221;!\u201c, schlie\u00dft Kraus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunststoffteile und -baugruppen sind \u00fcber die letzten Jahrzehnte zunehmend komplexer geworden. 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