{"id":22051,"date":"2020-08-05T08:18:43","date_gmt":"2020-08-05T06:18:43","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=22051"},"modified":"2020-07-31T08:21:10","modified_gmt":"2020-07-31T06:21:10","slug":"strategische-partnerschaft-gegen-plastikmuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=22051","title":{"rendered":"Strategische Partnerschaft gegen Plastikm\u00fcll"},"content":{"rendered":"<h3>Leistritz und RITTEC unterzeichnen Absichtserkl\u00e4rung f\u00fcr den Bau einer Pilot-Anlage zur realisierten Kreislaufwirtschaft<\/h3>\n<p>Leistritz Extrusionstechnik und RITTEC Umwelttechnik entwickeln gemeinsam L\u00f6sungen f\u00fcr das kontinuierliche Recycling von PET-Kunststoffen. Mit der strategischen Partnerschaft begegnen die Unternehmen der dr\u00e4ngenden Aufgabenstellung der Plastikm\u00fcllvermeidung, zun\u00e4chst ausgerichtet auf den europ\u00e4ischen Markt. Die Kooperation beinhaltet die Realisierung und Markteinf\u00fchrung der revolPET\u00ae-Technologie, einer Form des Monomer-Recyclings. Damit werden PET-Kunststoffe in ihre Ausgangsstoffe zur\u00fcckgef\u00fchrt und der Ressourcenkreis vollst\u00e4ndig geschlossen.<\/p>\n<p>Nach der bereits erfolgreichen Kooperation in der Forschung, haben sich Leistritz Extrusionstechnik und RITTEC Umwelttechnik weitere gemeinsame Ziele gesetzt: Eine erste Turnkey-Anlage f\u00fcr die Verarbeitung von zehntausend Jahrestonnen Inputmaterial soll voraussichtlich bis Ende 2021 errichtet und in Betrieb genommen werden. Hierf\u00fcr bringt Leistritz ihre Technologie f\u00fcr Hochleistungsextruder ein und zudem ihr Wissen im Projektmanagement bei der Konzeption und Umsetzung von technischen Gesamtanlagen. Leistritz-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Anton F\u00fcrst setzt bei der Zusammenarbeit auf den Ausbau des Gesch\u00e4ftsfeldes Recycling: \u201eWir arbeiten seit Jahren intensiv in diesem Segment. Downcycling oder nicht recycelf\u00e4hige Kunststoffverbindungen sind hier der limitierende Faktor. Mit dem revolPET-Ansatz geht man hier einen gro\u00dfen Schritt in Richtung erfolgreiches chemisches Recycling.\u201c Denn die EU-Gesetzgebung (Single Used Plastic Directive, (EU) 2019\/904) fordert energisches Handeln: Allein Getr\u00e4nkeflaschen sollen, unabh\u00e4ngig von Pfandsystemen, bis 2029 mit einem Anteil von 90 Prozent gesammelt und recycelt werden.<\/p>\n<p><strong>PET-Wachstumsm\u00e4rkte bedienen<\/strong><\/p>\n<p>Die im Rahmen eines BMBF-gef\u00f6rderten Forschungsprojektes entwickelte Technologie revolPET bietet dringend ben\u00f6tigte Recyclingoptionen f\u00fcr die vielgestaltigen Verpackungen in den Branchen Kosmetik, Lebens- und Reinigungsmittel an und er\u00f6ffnet damit gro\u00dfe Wachstumsm\u00e4rkte. Bislang stellen Multilayer- und opake Verpackungen f\u00fcr das Recycling ein Problem dar. Dank des innovativen revolPET-Verfahrens werden keine Restriktionen an die Ausgangsmaterialien gestellt. Carsten Eichert von RITTEC Umwelttechnik: \u201eUnsere Vision ist, dass unsere Technologie dazu beitr\u00e4gt, die globale Herausforderung rund um PET-Verpackungen zu l\u00f6sen.\u201c Allein in Deutschland und im dualen System k\u00f6nnen j\u00e4hrlich rund 200.000 Tonnen PET-Verpackungen (Quelle: Institut cyclos-HTP 2017) nicht werkstofflich verwertet werden, sie landen in der Verbrennung \u2013 f\u00fcr Europa liegen die Sch\u00e4tzungen bei mindestens 1,4 Mio. Tonnen.<\/p>\n<p>RITTEC Umwelttechnik liefert mit ihrer patentierten Technologie revolPET sowie dem Basic-Engineering einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des PET-Recyclings. RITTEC verf\u00fcgt zudem \u00fcber umfassendes Wissen in den Bereichen der Depolymerisation und dem Aufreinigen von Monomeren. RITTEC und Leistritz setzen bei ihrer Partnerschaft auf die F\u00f6rderung und Durchf\u00fchrung weiterer Forschungsprojekte, um die Technologie gemeinsam voranzutreiben und zu optimieren sowie erg\u00e4nzende Verfahren zu entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leistritz Extrusionstechnik und RITTEC Umwelttechnik entwickeln gemeinsam L\u00f6sungen f\u00fcr das kontinuierliche Recycling von PET-Kunststoffen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22052,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-22051","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22051"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22051\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22053,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22051\/revisions\/22053"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/22052"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22051"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=22051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}