{"id":22073,"date":"2020-08-11T07:00:35","date_gmt":"2020-08-11T05:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=22073"},"modified":"2020-08-10T21:01:59","modified_gmt":"2020-08-10T19:01:59","slug":"halbjahresbilanz-gutes-ergebnis-bei-deutlichem-umsatzrueckgang-in-herausforderndem-umfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=22073","title":{"rendered":"Halbjahresbilanz: gutes Ergebnis bei deutlichem Umsatzr\u00fcckgang in herausforderndem Umfeld"},"content":{"rendered":"<p><strong>Konzernumsatz geht um 12,4 % zur\u00fcck \u2013 USA-Gesch\u00e4ft stark betroffen \u2013 EBIT-Marge von 7,3 % &#8211; unsicherer Ausblick\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der SIMONA Konzern hat im ersten Halbjahr Umsatzerl\u00f6se von 199,4 Mio. EUR und damit 12,4 Prozent weniger als im Vorjahr (227,5 Mio. EUR) erzielt. Im zweiten Quartal waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich\u00a0\u00a0 zu sp\u00fcren. Die Umsatzerl\u00f6se sind um 21,3 Prozent auf 91,7 Mio. EUR (Vorjahr 116,5 Mio. EUR) zur\u00fcckgegangen, betroffen war vor allem das Luftfahrtgesch\u00e4ft. Im ersten Quartal war die Umsatzentwicklung mit einem R\u00fcckgang von 3 Prozent auf 107,7 Mio. EUR (Vorjahr 111,0 Mio. EUR) noch stabil. Vor dem Hintergrund des deutlichen Umsatzr\u00fcckgangs ist der SIMONA Konzern mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. Es konnte ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) von 14,6 Mio. EUR (Vorjahr 18,1 Mio. EUR) erzielt werden. Die EBIT-Marge betr\u00e4gt 7,3 Prozent (Vorjahr 8,0 Prozent).<\/p>\n<p>In Europa konnte sich SIMONA gut behaupten und den Umsatzr\u00fcckgang im ersten Halbjahr auf 7,9 Prozent begrenzen. Ein stabiles Rohr- und Formteilgesch\u00e4ft sowie der gestiegene Umsatz mit transparenten Platten aus PETG, die als Trennw\u00e4nde helfen, Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, haben dazu beigetragen. Die Umsatzerl\u00f6se in Europa betrugen insgesamt 131,0 Mio. EUR nach 142,3 Mio. EUR im Vorjahr. Die Umsatzerl\u00f6se in Nordamerika sind im ersten Halbjahr um 20,3 Prozent auf 55,7 Mio. EUR (Vorjahr 69,8 Mio. EUR) zur\u00fcckgegangen. Vor allem das Luftfahrtgesch\u00e4ft mit Platten zur Innenausstattung von Flugzeugen litt unter dem nahezu kompletten Einbruch der Luftfahrtindustrie. In der Region Asien und Pazifik wurden Umsatzerl\u00f6se in H\u00f6he von 12,7 Mio. EUR erzielt (Vorjahr 15,4 Mio. EUR). Insbesondere China war im ersten Quartal stark betroffen, im zweiten Quartal setzte eine leichte Erholung ein.<\/p>\n<p><strong>Gute EBIT-Marge \u2013 solide Finanzlage<\/strong><\/p>\n<p>Im ersten Halbjahr wurde im Konzern ein operatives Ergebnis (EBIT) von 14,6 Mio. EUR (Vorjahr 18,1 Mio. EUR) erzielt. Dabei konnte das EBIT in Europa deutlich gesteigert werden, w\u00e4hrend in den USA ein deutlicher R\u00fcckgang zu verzeichnen war. Die EBIT-Marge betr\u00e4gt 7,3 Prozent nach 8,0 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA betr\u00e4gt 23,5 Mio. EUR (Vorjahr 26,6 Mio. EUR). Die EBITDA-Marge liegt nahezu unver\u00e4ndert bei 11,8 Prozent.<\/p>\n<p>Die Liquidit\u00e4tslage des Konzerns ist nach wie vor gut. Die liquiden Mittel haben sich auf 69,2 Mio. EUR im Vergleich zum 31.12.2019 leicht erh\u00f6ht. Die Eigenkapitalquote betr\u00e4gt 48 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Stabile Besch\u00e4ftigtenzahl \u2013 hohe Ausbildungsquote <\/strong><\/p>\n<p>Zum 30.06.2020 besch\u00e4ftigte der SIMONA Konzern 1.406 Mitarbeitende. SIMONA hat die Auswirkungen der Corona-Krise mit vorgezogenem Betriebsurlaub, dem Abbau von \u00dcberstunden und Urlaub sowie partieller Nutzung von Kurzarbeit bisher ohne Personalanpassungen meistern k\u00f6nnen. Die Ausbildungsquote h\u00e4lt das Kunststoff verarbeitende Unternehmen auch in Krisenzeiten auf dem hohen Vorjahresniveau.<\/p>\n<p><strong>Akquisition st\u00e4rkt Anwendungsorientierung in Aquakultur<\/strong><\/p>\n<p>Mit Wirkung zum 01.07.2020 hat SIMONA \u2013 wie bereits angek\u00fcndigt &#8211; einen Anteil von 75 Prozent an der Stadpipe AS in Norwegen erworben und mit der Integration begonnen. Das Unternehmen plant, produziert und installiert mit ca. 50 Mitarbeitenden Rohrleitungssysteme aus Kunststoff f\u00fcr Fischzuchtanlagen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zukunftsmarkt von Onshore-Anlagen. Stadpipe erg\u00e4nzt und erweitert das SIMONA Produktprogramm. Das Unternehmen wird weiter eigenst\u00e4ndig am Markt unter dem Namen SIMONA Stadpipe auftreten und in Zukunft der einzige Anbieter sein, der sowohl Platten als auch Rohre und Formteile f\u00fcr die Aquakultur anbieten kann.<\/p>\n<p><strong>Unsicherer Ausblick auf die zweite Jahresh\u00e4lfte<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSIMONA ist bisher gut durch diese Krise gekommen. Wir haben fr\u00fchzeitig die richtigen Weichen gestellt: Kosten reduziert, flexibel M\u00f6glichkeiten des Urlaubs- und Freizeitkontenabbaus genutzt und die Stammmannschaft gehalten. Mit dem erzielten EBIT im ersten Halbjahr sind wir vor dem Hintergrund dieser historischen weltweiten Krise sehr zufrieden. Unsere strategischen Ziele einer h\u00f6heren Anwendungs- und Prozessorientierung verfolgen wir auch w\u00e4hrend der Corona-Krise konsequent. Das belegt unter anderem die Akquisition von Stadpipe.\u201c, so Matthias Sch\u00f6nberg, CEO des SIMONA Konzerns. \u201eEine verl\u00e4ssliche Prognose f\u00fcr das Gesamtjahr abzugeben, ist aufgrund einer sehr unsicheren konjunkturellen Entwicklung in der zweiten Jahresh\u00e4lfte nicht seri\u00f6s m\u00f6glich. Zu viel h\u00e4ngt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab, zuletzt sind die Fallzahlen weltweit wieder angestiegen. Unser urspr\u00fcngliches Ziel eines Konzernumsatzes von 430-440 Mio. EUR werden wir nicht erreichen. Mit der im ersten Halbjahr erzielten EBIT-Marge von 7,3 Prozent haben wir uns eine solide Basis geschaffen, das Gesamtjahr mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abzuschlie\u00dfen. Ob wir die angestrebte Marge von 6-8 Prozent erreichen k\u00f6nnen, bleibt allerdings abzuwarten.\u201c, so Sch\u00f6nberg weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der SIMONA Konzern hat im ersten Halbjahr Umsatzerl\u00f6se von 199,4 Mio. 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