{"id":22081,"date":"2020-08-11T08:07:58","date_gmt":"2020-08-11T06:07:58","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=22081"},"modified":"2020-08-10T21:11:34","modified_gmt":"2020-08-10T19:11:34","slug":"arburg-trotz-corona-wir-sind-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=22081","title":{"rendered":"Arburg trotz Corona: \u201eWir sind da.\u201c"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Auch in Krisenzeiten: Innovative Technologien weiterentwickelt<\/strong><\/li>\n<li><strong>Schutzausr\u00fcstung: Turnkey-Exponate fertigen hochwertige Masken und Schutzbrillen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Blick nach vorne: Arburg f\u00fcr Zukunft gut aufgestellt<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Arburg begegnete der Corona-Krise sehr fr\u00fch mit gro\u00dfer Besonnenheit und hervorragendem Know How, so dass der Lo\u00dfburger Maschinenhersteller sich technologisch, knowhow-technisch und organisatorisch auch f\u00fcr die Zukunft nach der Pandemie gut aufgestellt sieht: Die Fertigung l\u00e4uft kontinuierlich weiter und die Entwicklung innovativer L\u00f6sungen f\u00fcr das Spritzgie\u00dfen, die industrielle additive Fertigung und den Fortschritt in der Digitalisierung werden vorangetrieben. Zur Eind\u00e4mmung der Pandemie fertigte Arburg am Stammsitz Lo\u00dfburg als Technologieausweis sehr schnell und unmittelbar hochwertige Masken und Schutzbrillen.<\/p>\n<p>Arburg war und ist in der Corona-Krise bislang uneingeschr\u00e4nkt lieferf\u00e4hig und kompetent, zuverl\u00e4ssig und l\u00f6sungsorientiert f\u00fcr seine Kunden da. Trotz oder auch gerade wegen der Corona-Pandemie werden weiterhin innovative Technologien entwickelt.<\/p>\n<p><strong>Arburg produziert hochwertige Schutzausr\u00fcstung<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten hat Arburg so sehr schnell mehrere konkrete Projekte zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie angesto\u00dfen. Seit dem Fr\u00fchjahr produzieren vier Spritzgie\u00dfmaschinen und Turnkey-Anlagen am Stammsitz in Lo\u00dfburg hochwertige Schutzbrillen und multifunktionale LSR-Masken. Die Schutzausr\u00fcstung wurde an Mitarbeitende sowie an Pflegekr\u00e4fte in karitativen und medizinischen Einrichtungen in der Region verteilt. Die beiden anspruchsvollen Anwendungen zeigen auch, wie das origin\u00e4re Arburg Know-how in Sachen Automation und Digitalisierung zur Steigerung der Produktionseffizienz beitragen kann.<\/p>\n<p><strong>Schutzbrillen \u201eready to wear\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das Projekt \u201eSchutzbrille\u201c realisierte Arburg innerhalb k\u00fcrzester Zeit gemeinsam mit dem Schweizer Spezialchemiekonzern Ems-Chemie und dem deutschen Schutz- und Sicherheitsbrillen-Hersteller Uvex. Dabei konnte man auf den Erfahrungen der K-Messe aufbauen: Bereits dort hatte Arburg die vollautomatisierte Herstellung von Sonnenbrillen als Messe-Demonstrator pr\u00e4sentiert. Dank erstklassiger und unb\u00fcrokratischer Abstimmung zwischen den Beteiligten konnten aus den Sonnenbrillen schnell, mit dem gleichen Werkzeug und somit gleichen Design auch Schutzbrillen hergestellt werden. Ems stimmte dem Einsatz des Werkzeugs zu und Uvex machte die Brillen durch eine Schnellzertifizierung f\u00fcr die neue Verwendung nutzbar. Seit dem 16. April werden bei Arburg in Lo\u00dfburg die Schutzbrillen produziert und damit Engp\u00e4sse w\u00e4hrend der Corona-Pandemie unmittelbar behoben. Die Brillen entstehen auf einem elektrischen Allrounder 570 A mit Gestica-Steuerung einteilig in einer Zykluszeit von rund 50 Sekunden. Handhabung und Ablage erfolgen mit einem Sechs-Achs-Roboter. Die Verpackung erfolgt nachgeordnet manuell \u00fcber eine Verpackungsstation.<\/p>\n<p>Bei der vergleichbaren Messeanwendung wurde exemplarisch gezeigt, wie sich \u00fcber das Arburg Turnkey Control Module (ATCM) die Prozesse visualisieren und alle relevanten Prozess- und Qualit\u00e4tsdaten teilespezifisch zusammenf\u00fchren lassen. Mit Hilfe dieses Scada-Systems f\u00fcr Turnkey-Anlagen k\u00f6nnen einzelne Teile oder montierte Baugruppen zu 100 Prozent r\u00fcckverfolgt werden.<\/p>\n<p><strong>Vom Prototyp bis zur zertifizierten Hightech-Maske<\/strong><\/p>\n<p>Am 11. Mai startete bei Arburg die Produktion von Mund- und Nasenmasken aus LSR und PP f\u00fcr den allt\u00e4glichen Gebrauch. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich in au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4llen die \u201etime-to-market\u2018\u201c beschleunigen l\u00e4sst \u2013 wenn n\u00e4mlich alle Partner ihre Kompetenzen, Technologien und Ausstattungen b\u00fcndeln. Beteiligt sind an diesem Projekt die Firmen Sigma Engineering (LSR-Bauteil- und Werkzeugsimulation), Polar-Form, Foboha und Wilhelm Weber (Werkzeuge), Ewikon (Kaltkanal), M\u00e4nner und G\u00fcnter (Hei\u00dfkanaltechnik), Mechanik (Greifer), Wacker und Borealis (Material), Karl K\u00fcfner (Filter), Herrmann Ultraschall (Schwei\u00dftechnik) sowie Packmat (Verpackungstechnik).<\/p>\n<p>Die hochwertigen und nachhaltigen Masken aus flexiblem LSR und PP hat Arburg selbst entwickelt und erste Prototypen davon mit seinen Freeformern additiv gefertigt. Die flexiblen multifunktionalen Masken bestehen aus einer weichen LSR-Maske, die \u00fcber Nase und Mund gest\u00fclpt wird, und einem festen Halter aus PP mit \u00d6sen zur Befestigung elastischer B\u00e4nder. Zur Infektionsvermeidung im Alltag wird die Masken\u00f6ffnung mit einer Abdeckung verschlossen, sodass die Atemluft nach unten abgeleitet wird. Um den Tr\u00e4ger selbst zuverl\u00e4ssig vor dem Corona-Virus zu sch\u00fctzen, kann ein Einwegfilter auf die \u00d6ffnung gesteckt werden.<\/p>\n<p><strong>Maskenfertigung in Rekordzeit auf die Beine gestellt <\/strong><\/p>\n<p>Die Spritzgie\u00dfwerkzeuge f\u00fcr die LSR- und die PP-Komponente wurden in einer Rekordzeit von nur f\u00fcnf Wochen gebaut. Dabei spielte sicherlich auch die ganz besondere Corona-Pandemie-Situation eine Rolle. Seit Mitte Mai fertigt ein Allrounder 570 A mit 2.000 kN Schlie\u00dfkraft die LSR-Masken mit einem 4-fach-Werkzeug von Polarform im Arburg-Schulungscenter, w\u00e4hrend im Kundencenter gleichzeitig ein Allrounder 520 E Golden Electric mit 2.000 kN Schlie\u00dfkraft und 2-fach-Werkzeug von Foboha die zugeh\u00f6rigen PP-Schilde produziert. Die gr\u00f6\u00dfere Spritzgie\u00dfmaschine arbeitet mit einer LSR-Dosieranlage von Elmet und einem Sechs-Achs-Roboter von Kuka, der in einem anspruchsvollen Entformungsvorgang die flexiblen Masken aus dem Werkzeug entnimmt und auf ein F\u00f6rderband ablegt. Die einfachere Handhabung der PP-Schilde \u00fcbernimmt bei der zweiten Maschine ein lineares Robot-System Multilift Select. Schlie\u00dflich wird das PP-Schild manuell formschl\u00fcssig auf die Silikonmaske gesteckt, diese mit zugeh\u00f6rigen elastischen B\u00e4ndern komplettiert und verpackt. Als n\u00e4chster Schritt ist geplant, den Einwegfilter, der auf die \u00d6ffnung gesteckt werden kann, ebenfalls bei Arburg zu produzieren. Dazu steht Arburg mit den Partnern Karl K\u00fcfner (Vliese) und Wilhelm Weber (Werkzeug) im Kontakt.<\/p>\n<p><strong>Mit Know-how und Turnkey-L\u00f6sungen gegen Corona-Virus<\/strong><\/p>\n<p>Die Anwendung zeigt, wie sich komplexe Turnkey-Anlagen im Bedarfsfall innerhalb k\u00fcrzester Zeit realisieren lassen, um hochwertige Produkte effizient herzustellen. Mit dem Masken- wie auch dem Schutzbrillen-Projekt m\u00f6chte Arburg kein Geld verdienen; sie werden daher auch nicht einzeln an Endkunden verkauft. Das Ziel ist vielmehr, mit dem Know-how und Maschinenpark Krankenh\u00e4user und Pflegeeinrichtungen mit Schutzausr\u00fcstung im Kampf gegen das Corona-Virus zu unterst\u00fctzen und dem Spritzgie\u00dfmarkt zu zeigen, in welch exorbitanter Weise Know How im Hause Arburg vorhanden ist, um in k\u00fcrzester Zeit hochkomplexe Anlagen zur wirtschaftlich effizienten und technologisch modernen Produktion auch in Hochlohnl\u00e4ndern zu konzipieren und zu liefern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arburg begegnete der Corona-Krise sehr fr\u00fch mit gro\u00dfer Besonnenheit und hervorragendem Know How, so dass der Lo\u00dfburger Maschinenhersteller sich&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22082,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-22081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22081"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22081\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22083,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22081\/revisions\/22083"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/22082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22081"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=22081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}