{"id":22151,"date":"2020-08-14T08:42:25","date_gmt":"2020-08-14T06:42:25","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=22151"},"modified":"2020-08-14T08:42:25","modified_gmt":"2020-08-14T06:42:25","slug":"semperit-mit-profitabilitaetsschub-im-ersten-halbjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=22151","title":{"rendered":"Semperit mit Profitabilit\u00e4tsschub im ersten Halbjahr"},"content":{"rendered":"<p><strong>Effizienzsteigerungen, strikte Corona-Gegenma\u00dfnahmen und hohe Marktnachfrage im Sektor Medizin zeigen Wirkung<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u2022 Leichter R\u00fcckgang des Konzernumsatzes von 4,2% auf 418,9 Mio. EUR<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 Umsatzanstieg im Sektor Medizin (+14,8%) konnte R\u00fcckgang im Sektor Industrie<\/strong><br \/>\n<strong>(\u201313,9%) in absoluten Zahlen ann\u00e4hernd kompensieren<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 EBITDA stieg um 47,2% auf 57,6 Mio. EUR, EBITDA-Marge von 9,0% auf 13,7%<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 EBIT verbesserte sich durch Wertaufholungsbedarf im Segment Sempermed iHv<\/strong><br \/>\n<strong>88,8 Mio. EUR um ein Vielfaches auf 112,2 Mio. EUR, EBIT-Marge von 4,8% auf 26,8%<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 Bereinigtes EBIT auf 43,4 Mio. EUR mehr als verdoppelt<\/strong><\/p>\n<p>Trotz des disruptiven externen Marktschocks der Corona-Pandemie und der in weiterer Folge beschleunigten globalen Wirtschaftsrezession hat die b\u00f6rsennotierte Semperit-Gruppe die Profitabilit\u00e4t auch im ersten Halbjahr sowohl auf EBITDA- als auch auf EBIT-Ebene gesteigert und damit gleichzeitig die Liquidit\u00e4t des Konzerns verbessert: \u201eWir blicken auf eine sehr positive Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr zur\u00fcck\u201c, sagt Dr. Martin F\u00fcllenbach, Vorstandsvorsitzender der Semperit AG Holding. \u201eUnser umfassendes Restrukturierungs- und Transformationsprogramm tr\u00e4gt nun auch im Sektor Medizin Fr\u00fcchte: Die operative Performance konnte deutlich gesteigert werden. Dazu kommt die durch die Corona-Pandemie ausgel\u00f6ste und von Preisanstiegen begleitete Sonderkonjunktur bei medizinischen Schutzhandschuhen. Aber auch der konjunktursensitive Sektor Industrie zeigt sich bisher bemerkenswert widerstandsf\u00e4hig.\u201c<\/p>\n<p><strong>Erfolgreiches Krisenmanagement<\/strong><\/p>\n<p>Oberste Priorit\u00e4t bleibt angesichts von CoViD-19 der Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter, Kunden und aller Stakeholder der Semperit-Gruppe. F\u00fcr die Produktionsmitarbeiter wurden umfassende Schutzma\u00dfnahmen gesetzt. Seit der zweiten Mai-H\u00e4lfte setzt Semperit eine schrittweise Wiederaufnahme des B\u00fcrobetriebes \u2013 in zwei getrennten Teams \u2013 um. Bis Ende des ersten Halbjahres 2020 waren lediglich 3 von weltweit rund 7.000 Mitarbeitern am Corona-Virus erkrankt, wobei keiner der F\u00e4lle einen schweren Verlauf zeigte. \u201eWir haben zu einem sehr fr\u00fchen Zeitpunkt rasch Ma\u00dfnahmen eingeleitet, um einerseits die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu sch\u00fctzen und andererseits bestm\u00f6glich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise umzugehen\u201c, zeigt sich F\u00fcllenbach mit dem Semperit-Krisenmanagement zufrieden.<\/p>\n<p><strong>Anhaltender externer Marktschock<\/strong><\/p>\n<p>Die Semperit-Gruppe konnte im historisch beispiellosen Krisenumfeld des ersten Halbjahres 2020 eine deutliche Profitabilit\u00e4ts- und Liquidit\u00e4tssteigerung erzielen. Die bereits seit dem zweiten Halbjahr 2019 beobachtbaren rezessiven Entwicklungen wurden durch eine zunehmend versch\u00e4rfte globale Wirtschaftsdepression im Gefolge der Corona-Pandemie \u00fcberlagert. An den relevanten Rohstoffm\u00e4rkten gab es weitgehend r\u00fcckl\u00e4ufige Entwicklungen, die vorrangig auf geringere Industrienachfrage sowie den Absturz der Roh\u00f6lpreise im Fr\u00fchjahr 2020 zur\u00fcckzuf\u00fchren waren. Auch wenn nach der Lockerung des weltweiten Produktionsstopps und Schlie\u00dfung des \u00f6ffentlichen Lebens eine kurzzeitige Erholung der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten und Lieferketten im Juni-Juli 2020 einsetzte, gab es immer wieder R\u00fcckschl\u00e4ge und stellenweise neue Schlie\u00dfungen in regionalen Clustern. Diese marktrelevanten externen Faktoren werden das Gesch\u00e4ft der Semperit-Gruppe vor allem im Sektor Industrie im zweiten Halbjahr 2020 zunehmend beeinflussen, wobei j\u00fcngste Entwicklungen der Infektionszahlen auf die anhaltende Gefahr einer neuerlich starken Zuspitzung bzw. weiterer Corona-Wellen in den kommenden Monaten hinweisen.<\/p>\n<p><strong>Gegenl\u00e4ufige Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Umsatzentwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Sektors Industrie werden seit 1. J\u00e4nner 2020 in der neuen Struktur berichtet. Der Sektor besteht nun aus vier Segmenten (Semperflex, Sempertrans, Semperseal und Semperform), nachdem Semperform in zwei separate Segmente unterteilt wurde: Semperseal besch\u00e4ftigt sich mit Dichtungsprofilen und Elastomerplatten; Semperform umfasst die Business Units Handl\u00e4ufe, Seilbahnringe, Schifolien und Engineered Solutions (SES).<br \/>\nDie Semperit-Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatzr\u00fcckgang von \u20134,2% auf 418,9 Mio. EUR im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Semperit-Gruppe waren in den Sektoren Medizin und Industrie gegenl\u00e4ufig. Im Sektor Industrie ging der Umsatz um \u201313,9% zur\u00fcck; hingegen konnte der Sektor Medizin eine Steigerung von +14,8% verzeichnen.<br \/>\nDer Sektor Industrie \u2013 allen voran das Segment Semperflex \u2013 war einerseits durch den bereits 2019 einsetzenden konjunkturellen Abschwung und andererseits durch die negativen Effekte der Corona-Krise gepr\u00e4gt. Die Umsatzsteigerung im Sektor Medizin (Segment Sempermed), beruht auf zwei Faktoren: einerseits auf dem Anstieg der produzierten Mengen, die unter anderem durch die verbesserte Kapazit\u00e4tsausnutzung erm\u00f6glicht wurden und andererseits auf der au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Nachfrage nach Handschuhen infolge der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Erh\u00f6hung der Marktpreise.<\/p>\n<p><strong>Anhaltend starke Profitabilit\u00e4tssteigerung bei gleichzeitig erh\u00f6hter Liquidit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Das EBITDA stieg infolge des guten Ergebnisses des Sektors Medizin von 39,1 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019 auf 57,6 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2020. Neben den Absatz- und Marktpreis-Steigerungen wirkten sich die nun auch bei Sempermed erfolgreichen Restrukturierungs- und Transformationsma\u00dfnahmen positiv aus. Die EBITDA-Marge stieg entsprechend von 9,0% auf 13,7%.<\/p>\n<p>Im Umfeld der Corona-Pandemie und der globalen Konjunkturabschw\u00e4chung war es erforderlich, die Segmente der Semperit-Gruppe auf das Vorliegen von Anhaltspunkten f\u00fcr eine Wertver\u00e4nderung des Segmentverm\u00f6gens zu untersuchen. Bei den Segmenten Sempermed bzw. Sempertrans f\u00fchrte diese Untersuchung zu einem Wertaufholungs- (von 88,8 Mio. EUR) bzw. Wertminderungsbedarf (von 20,0 Mio. EUR).<br \/>\nEntsprechend sprang das EBIT auf 112,2 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2020 gegen\u00fcber 20,9 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019. Die EBIT-Marge stieg von 4,8% auf 26,8%. Das um die Wertberichtigungen bereinigte EBIT lag mit 43,4 Mio. EUR trotzdem mehr als doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr 2019. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 10,4% \u2013 ebenfalls mehr als doppelt so hoch wie in der Vergleichsperiode.<\/p>\n<p>Die zahlungswirksamen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Verm\u00f6genswerte lagen im ersten Halbjahr 2020 mit 11,9 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau von 21,4 Mio. EUR . Die Schwerpunkte bildeten \u00fcberwiegend kapazit\u00e4tserhaltende Investitionen. Die liquiden Mittel lagen per 30. Juni 2020 bei 166,8 Mio. EUR und damit \u00fcber dem Niveau per Jahresende 2019 mit 141,4 Mio. EUR. Hintergrund war unter anderem ein h\u00f6heres operatives Ergebnis und die Verringerung der Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Verm\u00f6genswerte.<\/p>\n<p><strong>Konjunktureller Abschwung und Corona schm\u00e4lern Ergebnisse im Sektor Industrie<\/strong><\/p>\n<p>Der Sektor Industrie wurde sowohl von dem seit 2019 erkennbaren konjunkturellen Abschwung als auch durch die Corona-Auswirkungen getroffen. Hierbei wirkte unterst\u00fctzend, dass der Sektor Industrie dank der Ma\u00dfnahmen aus dem Restrukturierungs- und Transformationsprogramm solide aufgestellt ist. Durch striktes Kostenmanagement und engen Kundenkontakt konnten negative Effekte der Krise zum Teil aufgefangen werden. Der Umsatz des Sektors ging in Summe von 289,5 Mio. EUR um \u201313,9% auf 249,2 Mio. EUR zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Dank der w\u00e4hrend der Corona-Krise rechtzeitig ergriffenen Gegenma\u00dfnahmen lag die Profitabilit\u00e4t nur geringf\u00fcgig unter dem Vorjahresniveau. Das EBITDA nahm zwar aufgrund des Umsatzr\u00fcckgangs um \u201314,9% auf 44,8 Mio. EUR ab, die EBITDA-Marge blieb im ersten Halbjahr 2020 allerdings fast unver\u00e4ndert bei 18,0% (nach 18,2% im ersten Halbjahr 2019). Auf Grund der aktuellen Marktentwicklungen musste im Segment Sempertrans eine Wertberichtigung um 20,0 Mio. EUR vorgenommen werden. Das EBIT sank damit um \u201369,1% auf 12,2 Mio. EUR und die EBIT-Marge von 13,6% auf 4,9%. Bereinigt lag das EBIT bei 32,2 Mio. EUR und die EBIT-Marge bei 12,9%.<\/p>\n<p><strong>Sektor Medizin nach Restrukturierung und positiven Corona-Effekten im Aufwind<\/strong><\/p>\n<p>Die Entwicklung des Segments Sempermed war im ersten Halbjahr 2020 durch zwei wesentliche Faktoren gekennzeichnet. Einerseits wurden die Produktionsmengen und die operative Effizienz infolge der erfolgreichen Restrukturierungsma\u00dfnahmen erh\u00f6ht. Andererseits war infolge der Corona-Pandemie der \u2013 insbesondere im zweiten Quartal \u2013 deutliche Nachfrageanstieg nach medizinischen Schutzhandschuhen gekoppelt mit einem marktseitig getriebenen Anstieg der Preisniveaus f\u00fcr das positive Ergebnis ausschlaggebend.<br \/>\nDie Absatzmengen stiegen signifikant an; dies trug zum Umsatzanstieg von +14,8% gegen\u00fcber der Vergleichsperiode des Vorjahres bei. Aufgrund der ver\u00e4nderten Marktsituation wurde zudem eine Wertaufholung in H\u00f6he von 88,8 Mio. EUR in dem Segment Sempermed erfasst.<\/p>\n<p>Neben dem Absatzschub durch Corona zeigten die Ma\u00dfnahmen des Restrukturierungs- und Transformationsprozesses nicht nur bei Produktionsmenge und Umsatzanstieg positive Auswirkungen auf das Medizingesch\u00e4ft, sondern auch bei der Produktivit\u00e4t und Profitabilit\u00e4t: Das EBITDA lag im ersten Halbjahr 2020 bei 23,0 Mio. EUR nach \u20130,3 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019. Das EBIT betrug 110,7 Mio. EUR nach \u20134,2 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019. Das um die Wertaufholung bereinigte EBIT verbesserte sich ebenfalls deutlich auf 21,9 Mio. EUR, die bereinigte EBIT-Marge lag \u00fcber dem Vorjahresniveau bei 12,9% (erstes Halbjahr 2019:<br \/>\n\u20132,9%).<\/p>\n<p><strong>Vorstandsmandat von Dr. Felix Fremerey l\u00e4uft wie geplant aus<\/strong><\/p>\n<p>Das Vorstandsmandat von Dr. Felix Fremerey l\u00e4uft plangem\u00e4\u00df per 30. November 2020 aus. Dr. Fremerey hat dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung nicht zur Verf\u00fcgung steht. Seit dem Eintritt von Dr. Fremerey im September 2018 und unter seiner Leitung wurde die Performance des Sektors Medizin in allen Bereichen wesentlich verbessert. Dadurch wurde die Basis f\u00fcr die heuer ganz ausgezeichnete Ergebnisentwicklung des Medizingesch\u00e4ftes gelegt. Die operative Restrukturierung ist somit weitestgehend erfolgreich abgeschlossen und ein kompetentes F\u00fchrungsteam f\u00fcr die Sparte etabliert. Herr Dr. Fremerey legt daher mit dem heutigen Tag sein Vorstandsmandat bei der Semperit AG Holding zur\u00fcck, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Aufsichtsrat und Vorstandskollegen danken Felix Fremerey f\u00fcr seine hervorragende Leistung, die \u00e4u\u00dferst zielgerichtete sowie angenehme pers\u00f6nliche Zusammenarbeit und w\u00fcnschen ihm f\u00fcr seine weitere berufliche Zukunft alles Gute. Seine Zust\u00e4ndigkeiten bei Semperit \u00fcbernehmen CEO Dr. Martin F\u00fcllenbach (Business Medical Sector), COO Kristian Brok (Production Operations Medical Sector) und CFO Petra Preining (IT).<\/p>\n<p><strong>Ausblick<\/strong><\/p>\n<p>Die rezessive Wirtschaftsentwicklung und die Effekte der Corona-Krise f\u00fchren zu gegenl\u00e4ufigen Entwicklungen in den Sektoren Industrie und Medizin: Im Gesch\u00e4ft mit medizinischen Schutzhandschuhen sind seit dem Ausbruch der Corona-Krise ein deutlicher Nachfrageanstieg sowie eine kr\u00e4ftige Erh\u00f6hung des Preisniveaus zu beobachten. Vor diesem Hintergrund und auch angesichts der verbesserten operativen Performance werden die Ergebnisse des Sektors Medizin im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr deutlich \u00fcber dem Vorjahresniveau liegen.<br \/>\nDie sich abzeichnenden Effekte der globalen Pandemie werden als bedingt nachhaltig bewertet. Aus diesem Grund ist die strategische Grundsatzentscheidung vom 28. J\u00e4nner 2020, wonach Semperit in Zukunft auf das Gesch\u00e4ftsfeld Industriegummi fokussieren und sich vom Medizingesch\u00e4ft trennen wird, unabh\u00e4ngig von den im Gefolge der Corona-Krise j\u00fcngst zu beobachtenden Entwicklungen weiter aufrecht. Die Umsetzung der Trennung vom Medizingesch\u00e4ft wird sich verz\u00f6gern.<\/p>\n<p>Der Sektor Industrie wurde von der globalen Rezession, die sich in den vergangenen Monaten aufgrund des weltweiten Lockdowns versch\u00e4rft hat, getroffen. Die Ergebnisse des Sektors Industrie im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr werden daher erkennbar unter dem Vorjahresniveau liegen. Die auf absehbare Zeit positiven Effekte aus dem Medizingesch\u00e4ft werden diesen R\u00fcckgang aber deutlich \u00fcberkompensieren.<\/p>\n<p>In Summe ist derzeit auf Basis aktueller Zahlen davon auszugehen, dass das EBITDA der Semperit-Gruppe auf Gesamtjahres-Sicht signifikant \u00fcber dem Wert des Vorjahres (2019: EUR 67,8 Mio.) liegen wird. Die derzeit nicht absehbare Dauer der Corona-Krise und deren Folgen f\u00fcr die Weltwirtschaft erschweren dabei allerdings zuverl\u00e4ssige Prognosen \u00fcber finanzielle Auswirkungen auf die Semperit-Gruppe.<\/p>\n<p>Angesichts der dargestellten Entwicklungen wurden Anhaltspunkte gepr\u00fcft und eine Wertaufholung im Segment Sempermed bzw. Wertminderung im Segment Sempertrans Ende des zweiten Quartals 2020 festgestellt. Dies ber\u00fccksichtigend ist aktuell von einem EBIT der Semperit-Gruppe von EUR 110 bis 160 Mio. (2019: EUR \u221216,5 Mio.) f\u00fcr das Gesamtjahr 2020 auszugehen \u2013 insbesondere abh\u00e4ngig von der weiteren Entwicklung des Preisniveaus f\u00fcr medizinische Schutzhandschuhe und der hinreichenden Verf\u00fcgbarkeit von Rohstoffen f\u00fcr deren Produktion. Diese Erwartungen wurden bereits am 3. Juli 2020 entsprechend in der Ad-hoc-Aussendung der Semperit-Gruppe kommuniziert.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund erwartet Semperit ein zweites Halbjahr, das von signifikanten Herausforderungen gekennzeichnet sein wird. Dies wird sich in sichtbar niedrigeren Ergebnissen im Sektor Industrie widerspiegeln: Es ist damit zu rechnen, dass sich die Corona-Krise und der sich dadurch verst\u00e4rkende wirtschaftliche Abschwung auf die Semperit-Gruppe erst leicht verz\u00f6gert auswirken wird, deutliche R\u00fcckg\u00e4nge bei Umsatz und Ergebnis werden allerdings insbesondere ab dem 2. Halbjahr erwartet. Das Ergebnis im Sektor Medizin wird hingegen von der deutlich gesteigerten Nachfrage und Preissteigerungen am Markt positiv beeinflusst.<br \/>\nDer Anfang 2018 eingeleitete Restrukturierungs- und Transformationsprozess der Semperit-Gruppe, der zu signifikanten Verbesserungen auf unterschiedlichsten Ebenen gef\u00fchrt hat, wurde durch die Corona-Krise weiter beschleunigt und l\u00e4uft in Zukunft weiter: In diesem Zusammenhang wird in den kommenden Monaten der Fokus auf Kostensenkungsma\u00dfnahmen nochmals gesch\u00e4rft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz des disruptiven externen Marktschocks der Corona-Pandemie und der in weiterer Folge beschleunigten globalen Wirtschaftsrezession hat&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9840,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-22151","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22151"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22152,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22151\/revisions\/22152"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9840"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22151"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=22151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}