{"id":22836,"date":"2020-09-24T09:42:59","date_gmt":"2020-09-24T07:42:59","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=22836"},"modified":"2020-09-24T09:42:59","modified_gmt":"2020-09-24T07:42:59","slug":"geschaeftserwartungen-fuer-china-verbessern-sich-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=22836","title":{"rendered":"Gesch\u00e4ftserwartungen f\u00fcr China verbessern sich weiter"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>4. VDMA-Blitzumfrage: Immer mehr Maschinen- und Anlagenbauer erwarten Wachstum f\u00fcr 2020 und 2021<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wettbewerbssituation der deutschen Unternehmen verschlechtert sich<\/strong><\/li>\n<li><strong>Einreisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr China bleiben gro\u00dfes Hemmnis<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Gesch\u00e4ftslage f\u00fcr deutsche Maschinen- und Anlagenbauer in China hat sich weiter verbessert, wenn auch nicht mehr so stark wie in den vorangegangenen Umfragen vom April und Juni. Nur noch 17 Prozent der befragten Unternehmen bewerten aktuell die Auswirkungen der Corona-Pandemie als gro\u00df, zuvor waren es noch 22 Prozent (Juni-Umfrage) beziehungsweise 46 Prozent (April-Umfrage).<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der vierten VDMA-Umfrage unter Mitgliedsfirmen in China zeigen, dass f\u00fcr 61 Prozent der Befragten das Gesch\u00e4ftsniveau aktuell bereits wieder den Stand vor der Corona-Pandemie erreicht hat. 39 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie ihre f\u00fcr 2020 gesteckten Wachstumsziele erreichen werden, verglichen mit 30 Prozent bei der vorangegangenen Umfrage. Zuversichtlich stimmen vor allem die starke Inlandsnachfrage, die Wiederaufnahme anfangs verschobener Projekte und die Erholung im Automobilsektor. Intralogistik, Eisenbahn und Windkraft verzeichnen aktuell einen Boom, auch Infrastruktur und Landwirtschaft profitieren.<\/p>\n<p><strong>Gesch\u00e4ftsaussichten f\u00fcr 2021 positiv<\/strong><br \/>\nKnapp zwei Drittel (62 Prozent) der Unternehmen gehen f\u00fcr die zweite Jahresh\u00e4lfte 2020 von einem Wachstum der Ums\u00e4tze aus, 29 Prozent erwarten eine gleichbleibende Konjunkturlage und lediglich 9 Prozent prognostizieren einen R\u00fcckgang. Die Erwartungen f\u00fcr 2021 sind im Vergleich dazu etwas verhaltener, aber dennoch positiv: 35 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass 2021 besser wird als 2020 und 2019. Das Kaufverhalten scheint diesen Optimismus zu st\u00fctzen: deutlich mehr Kundenunternehmen planen zurzeit neue Investitionen als in den Vormonaten, ihr Anteil stieg von 13 Prozent in der Juni-Umfrage auf 29 Prozent in der aktuellen Umfrage.<\/p>\n<p><strong>Lokaler Wettbewerb nimmt zu<\/strong><br \/>\nMittlerweile ist absehbar, dass sich die Corona-Pandemie trotz der guten Aussichten im China-Gesch\u00e4ft negativ auf die Wettbewerbssituation f\u00fcr den deutschen Maschinenbau vor Ort auswirkt. 25 Prozent der Befragte geben an, dass sich ihre Position in diesem Jahr verschlechtert hat. Grund ist in erster Linie das aggressive Preisverhalten chinesischer Anbieter, um an Auftr\u00e4ge zu kommen. Auch locken lokale Wettbewerber mit attraktiven, wenn nicht sogar \u201eunanst\u00e4ndigen\u201c Zahlungsbedingungen. \u201eEinigen Unternehmen kommt es so vor, als w\u00fcrden die chinesischen Wettbewerber \u00fcber eine unbegrenzte Liquidit\u00e4t verf\u00fcgen und folglich einen l\u00e4ngeren Atem haben. Das kann mittelfristig zu einem gro\u00dfen Problem f\u00fcr ausl\u00e4ndisch investierte Unternehmen werden\u201c, erl\u00e4utert Claudia Barkowsky, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des VDMA in China. Aus der Umfrage geht auch hervor, dass sich als Folge der Corona-Pandemie f\u00fcr 57 Prozent der befragten Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Stammhaus sp\u00fcrbar verlangsamt hat, was die Tochtergesellschaften in China behindert. Auf einem Markt, der von Schnelligkeit und Flexibilit\u00e4t lebt, sind diese Eigenschaften in Krisenzeiten noch mehr gefragt als unter normalen Bedingungen.<\/p>\n<p>14 Prozent der Befragten sehen sich dagegen gest\u00e4rkt aus der Krise kommen. Dazu geh\u00f6rt zum einen der Bereich der Automatisierung, der nun kundenseitig mehr Aufmerksamkeit erf\u00e4hrt. Auch Unternehmen mit einem hohen Lokalisierungsgrad in Vertrieb und Service sowie Unternehmen, die weitestgehend unabh\u00e4ngig von der Zentrale agieren k\u00f6nnen, profitieren von der aktuellen Lage. Allerdings sind diese Unternehmen nicht grunds\u00e4tzlich schneller als ihre chinesischen Wettbewerber, sondern sie haben Vorteile gegen\u00fcber anderen ausl\u00e4ndisch investierten Unternehmen, die enger vom Stammhaus gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Allgemein wird der zunehmende Wettbewerb auf dem chinesischen Markt derzeit als gr\u00f6\u00dfte Herausforderung wahrgenommen, 33 Prozent bewerten diesen als ernst, 45 Prozent als sp\u00fcrbar. Aber auch von der Entkoppelung Chinas von den USA sind die Maschinen- und Anlagenbauer betroffen, 19 Prozent bewerten dies als ernst f\u00fcr ihr Gesch\u00e4ft, 32 Prozent als sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p><strong>Anhaltende Reisebeschr\u00e4nkungen gro\u00dfes Hemmnis<\/strong><br \/>\nEin weiterhin gro\u00dfes Hemmnis im laufenden Gesch\u00e4ft sind nach wie vor die sehr strikten Einreisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ausl\u00e4nder, vor allem aufgrund der Quarant\u00e4nepflicht nach der Ankunft in China. Fast jeder Zweite (48 Prozent) beklagt das als ernstes Problem, 38 Prozent als sp\u00fcrbar. &#8220;Die Mitgliedsunternehmen versuchen schon fast verzweifelt, ihre Mitarbeiter nach China zu bringen\u201c, erl\u00e4utert Barkowsky. \u201eChina hat sehr b\u00fcrokratische und komplizierte Anforderungen f\u00fcr die Einreise erlassen. Dazu kommt die Quarant\u00e4nepflicht von 14 Tagen am Ankunftsort in China, bevor die Weiterreise zum Kunden angetreten werden kann. Dies sch\u00e4digt auch den chinesischen Kunden. Wir brauchen hier schnell eine pragmatische L\u00f6sung\u201c, fordert die VDMA-Expertin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gesch\u00e4ftslage f\u00fcr deutsche Maschinen- und Anlagenbauer in China hat sich weiter verbessert, wenn auch nicht mehr so stark wie in den&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6409,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-22836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22836"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22837,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22836\/revisions\/22837"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22836"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=22836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}