{"id":22851,"date":"2020-09-28T09:28:18","date_gmt":"2020-09-28T07:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=22851"},"modified":"2020-09-28T09:28:18","modified_gmt":"2020-09-28T07:28:18","slug":"auftrag-fuer-gerresheimer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=22851","title":{"rendered":"Auftrag f\u00fcr Gerresheimer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Entwicklung und Fertigung der Geh\u00e4usebaugruppe des wiederverwendbaren Inhalators Respimat\u00ae<\/strong><\/p>\n<p>Gerresheimer ist von Boehringer Ingelheim mit der Entwicklung und Gro\u00dfserienfertigung der Geh\u00e4usebaugruppe der neuen Generation von Respimat\u00ae-Inhalatoren beauftragt worden. Das umweltfreundliche Nachfolgemodell des etablierten Inhalators Respimat\u00ae kann nacheinander mit bis zu sechs Wirkstoffpatronen best\u00fcckt werden und sorgt so f\u00fcr weniger Abfall und einen deutlich verringerten CO2-Fu\u00dfabdruck im Laufe des Produktlebenszyklus. Gerresheimer hat die Geh\u00e4usebaugruppe f\u00fcr den neuen Inhalator entwickelt und die Vorserien- und Serienwerkzeuge sowie die Vor- und Serienautomaten gebaut. Auch die Gro\u00dfserienproduktion wird von Gerresheimer durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Der Respimat\u00ae ist ein im Markt fest etablierter Inhalator zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen wie COPD nutzen t\u00e4glich bronchodilative Arzneimittel, um ihre Krankheit zu lindern. Entsprechend hoch ist der Verbrauch an Inhalatoren, die meist nach dem Aufbrauchen des Wirkstoffs ersetzt werden m\u00fcssen. Boehringer Ingelheim hat sich daher entschlossen, eine neue, wiederverwendbare Version des Respimat\u00ae zu entwickeln. Die Weiterentwicklung des Inhalators ber\u00fccksichtigt das Feedback von Patientinnen und Patienten. So wurde bei der Ergonomie des Respimat\u00ae zus\u00e4tzlich die Griffigkeit durch eine Verl\u00e4ngerung des Geh\u00e4uses verbessert sowie die Ablesbarkeit der Dosisanzeige erleichtert.<\/p>\n<p>Herausfordernd bei Produktentwicklung und Industrialisierung war vor allem die Tatsache, dass der neue Inhalator sofort bei seiner Markteinf\u00fchrung in gro\u00dfer St\u00fcckzahl zur Verf\u00fcgung stehen sollte. Gerresheimer musste daher von der Entwicklungsphase unmittelbar in eine robuste hochvolumige Serienfertigung \u00fcberleiten. Um den engen Terminplan zu bew\u00e4ltigen, wurden die Entwicklungsphase und die Erstellung des Equipments f\u00fcr die Gro\u00dfserienproduktion parallel vorangetrieben. So wurden zun\u00e4chst mit niedrig belegten Werkzeugen und semi-automatisierten Prozessen Grundlagen gelegt, mit denen dann unmittelbar die Entwicklung hochbelegter Werkzeuge und vollst\u00e4ndig automatisierter Prozesse f\u00fcr die hochvolumige Gro\u00dfserienfertigung begonnen werden konnte. Auf diese Weise konnte die Entwicklung des Serienequipments schon 10 Monate vor dem Abschluss der Designqualifizierung auf den Weg gebracht werden. Entscheidend f\u00fcr den Projekterfolg war auch die Verf\u00fcgbarkeit einer eigenen Reinraumfertigung f\u00fcr Kleinserien, mit der Muster zeitnah unter Realbedingungen getestet werden konnten.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Sprung in die Gro\u00dfserienproduktion wurde ein Risk Based Approach genutzt, der die systematische Beherrschung aller Risiken des Fertigungsprozesses sicherstellt. Aufgrund dieses robusten Entwicklungsansatzes wurden bei der Designqualifizierung der niedrigbelegten Werkzeuge und sp\u00e4ter bei der Implementierung der hochbelegten Serienwerkzeuge alle Funktionspr\u00fcfungen sofort bestanden. Auch die hochvolumige Serienproduktion l\u00e4uft mittlerweile seit einigen Monaten problemlos.<\/p>\n<p>Gerresheimer entwickelte und produziert die Geh\u00e4usebaugruppe des wiederverwendbaren Respimat\u00ae<br \/>\nMontageanlage f\u00fcr die Geh\u00e4usebaugruppe des wiederverwendbaren Respimat\u00ae<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerresheimer ist von Boehringer Ingelheim mit der Entwicklung und Gro\u00dfserienfertigung der Geh\u00e4usebaugruppe der neuen Generation&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22852,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-22851","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22851"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22853,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22851\/revisions\/22853"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/22852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22851"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=22851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}