{"id":23023,"date":"2020-10-08T08:29:29","date_gmt":"2020-10-08T06:29:29","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=23023"},"modified":"2020-10-07T10:30:38","modified_gmt":"2020-10-07T08:30:38","slug":"fortschrittliche-werkstofftechnologie-von-metflex-verhindert-lecks-in-gaszaehlern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=23023","title":{"rendered":"Fortschrittliche Werkstofftechnologie von Metflex verhindert Lecks in Gasz\u00e4hlern"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der sicherheitsorientierten Erdgasbranche stellen Undichtigkeiten ein gef\u00e4hrliches und kostspieliges Problem dar. Insbesondere Haushaltsgasz\u00e4hler und -regler sind hier gef\u00e4hrdet, wenn wichtige Komponenten wie Membranen nicht optimal auf die Umgebung, in der sie arbeiten sollen, ausgelegt sind.<\/strong><\/p>\n<p>Die Dispersed Fibre Technology\u2122 (DFT), eine hochentwickelte Polymertechnologie und eingetragenes Warenzeichen des Gesch\u00e4ftsbereichs Metflex Precision Mouldings von Freudenberg Sealing Technologies, begegnet diesen Herausforderungen mit faserverst\u00e4rkten Werkstoffen, die die Zuverl\u00e4ssigkeit, Funktionalit\u00e4t und Langlebigkeit kritischer Komponenten in Gasz\u00e4hlern verbessern. Mit DFT hergestellte Membranen bieten im Vergleich zu Standardmembranen aus gewebeverst\u00e4rkten Polymeren eine h\u00f6here Dichtungsleistung, eine l\u00e4ngere Biegelebensdauer, eine verbesserte Tieftemperaturelastizit\u00e4t und erweiterte Designm\u00f6glichkeiten. Mittlerweile kommen in erster Linie in Nordamerika, aber auch in anderen Regionen der Welt, bereits 40 Millionen DFT-Membranen in Mittel- und Niederdruckanwendungen zum Einsatz.<\/p>\n<p>\u201eAngesichts der Sicherheitsrisiken und Kosten, die durch Gaslecks und Ger\u00e4teausf\u00e4lle entstehen, ist die Erdgasbranche beim Einsatz neuer Technologien sehr zur\u00fcckhaltend\u201c, erkl\u00e4rt Ben Sculthorp, Sales and Marketing Account Manager, Metflex Precision Mouldings. \u201eAber f\u00fcr sicherheitskritische Komponenten in Gasanwendungen mit niedrigem und mittlerem Druck von weniger als 150 psi, wie beispielsweise Haushaltsgasz\u00e4hler und -regler, gibt es jetzt tats\u00e4chlich eine bessere Alternative. DFT-Membranen bieten in diesen Anwendungen eine bew\u00e4hrte L\u00f6sung f\u00fcr schwerwiegende Probleme wie Delamination, Risse und Leckagen.\u201c<\/p>\n<p>Mechanische Balgengasz\u00e4hler werden auch mit dem Aufkommen digitaler Messtechnologien in n\u00e4chster Zeit in gro\u00dfem Umfang in Betrieb bleiben. Dies gilt insbesondere f\u00fcr China, wo deren Nutzung sogar zunimmt. Diese Ger\u00e4te funktionieren nach dem Verdr\u00e4ngungsprinzip. Das hei\u00dft, \u00fcber ein Kolben-Zylinder-System in Kombination mit einer Membran wird das Gas aus den Verteilungsleitungen in die Gasausl\u00e4sse der Haushalte geleitet. Die Membran sorgt daf\u00fcr, dass auf der einen Seite kein Gas entweicht und auf der anderen das Gas in den Hausanschluss gedr\u00fcckt wird.<\/p>\n<p>Die in diesen Z\u00e4hlern eingesetzten Membranen bestehen traditionell aus einem Gummimaterial, in das Gewebe eingearbeitet wurde. Dies sorgt unter anderem f\u00fcr erh\u00f6hte Flexibilit\u00e4t, Haltbarkeit und Fl\u00fcssigkeitsbest\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p>Gewebeverst\u00e4rkte Membranwerkstoffe kommen in der Regel in gro\u00dfen Hochdruckanwendungen zum Einsatz, bei denen st\u00e4ndig Spannung, Bewegung und arbeitende Teile im Spiel sind. Sie eignen sich also besonders f\u00fcr Z\u00e4hler, die einen Berstdruck von \u00fcber 150 psi erfordern.<\/p>\n<p>Im Wohnbau sind hingegen kleinere Verdr\u00e4ngungsgasz\u00e4hler mit Berstdr\u00fccken unter 150 psi \u00fcblich. Hier k\u00f6nnen gewebeverst\u00e4rkte Membranen Probleme verursachen, da sie mit zunehmendem Gasverbrauch schneller komprimieren und expandieren m\u00fcssen, um einen stabilen Gasfluss in die Wohnung aufrechtzuerhalten. Diese Bewegung erzeugt Reibung und Spannung, die wiederum die Bindung zwischen Gewebe und Elastomer l\u00f6sen kann. Das beeintr\u00e4chtigt die Integrit\u00e4t der Materialien und kann zu Verformungen und Systemlecks f\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus kann das Gewebe an den R\u00e4ndern ausfransen, sodass die Membran nicht mehr effektiv abdichtet.<\/p>\n<p>Das DFT-Verfahren beseitigt dieses Risiko, indem es ein homogenes, durch Fasern statt Gewebe verst\u00e4rktes Material erzeugt. Ein solcher Werkstoff biegt sich gleichm\u00e4\u00dfig und eine Delamination der Verst\u00e4rkungsfasern ist unm\u00f6glich. DFT-Membranen weisen eine geringere Hysterese und eine l\u00e4ngere Lebensdauer auf. Wichtig dabei: Durch die Homogenit\u00e4t des Materials sind Verformungen, die entstehen k\u00f6nnen, wenn verschiedene Materialien unter Druck und Belastung unterschiedlich reagieren, praktisch ausgeschlossen.<\/p>\n<p>\u201eDFT-Membranen f\u00fcr Gasz\u00e4hler und -regler bieten Ger\u00e4teherstellern und Versorgungsunternehmen enorme Vorteile\u201c, betont Jeff Kruwell, Senior Global Segment Director, Equipment Manufacturing, Freudenberg Sealing Technologies. \u201eSie k\u00f6nnen genau auf verschiedene Gasz\u00e4hlertypen zugeschnitten werden, und dank ihrem hochwertigen und robusten Material m\u00fcssen die Z\u00e4hler und Regler seltener ausgetauscht werden. Bei Anlagen, in denen DFT-Membranen eingebaut sind, verringert sich der Wartungsaufwand deutlich. Dies erspart dem Kunden erhebliche Kosten \u00fcber die gesamte Lebensdauer jedes Z\u00e4hlers und Reglers.\u201c<\/p>\n<p>DFT-Membranen lassen sich aus einer Vielzahl von Polymermaterialien herstellen, einschlie\u00dflich NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk) und ECO (Epichlorhydrin-Kautschuk). Alle Materialien erf\u00fcllen die Zulassungen nach ISO 9001:2015, EN549 und EN13787 und sind nach WRAS-, FDA- und BfR-Normen zertifiziert. Die Entwickler von Metflex bieten zudem Unterst\u00fctzung bei der Konstruktion von Komponenten an, um sicherzustellen, dass die Membranen optimal f\u00fcr den Einsatz im vorgesehenen Z\u00e4hlersystem geeignet sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der sicherheitsorientierten Erdgasbranche stellen Undichtigkeiten ein gef\u00e4hrliches und kostspieliges Problem dar. 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