{"id":23070,"date":"2020-10-13T14:51:37","date_gmt":"2020-10-13T12:51:37","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=23070"},"modified":"2020-10-13T14:51:37","modified_gmt":"2020-10-13T12:51:37","slug":"basf-gruppe-legt-vorlaeufige-zahlen-fuer-das-3-quartal-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=23070","title":{"rendered":"BASF-Gruppe legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 3. Quartal 2020"},"content":{"rendered":"<div class=\"title aem-GridColumn aem-GridColumn--default--12\">\n<div class=\"cmp-title\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div id=\"text-455416412\" class=\"anchor\"><\/div>\n<div class=\"text component textbody\">\n<div id=\"text-dc7547b5e8\" class=\"cmp-text\">\n<p><u>3. Quartal 2020:<\/u><\/p>\n<ul>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen mit voraussichtlich 581 Millionen \u20ac (3.\u00a0Quartal\u00a02019: 1.056 Millionen \u20ac) \u00fcber Analystenkonsens<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT infolge nicht zahlungswirksamer Wertberichtigungen und Restrukturierungsr\u00fcckstellungen mit voraussichtlich -2.637 Millionen \u20ac (3.\u00a0Quartal 2019: 1.336\u00a0Millionen\u00a0\u20ac) unter Analystenkonsens<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><u>Ausblick 2020:<\/u><\/p>\n<ul>\n<li><b>Umsatzr\u00fcckgang auf einen Wert zwischen 57 Milliarden \u20ac und 58\u00a0Milliarden \u20ac erwartet (2019: 59.316 Millionen \u20ac)<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 3,0 Milliarden \u20ac und 3,3 Milliarden \u20ac erwartet (2019: 4.643 Millionen \u20ac)<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 3. Quartal 2020 vor. Der <b>Umsatz<\/b> sank im 3.\u00a0Quartal 2020 um 5\u00a0% auf 13.812\u00a0Millionen\u00a0\u20ac (3.\u00a0Quartal 2019: 14.556\u00a0Millionen\u00a0\u20ac). Ausschlaggebend hierf\u00fcr waren negative W\u00e4hrungseffekte.<\/p>\n<p>Das operative Gesch\u00e4ft der BASF-Gruppe verlief im 3. Quartal 2020 besser als erwartet. Das <b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen<\/b> lag mit voraussichtlich 581\u00a0Millionen\u00a0\u20ac \u00fcber dem Analystenkonsens, jedoch unter dem Wert des Vorjahresquartals (3.\u00a0Quartal 2019: 1.056 Millionen \u20ac). Gegen\u00fcber dem 2.\u00a0Quartal 2020 erh\u00f6hte sich das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen im 3.\u00a0Quartal 2020 um 355 Millionen \u20ac (2.\u00a0Quartal\u00a02020: 226 Millionen \u20ac).<\/p>\n<p>Die durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen der Segmente wurden damit im 3. Quartal 2020 \u00fcbertroffen von Surface Technologies, Materials, Industrial Solutions und Chemicals. Im Segment Agricultural Solutions lag das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen auf dem Niveau der Analystensch\u00e4tzungen, w\u00e4hrend es im Segment Nutrition &amp; Care hinter den Analystensch\u00e4tzungen zur\u00fcckblieb. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen von Sonstige fiel negativer aus als von Analysten erwartet.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckgang des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen der BASF-Gruppe gegen\u00fcber dem 3. Quartal 2019 resultierte insbesondere aus den weiterhin schwachen Ergebnisbeitr\u00e4gen der Upstream-Segmente Chemicals und Materials infolge eines anhaltend hohen Margendrucks. Die Segmente Nutrition &amp; Care, Agricultural Solutions und Industrial Solutions sowie Sonstige verzeichneten ebenfalls Ergebnisr\u00fcckg\u00e4nge gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal. Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen des Segments Surface Technologies lag ann\u00e4hernd auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.<\/p>\n<p>Das <b>EBIT<\/b> der BASF-Gruppe lag im 3. Quartal 2020 mit voraussichtlich\u00a0-2.637\u00a0Millionen\u00a0\u20ac infolge nichtzahlungswirksamer Wertberichtigungen und Restrukturierungsr\u00fcckstellungen unter dem Analystenkonsens und unter dem Wert des Vorjahresquartals (3.\u00a0Quartal 2019: 1.336\u00a0Millionen\u00a0\u20ac). Aufgrund der deutlich schw\u00e4cheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung infolge der Coronapandemie hat die \u00dcberpr\u00fcfung der Werthaltigkeit unseres Anlageverm\u00f6gens einen Wertminderungsbedarf in H\u00f6he von 2,8\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac ergeben. Die Wertberichtigungen resultieren insbesondere aus dem Nachfrager\u00fcckgang aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie, der sich vor allem im Segment Surface Technologies auswirkt, sowie einem anhaltenden Angebots\u00fcberhang bei Basischemikalien, der zu Margendruck in den Segmenten Chemicals und Materials f\u00fchrt. Daneben erfolgten Wertberichtigungen im Segment Agricultural Solutions im Zuge von Ma\u00dfnahmen zur Straffung des Produktionsnetzwerks.<\/p>\n<p>In Sonstige wurden R\u00fcckstellungen f\u00fcr die Neuausrichtung der Einheit Global Business Services gebildet.<\/p>\n<p>Das <b>Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen<\/b> der BASF-Gruppe, das aufgrund der Wertberichtigungen voraussichtlich -2.121\u00a0Millionen\u00a0\u20ac betr\u00e4gt, unterschreitet die aktuellen Analystensch\u00e4tzungen sowie den Wert des Vorjahresquartals (3. Quartal 2019: 911\u00a0Millionen\u00a0\u20ac).<\/p>\n<p>Die Ver\u00e4u\u00dferung der Verm\u00f6genswerte und Verbindlichkeiten des Bauchemiegesch\u00e4fts und der damit verbundene Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn werden erst in der BASF-Berichterstattung im 4.\u00a0Quartal 2020 ber\u00fccksichtigt. Die im Zusammenhang mit dieser Devestition bis zum 30. September 2020 eingegangenen Zahlungen sind demgegen\u00fcber in der Kapitalflussrechnung f\u00fcr das 3.\u00a0Quartal 2020 im Cashflow aus Investitionst\u00e4tigkeit enthalten.<\/p>\n<p><b>Ausblick 2020<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr das 4. Quartal 2020 rechnet BASF nunmehr mit einer weiteren Verbesserung des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen der BASF-Gruppe gegen\u00fcber dem 3.\u00a0Quartal 2020. Damit w\u00fcrden auch die aktuellen durchschnittlichen Analystensch\u00e4tzungen f\u00fcr das 4.\u00a0Quartal 2020 \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesamtjahr 2020 erwartet die BASF-Gruppe vor allem aufgrund des Nachfrager\u00fcckgangs infolge der Coronapandemie einen Umsatz in H\u00f6he von 57\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac bis 58 Milliarden \u20ac (2019: 59.316 Millionen \u20ac). F\u00fcr das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen rechnet die BASF-Gruppe 2020 mit einem Wert zwischen 3,0\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac und 3,3\u00a0Milliarden\u00a0\u20ac (2019: 4.643\u00a0Millionen\u00a0\u20ac). Neben dem Nachfrager\u00fcckgang erwartet das Unternehmen einen anhaltenden Margendruck, insbesondere bei Basischemikalien, der durch Einsparungen von Fixkosten teilweise kompensiert wird.<\/p>\n<p>Diesem Ausblick liegen folgende Annahmen zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr das Jahr 2020 zugrunde:<\/p>\n<ul>\n<li>Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: -5,0 %<\/li>\n<li>Wachstum der Industrieproduktion: -5,0 %<\/li>\n<li>Wachstum der Chemieproduktion: -2,5 %<\/li>\n<li>US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,15 US$\/\u20ac<\/li>\n<li>\u00d6lpreis der Sorte Brent von 40 US$\/Barrel im Jahresdurchschnitt<\/li>\n<\/ul>\n<p>BASF unterstellt in ihrer Prognose, dass es nicht zu erneuten starken Einschr\u00e4nkungen der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t zur Eind\u00e4mmung der Coronapandemie, beispielsweise durch Lockdowns, kommt.<\/p>\n<p>Einen Ausblick f\u00fcr das Gesamtjahr 2021 wird das Unternehmen wie \u00fcblich im Rahmen der Ver\u00f6ffentlichung des BASF-Berichts 2020 am 26. Februar 2021 geben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BASF legt vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das 3. Quartal 2020 vor. Der Umsatz sank im 3.\u00a0Quartal 2020 um 5\u00a0% auf 13.812\u00a0Millionen\u00a0\u20ac. 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