{"id":23291,"date":"2020-10-28T12:26:12","date_gmt":"2020-10-28T11:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=23291"},"modified":"2020-10-28T12:26:12","modified_gmt":"2020-10-28T11:26:12","slug":"basf-gruppe-steigert-ebit-vor-sondereinfluessen-gegenueber-2-quartal-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=23291","title":{"rendered":"BASF-Gruppe steigert EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen gegen\u00fcber 2. Quartal 2020"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><b>Umsatz 13,8 Milliarden Euro (+9 % verglichen mit dem 2. Quartal 2020)<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen mit 581 Millionen Euro um 355 Millionen Euro h\u00f6her als im 2. Quartal 2020<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT -2,6 Milliarden Euro vor allem infolge nicht zahlungswirksamer Wertberichtigungen<\/b><\/li>\n<li><b>Starker Free Cashflow in H\u00f6he von 1,4 Milliarden Euro<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><u>Ausblick 2020:<\/u><\/p>\n<ul>\n<li><b>Umsatz zwischen 57 Milliarden Euro und 58 Milliarden Euro<\/b><\/li>\n<li><b>EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 3,0 Milliarden Euro und 3,3\u00a0Milliarden Euro<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>In einem nach wie vor von den weltwirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie gepr\u00e4gten Umfeld steigerte die BASF-Gruppe ihr Ergebnis der Betriebst\u00e4tigkeit (EBIT) vor Sondereinfl\u00fcssen gegen\u00fcber dem Vorquartal: Mit 581\u00a0Millionen Euro lag es im dritten Quartal 2020 um 355 Millionen Euro \u00fcber dem des zweiten Quartals 2020. \u201eHauptgrund f\u00fcr diese deutliche Steigerung war eine gute Gesch\u00e4ftsentwicklung im September\u201c, so BASF-Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Bruderm\u00fcller.<\/p>\n<p>Bereits am 9. Oktober hatte BASF vorl\u00e4ufige Zahlen f\u00fcr das dritte Quartal 2020 ver\u00f6ffentlicht und einen Ausblick auf das Gesamtjahr 2020 gegeben. Im Rahmen der Ver\u00f6ffentlichung der Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2020 informierte Bruderm\u00fcller gemeinsam mit Finanzvorstand Dr. Hans-Ulrich Engel \u00fcber weitere Details.<\/p>\n<p>Der Umsatz der BASF-Gruppe nahm mit 13,8 Milliarden Euro im Vergleich zum dritten Quartal 2019 um 745 Millionen Euro leicht ab. Ma\u00dfgeblich hierf\u00fcr waren negative W\u00e4hrungseinfl\u00fcsse in allen Segmenten, vor allem jedoch in Agricultural Solutions und Surface Technologies. Au\u00dferdem trugen niedrigere Mengen, insbesondere im Segment Chemicals infolge der au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Wartungsabstellung des Steamcrackers in Port Arthur\/Texas, zum Umsatzr\u00fcckgang bei. Ein insgesamt h\u00f6heres Preisniveau, haupts\u00e4chlich aufgrund gestiegener Edelmetallpreise im Segment Surface Technologies, wirkte gegenl\u00e4ufig. Portfolioeffekte, im Wesentlichen im Segment Materials aus dem Erwerb des integrierten Polyamidgesch\u00e4fts von Solvay, beeinflussten den Umsatz ebenfalls positiv. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2020 erh\u00f6hte sich der Umsatz um 1,1\u00a0Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 581 Millionen Euro um 475 Millionen Euro deutlich unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Dies war haupts\u00e4chlich auf einen deutlich niedrigeren Beitrag des Segments Chemicals zur\u00fcckzuf\u00fchren. Auch in Nutrition &amp; Care, Sonstige, Materials und Agricultural Solutions nahm das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen deutlich ab. In den Segmenten Industrial Solutions und Surface Technologies sank es leicht.<\/p>\n<p>Im dritten Quartal 2020 fielen im EBIT Sondereinfl\u00fcsse in H\u00f6he von minus 3,2\u00a0Milliarden Euro an. Diese sind im Wesentlichen auf Wertberichtigungen von insgesamt 2,8 Milliarden Euro in allen Segmenten infolge der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie auf Restrukturierungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Daneben wurden R\u00fcckstellungen in H\u00f6he von 313 Millionen Euro f\u00fcr die Neuausrichtung der Einheit Global Business Services gebildet. Das EBIT lag mit minus 2,6 Milliarden Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (1,3 Milliarden Euro).<\/p>\n<p>Im Vergleich mit dem dritten Quartal 2019 verringerte sich das Ergebnis der Be-triebst\u00e4tigkeit vor Abschreibungen und Sondereinfl\u00fcssen (EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen) um 438 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro. Das EBITDA sank um 1,2\u00a0Milliarden Euro auf 1 Milliarde Euro.<\/p>\n<p>Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen sank auf minus 2,1\u00a0Milliarden Euro nach 911 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie betrug minus 2,31 Euro im dritten Quartal 2020 (Vorjahresquartal: 1,00 Euro). Das um Sondereinfl\u00fcsse und Abschrei\u00adbungen auf immaterielle Verm\u00f6genswerte bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,60 Euro (Vorjahresquartal: 0,89 Euro).<\/p>\n<p>Der Cashflow aus betrieblicher T\u00e4tigkeit lag im dritten Quartal 2020 mit 2,1\u00a0Milliarden Euro um 102 Millionen Euro \u00fcber dem Wert des Vorjahresquartals, trotz des um 3 Milliarden Euro geringeren Ergeb\u00adnisses nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen. Ein wesentlicher Teil des Ergebnisr\u00fcckgangs war auf die nicht zahlungswirksamen Wertminderungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der Free Cashflow erh\u00f6hte sich aufgrund des gestiegenen Cashflows aus betrieblicher T\u00e4tigkeit und gleichzeitig niedrigerer Auszahlungen f\u00fcr immaterielle Verm\u00f6genswerte und Sachanlagen von 1,1 Milliarden Euro im Vorjahresquartal auf 1,4 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><b>Entwicklung in den Regionen<\/b><\/p>\n<p>Der Umsatz der BASF-Gesellschaften mit Sitz in Europa ging im Vergleich zum dritten Quartal 2019 um 12 Prozent zur\u00fcck. Wesentlich hierf\u00fcr waren niedrigere Mengen, vor allem in Sonstige sowie im Segment Materials. In Nordamerika sank der Umsatz um 6 Prozent, verglichen mit dem Wert des Vorjahresquartals. Ausschlaggebend hierf\u00fcr waren geringere Mengen, insbesondere im Segment Chemicals aufgrund der au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Wartungsabstellung des Steamcrackers in Port Arthur\/Texas. Den Umsatz in der Region Asien-Pazifik verbesserte BASF um 10\u00a0Prozent, verglichen mit dem Niveau des dritten Quartals 2019. Dies war im Wesentlichen auf h\u00f6here Mengen in nahezu allen Segmenten zur\u00fcckzuf\u00fchren. In der Region S\u00fcdamerika, Afrika, Naher Osten lag der Umsatz um 9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Ausschlaggebend waren negative W\u00e4hrungseinfl\u00fcsse in allen Segmenten, vor allem in Agricultural Solutions.<\/p>\n<p><b>Ausblick 2020 f\u00fcr die BASF-Gruppe<\/b><\/p>\n<p>Im dritten Quartal 2020 erholte sich die globale Industriekonjunktur vom starken Einbruch im Vorquartal. Das Produktionsniveau lag global aber immer noch um rund 3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Die von den Produktionsschlie\u00dfungen im zweiten Quartal 2020 besonders stark betroffene Automobilindustrie verzeichnete im drit\u00adten Quartal 2020 global noch einen R\u00fcckgang von rund 2\u00a0Prozent gegen\u00ad\u00fcber dem Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage nach langlebigen Konsumg\u00fctern hat sich belebt. F\u00fcr Verbrauchsg\u00fcter, wie zum Beispiel Nahrungsmittel oder Pflegeprodukte, die zum Teil durch die Pandemie st\u00e4rker nachgefragt waren, normalisiert sich die Nachfrage zunehmend. Nach den dyna\u00admischen Aufholeffekten im dritten Quartal ist f\u00fcr den weiteren Jahres\u00adverlauf mit einer schw\u00e4cheren Dynamik zu rechnen.<\/p>\n<p>BASF geht von folgender Einsch\u00e4tzung zu den weltweiten wirtschaftlichen Rahmen\u00adbedingungen im Jahr 2020 aus (Werte auf halbe Prozentpunkte gerundet):<\/p>\n<ul>\n<li>Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: minus 5,0 Prozent<\/li>\n<li>Wachstum der Industrieproduktion: minus 5,0 Prozent<\/li>\n<li>Wachstum der Chemieproduktion: minus 2,5 Prozent<\/li>\n<li>US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,15 US$\/\u20ac<\/li>\n<li>\u00d6lpreis der Sorte Brent von 40 US$\/Barrel im Jahresdurchschnitt<\/li>\n<\/ul>\n<p>In ihrer Prognose unterstellt BASF, dass es nicht zu erneuten starken Einschr\u00e4nkungen der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie, zum Beispiel durch Lockdowns, kommt. F\u00fcr das vierte Quartal 2020 rechnet BASF nunmehr mit einer weiteren Verbesserung des EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen der BASF-Gruppe gegen\u00fcber dem dritten Quartal 2020.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesamtjahr 2020 erwartet die BASF-Gruppe vor allem auf\u00adgrund des Nachfrager\u00fcckgangs infolge der Corona-Pandemie einen leichten Umsatzr\u00fcckgang im Vergleich zum Vorjahr. F\u00fcr das EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen 2020 rechnet das Unternehmen mit einem deutlichen R\u00fcck\u00adgang. Neben dem Nachfrager\u00fcckgang erwartet BASF einen anhaltenden Margendruck, insbesondere bei Basischemikalien, der durch Einsparungen von Fixkosten teilweise kompensiert wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 geht die BASF-Gruppe daher von einem Umsatz in H\u00f6he von 57 Milliarden Euro bis 58\u00a0Milliarden Euro aus und von einem EBIT vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 3,0 Milliarden Euro und 3,3 Mil\u00adliarden Euro sowie einem Return on Capital Employed (ROCE) zwischen 0,0 Prozent bis 1,0 Prozent.<\/p>\n<p><span class=\"cmp-text__footnote\"><b>\u00a0<\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem nach wie vor von den weltwirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie gepr\u00e4gten Umfeld steigerte die BASF-Gruppe&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10597,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-23291","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23291"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23292,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23291\/revisions\/23292"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23291"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=23291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}