{"id":23395,"date":"2020-11-05T10:19:43","date_gmt":"2020-11-05T09:19:43","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=23395"},"modified":"2020-11-05T10:19:43","modified_gmt":"2020-11-05T09:19:43","slug":"auf-kurs-lanxess-bestaetigt-und-praezisiert-prognose-fuer-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=23395","title":{"rendered":"Auf Kurs: LANXESS best\u00e4tigt und pr\u00e4zisiert Prognose f\u00fcr 2020"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen f\u00fcr Gesamtjahr zwischen 820\u00a0Mio. Euro und 880 Mio. Euro erwartet<\/strong><\/li>\n<li><strong>Umsatz um 14,3 Prozent auf 1,461 Mrd. Euro gesunken<\/strong><\/li>\n<li><strong>EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen mit 193 Mio. Euro 28,3 Prozent unter Vorjahr <\/strong><\/li>\n<li><strong>EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen bei 13,2 Prozent <\/strong><\/li>\n<li><strong>Consumer Protection bleibt starke S\u00e4ule im Konzern<\/strong><\/li>\n<li><strong>Nachfrageerholung in vielen Kundenindustrien sichtbar<\/strong><\/li>\n<li><strong>Corona-Bonus f\u00fcr Mitarbeiter<\/strong><\/li>\n<li><strong>Neue Ziele f\u00fcr nachhaltiges Wassermanagement und verbessertes ESG-Rating <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>LANXESS bleibt trotz Belastungen durch die Corona-Krise auf Kurs: Der Spezialchemie-Konzern best\u00e4tigt und pr\u00e4zisiert nach dem dritten Quartal seine Prognose f\u00fcr das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen zwischen 820 Millionen und 880 Millionen Euro. Zuvor lag die erwartete Ergebnisspanne zwischen 800 Millionen und 900 Millionen Euro.<\/p>\n<p>\u201eWir halten im schwierigen Fahrwasser der Corona-Krise weiter Kurs und haben unsere Prognose f\u00fcr 2020 pr\u00e4zisiert. Wir wollen das einhalten, was wir im Fr\u00fchjahr angek\u00fcndigt haben. Das ist angesichts der bewegten Zeiten mit ihren vielen Unw\u00e4gbarkeiten eine tolle Leistung des gesamten LANXESS-Teams \u2013 darauf bin ich sehr stolz\u201c, sagte Matthias Zachert, Vorsitzender des Vorstands der LANXESS AG.<\/p>\n<p>F\u00fcr den au\u00dferordentlichen Einsatz seiner Mitarbeitenden w\u00e4hrend der Pandemie zahlt LANXESS einen Corona-Sonderbonus. \u201eVor allem die Kolleginnen und Kollegen in den Werken haben ganz entscheidend dazu beigetragen, dass wir w\u00e4hrend der Krisenzeit unser Gesch\u00e4ft am Laufen halten konnten\u201c, so Zachert. \u201eIhnen und allen anderen, die w\u00e4hrend der vergangenen Monate Besonderes geleistet haben, wollen wir mit dem Bonus Danke sagen.\u201c Insgesamt sch\u00fcttet LANXESS einen hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag aus. Die H\u00f6he der Sonderzahlung variiert dabei je Mitarbeiter. In Deutschland erfolgt die Auszahlung des Corona-Bonus im Dezember. In den anderen L\u00e4ndern gelten abweichende Regelungen.<\/p>\n<p><strong>Corona-Krise wirkt sich auf Gesch\u00e4ftszahlen aus<\/strong><\/p>\n<p>Im dritten Quartal wirkte sich die Corona-Krise weiterhin auf die Gesch\u00e4ftszahlen aus. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag bei 193\u00a0Millionen Euro und damit um 28,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahres von 269 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen sank auf 13,2 Prozent nach 15,8 Prozent im Vorjahresquartal. Neben der Pandemie belasteten das Ergebnis ein gro\u00dfer, geplanter Wartungsstillstand in Belgien, Effekte aus gesunkenen Verkaufspreisen sowie nachteilige Wechselkurseffekte, insbesondere aus dem US-Dollar. Dagegen entwickelte sich das Gesch\u00e4ft mit verbrauchernahen Schutzprodukten im Segment Consumer Protection weiter erfreulich. Zudem gab es im Vergleich zum Vorquartal positive Signale aus den M\u00e4rkten.<\/p>\n<p>\u201eWir sehen bei vielen Gesch\u00e4ften Anzeichen f\u00fcr eine Wende zum Besseren. Die Nachfrage aus wichtigen Kundenindustrien, darunter auch die Automobilindustrie, hat im Vergleich zum zweiten Quartal wieder angezogen. Positive Impulse kommen insbesondere aus China und den USA\u201c, so Zachert.<\/p>\n<p>Der Konzernumsatz lag mit 1,461 Milliarden Euro um 14,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals von 1,704 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis aus dem fortzuf\u00fchrenden Gesch\u00e4ft sank um 68,4 Prozent von 79 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro.<\/p>\n<p><strong>Segmente: Consumer Protection weiter starke S\u00e4ule <\/strong><br \/>\nIm Segment <strong>Advanced Intermediates<\/strong> stabilisierte sich im Vergleich zum zweiten Quartal die Nachfrage in beiden Gesch\u00e4ftsbereichen, so dass die Absatzmengen nahezu an das Vorjahresniveau heranreichten. Aufgrund von gesunkenen Verkaufspreisen und negativen Wechselkurseffekten lagen Umsatz und Ergebnis jedoch unter dem Vorjahr. Der Umsatz sank um 14,4 Prozent von 549\u00a0Millionen Euro auf 470 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 65 Millionen Euro um 28,6 Prozent unter dem Vorjahreswert von 91 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen betrug 13,8 Prozent nach 16,6 Prozent im Vorjahresquartal.<\/p>\n<p>Im Segment <strong>Specialty Additives <\/strong>waren auch im dritten Quartal die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu sp\u00fcren. Es kam zu deutlichen Absatzr\u00fcckg\u00e4ngen, insbesondere aufgrund einer geringeren Nachfrage aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Dar\u00fcber hinaus belasteten gesunkene Verkaufspreise und negative Wechselkurseffekte. Der Umsatz ging um 18,5 Prozent von<\/p>\n<p>503 Millionen Euro auf 410 Millionen Euro zur\u00fcck. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 65 Millionen Euro um 33,0 Prozent unter dem Vorjahreswert von 97 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen sank von 19,3 Prozent auf 15,9 Prozent.<\/p>\n<p>Das Segment <strong>Consumer Protection <\/strong>bildete dank eines starken Gesch\u00e4fts mit Agrochemikalien und der guten Nachfrage nach Desinfektionsmitteln weiterhin eine starke S\u00e4ule im Konzern. Der positive Portfolio-Effekt aus der Akquisition des brasilianischen Biozid-Herstellers IPEL konnte zudem nachteilige Wechselkurseffekte ausgleichen. Der Umsatz blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 278 Millionen Euro stabil. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 59 Millionen Euro um 7,3 Prozent \u00fcber dem Vorjahreswert von 55 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen stieg auf 21,2 Prozent nach 19,9 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n<p>Das Segment <strong>Engineering Materials<\/strong> wurde insbesondere in Europa durch die schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie belastet, die sich jedoch im Vergleich zum Vorquartal verbesserte. Der Umsatz lag auch aufgrund von gesunkenen Verkaufspreisen und negativen Wechselkurseffekten mit 285 Millionen Euro um 19,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 353 Millionen Euro. Auf das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen dr\u00fcckte neben der schwachen Nachfrage auch ein gro\u00dfer, geplanter Wartungsstillstand in Belgien. Das Ergebnis sank in Folge um 44,1 Prozent von 59 Millionen Euro auf 33 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen lag mit 11,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahres von 16,7 Prozent.<\/p>\n<p><strong>LANXESS verbessert Nachhaltigkeitsprofil weiter <\/strong><\/p>\n<p>Nachdem LANXESS vor einem Jahr verk\u00fcndete, bis 2040 klimaneutral zu werden, hat sich der Spezialchemie-Konzern nun neue Ziele f\u00fcr nachhaltiges Wassermanagement gesetzt. Im Rahmen seines \u201eWater Stewardship Program\u201c wird LANXESS zun\u00e4chst an den vier Standorten in den Gebieten mit dem gr\u00f6\u00dften Wasserstress mit spezifischen Projekten lokal das nachhaltige Wassermanagement st\u00e4rken. Ziel ist, die absolute Wasserentnahme an diesen Standorten bis 2023 um 15 Prozent zu senken. Die Erfahrungen aus diesen Projekten sollen global helfen, die Wasserperformance weiter zu verbessern.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat LANXESS sein MSCI ESG Rating von BBB auf A verbessert. Zur Verbesserung haben die Klimastrategie, die gut gefassten Grunds\u00e4tze der Unternehmensf\u00fchrung (Corporate Governance) und die umfassenden Ma\u00dfnahmen im Bereich der Chemikaliensicherheit gef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LANXESS bleibt trotz Belastungen durch die Corona-Krise auf Kurs: Der Spezialchemie-Konzern best\u00e4tigt und pr\u00e4zisiert nach dem dritten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":18683,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-23395","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23395","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23395"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23395\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23396,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23395\/revisions\/23396"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18683"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23395"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23395"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=23395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}