{"id":23415,"date":"2020-11-06T07:55:17","date_gmt":"2020-11-06T06:55:17","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=23415"},"modified":"2020-11-05T15:57:25","modified_gmt":"2020-11-05T14:57:25","slug":"duerr-konzern-bestaetigt-jahresprognose-nach-aufwaertstrend-im-dritten-quartal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=23415","title":{"rendered":"D\u00fcrr-Konzern best\u00e4tigt Jahresprognose nach Aufw\u00e4rtstrend im dritten Quartal"},"content":{"rendered":"<p>&#8211; Auftragseingang gegen\u00fcber zweitem Quartal deutlich gesteigert<br \/>\n&#8211; Robuste EBIT-Entwicklung, operative Marge bei 4,9 %<br \/>\n&#8211; Service-Gesch\u00e4ft auf Erholungskurs<br \/>\n&#8211; Positiver Cashflow-Trend h\u00e4lt an<br \/>\n&#8211; Gesamtliquidit\u00e4t erreicht Rekordwert<\/p>\n<p>Der D\u00fcrr-Konzern hat im dritten Quartal von der Aufhellung des Gesch\u00e4ftsklimas profitiert und ist auf gutem Weg, seine im Juli ausgegebenen Jahresziele zu erreichen. Gegen-\u00fcber dem Corona-bedingt schwachen zweiten Quartal verbesserte sich der Auftragseingang um 28,2 %, da die Nachfrage sowohl im Automotive-Gesch\u00e4ft als auch in der holzbearbeitenden Industrie anzog. Der Umsatz stieg gegen\u00fcber dem zweiten Quartal um 5,5 %. Die operative EBIT-Marge erreichte im dritten Quartal mit 4,9 % den h\u00f6chsten Wert des Jahres. Dazu trugen Kostensenkungen, das anziehende Service-Gesch\u00e4ft und die gute Abwicklung von Projekten bei. Der operative Cashflow setzte seine positive Entwicklung mit 81,8 Mio. \u20ac im dritten Quartal fort. \u201eWir liegen im Plan und werden unsere Jahresprognose erreichen, sofern die Auswirkungen von Corona auf die Wirtschaft nicht wieder \u00fcberm\u00e4\u00dfig zunehmen\u201c, sagte Ralf W. Dieter, Vorsitzender des Vorstands der D\u00fcrr AG. Im vierten Quartal erwartet der Konzern aus heutiger Sicht eine Fort-setzung des positiven Auftragstrends. Allerdings wird das operative Ergebnis voraussichtlich etwas geringer ausfallen als im dritten Quartal, da Auslastung und Margenqualit\u00e4t infolge des niedrigen Auftrags-eingangs des zweiten Quartals abnehmen d\u00fcrften.<br \/>\nMit 826,3 Mio. \u20ac erreichte der Auftragseingang im dritten Quartal wieder knapp das Niveau des ersten Quartals (838,3 Mio. \u20ac). Allerdings war die Nachfrage w\u00e4hrend der ersten Corona-Welle vielerorts eingebrochen, sodass der Auf-tragseingang in den ersten neun Monaten um 19,2 % auf 2.309,4 Mio. \u20ac zur\u00fcck ging. Eine positive Ausnahme bildete China mit einem Bestellplus von 29,4 % in den ersten neun Monaten. Daf\u00fcr sorgte nicht zuletzt der hohe Bedarf an Produktionstechnik f\u00fcr Elektroautos. Ralf W. Dieter: \u201eDie chinesische Wirtschaft hat sich z\u00fcgig erholt. Unsere Kunden vertrauen in das anhaltende Wachstums-potenzial Chinas und investieren dementsprechend.\u201c<br \/>\nIm dritten Quartal nahm die Kundenaktivit\u00e4t auch in anderen M\u00e4rkten wieder zu. In Deutschland ging ein Gro\u00dfauftrag aus der Automobilindustrie ein. Dadurch konnte die Anlagenbau-Division Paint and Final Assembly Systems den Auf-tragseingang gegen\u00fcber dem dritten Quartal 2019 um 9,1 % steigern. Auch das Gesch\u00e4ft von HOMAG mit der M\u00f6belindustrie zog zuletzt wieder sp\u00fcrbar an. Eine relativ robuste Gesch\u00e4ftsentwicklung verzeichnete die Umwelttechnik, deren Auftragseingang in den ersten neun Monaten trotz der Corona-Krise nur sehr moderat sank.<br \/>\nIm dritten Quartal konnten alle f\u00fcnf Divisions ihren Umsatz gegen\u00fcber dem zweiten Quartal steigern. Daher erreichte der Konzernumsatz 815,3 Mio. \u20ac nach 772,6 Mio. \u20ac im Vorquartal. Im margenstarken Service-Gesch\u00e4ft setzte die er-wartete Trendwende ein. Dort hatte es im Fr\u00fchjahr deutliche Einbu\u00dfen ge-geben, da viele Werke von Kunden stillstanden. In den ersten neun Monaten sank der Konzernumsatz um 15,4 % auf 2.430,5 Mio. \u20ac<br \/>\nMit 31,6 Mio. \u20ac war das EBIT in den ersten neun Monaten 2020 trotz des deut-lichen Umsatzr\u00fcckgangs klar positiv. Den h\u00f6chsten Ergebnisbeitrag erzielte der Konzern im dritten Quartal mit 25,0 Mio. \u20ac. Dazu trugen das wiedererstarkende Service-Gesch\u00e4ft, eine gute Projektabwicklung und die Anpassung der Kosten an den niedrigeren Umsatz bei. Unter anderem reduzierte der D\u00fcrr-Konzern die Overhead-Kosten im dritten Quartal um 14,3 %. Die EBIT-Marge f\u00fcr die ersten neun Monate betrug 1,3 %.<br \/>\nVor Sondereffekten betrug das EBIT in den ersten neun Monaten 63,6 Mio. \u20ac, was einer operativen EBIT-Marge von 2,6 % entspricht. Im dritten Quartal betrug die operative Marge 4,9 %. Die Sondereffekte von -32,0 Mio. \u20ac in den ersten neun Monaten entfielen vor allem auf Kaufpreisallokationseffekte und Kapazit\u00e4tsanpassungen. Nach Steuern ergab sich ein Gewinn von 15,8 Mio. \u20ac im dritten Quartal und 12,8 Mio. \u20ac im Zeitraum Januar bis September.<br \/>\nDank einer anhaltend geringen operativen Mittelbindung verbesserte sich der Cashflow aus laufender Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit in den ersten neun Monaten auf 187,7 Mio. \u20ac (9M 2019: -61,3 Mio. \u20ac). Auch der Free Cashflow erreichte mit 105,3 Mio. \u20ac einen guten Wert. Infolgedessen verringerte sich die Nettofinanz-verschuldung per Ende September auf -64,3 Mio. \u20ac (31.12.2019: -99,3 Mio. \u20ac). Die Gesamtliquidit\u00e4t erreichte mit 959,9 Mio. \u20ac einen neuen H\u00f6chststand.<br \/>\nFinanzvorstand Dietmar Heinrich: \u201eDurch ein effektives Cash-Management haben wir unser Liquidit\u00e4tspolster weiter ausgebaut und k\u00f6nnen sicher durch die Krise navigieren. Mit der Begebung einer Wandelanleihe haben wir uns weitere finanzielle Spielr\u00e4ume geschaffen, um unser Portfolio auch in der Krise durch attraktive Zuk\u00e4ufe zu st\u00e4rken.\u201c Durch die Wandelanleihe flossen dem Konzern im Oktober 150 Mio. \u20ac zu, die mit 0,75 % verzinst werden. Ebenfalls im Oktober wurde der d\u00e4nische Maschinenbauer System TM erworben, mit dem die HOMAG Group ihre Position im Wachstumsfeld Massivholzbearbeitung f\u00fcr Bauelemente ausbaut.<br \/>\nSeit Ende 2019 hat der D\u00fcrr-Konzern die Mitarbeiterzahl um rund 300 auf 16.181 Mitarbeiter reduziert. Die Verringerung entfiel haupts\u00e4chlich auf Europa sowie Nord- und S\u00fcdamerika.<\/p>\n<p><strong>Ausblick<\/strong><br \/>\nDer Vorstand best\u00e4tigt die im Juli ver\u00f6ffentlichte Prognose f\u00fcr 2020 unter der Voraussetzung, dass die Corona-Pandemie die Wirtschaft in den kommenden Wochen nicht st\u00e4rker als zuletzt beeintr\u00e4chtigt. Der Auftragseingang d\u00fcrfte den Zielkorridor von 3,1 bis 3,4 Mrd. \u20ac erreichen, sofern der zuletzt positive Trend anh\u00e4lt. Auch mit Blick auf die zuk\u00fcnftige Kapazit\u00e4tsauslastung ist ein guter Auftragseingang im Schlussquartal erforderlich. Der Umsatz wird voraussicht-lich 3,2 bis 3,4 Mrd. \u20ac erreichen.<br \/>\nDas Ziel einer operativen EBIT-Marge von 2,5 bis 2,8 % erscheint aus der-zeitiger Perspektive gut erreichbar. F\u00fcr das Gesamtjahr wird mit Sonderauf-wendungen von 75 bis 85 Mio. \u20ac geplant. Der Gro\u00dfteil davon \u2013 zwischen 43 und 53 Mio. \u20ac \u2013 wird im vierten Quartal gebucht. Darunter fallen \u00fcberwiegend R\u00fcckstellungen in Zusammenhang mit dem im Juli angek\u00fcndigten Kapazit\u00e4ts-abbau im europ\u00e4ischen Automotive-Gesch\u00e4ft. Auch nach Sonderaufwendungen wird das EBIT im Jahr 2020 voraussichtlich leicht positiv ausfallen, konkret rechnet der Konzern mit einer EBIT-Marge von 0 bis 0,5 %. Im vierten Quartal ist ein etwas geringeres operatives Ergebnis zu erwarten als im dritten Quartal, da Auslastung und Margenqualit\u00e4t infolge des niedrigen Auftragseingangs des zweiten Quartals abnehmen d\u00fcrften.<br \/>\nDurch die Anpassungen im europ\u00e4ischen Automotive-Gesch\u00e4ft und weitere, zum Teil bereits abgeschlossene Restrukturierungsma\u00dfnahmen erwartet der D\u00fcrr-Konzern ab 2021 Einsparungen von rund 60 Mio. \u20ac.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der D\u00fcrr-Konzern hat im dritten Quartal von der Aufhellung des Gesch\u00e4ftsklimas profitiert und ist auf gutem Weg, seine im Juli ausgegebenen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6764,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-23415","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23415"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23415\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23416,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23415\/revisions\/23416"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23415"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=23415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}