{"id":23605,"date":"2020-11-25T08:41:44","date_gmt":"2020-11-25T07:41:44","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=23605"},"modified":"2020-11-22T19:43:41","modified_gmt":"2020-11-22T18:43:41","slug":"continental-baut-kunststoffkompetenz-fuer-thermomanagement-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=23605","title":{"rendered":"Continental baut Kunststoffkompetenz f\u00fcr Thermomanagement aus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Continental baut Kunststoffkompetenz f\u00fcr Thermomanagement in spezialisierten Tech-Centern aus\u201d<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Mobilit\u00e4t der Zukunft: Experten forschen und entwickeln an drei deutschen Standorten an Hochleistungskunststoffen f\u00fcr innovative L\u00f6sungen f\u00fcr Elektro- und Hybridfahrzeuge<\/strong><\/li>\n<li><strong>Automobilhersteller profitieren: Gesamte Prozesskette der Entwicklung aus einer Hand<\/strong><\/li>\n<li><strong>Weniger CO<sub>2<\/sub>-Emissionen: Leichtbaul\u00f6sungen durch neue Materialien und Verbindungskonzepte<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Technologieunternehmen Continental baut seine Kunststoffkompetenz in drei spezialisierten Tech-Centern in Hamburg, Kohren-Sahlis und Hann. M\u00fcnden aus. Damit wird die Expertise f\u00fcr ein ausgefeiltes Thermomanagement f\u00fcr den europ\u00e4ischen Automobilmarkt weiter ausgebaut. Weitere TechCenter betreibt Continental bereits in China und Nordamerika. \u201eWir sind dadurch in der Lage, weltweit innovative L\u00f6sungen f\u00fcr kunststoffbasierte Leitungssysteme in Elektro- und Hybridfahrzeugen zu entwickeln. Denn: ohne Leitungen keine Mobilit\u00e4t in der Zukunft\u201c, erkl\u00e4rt Philip Nelles, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereiches f\u00fcr Fluid \u2013 Leitungssysteme f\u00fcr die Automobilindustrie bei Continental. Leichtbaul\u00f6sungen tragen dazu bei, das Gewicht von Fahrzeugen zu reduzieren und sowohl die Reichweite von Hybrid- und Elektrofahrzeugen zu verl\u00e4ngern als auch die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zu senken.<\/p>\n<p><strong>Komplett ausgestattete, hochflexible und voll produktionstaugliche Anlagen<\/strong><\/p>\n<p>Materialexperten von Continental arbeiten standort\u00fcbergreifend in drei spezialisierten Tech-Centern in Deutschland zusammen, um den Automobilherstellern Entwicklungen aus einer Hand anbieten zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend sich die Experten in Hamburg auf die Kerntechnologien der Kunststoffextrusion konzentrieren, verf\u00fcgt das Kunststoff-Team im s\u00e4chsischen Kohren-Sahlis \u00fcber eine langj\u00e4hrige Verfahrenskompetenz rund um das Spritzgie\u00dfen, Blasformen und im Werkzeugbau. Im nieders\u00e4chsischen Hann. M\u00fcnden arbeiten die Fachkr\u00e4fte vor allem an Materialpr\u00fcfung und Datenermittlung f\u00fcr Simulationen. Damit kann Continental die gesamte Prozesskette der Entwicklung aus eigener Hand anbieten. Die Entwicklung innovativer Materialien sowie zukunftsf\u00e4higer Verbindungskonzepte stehen dabei im Fokus.<\/p>\n<p>\u201eBei unseren spezialisierten Tech-Centern handelt es sich um komplett ausgestattete und voll produktionstaugliche seriennahe Anlagen, auf denen die Vorgaben f\u00fcr Serienprozesse festgelegt werden. Die Anlagen sind zudem hochflexibel, da verschiedene Anlagen-Setups dargestellt werden k\u00f6nnen. Das bedeutet, dass wir die Anlage entsprechend der zu verarbeitenden Materialien und ben\u00f6tigten Anwendungen einstellen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus lassen sich je nach Anwendung und Bedarf auch weitere Maschinen und Komponenten integrieren\u201c, erkl\u00e4rt Maximilian Sch\u00f6ngart, Leiter der Vorentwicklung f\u00fcr Kunststofftechnik und erg\u00e4nzt: \u201eUnsere Anlagen stehen ausschlie\u00dflich f\u00fcr Neuentwicklungen zur Verf\u00fcgung. Dadurch binden wir keine Kapazit\u00e4ten unserer Produktionswerke. Unsere Automobilkunden profitieren so von schnelleren und zielgerichteteren Entwicklungen \u2013 das ist ein deutlicher Vorteil gegen\u00fcber Versuchen w\u00e4hrend laufender Serienproduktion.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mobilit\u00e4t der Zukunft: Hochwertige Kunststoffe reduzieren Gewicht und CO<sub>2<\/sub>-Emissionen<\/strong><\/p>\n<p>Die in den Tech-Centern entwickelten Leitungssysteme werden insbesondere in Elektro- und Hybridfahrzeugen verbaut. Anders als konventionelle Fahrzeuge ben\u00f6tigen Elektrofahrzeuge mehrere K\u00fchlkreisl\u00e4ufe mit einem ausgefeilten Thermomanagement. Batterien arbeiten beispielsweise am effizientesten bei Temperaturen zwischen 20 und 40\u00b0C. Dieses Temperaturspektrum erm\u00f6glicht hohe Reichweiten, l\u00e4sst die Batterien effizienter arbeiten und steigert ihre Lebensdauer. Deshalb m\u00fcssen die Batterien \u2013 \u00e4hnlich wie Antriebs- und Leistungskomponenten \u2013 abh\u00e4ngig von der Au\u00dfentemperatur gek\u00fchlt oder beheizt werden. So entstehen komplexe Kreisl\u00e4ufe, die die Anforderungen an die Einzelkomponenten deutlich erh\u00f6hen. Entsprechend komplex gestalten sich die Schlauch- und Rohrleitungssysteme. Continental stellt L\u00f6sungen aus Hochleistungskunststoffen f\u00fcr das Heiz- und K\u00fchlsystem zur Verf\u00fcgung, die daf\u00fcr sorgen, dass die Aggregate und die Leistungselektronik der Elektroautomobile nicht \u00fcberhitzen, die Batterien ihre maximale Lebensdauer entfalten k\u00f6nnen und die Insassen nicht auf den gewohnten Komfort verzichten m\u00fcssen. \u201eHinzu kommt, dass Kunststoffleitungen eine hohe Gestaltungfreiheit bei engen Baur\u00e4umen bieten und sich somit sehr gut zur k\u00fcnftigen Integration von Funktionsteilen wie Sensoren eignen\u201c, betont Sch\u00f6ngart<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Technologieunternehmen Continental baut seine Kunststoffkompetenz in drei spezialisierten Tech-Centern in Hamburg, Kohren-Sahlis&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23606,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-23605","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23605"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23605\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23607,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23605\/revisions\/23607"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/23606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23605"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=23605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}