{"id":23661,"date":"2020-11-30T08:39:59","date_gmt":"2020-11-30T07:39:59","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=23661"},"modified":"2020-11-30T08:39:59","modified_gmt":"2020-11-30T07:39:59","slug":"borealis-erzielt-fortschritte-auf-dem-weg-zum-goal-zero","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=23661","title":{"rendered":"Borealis erzielt Fortschritte auf dem Weg zum \u201eGoal Zero\u201c"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Investition von EUR 6 Millionen in neuartige Filteranlage am Produktionsstandort in Schwechat, \u00d6sterreich, reduziert das Risiko von Kunststoffverlusten weiter<\/strong><\/li>\n<li><strong>Kooperation hilft bei der Einrichtung einer individualisierten mehrstufigen Filteranlage <\/strong><\/li>\n<li><strong>Filteranlage nutzt beste verf\u00fcgbare Technik und ist nun vollst\u00e4ndig betriebsbereit<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Borealis gibt bekannt, dass die auf den neuesten Stand der Technik gebrachte Abwasserreinigungsanlage am integrierten Produktionsstandort in Schwechat, \u00d6sterreich, nun vollst\u00e4ndig betriebsbereit ist. Erfolgreiche Tests der fortschrittlichen, mehrstufigen Anlage, die im November 2019 installiert wurde, zeigen, dass sie die Risiken unbeabsichtigter Kunststoffverluste nun noch effektiver als zuvor senkt. So setzt das Unternehmen einen weiteren Schritt in seiner \u201eGoal Zero\u201c-Strategie, die je nach Bereich die Ziele \u201eNull Unf\u00e4lle\u201c oder \u201eNull Emissionen\u201c (und in diesem Fall \u201eNull Kunststoffverlust\u201c) verfolgt. Borealis investierte rund EUR 6 Millionen in die spezifisch konzipierte Filteranlage, die das Ergebnis einer umfassenden und produktiven Zusammenarbeit mit \u00f6sterreichischen Universit\u00e4ten und Technologieanbietern ist.<\/p>\n<p><strong>Neue Filteranlage nutzt beste Technik \u00a0<\/strong><br \/>\nAls verantwortungsbewusstes Unternehmen hat sich Borealis dazu verpflichtet, die Nachhaltigkeit in seinen eigenen Betrieben und entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette zu verbessern, indem es danach strebt, Kunststoffverluste g\u00e4nzlich zu eliminieren.<\/p>\n<p>Die neue Filteranlage in Schwechat ist das j\u00fcngste Beispiel konkreter Ma\u00dfnahmen, die auf betrieblicher Ebene gesetzt werden, um das Ziel von null Kunststoffverlusten (<a href=\"https:\/\/kunststoffe.fcio.at\/schwerpunkte\/pakt-zero-pellet-loss\/\">\u201eZero Pellet Loss\u201c<\/a> \u2013 eine Initiative der Kunststoffindustrie, um Verluste von Kunststoff-Rohstoff durch Optimierungsprozesse und breit angelegte Informationskampagnen zu minimieren) zu erreichen. Regelm\u00e4\u00dfige interne Kontrollen der Abwasserstr\u00f6me stellen sicher, dass die Emissionen stets innerhalb der strengen gesetzlichen Grenzwerte bleiben.<\/p>\n<p>Borealis\u2018 Zusammenarbeit mit der Technischen Universit\u00e4t Wien (TU Wien) und der Technischen Universit\u00e4t Graz (TU Graz) machte wesentliche Fortschritte im Rahmen der Weiterentwicklung der Abwasserreinigungsanlage in Schwechat m\u00f6glich. Da zu Beginn des Projekts festgestellt wurde, dass es keine Standardl\u00f6sungen gibt, die eine bessere Performance als die bestehenden Anlagen liefern, arbeiteten Borealis\u2018 Techniker eng mit Wissenschaftlern dieser Universit\u00e4ten zusammen, um neuartige Wege zur Messung des Kunststoffgehalts im Wasser zu finden. In der Folge wurden neue Systeme entwickelt, um derartiges Material aus dem Abwasser zu entfernen.<\/p>\n<p>Die Ende 2019 am Standort Schwechat installierte, spezifisch entwickelte Filterinfrastruktur umfasst zwei separate Filtersysteme zur mehrstufigen Reinigung von belastetem Wasser. Das neuartige System ist in der Lage, ein breites Spektrum an Partikelgr\u00f6\u00dfen, von einigen Millimetern bis zu extrem kleinen Teilchen der unl\u00f6slichen Feststoffe im niedrigen Mikrometerbereich, zu filtern. Die Anlagen sind den bestehenden Abscheidern nachgelagert und fungieren als zus\u00e4tzliche Sicherheitsbarriere. Eine Studie der TU Wien best\u00e4tigt, dass durch das Filtersystem wesentliche Fortschritte gemacht wurden, was die Reinheit des Abwassers anbelangt.<\/p>\n<p>\u201eDie Reinigungskapazit\u00e4ten, die wir in Schwechat hatten, waren bereits vorher gut, aber das aufger\u00fcstete System ist in puncto Komplexit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit in Europas Kunststoffindustrie einzigartig\u201c, erkl\u00e4rt Borealis\u2018 Vorstandsvorsitzender Alfred Stern. \u201eDie Entwicklung von Innovationen f\u00fcr ein nachhaltigeres Leben gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wissenschaft sowie bedeutende Investitionen in derartige Upgrades steigern unsere \u201eOperational Excellence\u201c. Wir haben vor, unsere Verpflichtung zur Reduzierung der Kunststoffverluste einzuhalten, um unser \u201eGoal Zero\u201c \u2013 Null Verluste-Ziel \u2013 zu erreichen.\u201c<\/p>\n<p>Neben den betrieblichen Ma\u00dfnahmen umfasst Borealis\u2018 \u201eZero Pellet Loss\u201c-Initiative eine breite Palette an Aktivit\u00e4ten innerhalb der Branche. Borealis war einer der ersten Unterzeichner von <a href=\"https:\/\/www.opcleansweep.org\/\">Operation Clean Sweep\u00ae (OCS)<\/a>, einem internationalen Programm, das von der Society of the Plastics Industry und dem American Chemistry Council ins Leben gerufen wurde. In Europa wird dieses Programm von PlasticsEurope koordiniert. Im Jahr 2019 leistete Borealis einen Beitrag zum Entwurf strenger neuer Bestimmungen. In \u00d6sterreich ist Borealis ein Partner des \u201eZero Pellet Loss\u201c-Pakts, der \u00e4hnliche Ziele wie das OCS-Programm verfolgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Borealis gibt bekannt, dass die auf den neuesten Stand der Technik gebrachte Abwasserreinigungsanlage am integrierten Produktionsstandort&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6449,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-23661","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23661","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23661"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23661\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23662,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23661\/revisions\/23662"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23661"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23661"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23661"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=23661"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}