{"id":24102,"date":"2021-01-20T09:19:58","date_gmt":"2021-01-20T08:19:58","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=24102"},"modified":"2021-01-20T09:19:58","modified_gmt":"2021-01-20T08:19:58","slug":"aenderungen-zum-verpackungsgesetz-auf-dem-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=24102","title":{"rendered":"\u00c4nderungen zum Verpackungsgesetz auf dem Weg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Chemiebranche und Kunststofferzeuger bef\u00fcrworten St\u00e4rkung der Kreislaufwirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung plant, am 20. Januar einen Entwurf zur \u00c4nderung des Verpackungsgesetzes vorzulegen. Damit setzt sie die Einwegkunststoff- und die Abfallrahmenrichtlinie der EU in nationales Recht um und entwickelt so das Verpackungsgesetz hinsichtlich \u00f6kologischer Anforderungen weiter.<\/p>\n<p>Der Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope Deutschland (PED) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) unterst\u00fctzen die im Entwurf enthaltenen Vorschl\u00e4ge zur F\u00f6rderung von Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft. PED-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ingemar B\u00fchler bewertet die Vorschl\u00e4ge entsprechend positiv: \u201eKunststoffverpackungen sind aus gutem Grund h\u00e4ufig das Mittel der Wahl. Um auch den Umgang mit Verpackungsabf\u00e4llen weiter zu ver-bessern, m\u00fcssen wir Kunststoffe in der Wertsch\u00f6pfungskette halten.&#8221; Die j\u00fcngsten Entwicklun-gen zeigen, dass auch das Recycling von Kunststoffverpackungsabf\u00e4llen signifikant verbessert werden konnte. B\u00fchler erg\u00e4nzt: \u201eWichtig ist, in der gesamten EU eine einheitliche Vorgehensweise zu haben. Wir m\u00fcssen gemeinsam das Ziel verfolgen, die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern und Kreislaufkonzepte zu f\u00f6rdern, die das Abfallaufkommen reduzieren.\u201c<\/p>\n<p>Als wichtigen Schritt zur Vermeidung von Abf\u00e4llen will die Bundesregierung Mehrwegl\u00f6sungen im To-Go-Bereich. Anbieter von Speisen und Getr\u00e4nken sollen ab dem 1. Januar 2023 dazu verpflichtet werden, ihre Produkte auch in Mehrwegverpackungen anzubieten. Hierzu B\u00fchler: \u201eF\u00fcr viele Anwendungen gibt es bereits funktionierende Mehrwegl\u00f6sungen, auch aus Kunststoffen. In diesen F\u00e4llen ist es zu unterst\u00fctzen, dass den Verbrauchern Mehrwegoptionen zur Verf\u00fcgung stehen.\u201c<\/p>\n<p>Weiterhin beinhaltet der Entwurf eine Ausweitung der Pfandpflicht auch auf nahezu alle Einwegkunststoffgetr\u00e4nkeflaschen (wie zum Beispiel Fruchts\u00e4fte). \u201eIn diesen Bereichen k\u00f6nnen Pfandsysteme einen wichtigen Beitrag zum Recycling von Kunststoffgetr\u00e4nkeflaschen leisten \u2013 und so eine Kreislaufwirtschaft mit Kunststoffen f\u00f6rdern\u201c, so B\u00fchler.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der EU-Vorgabe sieht auch der deutsche Gesetzesentwurf vor, dass bestimmte Einweg-Kunststoffgetr\u00e4nkeflaschen aus PET ab 2025 zu mindestens 25 Prozent aus Rezyklaten bestehen (ab 2030: 30 Prozent). Die Kunststoffbranche arbeitet an der stetigen Erh\u00f6hung des Einsatzes von Rezyklaten in neuen Produkten. F\u00fcr die Ziele im Bereich der PET-Flaschen leistet sie zum Beispiel durch ein nachhaltiges Produktdesign wichtige Vorarbeit.<\/p>\n<p>Auch die F\u00f6rderung von Recyclingtechnologien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor f\u00fcr die Kreislauf-f\u00fchrung von Kunststoffen. Kunststofferzeuger und Chemie arbeiten zum Beispiel gemeinsam an der Weiterentwicklung des chemischen Recyclings, um \u2013 erg\u00e4nzend zu mechanischen Verfahren \u2013 die Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Deshalb fordert Wolfgang Gro\u00dfe Entrup, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VCI: \u201eDie Branche setzt zur Schonung von Ressourcen und f\u00fcr den Klimaschutz auf Innovation und technologieoffenes Recycling. Dies erfordert Unterst\u00fctzung durch F\u00f6rderung und Anerkennung. In Zeiten der Corona-Pandemie fallen Unternehmen Inves-titionen in diesen Bereichen doppelt schwer.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung plant, am 20. 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