{"id":24164,"date":"2021-01-25T08:58:58","date_gmt":"2021-01-25T07:58:58","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=24164"},"modified":"2021-01-22T12:01:47","modified_gmt":"2021-01-22T11:01:47","slug":"ressourceneffizientes-extrusionsverfahren-senkt-energieverbrauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=24164","title":{"rendered":"Ressourceneffizientes Extrusionsverfahren senkt Energieverbrauch"},"content":{"rendered":"<p><strong>BTB PET-Recycling GmbH &amp; Co. KG erhielt F\u00f6rderung des Bundesamtes f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle \u2013 Effizienz-Agentur NRW unterst\u00fctzte<\/strong><\/p>\n<p>J\u00e4hrlich verarbeitet die BTB PET-Recycling GmbH &amp; Co. KG aus Bad Salzuflen 20.000 t PET-Flaschen aus dem deutschen Flaschenr\u00fccknahmesystem zu Regranulat, das u. a. f\u00fcr Getr\u00e4nke-Flaschen und Lebensmittelfolien verwendet wird. 2020 investierte das inhabergef\u00fchrte Unternehmen in eine moderne Trocknung und Extrusion. Dadurch kann heute mehr Regranulat bei gleichem Energieeinsatz produziert werden \u2013 das tr\u00e4gt zur Wettbewerbsf\u00e4higkeit und zum Klimaschutz bei.<\/p>\n<p>F\u00fcr das eingesetzte Verfahren erhielt BTB PET-Recycling eine F\u00f6rderung aus dem Programm \u201eBundesf\u00f6rderung f\u00fcr Energieeffizienz in der Wirtschaft\u201c, F\u00f6rdermodul 4. Unterst\u00fctzt wurde sie dabei durch die Finanzierungsberatung der Effizienz-Agentur NRW.<\/p>\n<p>Die gebrauchten PET-Flaschen werden am Standort in Bad Salzuflen vorsortiert, geschreddert, gewaschen, nachsortiert, im Anschluss extrudiert und schlie\u00dflich im Vakuum zu Regranulat verarbeitet.<\/p>\n<p>Als Endprodukt entstanden bis 2019 j\u00e4hrlich ca. 11.400 t des lebensmitteltauglichen Hauptprodukts CL 80 und ca. 1.200 t des Nebenproduktes CL 72.<\/p>\n<p>\u201eDa der Markt f\u00fcr das Nebenprodukt weggebrochen war, mussten wir monatlich ca.100 t des Nebenprodukts noch einmal durch den Extrusionsprozess laufen lassen, um das hochwertigere CL 80 zu erhalten \u2013 ein besonders energie- und zeitaufw\u00e4ndiger Prozess\u201c, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Volker Buchholz.<\/p>\n<p><strong>Neue Hei\u00dfluft-Trockung verbessert Materialdurchlauf<\/strong><\/p>\n<p>Um den Prozess zu optimieren, installierte der Recyclingspezialist einen neuen Hei\u00dfluft-Trockner. Mit dessen Hilfe werden die PET-Flakes effektiver getrocknet und der Materialdurchlauf zum Extruder verbessert. Die Flakes erreichen dadurch eine h\u00f6here Viskosit\u00e4t, die die Schmelzdichte des Materials bestimmt. Je h\u00f6her die Schmelzdichte desto besser die Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus senkte die verbesserte Trocknung die Verweildauer der PET-Flakes in den SSP-Reaktoren (Solid State Polykondensation). Die Folge: Die Kapazit\u00e4t pro Reaktor erh\u00f6hte sich um ca. 20 t pro Monat. Um die gr\u00f6\u00dfere Kapazit\u00e4t auszunutzen, investierte BTB PET-Recycling auch in neue, gr\u00f6\u00dfere SSP-Reaktoren, damit die komplette monatliche Produktionsmenge (ca. 1.150 t) im Vakuum erhitzt und verarbeitet werden konnte.<\/p>\n<p>\u201eDank des verbesserten Verfahrens k\u00f6nnen wir heute ausschlie\u00dflich das hochwertigere Regranulat CL 80 produzieren\u201c, so Buchholz. Das Ausschussprodukt CL 72 f\u00e4llt nicht mehr an. Auch der Prozessenergieeinsatz konnte durch die neue Anlagentechnik um j\u00e4hrlich ca. 406 MWh Strom gesenkt werden.<\/p>\n<p><strong>Effizienz-Agentur NRW unterst\u00fctzte auf dem Weg zur F\u00f6rderung<\/strong><\/p>\n<p>BTB PET-Recycling nutzte im Vorfeld der Umsetzung die Unterst\u00fctzung der Finanzierungsberatung der Effizienz-Agentur NRW zur Antragstellung im F\u00f6rderprogramm \u201eBundesf\u00f6rderung f\u00fcr Energieeffizienz in der Wirtschaft\u201c, F\u00f6rdermodul 4. Das Einsparkonzept wurde von der Archimedes Technik GmbH erstellt. Das Vorhaben wurde mit Mitteln in H\u00f6he von 152.467 Euro gef\u00f6rdert. Der Projektabschluss erfolgte 2020. Insgesamt investierte das Unternehmen ca. 700.000 Euro in die Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<p><strong>Zur Effizienz-Agentur NRW<\/strong><\/p>\n<p>Die Effizienz-Agentur NRW (EFA) wurde 1998 auf Initiative des nordrhein-westf\u00e4lischen Umweltministeriums gegr\u00fcndet, um mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in NRW Impulse f\u00fcr ein ressourceneffizientes Wirtschaften zu geben. Das Leistungsangebot umfasst die Ressourceneffizienz- und Finanzierungsberatung sowie Veranstaltungen und Schulungen. Aktuell besch\u00e4ftigt die EFA 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Duisburg und in acht Regionalb\u00fcros in Aachen, in Bielefeld (Region Ostwestfalen-Lippe), in M\u00fcnster, in Kempen (Region Niederrhein), in Solingen (Region Bergisches Land), in Bonn (Region Rheinland) sowie in S\u00fcdwestfalen an den Standorten Siegen und Werl.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ressourceneffizienz.de\">www.ressourceneffizienz.de<\/a><\/p>\n<p><strong>BTB PET-Recycling GmbH &amp; Co. KG<\/strong><\/p>\n<p>Die BTB PET-Recycling GmbH &amp; Co. KG mit Sitz in Bad Salzuflen wurde im Jahr 2006 gegr\u00fcndet und besch\u00e4ftigt aktuell 35 Mitarbeiter. Das Unternehmen verarbeitet\/recycelt gebrauchte PET-Getr\u00e4nkeflaschen aus dem deutschen Flaschenr\u00fccknahmesystem. Die recycelf\u00e4higen PET-Flaschen werden vorsortiert, geschreddert, gewaschen, nachsortiert, im Anschluss extrudiert und zum Schluss im Vakuum zu lebensmitteltauglichen Regranulat verarbeitet. Dieses Regranulat wird f\u00fcr die erneute Herstellung von Getr\u00e4nkeflaschen genutzt. Die Abk\u00fcrzung BTB steht f\u00fcr \u2018bottle-to-bottle\u2018 und bringt die Rolle des Unternehmens im Recyclingkreislauf auf den Punkt. J\u00e4hrlich werden hier ca. 20.000 t PET-Eingangsware aus dem deutschen Flaschenr\u00fccknahmesystem verarbeitet. Der Betrieb produziert 365 Tage im Jahr im 4-Schicht-Betrieb.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.btb-recycling.de\">www.btb-recycling.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00e4hrlich verarbeitet die BTB PET-Recycling aus Bad Salzuflen 20.000 t PET-Flaschen aus dem deutschen Flaschenr\u00fccknahmesystem zu&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24165,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-24164","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24164"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24166,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24164\/revisions\/24166"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24165"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24164"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=24164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}