{"id":24558,"date":"2021-02-19T10:07:20","date_gmt":"2021-02-19T09:07:20","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=24558"},"modified":"2021-02-18T14:33:10","modified_gmt":"2021-02-18T13:33:10","slug":"wickert-maschinenbau-beliefert-weltweit-zulieferer-der-pharmaindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=24558","title":{"rendered":"Wickert Maschinenbau beliefert weltweit Zulieferer der Pharmaindustrie"},"content":{"rendered":"<div class=\"layoutAsideRight__main\">\n<div class=\"content\">\n<p><strong>Corona-Impfstoffproduktion: Auf Pharmapressen von Wickert werden Milliarden von Verschlussstopfen f\u00fcr Impfampullen gefertigt<\/strong>.\u00a0<strong>Hidden Champion aus der Pfalz beliefert weltweit Zulieferer der Pharmaindustrie.\u00a0<\/strong><strong>\u00a0Beschleunigte Produktion und Eiltransport per Antonov<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Keine Corona-Impfung ohne Verschlussstopfen, die die hochreinen Ampullen steril verschlie\u00dfen und \u00fcberwiegend auf Pharmapressen des pf\u00e4lzischen Maschinenbauers Wickert gefertigt werden. Mittlerweile sind die ersten Anlagen im Einsatz und arbeiten auf Hochtouren.<\/p>\n<p>Bereits im Fr\u00fchjahr 2020 hat der Hidden Champion aus Landau einen Gro\u00dfauftrag von Zulieferern der Pharmaindustrie bekommen. Innerhalb weniger Monate sollen mehrere Milliarden Impfampullen produziert werden. Jede Wickert-Presse vom Typ WKP 10.000 S kann mit einem Pressenhub bis zu 2.000 Verschlussstopfen herstellen.<\/p>\n<p>Um die Lieferzeiten zu verk\u00fcrzen, arbeitet der Maschinenbauer seit Monaten unter Hochdruck. Hierzu hat er die Produktion beschleunigt und die ersten acht Pressen auf Kundenwunsch mit der Antonov, dem gr\u00f6\u00dften Flugzeug der Welt, an die verschiedenen Produktionsstandorte fliegen lassen. Alle acht Pressen produzieren inzwischen unter voller Auslastung pharmazeutische Verschlussstopfen.<\/p>\n<p>Momentan werden weitere Pharmapressen unter hohem Zeitdruck gefertigt, um die gro\u00dfe Nachfrage nach Verschl\u00fcssen f\u00fcr Impfampullen bedienen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Lieferzeit von zehn auf sechs Monate verk\u00fcrzt<\/strong><\/p>\n<p>Wickert ist nach eigenen Angaben Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Reinraum- und Pharmapressen und einer der gro\u00dfen Arbeitgeber in der S\u00fcdpfalz. Neben Verschlussstopfen werden auf seinen Pharmapressen unter anderem Spritzenkolben f\u00fcr Einwegspritzen und Nadelschutzkappen hergestellt.<\/p>\n<p>\u201eOhne unsere Pressen kann der Impfstoff nicht abgef\u00fcllt werden. Deswegen geben unsere Mitarbeiter seit Monaten ihr Bestes, damit baldm\u00f6glichst viele Menschen einen wirksamen und sauber verschlossenen Impfstoff bekommen. Fachkr\u00e4fte-Teams haben regelm\u00e4\u00dfig Zusatzschichten am Wochenende eingelegt\u201c, sagt Hans-Joachim Wickert, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wickert Maschinenbau GmbH.<\/p>\n<p>Damit das lebensrettende Medikament zur Bek\u00e4mpfung der Covid-19-Pandemie m\u00f6glichst schnell hergestellt werden kann, hat der Maschinenbauer seine Produktionsabl\u00e4ufe umgestellt. Dadurch konnte er die Lieferzeit der jeweils 45 Tonnen schweren Pharmapressen von zehn auf sechs Monate verk\u00fcrzen. Weitere 25 Tage Einsparung brachte bei Kunden aus \u00dcbersee oder Asien der Transport per Flugzeug statt mit Schiff.<\/p>\n<p><strong>Verschlussstopfen werden im Reinraum gefertigt \u2013<\/strong><strong> zuverl\u00e4ssig auch bei extremen Minusgraden<\/strong><\/p>\n<p>Auf den Wickert-Pharmapressen werden die Verschlussstopfen unter Reinraumbedingungen gefertigt. Dabei sind strengste Anforderungen an die Sauberkeit einzuhalten, erkl\u00e4rt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: \u201eSchon Partikel mit einer Gr\u00f6\u00dfe von 3,0 Mikrometer, also 0,003 Millimeter, gelten als Verschmutzung.\u201c Zum Vergleich: Ein feines menschliches Kopfhaar ist mit 0,03 Millimetern etwa zehn Mal so dick.<\/p>\n<p>Gummistopfen, die zur Verpackung von Impfstoffen eingesetzt werden, ben\u00f6tigen eine Zulassung der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden. Denn damit sie Milliarden von Impfampullen gleicherma\u00dfen sicher schlie\u00dfen, m\u00fcssen sie \u00fcber spezifische Eigenschaften verf\u00fcgen. Zudem sollen sie den Impfstoff bei hohen Plusgraden genauso zuverl\u00e4ssig abdichten wie bei extremen Minusgraden. All diese Anforderungen erf\u00fcllen die Verschl\u00fcsse, die auf Maschinen aus Landau produziert werden, unterstreicht Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hans-Joachim Wickert. \u201eWickert-Pressen sind f\u00fcr die Fertigung von Verschlussstopfen f\u00fcr den Corona-Impfstoff unverzichtbar.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Wickert Maschinenbau GmbH<\/strong><\/p>\n<p>Die Wickert Maschinenbau GmbH ist ein mittelst\u00e4ndisches familiengef\u00fchrtes Unternehmen mit Sitz in Landau\/Pfalz. Sie entwickelt und fertigt hydraulische Pressen und vollautomatische Pressensysteme. Alle Maschinen und Anlagen sind modular aufgebaut, mit Presskr\u00e4ften zwischen 20 und 100.000 kN verf\u00fcgbar und werden jeweils kundenspezifisch parametriert. Eingesetzt werden sie zur Verarbeitung von Elastomeren, Composites, Kunststoffen und Pulvermaterialien. Au\u00dfer zur Herstellung von Pharmastopfen werden die Pressen auch zur Fertigung von Brems- und Kupplungsbel\u00e4gen sowie Schleifscheiben, als Fixturh\u00e4rteanlagen und in Laboren f\u00fcr Forschung und Wissenschaft eingesetzt.<\/p>\n<p>Hans-Joachim Wickert und Stefan Herzinger leiten als Gesellschafter und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer das 1901 gegr\u00fcndete Familienunternehmen, das ausschlie\u00dflich in Landau\/Pfalz fertigt und von dort seine Kunden in Europa, Amerika und Asien beliefert. 2019 erzielten 172 Mitarbeiter rund 40 Mio. \u20ac Umsatz.<\/p>\n<\/div>\n<ul class=\"gallery\">\n<li><\/li>\n<li><\/li>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keine Corona-Impfung ohne Verschlussstopfen, die die hochreinen Ampullen steril verschlie\u00dfen und \u00fcberwiegend auf Pharmapressen des pf\u00e4lzischen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24559,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-24558","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24558"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24558\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24560,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24558\/revisions\/24560"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24558"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=24558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}