{"id":24674,"date":"2021-02-26T11:25:40","date_gmt":"2021-02-26T10:25:40","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=24674"},"modified":"2021-02-26T11:25:40","modified_gmt":"2021-02-26T10:25:40","slug":"krones-veroeffentlicht-vorabzahlen-fuer-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=24674","title":{"rendered":"Krones ver\u00f6ffentlicht Vorabzahlen f\u00fcr 2020"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Wegen der Covid-19-Pandemie f\u00e4llt der Konzernumsatz von Krones 2020 um 16,1 % auf 3,32 Mrd. Euro.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Der Auftragseingang war ebenfalls stark von Corona betroffen und liegt mit 3,31 Mrd. Euro um 19,0 % niedriger als 2019. Im 4. Quartal zeigten sich jedoch erste positive Anzeichen der Besserung.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Die Ertragskraft von Krones wurde von Aufwendungen f\u00fcr Kapazit\u00e4tsanpassungen in H\u00f6he von rund 72 Mio. Euro beeinflusst. Das EBITDA sinkt von 227,3 Mio. Euro auf 133,2 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge betr\u00e4gt 4,0 % (Vorjahr: 5,7 %). Ohne diese Sonderbelastungen betr\u00e4gt die EBITDA-Marge 6,2 % (Vorjahr: 6,6 %).<\/strong><\/li>\n<li><strong>Krones erwirtschaftet 2020 einen Free Cashflow von 221,3 Mio. Euro (Vorjahr: minus 94,4 Mio. Euro).<\/strong><\/li>\n<li><strong>F\u00fcr das laufende Jahr erwartet Krones, auf Basis der derzeitigen Lage, eine leichte Belebung des Gesch\u00e4fts und prognostiziert f\u00fcr 2021 ein Umsatzwachstum von 2,5 bis 3,5 % sowie eine Verbesserung der EBITDA-Marge auf 6,5 bis 7,5 %.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Krones hat gem\u00e4\u00df den Vorabzahlen f\u00fcr 2020 seine zuletzt prognostizierten Ziele leicht \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>Der Umsatz verringerte sich aufgrund der Covid-19-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 % von 3.958,9 Mio. Euro auf 3.322,7 Mio. Euro. Damit gingen die Erl\u00f6se etwas weniger stark zur\u00fcck als Anfang November 2020 prognostiziert (minus 17 %).<\/p>\n<p>Die unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten belasteten 2020 die Investitionsbereitschaft der Kunden von Krones. Darunter litt der Auftragseingang des Unternehmens haupts\u00e4chlich im ersten Halbjahr. Im dritten und insbesondere im vierten Quartal zog der Wert der Bestellungen deutlich an. Insgesamt war der Auftragseingang 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 19,0 % von 4.083,5 Mio. Euro auf 3.307,1 Mio. Euro r\u00fcckl\u00e4ufig. Ende 2020 verf\u00fcgte Krones \u00fcber einen Auftragsbestand von 1,21 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,39 Mrd. Euro).<\/p>\n<p><strong>Ertragskraft von Corona und Sonderbelastungen beeinflusst<\/strong><\/p>\n<p>Krones konnte die Produktionskapazit\u00e4ten aufgrund des geringeren Auftragseingangs nicht optimal auslasten. Dies belastete die Ertragskraft 2020. Einsparungen infolge der strukturellen Ma\u00dfnahmen, die das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2019 beschlossen hatte, wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus. Insgesamt ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 2020 von 227,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 133,2 Mio. Euro zur\u00fcck. Die EBITDA-Marge lag bei 4,0 % (Vorjahr: 5,7 %). Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass das EBITDA 2020 mit rund 72 Mio. Euro f\u00fcr Aufwendungen f\u00fcr die Personalma\u00dfnahmen belastet wurde. Ohne diese Aufwendungen zur Kapazit\u00e4tsanpassung lag die EBITDA-Marge 2020 bei 6,2 % (Vorjahr: 6,6 %). Die Prognose des Vorstands von 5,5 % bis 6,0 % wurde somit leicht \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verringerte sich 2020 von 41,7 Mio. Euro im Vorjahr auf minus 36,6 Mio. Euro. Neben den Aufwendungen zur Kapazit\u00e4tsanpassung minderten das EBT zus\u00e4tzlich Aufwendungen f\u00fcr Abschreibungen auf Firmenwerte (Goodwill) sowie Wertberichtungen in H\u00f6he von rund 8 Mio. Euro. Ohne die Sonderbelastungen von insgesamt etwa 80 Mio. Euro betrug die EBT-Marge 1,3 %. Das Konzernergebnis von Krones lag 2020 bei minus 79,7 Mio. Euro (Vorjahr: plus 9,2 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 2,52 Euro (Vorjahr: plus 0,30 Euro)<\/p>\n<p><strong>Free Cashflow von 221,3 Mio. Euro liegt deutlich \u00fcber dem Vorjahr<\/strong><\/p>\n<p>Positiv entwickelte sich 2020 der Free Cashflow. Krones verbesserte diesen im Vergleich zum Vorjahr um 315,7 Mio. Euro auf 221,3 Mio. Euro. Wesentlicher Grund hierf\u00fcr war neben den geringeren Investitionen das niedrigere Working Capital. Die Kennzahl Working Capital in Relation zum Umsatz stieg jedoch aufgrund des stark r\u00fcck\u00e4ufigen Umsatzes auf 28,3 % (Vorjahr: 26,9 %). Die Eigenkapitalquote betrug 39,4 % (Vorjahr: 41,3 %). Insgesamt weist Krones weiterhin eine sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur aus.<\/p>\n<p>Alle genannten Zahlen sind vorl\u00e4ufig und k\u00f6nnen sich im Rahmen der Pr\u00fcfung durch den Wirtschaftspr\u00fcfer noch \u00e4ndern. Den Gesch\u00e4ftsbericht 2020 ver\u00f6ffentlicht Krones am 25. M\u00e4rz 2021.<\/p>\n<p><strong>Krones gibt Prognose f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 prognostiziert Krones \u2013 bedingt durch die weiterhin anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Covid-19-Pandemie \u2013 ein geringes Wachstum von 2,5 % bis 3,5 % beim Umsatz. Aufgrund der leichten Umsatzbelebung und den Einsparungen aus den strukturellen Ma\u00dfnahmen erwartet der Vorstand eine bessere Ertragskraft als 2020. Bei der EBITDA-Marge rechnet Krones 2021 mit 6,5 % bis 7,5 %. Die dritte Zielgr\u00f6\u00dfe Working Capital in Relation zum Umsatz soll sich auf 26 % bis 27 % verbessern.<\/p>\n<p>Die Prognose 2021 steht unter dem Vorbehalt, dass es zu keinen gravierenden Belastungen durch die Covid-19-Pandemie, wie beispielsweise schwere Virusmutationen oder Impfschwierigkeiten, kommt. Dies w\u00fcrde die Gesamtwirtschaft und somit auch Krones st\u00e4rker als aktuell erwartet belasten und zu negativen Umsatz- und Ergebniseffekten f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krones hat gem\u00e4\u00df den Vorabzahlen f\u00fcr 2020 seine zuletzt prognostizierten Ziele leicht \u00fcbertroffen. 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