{"id":24808,"date":"2021-03-04T13:09:57","date_gmt":"2021-03-04T12:09:57","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=24808"},"modified":"2021-03-04T13:09:57","modified_gmt":"2021-03-04T12:09:57","slug":"mit-bosch-ki-zur-null-fehler-produktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=24808","title":{"rendered":"Mit Bosch-KI zur Null-Fehler-Produktion"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>KI-System vor weltweiter Einf\u00fchrung in Bosch-Werken<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bosch-KI erkennt und verhindert Anomalien und St\u00f6rungen im Fertigungsprozess.<\/strong><\/li>\n<li><strong>KI-L\u00f6sung wird 2021 weltweit in rund 50 Werken der Bosch-Antriebssparte ausgerollt und an \u00fcber 800 Fertigungslinien angebunden.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bosch-CDO\/CTO Dr. Michael Bolle: \u201eDurch den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz werden Fabriken effizienter, produktiver, umweltfreundlicher \u2013 und Produkte noch besser. Unsere neue KI-L\u00f6sung sorgt in Werken f\u00fcr Kosteneinsparungen in Millionenh\u00f6he.\u201c<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Stuttgart \u2013 Pr\u00e4ziser als Auge und Ohr, schneller als der Verstand. K\u00fcnstliche Intelligenz erfasst und verarbeitet Terabyte an Daten sekundenschnell und unterst\u00fctzt den Menschen dabei, komplexe Zusammenh\u00e4nge auf einen Blick zu erschlie\u00dfen und Ma\u00dfnahmen einzuleiten. Das Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) hat ein KI-basiertes System entwickelt, das Anomalien und St\u00f6rungen im Fertigungsprozess fr\u00fchzeitig erkennt, den Ausschuss zuverl\u00e4ssig reduziert und die Produktqualit\u00e4t erh\u00f6ht. \u201eDurch den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz werden Fabriken effizienter, produktiver, umweltfreundlicher \u2013 und Produkte noch besser. Unsere neue KI-L\u00f6sung sorgt in Werken f\u00fcr Kosteneinsparungen in Millionenh\u00f6he\u201c, sagte Bosch-CDO\/CTO Dr. Michael Bolle am Mittwoch, den 03. M\u00e4rz, anl\u00e4sslich der digitalen KI-Konferenz \u201eAI CON\u201c von Bosch. In Pilotwerken, in denen die KI-L\u00f6sung bereits zum Einsatz kommt, lie\u00dfen sich pro Jahr zwischen einer und zwei Millionen Euro einsparen. Im Hildesheimer Werk beispielsweise wurden dank der KI St\u00f6rungen in den Prozessabl\u00e4ufen identifiziert und beseitigt. Die Taktzeiten der Linien sanken so um rund 15 Prozent. Den KI-Effekt best\u00e4tigen Studien: Von einem fl\u00e4chendeckenden Einsatz von KI in Deutschland profitiere vor allem Industrie 4.0. Verteilt auf die unterschiedlichen Branchen, stecke mit \u00fcber 50 Prozent (182 Milliarden Euro) das gr\u00f6\u00dfte Kosteneinsparpotenzial in einer von KI unterst\u00fctzten Produktion (Quelle: Verband der Internetwirtschaft e.V. und Arthur D. Little, 2019). Bei Bosch wird die vom BCAI entwickelte KI-L\u00f6sung 2021 zun\u00e4chst in rund 50 Werken der Antriebssparte weltweit ausgerollt und an \u00fcber 800 Fertigungslinien angebunden. T\u00e4glich werden dann \u00fcber eine Milliarde Datennachrichten in der Analyse-Plattform gespeichert. Anschlie\u00dfend plant Bosch, die KI-L\u00f6sung unternehmensweit in seinen rund 240 Werken einzusetzen. Zudem flie\u00dfen die gewonnenen Erfahrungen und das Technologie-Know-how in die Entwicklung neuer KI-Techniken f\u00fcr die Fertigung ein.<\/p>\n<p><em>\u201eDurch den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz werden Fabriken effizienter, produktiver, umweltfreundlicher \u2013 und Produkte noch besser. Unsere neue KI-L\u00f6sung sorgt in Werken f\u00fcr Kosteneinsparungen in Millionenh\u00f6he.\u201c<\/em><br \/>\nDr. Michael Bolle, Bosch-CDO\/CTO<\/p>\n<h2>Bosch-KI verbessert Produktion und Produkt<\/h2>\n<p>Pilotanwender der neuen KI-Analyse-Plattform ist die Antriebssparte des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. In den n\u00e4chsten Jahren investiert Bosch hier rund 500 Millionen Euro in die Digitalisierung und Vernetzung der Werke. Die voraussichtliche Ersparnis wird doppelt so hoch sein: rund eine Milliarde Euro bis 2025. Ein integraler Bestandteil des Projekts ist der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz. In Zusammenarbeit zwischen dem BCAI und den Werken des Gesch\u00e4ftsbereichs ist eine universelle KI-L\u00f6sung f\u00fcr die Fertigung entstanden, die mithilfe des Nexeed Manufacturing Execution System (MES) von Bosch Connected Industry Messwerte aus unterschiedlichen Quellen automatisiert sammelt, aufbereitet und nahezu in Echtzeit analysiert. Sensordaten von Maschinen dienen als Grundlage, um etwa Schwankungen in unterschiedlichsten Fertigungsverfahren zu ermitteln. Die Industrie-4.0-Software Nexeed \u201e\u00fcbersetzt\u201c und visualisiert die Daten und Codes, die KI gibt eine Handlungsempfehlung ab, der Mitarbeiter entscheidet. Genutzt werden daf\u00fcr vor allem \u201eDashboards\u201c, individuell konfiguriert und auf lokale Anwendungsf\u00e4lle und die entsprechende KI-Analyse zugeschnitten. So sind potenzielle Ursachen von Fehlern leichter zu finden. Auch selbstanpassende Prozesse f\u00fcr Maschinen und Montagelinien lassen sich integrieren. Weicht beispielsweise ein Bohrloch von der definierten Platzierung ab, leitet die KI selbstst\u00e4ndig die notwendigen Schritte ein. Unterst\u00fctzt wird die KI mitunter durch Kameras, die entlang von Fertigungslinien den Produktionsprozess aufzeichnen. Anhand von Mustern identifiziert die KI Abweichungen, Ma\u00dfnahmen lassen sich umgehend ergreifen. Dar\u00fcber hinaus sind in einzelnen F\u00e4llen Feld- und Kundendaten mit der Plattform verkn\u00fcpft. Dies hilft dabei, noch besser zu verstehen, wie sich Produkte im Einsatz verhalten, um M\u00e4ngel rechtzeitig festzustellen und drohende Fehler vorherzusagen.<\/p>\n<h2>Bosch legt mit KI Potentiale f\u00fcr die Fertigung frei<\/h2>\n<p>Die Einsicht in der Industrie ist da, noch mangelt es an der Umsetzung: Mehr als jedes zweite deutsche Unternehmen (58 Prozent) sieht in K\u00fcnstlicher Intelligenz disruptives Potenzial. Aber nur jedes siebte Unternehmen (14 Prozent) nutzt aktuell KI f\u00fcr Industrie 4.0 (Bitkom, 2020). Dass sich eine klare Mehrheit der Deutschen (60 Prozent) einen vermehrten Einsatz von industrieller KI, etwa bei der Herstellung von Autos oder Flugzeugen, w\u00fcnscht, ist ein Kernergebnis des \u201e<a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/6\/4CW0SX71-4CW04O8N-469GW0Q4-EC3D8H.html\">Bosch KI-Zukunftskompass<\/a>\u201c. Die im November 2020 vorgestellte Studie zeigt, mehr als zwei Drittel der Befragten bef\u00fcrworten KI-basierte L\u00f6sungen bei der Diagnose von Maschinenfehlern sowie in anderen High-Tech-Bereichen. Bosch setzt bereits umfassend auf K\u00fcnstliche Intelligenz. In der Fertigung unterst\u00fctzt die Technologie dabei, den Ausschuss zu reduzieren, die Auslastung von Maschinen und Anlagen zu erh\u00f6hen und Produktionsprozesse zu optimieren. \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz ist eine Technologie von epochalem Charakter \u2013 vergleichbar mit der Erfindung des Buchdrucks. KI wird die Industrie revolutionieren. Mit Hilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz lernen Maschinen und Produkte mit- und weiterzudenken\u201c, sagt Bolle. Neben Projekten in eigenen Werken bringt Bosch KI-basierte L\u00f6sungen auf den Markt. Zu den Anwendungen in der Fertigung z\u00e4hlen die automatisierte optische Inspektion von Werkst\u00fccken, Software f\u00fcr eine intelligente Produktionssteuerung und ein ausgekl\u00fcgeltes Energiemanagement. Auf der digitalen Hannover Messe 2021 (12. \u2013 16. April) stellt Bosch <a href=\"http:\/\/news.bosch-presse.de\/go\/6\/4CW0SX71-4CW04O8N-4CVWDL6A-1EB7UIF.html\">KI-L\u00f6sungen f\u00fcr die Produktion<\/a> vor.<\/p>\n<p><em>\u201eK\u00fcnstliche Intelligenz ist eine Technologie von epochalem Charakter \u2013 vergleichbar mit der Erfindung des Buchdrucks. KI wird die Industrie revolutionieren. Mit Hilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz lernen Maschinen und Produkte mit- und weiterzudenken.\u201c<\/em><br \/>\nDr. Michael Bolle, Bosch-CDO\/CTO<\/p>\n<h2>Bosch verankert K\u00fcnstliche Intelligenz in der Unternehmensstrategie<\/h2>\n<p>F\u00fcr Bosch ist K\u00fcnstliche Intelligenz eine Schl\u00fcsseltechnologie. Ab 2025 sollen alle Bosch-Produkte \u00fcber KI verf\u00fcgen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Dazu investiert Bosch in kluge K\u00f6pfe, eine ad\u00e4quate Infrastruktur und passende Rahmenbedingungen. Bis Ende 2022 macht Bosch 20 000 Mitarbeiter fit in KI. Ein entscheidender Hebel: das Forschungs- und Entwicklungszentrum f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz. Bereits im dritten Jahr nach seiner Gr\u00fcndung hat das BCAI einen \u201ereturn on invest\u201c realisiert, liefert mit Projekten einen Ergebnisbeitrag von rund 300 Millionen Euro. Der Anspruch: \u201eWir erforschen und bieten KI, die sicher, robust und nachvollziehbar ist\u201c, sagt Bolle. Dabei geht es dem Unternehmen vor allem um industrielle KI, also die Verbindung von K\u00fcnstlicher Intelligenz und physischer Welt. Bosch verf\u00fcgt dabei \u00fcber beste Voraussetzungen. \u201eWir fertigen in unseren Werken unterschiedlichste Produkte \u2013 von K\u00fchlschr\u00e4nken, Elektrowerkzeugen \u00fcber Antriebsstr\u00e4nge und Assistenzsysteme f\u00fcr die Automobilindustrie bis hin zur Automatisierungstechnik f\u00fcr den Einsatz in Fabriken. Dieses Wissen kombinieren wir jetzt mit KI-Algorithmen\u201c, erkl\u00e4rt Bolle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr\u00e4ziser als Auge und Ohr, schneller als der Verstand. 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