{"id":24982,"date":"2021-03-15T08:09:28","date_gmt":"2021-03-15T07:09:28","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=24982"},"modified":"2021-03-12T11:12:47","modified_gmt":"2021-03-12T10:12:47","slug":"der-aktuelle-polyproblem-report-wertsachen-zeigt-auf-wie-der-kunststoff-kreislauf-reformiert-werden-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=24982","title":{"rendered":"Der aktuelle POLYPROBLEM-Report \u201eWertsachen\u201c zeigt auf, wie der Kunststoff-Kreislauf reformiert werden kann"},"content":{"rendered":"<div class=\"module_container module_container--content\">\n<div class=\"module_body\">Weltweit werden pro Jahr knapp 400 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. Doch weniger als 10 Prozent bestehen aus recyceltem Material. Woran der Kunststoff-Kreislauf scheitert, haben die R\u00f6chling Stiftung und das Beratungshaus Wider Sense in Kooperation mit cirplus im POLYPROBLEM-Report untersucht. Das Ergebnis: Neu produzierter Kunststoff ist zwischen 20 und 30 Prozent g\u00fcnstiger als ein Rezyklat vergleichbarer Qualit\u00e4t. Damit fehlen Anreize, recycelten Kunststoff zu verwenden.<\/p>\n<p>\u201eWir bekommen derzeit nicht die Mengen hochwertiger Rezyklate, die wir brauchen\u201c, so Gabriele H\u00e4ssig, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Kommunikation und Nachhaltigkeit bei Procter &amp; Gamble, die f\u00fcr die Studie als Interviewpartnerin befragt wurde. \u201eBesonders in den Bereichen K\u00f6rperpflege und Beauty aber auch Haushaltsreinigern ist die Beschaffung von Verpackungsl\u00f6sungen aus Rezyklat schwierig. Doch gerade bei Produkten, die in direkten Kontakt mit dem K\u00f6rper gelangen, hat Sicherheit oberste Priorit\u00e4t. Und hier fehlt es bei den meisten Rezyklaten noch an klaren Definitionen f\u00fcr verschiedene Materialeigenschaften oder gesundheitsbezogene Grenzwerte, die Eink\u00e4ufer nutzen k\u00f6nnen und die gleichzeitig f\u00fcr Rechtssicherheit sorgen.\u201c<\/p>\n<p>Um dieses Problem zu l\u00f6sen, schlagen die Autoren der Studie vor, die Sortierbarkeit der gesammelten Plastikabf\u00e4lle zu verbessern, um damit die verwertbare Menge deutlich zu steigern. Dabei k\u00f6nnten innovative Verfahren, wie beispielsweise \u201e<a href=\"https:\/\/pgnewsroom.de\/pressemeldungen\/pressemitteilung-details\/2020\/Holy-Grail-2.0-Pionierprojekt-fr-besseres-Kunststoffrecycling-nimmt-weiter-an-Fahrt-auf\/default.aspx\">Holy Grail 2.0<\/a>\u201c helfen. Im Rahmen dieses Projekts haben sich mehr als 80 Unternehmen und Organisationen aus der Wertsch\u00f6pfungskette der Verpackungsindustrie zusammengeschlossen und \u201edigitale Wasserzeichen\u201c entwickelt, die die ineffektive Sortierung in Recyclinganlagen verbessern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Finanziert werden sollten solche innovativen Vorhaben etwa durch Abgaben auf die Verwendung von neu produziertem Kunststoff, so die Autoren der Studie. Damit entst\u00fcnde ein transparenter Markt, der die Recyclingsysteme verbessere. Dar\u00fcber hinaus pl\u00e4diert der Report f\u00fcr optimierte Standards und Normen, die den Verarbeitern und Produzenten verl\u00e4ssliche Informationen \u00fcber Materialeigenschaften liefern.<\/p>\n<p>Der POLYPROBLEM-Report mit dem Titel \u201eWertsachen. Warum der Markt f\u00fcr recycelten Kunststoff nicht rund l\u00e4uft \u2026 und wie sich das \u00e4ndern k\u00f6nnte\u201c ist <a href=\"https:\/\/polyproblem.org\/wp-content\/uploads\/Polyproblem-_Wertsachen_Web-1.pdf\">hier<\/a> zu finden.<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltweit werden pro Jahr knapp 400 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. 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