{"id":25041,"date":"2021-03-16T13:25:42","date_gmt":"2021-03-16T12:25:42","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=25041"},"modified":"2021-03-16T13:25:42","modified_gmt":"2021-03-16T12:25:42","slug":"entwickelt-in-deutschland-das-weltweit-erste-carbon-smartphone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=25041","title":{"rendered":"Entwickelt in Deutschland \u2013 das weltweit erste Carbon-Smartphone"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Ultrad\u00fcnn und extrem leicht dank Verbundwerkstoff Tepex von LANXESS<\/strong><\/li>\n<li><strong>HyRECM-Technologie von Carbon Mobile erschlie\u00dft das Potenzial von carbonbasierten Verbundwerkstoffen f\u00fcr vernetzte Ger\u00e4te<\/strong><\/li>\n<li><strong>Monocoque-Bauweise wie bei Formel 1-Rennwagen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Nachhaltige und rezyklierbare Rohstoffe<\/strong><\/li>\n<li><strong>Langlebig durch reparaturfreundliches Design<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Seit M\u00e4rz dieses Jahres feiert ein Smartphone Marktpremiere, das in puncto Leichtigkeit, schlankem Design und Nachhaltigkeit Ma\u00dfst\u00e4be setzt: das \u201eCarbon 1 Mark II\u201c des Berliner Start-up-Unternehmens Carbon Mobile. \u201eDas in Deutschland designte und entwickelte Carbon 1 MK II treibt die Miniaturisierung und Nachhaltigkeit bei vernetzten Ger\u00e4ten voran, indem es erstmals Kunststoffe und Aluminium durch fortschrittliche Verbundwerkstoffe ersetzt\u201c, erkl\u00e4rt Firas Khalifeh, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Carbon Mobile. Ausgangsmaterial zur Herstellung des Geh\u00e4uses ist ein thermoplastischer Verbundwerkstoff der Produktreihe Tepex dynalite von LANXESS. Er ist mit Gewebe aus sehr feinen, sogenannten 1K-Endloscarbonfilamenten verst\u00e4rkt. \u201eUnser Verbundmaterial, das wir f\u00fcr den Extremleichtbau von hochbelasteten Bauteilen entwickelt haben, erm\u00f6glicht nicht nur sehr d\u00fcnne Wanddicken. Vielmehr tr\u00e4gt es mit seiner hohen Steifigkeit und Festigkeit gleichzeitig dazu bei, dass das Geh\u00e4use im t\u00e4glichen Gebrauch sehr robust ist\u201c, erl\u00e4utert Philipp Genders, Tepex-Experte in der Anwendungsentwicklung von LANXESS. \u201eAu\u00dferdem verleihen die mattschwarzen Carbonfasern dem Smartphone einen edlen Hightech-Look.\u201c<\/p>\n<p><strong>HyRECM-Technologie \u2013 physikalische Grenz\u00fcberschreitung<\/strong><\/p>\n<p>Kohlefasern bringen zwar f\u00fcr die Herstellung von robusten und dennoch leichten Geh\u00e4usestrukturen hochwertige Eigenschaften mit, verhalten sich aber elektromagnetisch abschirmend. Das bedeutet, dass sie beim Einsatz als Geh\u00e4usewerkstoff einen Faradayschen K\u00e4fig bilden und Funksignale blockieren. Deshalb galten vernetzte Ger\u00e4te mit Carbonfasergeh\u00e4use in der Tech-Branche bislang als nicht machbar.<\/p>\n<p>Nach vier Jahren Forschung und Entwicklung konnten die Ingenieure von Carbon Mobile einen bahnbrechenden Prozess aufbauen, der das Potenzial von Carbonfasern nun f\u00fcr vernetzte Ger\u00e4te erschlie\u00dft. Die patentierte HyRECM-Technologie (Hybrid Radio Enabled Composite Material) vereint Carbonfasern und ein zugeh\u00f6riges Composite-Material, das Radiofrequenzsignale hindurchl\u00e4sst. Um die Ger\u00e4tekonnektivit\u00e4t weiter zu verbessern, ist eine spezielle 3D-Bedruckung aus leitf\u00e4higer Tinte in die Carbonfaserstruktur integriert. Das Resultat ist ein \u201efunkf\u00e4higes\u201c Carbonfaser-basiertes Material. Die neue Technologie kommt erstmals im Carbon 1 MK II zum Einsatz. Sie erm\u00f6glicht eine robuste Geh\u00e4usestruktur auf Kohlefaserbasis, die nicht nur unglaublich d\u00fcnn und leicht ist, sondern auch aus weniger als f\u00fcnf Prozent Kunststoff besteht.<\/p>\n<p>Eric Chan, Composite-Experte vom Tepex-Verarbeiter Modern Composites Ltd aus Hongkong, sagt: \u201eLANXESS war mit der Tepex-Produktfamilie der perfekte Partner bei der Entwicklung der HyRECM-Technologie. Die M\u00f6glichkeit, mit einem herausragenden Material aus Deutschland arbeiten zu k\u00f6nnen, hat direkt von Anfang an die bestm\u00f6gliche Umsetzung dieser revolution\u00e4ren Technologie erleichtert.\u201c<\/p>\n<p><strong>Leichter als eine T\u00fcte Kartoffelchips<\/strong><\/p>\n<p>Das Geh\u00e4use ist \u2013 im Prinzip wie das lasttragende Chassis von Formel 1-Wagen \u2013 in Monocoque-Bauweise als einteilige Schale konstruiert. Auf diese Weise wird die extreme Steifigkeit des Carbonverbundwerkstoffs optimal genutzt. Dies leistet einen entscheidenden Beitrag zu den d\u00fcnnen Wanddicken und dem niedrigen Gewicht des Smartphones und erm\u00f6glicht zudem Miniaturisierungen. Denn die Geh\u00e4useinnenseite kommt ohne sperrige, platzraubende Verst\u00e4rkungen aus. Khalifeh: \u201eUnser hochinnovatives Monocoque-Design ergibt ein Ger\u00e4t, das nur 125 Gramm wiegt und damit ein Drittel leichter ist als herk\u00f6mmliche Smartphones. Mit nur 6,3 Millimetern ist es au\u00dferdem 25 Prozent d\u00fcnner.\u201c<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr eine Welt mit weniger Elektronikschrott<\/strong><\/p>\n<p>Carbon Mobile hat sich den Prinzipien der Nachhaltigkeit verpflichtet. Im neuen Smartphone kommen \u00fcberall dort, wo es m\u00f6glich ist, ausschlie\u00dflich rezyklierbare Materialien zum Einsatz. \u201eWir wollen damit unseren Beitrag zu weniger Elektronikschrott und mehr Nachhaltigkeit in der Welt leisten\u201c, so Khalifeh. Auch der f\u00fcr das Geh\u00e4use verwendete Verbundwerkstoff l\u00e4sst sich problemlos rezyklieren und f\u00fcr neue Anwendungen nutzen. \u201eEr kann wie alle Produkte der Tepex dynalite-Produktfamilie geschreddert und dann allein \u2013 oder vermischt mit entsprechender Neuware \u2013 auf Standard-Spritzgussmaschinen zu qualitativ hochwertigen Bauteilen verarbeitet werden\u201c, so Genders. Um die Lebensdauer des Smartphones zu erh\u00f6hen, sind alle seine Komponenten so ausgelegt, dass sie f\u00fcr Reparaturen problemlos ausgetauscht werden k\u00f6nnen. Dies vermeidet ebenfalls das Entstehen von Elektroschrott.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit M\u00e4rz dieses Jahres feiert ein Smartphone Marktpremiere, das in puncto Leichtigkeit, schlankem Design und Nachhaltigkeit Ma\u00dfst\u00e4be&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25042,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-25041","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25041"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25041\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25043,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25041\/revisions\/25043"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/25042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25041"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=25041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}