{"id":25104,"date":"2021-03-18T11:12:23","date_gmt":"2021-03-18T10:12:23","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=25104"},"modified":"2021-03-18T11:12:23","modified_gmt":"2021-03-18T10:12:23","slug":"historische-rekordwerte-bei-umsatz-und-ergebnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=25104","title":{"rendered":"Historische Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u2022 Deutlicher Anstieg des Konzernumsatzes um 10,4% auf 927,6 Mio. EUR<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 Starkes Umsatzplus im Sektor Medizin (+53,1%), R\u00fcckgang im Sektor Industrie(\u201312,6%)<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 EBITDA auf 208,6 Mio. EUR mehr als verdreifacht, EBITDA-Marge von 8,1% auf 22,5% verbessert<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 Turnaround beim EBIT: kr\u00e4ftiger Anstieg auf 237,8 (Vorjahr: \u201316,5) Mio. EUR<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 Erhebliche St\u00e4rkung von Liquidit\u00e4t und Finanzkraft durch nahezu verdreifachten Free Cashflow in H\u00f6he von 176,2 Mio. EUR<\/strong><br \/>\n<strong>\u2022 Dividendenvorschlag von 1,50 EUR je Aktie mit einer Dividendenrendite von 6,2% zum Jahresende 2020<\/strong><\/p>\n<p>Im Umfeld einer globalen Konjunkturabschw\u00e4chung, die durch den Ausbruch der Corona-Pandemie weiter versch\u00e4rft wurde, hat die b\u00f6rsennotierte Semperit-Gruppe das beste Jahr ihrer j\u00fcngeren Unternehmensgeschichte erzielt: \u201eDie pandemiebedingte Sonderkonjunktur im Gesch\u00e4ft mit medizinischen Schutzhandschuhen hat uns zweifelsohne den R\u00fccken gest\u00e4rkt und zu einer au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Gesamtkapitalrentabilit\u00e4t gef\u00fchrt. Dennoch haben wir unsere Basisprofitabilit\u00e4t auch abseits dieses spezifischen Effektes deutlich gesteigert\u201c, sagt Dr. Martin F\u00fcllenbach, CEO der Semperit AG Holding. \u201eHistorische Rekordwerte bei Umsatz, EBIDA, EBIT und Free Cashflow belegen nicht nur, dass unsere Restrukturierungs- und Transformationsma\u00dfnahmen umfassend gegriffen haben, sondern auch, dass der Konzern nunmehr in profitabler Weise zukunftssicher aufgestellt ist. Der Start unseres Kostensenkungsprogramms, das bereits erkennbar positive Auswirkungen zeigt, geht einher mit einem umfassenden Strategieprojekt, um eine bestm\u00f6gliche Ausgangsbasis f\u00fcr die kommenden Jahre zu gestalten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gegenl\u00e4ufige Entwicklungen in den Sektoren Industrie und Medizin<\/strong><\/p>\n<p>Der im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 erzielte Umsatzanstieg von 10,4% auf 927,6 Mio. EUR markiert das beste Jahr der Geschichte des Semperit-Konzerns seit dem Jahrtausendwechsel. Das Umsatzplus von 53,1% im Sektor Medizin wurde ma\u00dfgeblich durch die au\u00dfergew\u00f6hnlich hohe Nachfrage im Verbund mit einem signifikanten Preisanstieg bei medizinischen Schutzhandschuhen infolge der Corona-Pandemie ausgel\u00f6st. M\u00f6glich wurde dieser Erfolg jedoch nur durch die langwierigen und intensiven Restrukturierungsbem\u00fchungen der vergangenen Jahre, die erst eine h\u00f6here Kapazit\u00e4tsauslastung bei gestiegenen Produktionsmengen erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Obwohl die Corona-Pandemie den konjunkturellen Abschwung, der bereits im Jahr 2019 eingesetzt hatte, weiter verst\u00e4rkte und Spuren in der Umsatzentwicklung des Sektors Industrie hinterlie\u00df, verzeichnete dieser einen im Vergleich zu anderen Industrien moderaten Umsatzr\u00fcckgang von 12,6%.<br \/>\nInfolge des rapiden Umsatzanstiegs konnte das Konzern-EBITDA von 67,8 Mio. EUR im Gesch\u00e4ftsjahr 2019 auf 208,6 Mio. EUR in 2020 mehr als verdreifacht werden. Neben den positiven Effekten der Pandemie auf den Sektor Medizin erwiesen sich auch die Industriesegmente dank erfolgreicher Restrukturierung in einem sehr fordernden Umfeld als sehr widerstandsf\u00e4hig und liegen in Summe nur 10,8 Mio. EUR unter dem Vorjahresergebnis. Die EBITDA-Marge der Semperit-Gruppe wurde somit von 8,1% auf 22,5% mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Das EBIT verbesserte sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 auf 237,8 Mio. EUR, nach \u201316,5 Mio. EUR im Vorjahr. Die um Wertaufholungen und Wertminderungen bereinigte EBIT-Marge erreichte mit 18,5% mehr als den f\u00fcnffachen Wert der Vergleichsperiode 2019.<br \/>\nDie zahlungswirksamen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Verm\u00f6genswerte lagen im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 mit 26,4 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau von 31,9 Mio. EUR. Die Schwerpunkte bildeten \u00fcberwiegend kapazit\u00e4tserhaltende Investitionen; Erweiterungsinvestitionen fanden nur in \u00fcberschaubarem Ma\u00dfe statt.<\/p>\n<p><strong>Dividendenvorschlag und Ausblick 2021<\/strong><\/p>\n<p>Die Dividendenpolitik der Semperit-Gruppe zielt grunds\u00e4tzlich auf eine Aussch\u00fcttung von rund 50% des Ergebnisses nach Steuern ab \u2013 vorausgesetzt, dass sich die Gesch\u00e4ftsentwicklung erfolgreich fortsetzt und keine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Umst\u00e4nde eintreten. Der Konzern befindet sich derzeit jedoch in einer tiefgreifenden, wenngleich durch die Pandemie etwas verz\u00f6gerten Transformation zum Industriegummispezialisten. Hierf\u00fcr sind auch eine oder mehrere umfassende Unternehmensakquisitionen beabsichtigt, f\u00fcr die eine entsprechende Finanzkraft erforderlich ist. Daher kann f\u00fcr die Zeitdauer dieser strategischen Transformation von einer rund 50%igen Aussch\u00fcttung abgewichen werden, um f\u00fcr etwaige Unternehmensk\u00e4ufe finanzkr\u00e4ftig aufgestellt zu sein. Diese strategische Neuaufstellung dient dem Wohl aller Aktion\u00e4re.<\/p>\n<p>Angesichts des erfolgreichen Gesch\u00e4ftsjahres wird der Vorstand der Hauptversammlung unter diesen Pr\u00e4missen eine Dividende von 1,50 EUR je Aktie vorschlagen, nachdem in den vergangenen drei Jahren keine Dividende ausgesch\u00fcttet wurde. In Summe sollen damit f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 insgesamt 30,8 Mio. EUR zur Aussch\u00fcttung gelangen. Bei einem Aktienkurs von 24,30 EUR per Jahresende 2020 errechnet sich eine Dividendenrendite von 6,2%. Mit dem Dividendenvorschlag soll nicht nur die Loyalit\u00e4t der Langzeit-Investoren honoriert, sondern zugleich auch ein positives Signal in Richtung des k\u00fcnftig zu erwartenden Gesch\u00e4ftsverlaufs gesetzt werden. Gleichzeitig wird der Vorstand, das noch ausst\u00e4ndige, durch den Kernaktion\u00e4r B &amp; C Holding \u00d6sterreich GmbH gestellte Hybridkapital von 30 Mio. EUR zeitnah zur G\u00e4nze zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2021 rechnet der Vorstand mit einer erkennbaren Erholung der M\u00e4rkte des Sektors Industrie. Zugleich gibt es derzeit keine Veranlassung, die beschlossene und weiterhin geplante Trennung vom Medizingesch\u00e4ft umzusetzen: Das tempor\u00e4re Ziel ist, so lange und so umfassend wie m\u00f6glich von den attraktiven Ergebnisbeitr\u00e4gen aus dem Medizingesch\u00e4ft zu profitieren. Der Vorstand ist dabei sehr zuversichtlich, dass die pandemie-bedingt positiven Effekte im Medizingesch\u00e4ft auch 2021 anhalten werden.<\/p>\n<p>Auf Konzernebene liegt der Fokus des Managements auf der konsequenten Fortf\u00fchrung des im Jahr 2020 eingeleiteten Kostensenkungsprogramms, um weitere Ergebnispotenziale freizusetzen. Dies wird durch eine konsequente und kontinuierliche Verbesserung in allen Unternehmensbereichen, die die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Nachhaltigkeit der Semperit-Gruppe weiter f\u00f6rdern soll, unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Auf Basis aktueller Zahlen geht der Vorstand der Semperit AG Holding davon aus, dass das EBITDA der Gruppe f\u00fcr das Gesamtjahr 2021 bei rund EUR 395,0 Mio. und damit signifikant \u00fcber jenem f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 liegen wird. Diese Ergebnisprognose ist insbesondere von der rechtzeitigen Verf\u00fcgbarkeit erforderlicher Rohstoffe sowie deren Preisentwicklung, den Verkaufspreisen f\u00fcr medizinische Schutzhandschuhe im Jahresverlauf sowie einer hinreichenden Containerverf\u00fcgbarkeit zur Auslieferung der Erzeugnisse der Semperit-Gruppe abh\u00e4ngig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Umfeld einer globalen Konjunkturabschw\u00e4chung, die durch den Ausbruch der Corona-Pandemie weiter versch\u00e4rft wurde, hat die&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6982,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-25104","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25104"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25104\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25105,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25104\/revisions\/25105"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25104"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=25104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}