{"id":25193,"date":"2021-03-25T10:14:42","date_gmt":"2021-03-25T09:14:42","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=25193"},"modified":"2021-03-25T10:14:42","modified_gmt":"2021-03-25T09:14:42","slug":"krones-erwartet-fuer-2021-steigenden-umsatz-und-hoehere-ertragskraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=25193","title":{"rendered":"Krones erwartet f\u00fcr 2021 steigenden Umsatz und h\u00f6here Ertragskraft"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Das Unternehmen hat heute den Gesch\u00e4ftsbericht 2020 ver\u00f6ffentlicht und best\u00e4tigt die Vorabzahlen.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wegen des negativen Konzernergebnisses sch\u00fcttet Krones f\u00fcr 2020 nur die gesetzliche Mindestdividende aus. Die Aktion\u00e4re erhalten 0,06 Euro je Aktie.<\/strong><\/li>\n<li><strong>F\u00fcr 2021 rechnet der Vorstand bei einem Umsatzwachstum von 2,5 % bis 3,5 % mit einer Verbesserung der EBITDA-Marge auf 6,5 % bis 7,5 %.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Aufsichtsrat verl\u00e4ngert die Bestellung von Vorstandsmitgliedern.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Krones, f\u00fchrender Hersteller in der Verpackungs- und Abf\u00fclltechnik, hat heute den Gesch\u00e4ftsbericht 2020 ver\u00f6ffentlicht. Dieser tr\u00e4gt den Titel \u201eSt\u00e4rken nutzen\u201c und legt den Fokus auf die mittel- und langfristigen Wachstumschancen von Krones.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 war stark von der Covid-19-Pandemie gepr\u00e4gt. Der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 % von 3.958,9 Mio. Euro auf 3.322,7 Mio. Euro. Um 19,0 % von 4.083,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 3.307,0 Mio. Euro ging der Auftragseingang zur\u00fcck. Positiv ist, dass nach einem schwachen ersten Halbjahr 2020 der Wert der Bestellungen im dritten und insbesondere im vierten Quartal wieder deutlich anzog.<\/p>\n<p><strong>Ertragskraft in beiden Segmenten von Corona und Sonderbelastungen beeinflusst<\/strong><\/p>\n<p>Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) war 2020 von 227,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 133,2 Mio. Euro r\u00fcckl\u00e4ufig. Die EBITDA-Marge lag bei 4,0 % (Vorjahr: 5,7 %). Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass das EBITDA 2020 mit rund 72 Mio. Euro f\u00fcr Aufwendungen f\u00fcr Personalma\u00dfnahmen belastet wurde. Ohne diese Aufwendungen zur Kapazit\u00e4tsanpassung lag die EBITDA-Marge bei 6,2 % (Vorjahr: 6,6 %).<\/p>\n<p>Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verringerte sich 2020 von 41,7 Mio. Euro im Vorjahr auf minus 36,6 Mio. Euro. Neben den Aufwendungen zur Kapazit\u00e4tsanpassung in H\u00f6he von rund 72 Mio. Euro minderten das EBT zus\u00e4tzlich Aufwendungen f\u00fcr Abschreibungen auf Firmenwerte (Goodwill) sowie Wertanpassungen in H\u00f6he von rund 8 Mio. Euro. Ohne die Sonderbelastungen von insgesamt etwa 80 Mio. Euro betrug die EBT-Marge 1,3 %. Das Konzernergebnis von Krones lag 2020 bei minus 79,7 Mio. Euro (Vorjahr: plus 9,2 Mio. Euro).<\/p>\n<p>In beiden Segmenten wirkten sich die Effekte der Corona-Krise sowie Sonderbelastungen auf die Ertragskraft aus. Im Kernsegment \u201eMaschinen und Anlagen zur Produktabf\u00fcllung und -ausstattung\u201c ging das EBITDA bei einem um 14,3 % r\u00fcckl\u00e4ufigen Segmentumsatz (2.797,3 Mio. Euro) von 218,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 171,5 Mio. Euro zur\u00fcck. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 6,1 % (Vorjahr: 6,7 %).<\/p>\n<p>Im Segment \u201eMaschinen und Anlagen zur Getr\u00e4nkeproduktion\/Prozesstechnik\u201c schlug sich die coronabedingt schwierige Situation der internationalen Brauereien nieder. Der Umsatz war mit 525,4 Mio. Euro um 24,2 % niedriger als im Vojahr. Das EBITDA betrug minus 38,3 Mio. Euro (Vorjahr: plus 8,8 Mio. Euro).<\/p>\n<p><strong>Krones hat weiterhin eine sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Krones erwirtschaftete 2020 einen Free Cashflow von 221,3 Mio. Euro (Vorjahr: minus 94,4 Mio. Euro). Die Nettoliquidit\u00e4t, also die liquiden Mittel abz\u00fcglich Bankschulden, erh\u00f6hten sich auf 184,9 Mio. Euro (Vorjahr: 38,1 Mio. Euro). Einschlie\u00dflich der freien Kreditlinien verf\u00fcgt Krones \u00fcber Liquidit\u00e4tsreserven von rund 1,2 Mrd. Euro. Die Eigenkapitalquote betrug Ende 2020 39,4 % (Vorjahr: 41,3 %). Die sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur ist eine gute Basis, um nach der coronabedingten Schw\u00e4che die mittel- und langfristigen Wachstumschancen des Marktes zu nutzen.<\/p>\n<p>Mit den genannten Zahlen best\u00e4tgt Krones die am 25.02.2021 gemeldeten Vorabzahlen. Wesentliche \u00c4nderungen gab es im Verlauf der Wirtschaftspr\u00fcfert\u00e4tigkeiten nicht.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr 2020 zahlt Krones die gesetzliche Mindestdividende und sch\u00fcttet 0,06 Euro je Aktie aus<\/strong><\/p>\n<p>Die langfristige Dividendenpolitik von Krones sieht vor, 25 % bis 30 % des Konzernergebnisses an die Aktion\u00e4re auszusch\u00fctten. Aufgrund des negativen Konzernergebnisses werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 17. Mai 2021 vorschlagen, f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 nur die gesetzliche Mindestdividende von 4 % des Grundkapitals auszusch\u00fctten. Dies entspricht 0,06 Euro je Aktie.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 ist Krones verhalten optimistisch <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 prognostiziert Krones \u2013 bedingt durch die weiterhin anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Covid-19-Pandemie \u2013 ein Wachstum von 2,5 % bis 3,5 % beim Umsatz. Aufgrund der leichten Umsatzbelebung und den Einsparungen aus den strukturellen Ma\u00dfnahmen erwartet der Vorstand eine bessere Ertragskraft als 2020. Bei der EBITDA-Marge rechnet Krones 2021 mit 6,5 % bis 7,5 %. Die dritte Zielgr\u00f6\u00dfe, das Working Capital in Relation zum Umsatz, soll sich auf 26 % bis 27 % verbessern.<\/p>\n<p>Die Prognose 2021 steht unter dem Vorbehalt, dass es zu keinen gravierenden Belastungen durch die Covid-19-Pandemie, wie beispielsweise schwere Virusmutationen oder Impfschwierigkeiten, kommt. Dies w\u00fcrde die Gesamtwirtschaft und somit auch Krones st\u00e4rker als aktuell erwartet belasten und zu negativen Umsatz- und Ergebniseffekten f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Stabilit\u00e4t in der Unternehmensleitung \u2013 Aufsichtsrat verl\u00e4ngert die Bestellung von Vorstandsmitgliedern <\/strong><\/p>\n<p>Der Aufsichtsrat hat in seiner gestrigen Sitzung die Bestellung von Christoph Klenk zum Vorstand und Vorstandsvorsitzenden der Krones AG um f\u00fcnf Jahre bis zum 31.12.2026 verl\u00e4ngert. Die Vorstandsbestellungen von Markus Tischer (International Operations und Services) und Ralf Goldbrunner (Abf\u00fcll- und Verpackungstechnik) hat der Aufsichtsrat ebenfalls bis zum 31.12.2026 verl\u00e4ngert. Bei weiterhin anspruchsvollen Marktbedingungen ist diese Stabilit\u00e4t und Kontinuit\u00e4t in der Unternehmensf\u00fchrung ein wichtiger Erfolgsfaktor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den Gesch\u00e4ftsbericht 2020 hat Krones im Internet ver\u00f6ffentlicht unter:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.krones.com\/de\/unternehmen\/investor-relations\/geschaeftsbericht-konzern-2020.php\">https:\/\/www.krones.com\/de\/unternehmen\/investor-relations\/geschaeftsbericht-konzern-2020.php<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krones, f\u00fchrender Hersteller in der Verpackungs- und Abf\u00fclltechnik, hat heute den Gesch\u00e4ftsbericht 2020 ver\u00f6ffentlicht. 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