{"id":25441,"date":"2021-04-08T08:48:33","date_gmt":"2021-04-08T06:48:33","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=25441"},"modified":"2021-04-07T12:54:27","modified_gmt":"2021-04-07T10:54:27","slug":"positives-ergebnis-im-krisenjahr-2020-erzielt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=25441","title":{"rendered":"Positives Ergebnis im Krisenjahr 2020 erzielt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kostensenkungsprogramm und neue organisatorische Aufstellung legen bei Preh die Basis f\u00fcr eine solide Entwicklung\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Positives Ergebnis im Krisenjahr 2020 erzielt \u2013 guter Start in das Jahr 2021 gelungen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bad Neustadt a. d. Saale. Die Preh GmbH konnte sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 in einem herausfordernden Branchenumfeld gut behaupten: Der Spezialist f\u00fcr Fahrerbediensysteme und E-Mobility-Steuerger\u00e4te wies einen Umsatz in H\u00f6he von knapp 1,2 Mrd. EUR (2019: 1,5 Mrd. EUR) aus. Der R\u00fcckgang erkl\u00e4rt sich wesentlich durch den konzerninternen Verkauf der Preh Car Connect GmbH (PCC). Bereinigt bewegt sich der Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau. Der Auftragseingang sank beim Automobilzulieferer 2020 gegen\u00fcber dem Vorjahr von knapp 1,4 Mrd. EUR um 14% auf rund 1,2 Mrd. EUR. Auch hier wirkt sich der Verkauf von PCC aus. Das Kostensenkungsprogramm, das erfolgreich umgesetzt wurde, zeigt erste positive Effekte, dennoch lag das operative Ergebnis EBITDA\u00a0mit 127,4 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 142 Mio. EUR.<\/strong><\/p>\n<p>Der neue CEO Zhengxin \u201eCharlie\u201c Cai, seit 10 Jahren Mitglied der Preh-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, erl\u00e4uterte anl\u00e4sslich der Vorstellung der Bilanzzahlen 2020: \u201eSelbstverst\u00e4ndlich waren die vergangenen zwei Jahre wie fast \u00fcberall in der Branche auch f\u00fcr Preh hart. Wie viele Unternehmen unserer Branche sind wir 2020 im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Das Ergebnis liegt unter unserer urspr\u00fcnglichen Planung, aber wir konnten uns zum Jahresende hin kontinuierlich verbessern und als Preh-Gruppe f\u00fcr das Gesamtjahr wieder ein positives Ergebnis ausweisen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Kostensenkungsprogramm erfolgreich umgesetzt<\/strong><\/p>\n<p>Die zweistelligen j\u00e4hrlichen Wachstumsraten hatten 2019\/2020 ein Kostensenkungsprogramm und eine neue organisatorische Aufstellung erforderlich gemacht. Es konnten bereits erhebliche positive Effekte durch das Kostensenkungsprogramm erzielt werden. Dieses Programm wird mit verschiedenen Ma\u00dfnahmen fortgesetzt. Trotz der Belastungen durch die Corona-Krise und des allgemein hohen Kostendrucks in der Automobilbranche blickt Preh zuversichtlich in die Zukunft.<\/p>\n<p><strong>Wachstum im E-Mobility Bereich\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der vergleichsweise junge Bereich E-Mobility konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr mit einem Plus von rund 65% enorm steigern. Seit 2013 hat Preh mehr als 100 Millionen Euro im Gesch\u00e4ftsbereich E-Mobility investiert und wird dies entsprechend der Produktstrategie fortsetzen. Der Zulieferer erhielt im vergangenen Jahr wichtige weitere Auftr\u00e4ge f\u00fcr Batteriemanagement, Onboardcharger und 800V-Technologie. Dies unterstreicht die starke Positionierung von Preh in diesem Zukunftsmarkt.<\/p>\n<p><strong>Preh seit 10 Jahren Teil der Joyson Gruppe\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Am 8. April 2021 j\u00e4hrt sich die Akquisition der Preh GmbH durch die Joyson-Gruppe aus Ningbo\/China zum 10. Mal. Preh hat von der \u00dcbernahme durch Joyson profitiert: W\u00e4hrend der Automobilzulieferer im Jahr vor der \u00dcbernahme mit 2.471 Mitarbeitern noch einen Umsatz von 351 Mio. EUR erzielte, sind es heute rund 7.200 Mitarbeiter und ein Umsatz von rund 1,2 Mrd. EUR.<\/p>\n<p><strong>Prognose f\u00fcr 2021 verhalten optimistisch\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Preh ist gut in das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 gestartet. Die wesentlichen Kennzahlen im ersten Quartal \u00fcbertreffen die Planung. CEO Cai sieht f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr zugleich zahlreiche Herausforderungen. Laut Cai geh\u00f6ren dazu Schwierigkeiten in der Lieferkette f\u00fcr Halbleiter, die voraussichtlich zum Teil noch bis in das erste Quartal des Gesch\u00e4ftsjahres 2022 reichen w\u00fcrden. Hinzu k\u00e4men gestiegene Frachtkosten sowie Preisanstiege bei Komponenten. Es bestehe ein nie dagewesenes hohes Risiko von Produktionsstopps, sollten Halbleiter nicht rechtzeitig geliefert werden. \u201eUnser Fokus wird weiterhin auf Kostenkontrolle und Kostensenkung liegen. Sollte sich die Situation versch\u00e4rfen, werden wir gezwungen sein, Anpassungen vorzunehmen. Zugleich bin ich optimistisch, dass wir neues Gesch\u00e4ft gewinnen werden und dass sich die Situation in der zweiten H\u00e4lfte des Gesch\u00e4ftsjahres erholen kann. Mittelfristig wollen wir weiterwachsen und streben ein Umsatzziel in H\u00f6he von 2 Mrd. EUR an\u201c, fasst Cai die Aussichten f\u00fcr Preh zusammen.<\/p>\n<p><em><strong>\u00dcber Preh<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Als global aufgestellter Automobilzulieferer besch\u00e4ftigt die Preh-Gruppe aktuell rund 7.200\u202fMitarbeiter und erzielte 2020 einen Umsatz von\u202frund\u202f1,2\u202fMrd. EUR. Preh wurde 1919 in Bad Neustadt a. d. Saale gegr\u00fcndet und\u202fist\u202fseit 2011\u202fTeil der\u202fJoyson-Gruppe, die\u202fheute weltweit zu den 30\u202fgr\u00f6\u00dften Automobilzulieferern\u202fz\u00e4hlt. Zu den Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen von Preh geh\u00f6ren insbesondere HMI-Systeme f\u00fcr Pkw und Nutzfahrzeuge\u202fsowie\u202fE-Mobility-Komponenten im Niedervolt- und Hochvoltbereich.\u00a0Innerhalb der Joyson-Unternehmensgruppe, Ningbo (China), die 2004 von Jeff Wang gegr\u00fcndet wurde, bildet Preh als Tochtergesellschaft der b\u00f6rsennotierten Joyson Electronics Corp. (600699:Shanghai) die Division Automotive Electronics.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Preh GmbH konnte sich im Gesch\u00e4ftsjahr 2020 in einem herausfordernden Branchenumfeld gut behaupten: Der Spezialist f\u00fcr&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17620,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-25441","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25441","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25441"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25441\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25442,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25441\/revisions\/25442"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/17620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25441"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25441"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25441"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=25441"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}