{"id":25606,"date":"2021-04-15T08:25:58","date_gmt":"2021-04-15T06:25:58","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=25606"},"modified":"2021-04-13T13:29:05","modified_gmt":"2021-04-13T11:29:05","slug":"gerresheimer-beteiligt-sich-am-europaeischen-gemeinschaftsprojekt-furnace-for-the-future","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=25606","title":{"rendered":"Gerresheimer beteiligt sich am europ\u00e4ischen Gemeinschaftsprojekt Furnace for the Future"},"content":{"rendered":"<p>Gerresheimer ist einer von insgesamt 19 Glasproduzenten, die sich mit dem Ziel einer klimaneutralen Produktion von Glas in einem gemeinsamen Projekt zusammengeschlossen haben. In Zusammenarbeit mit der Ardagh Group wollen sie die Entwicklung, die Finanzierung und den Betrieb einer Hybrid-Elektro-Schmelzwanne vorantreiben. Im industriellen Ma\u00dfstab entsteht daf\u00fcr in Obernkirchen (Deutschland) eine Schmelzwanne f\u00fcr die kommerzielle Herstellung von Glasbeh\u00e4ltern aus erneuerbarem Strom. Das Demonstrationsobjekt wird im Jahr 2022 gebaut, erste Ergebnisse werden 2023 vorliegen. Bewertet werden sowohl technische als auch marktspezifische Kriterien f\u00fcr das Schmelzen von Glas zur Herstellung von Glasverpackungen in gro\u00dfem Ma\u00dfstab. Die am Projekt \u201eFurnace of the Future\u201c teilnehmenden Unternehmen produzieren insgesamt mehr als 90 Prozent der Glasbeh\u00e4lter in der Europ\u00e4ischen Union, was mehr als 80 Milliarden Beh\u00e4ltern entspricht. Inzwischen wurde das Projekt F4F (Furnace for the Future) aus 311 Projekten ausgew\u00e4hlt. Damit geh\u00f6rt es zu den Top-70-Projekten, die sich in der zweiten Stufe um eine Unterst\u00fctzung aus dem ETS-Innovationsfonds der Europ\u00e4ischen Union bewerben, einem der weltweit gr\u00f6\u00dften Finanzierungsprogramme zur F\u00f6rderung und Demonstration innovativer kohlenstoffarmer Technologien.<\/p>\n<p>\u201eWir beteiligen uns gerne an diesem Gemeinschaftsprojekt, von dem sicherlich die ganze Glasbranche profitieren wird,\u201c sagt Andreas Kohl, Global Senior Vice President Operations Technics &amp; Quality Moulded Glass bei Gerresheimer. \u201eAls Produzent von Spezialgl\u00e4sern besitzen wir eine gro\u00dfe Erfahrung im Einsatz von elektrischer Energie im Glasschmelzprozess und wir w\u00fcrden uns freuen, diese einbringen zu k\u00f6nnen.\u201c Andreas Kohl selbst verf\u00fcgt \u00fcber 25 Jahre Berufserfahrung in der Glasproduktion und ist f\u00fcr den operativen Betrieb aller Gerresheimer Produktionsstandorte f\u00fcr Beh\u00e4lterglas zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Die Glasindustrie arbeitet bereits in wenigen ihrer 150 Herstellungsanlagen in ganz Europa mit Elektrowannen, die jedoch nur in kleinem Ma\u00dfstab und ausschlie\u00dflich zur Herstellung von Spezialglas verwendet werden. Mit der neuen Technologie wird es m\u00f6glich sein, Elektro-Schmelzwannen mit mehr als 300 Tonnen Kapazit\u00e4t pro Tag zu betreiben, die jede beliebige Glasfarbe produzieren und einen hohen Anteil an Recycling-Glas verwenden k\u00f6nnen. Die Verwendung von recyceltem Glas kann zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen, da weniger Energie f\u00fcr dessen Einschmelzung gebraucht wird. Die 19 Unternehmen investieren in die Entwicklung dieses gemeinschaftlichen Projektes, um von den gewonnenen Erfahrungen mit dieser Technologie profitieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\n\u201eParallel zum Ardagh- Projekt arbeiten wir bei Gerresheimer an unseren eigenen innovativen Entwicklungen von alternativen Schmelzmethoden zur CO2-Senkung. Solche Entwicklungen sind komplette Neukonstruktionen, welche nur bei einem Wannenneubau umgesetzt werden k\u00f6nnen. Dabei kommt uns zugute, dass wir in den kommenden Jahren fast j\u00e4hrlich einen solchen Wannenneubau planen. Deshalb die exklusive Chance hier jetzt und heute, das zu tun, was uns hilft, die Umwelt zu schonen,\u201c erkl\u00e4rt Andreas Kohl und erg\u00e4nzt, dass Nachhaltigkeit fester Bestandteil der Unternehmensstrategie von Gerresheimer sei.<br \/>\nIn den USA und in Indien setzt Gerresheimer bereits doppelt so viel elektrische Energie zur Verarbeitung von Typ I Borosilikatglas ein wie vergleichbare Wannen der meisten am Projekt beteiligten Unternehmen und hat so bereits einen Erfahrungsvorsprung. In Belgien betreibt Gerresheimer seine Opalglaswanne voll elektrisch.<\/p>\n<p><strong>Einsatz von PCR-Glas<\/strong><\/p>\n<p>Gerresheimer setzt sich seit \u00fcber einem Jahrzehnt f\u00fcr die Verwendung von PCR-Glas ein und verarbeitet es auch an einigen Produktionsstandorten. PCR steht f\u00fcr Post-Consumer-Recycling, womit der Einsatz von Altglas aus Haushalt und Gewerbe gemeint ist. Die Verwendung von PCR-Glas tr\u00e4gt dazu bei, nat\u00fcrliche Ressourcen zu schonen, denn neues Glas wird aus Quarzsand, Natriumcarbonat, Calciumoxid, Dolomit, Feldspat, Kali und Eisenoxid zum F\u00e4rben hergestellt. Der Einsatz von PCR-Glas senkt dar\u00fcber hinaus auch den Energieverbrauch beim Schmelzvorgang.<br \/>\nGx Circular: Glas ist unendlich recycelbar. Durch die Verwendung von PCR-Glas treibt Gerresheimer jeden Tag die Kreislaufwirtschaft und Ressourceneinsparung voran. Gemeinsam mit anderen f\u00fchrenden Glasherstellern beteiligt sich das Unternehmen am Projekt \u201eFurnace for the Future\u201c, um seine CO2-Emissionen k\u00fcnftig noch weiter senken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerresheimer ist einer von insgesamt 19 Glasproduzenten, die sich mit dem Ziel einer klimaneutralen Produktion von Glas in einem gemeinsamen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25607,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-25606","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25606"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25606\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25608,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25606\/revisions\/25608"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/25607"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25606"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=25606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}