{"id":25615,"date":"2021-04-15T09:17:10","date_gmt":"2021-04-15T07:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=25615"},"modified":"2021-04-15T09:17:10","modified_gmt":"2021-04-15T07:17:10","slug":"hella-verbessert-ergebnis-deutlich-in-einem-herausfordernden-branchenumfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=25615","title":{"rendered":"HELLA verbessert Ergebnis deutlich in einem herausfordernden Branchenumfeld\u00a0"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Corona-Pandemie und Engp\u00e4sse innerhalb der globalen Liefer- und Logistikketten belasten Branchenentwicklung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Konzernumsatz geht in den ersten neun Monaten des laufenden Gesch\u00e4ftsjahres w\u00e4hrungs- und portfoliobereinigt leicht um 0,3 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zur\u00fcck<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bereinigtes operatives Ergebnis verbessert sich durch weiterhin konsequentes Kostenmanagement um 10,1 Prozent auf 373 Millionen Euro; bereinigte EBIT-Marge steigt auf 8,0\u2009Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Berichtetes EBIT liegt mit 312 Millionen Euro auf Vorjahresniveau; berichtete EBIT-Marge bel\u00e4uft sich auf 6,7 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Automotive-Segment mit leichtem Wachstum im dritten Quartal; Aftermarket steigert Profitabilit\u00e4t deutlich; Special Applications weist durch starkes Landmaschinengesch\u00e4ft wieder Umsatzwachstum auf<\/strong><\/li>\n<li><strong>Unternehmensausblick wird trotz zunehmender Marktunsicherheiten auf die obere H\u00e4lfte der im Dezember angehobenen Prognosebandbreiten konkretisiert<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>In einem herausfordernden Branchenumfeld, das weiterhin stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie durch Engp\u00e4sse in den globalen Liefer- und Logistikketten belastet ist, hat sich der international aufgestellte Automobilzulieferer HELLA gut entwickelt. In den ersten neun Monaten des Gesch\u00e4ftsjahres 2020\/2021 (1. Juni 2020 bis 28. Februar 2021) reduzierte sich der w\u00e4hrungs- und portfoliobereinigte Umsatz nur leicht um 0,3 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,8 Milliarden Euro). Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) verbesserte sich trotz des herausfordernden Marktumfelds aufgrund des weiterhin konsequenten Kostenmanagements deutlich um 10,1 Prozent auf 373 Millionen Euro (Vorjahr: 339 Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge erh\u00f6hte sich damit auf 8,0 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent).<\/p>\n<p>Das berichtete EBIT liegt mit 312 Millionen Euro auf Vorjahresniveau; die berichtete EBIT-Marge bel\u00e4uft sich auf 6,7 Prozent (Vorjahr: 6,4 Prozent). Darin ber\u00fccksichtigt sind zum einen zus\u00e4tzliche Ertr\u00e4ge aus dem im dritten Quartal vollzogenen Verkauf der Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten mit Frontkamerasoftware in H\u00f6he von 121 Millionen Euro sowie R\u00fcckstellungen in H\u00f6he von 169 Millionen Euro f\u00fcr das am Standort Deutschland laufende Programm zur langfristigen Steigerung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>\u201eDie gesamte Automobilindustrie steht aktuell vor massiven Herausforderungen. Zum einen breitet sich die Corona-Pandemie weiter aus, zum anderen ist die gesamte Branche von den Folgen der massiven Bauteileknappheit insbesondere im Halbleitermarkt betroffen. Angesichts dieser besonderen Rahmenbedingungen k\u00f6nnen wir mit unserer Gesch\u00e4ftsentwicklung in den ersten neun Monaten insgesamt sehr zufrieden sein\u201c, sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. \u201eAlle Segmente haben sich in diesem anspruchsvollen Umfeld gut entwickelt. Erfreulich ist vor allem auch, dass sich unser konsequentes Kostenmanagement weiterhin bew\u00e4hrt hat und wir damit mittel- und langfristig unsere Wettbewerbsposition weiter verbessern.\u201c<\/p>\n<p><strong>Automotive-Segment mit leichtem Wachstum im dritten Quartal <\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund des negativen Branchenumfelds ist der Umsatz im Automotive-Segment in den ersten neun Monaten des laufenden Gesch\u00e4ftsjahres um 2,7 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro zur\u00fcckgegangen (Vorjahr: 4,2 Milliarden Euro). Im dritten Quartal war im Zuge einer gewissen Markterholung wieder ein leichtes Umsatzplus zu verzeichnen, nachdem das Segment auch im zweiten Quartal schon gewachsen war. Dazu beigetragen hat vor allem eine positive Gesch\u00e4ftsentwicklung in China sowie in Europa. Das EBIT des Segments ist infolge des weiterhin strikten Kostenmanagements auf 295 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 279\u00a0Millionen Euro). Folglich verbessert sich die operative EBIT-Marge auf 7,3 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent).<\/p>\n<p><strong>Aftermarket steigert Profitabilit\u00e4t deutlich<\/strong><\/p>\n<p>Der Umsatz des Aftermarket-Segments ist im Neun-Monats-Zeitraum nur leicht um 1,3 Prozent auf 369 Millionen Euro zur\u00fcckgegangen (Vorjahr: 374 Millionen). Aufgrund reduzierter Investitionst\u00e4tigkeiten der Werkst\u00e4tten hat sich insbesondere das Werkstattgesch\u00e4ft etwas abgeschw\u00e4cht. Das freie Ersatzteilgesch\u00e4ft hat sich hingegen in wesentlichen L\u00e4nderm\u00e4rkten wieder erholt. Zus\u00e4tzlich wurde die Gesch\u00e4ftsentwicklung des Segments durch ein anziehendes E-Commerce-Gesch\u00e4ft in Deutschland unterst\u00fctzt. Die Profitabilit\u00e4t des Segments hat sich mit einem Anstieg des operativen Ergebnis (EBIT) auf 48 Millionen Euro deutlich verbessert (Vorjahr: 35\u00a0Millionen Euro). Die EBIT-Marge bel\u00e4uft sich damit auf 13,0 Prozent (Vorjahr: 9,5 Prozent). Urs\u00e4chlich hierf\u00fcr sind im Wesentlichen Effizienzverbesserungen im Verwaltungs- und Logistikbereich sowie der gestiegene Gesch\u00e4ftsanteil mit Softwarelizenzen.<\/p>\n<p><strong>Special Applications weist durch starkes Landmaschinengesch\u00e4ft wieder Umsatzwachstum auf<\/strong><\/p>\n<p>Das Segment Special Applications hat den Umsatz im Neun-Monats-Zeitraum um 3,3 Prozent auf 258 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: 250 Millionen Euro). Ausschlaggebend hierf\u00fcr war insbesondere das starke Gesch\u00e4ft f\u00fcr Hersteller von Landmaschinen und Kleinserien. Aufgrund h\u00f6herer Gesch\u00e4ftsvolumina und striktem Kostenmanagement hat sich das EBIT des Segments auf 28 Millionen Euro verbessert (Vorjahr: 27 Millionen Euro); dies entspricht einer EBIT-Marge von 10,8 Prozent (Vorjahr: 10,7 Prozent).<\/p>\n<p>Unternehmensausblick wird trotz zunehmender Marktunsicherheiten auf die obere H\u00e4lfte der im Dezember angehobenen Prognosebandbreiten konkretisiert<\/p>\n<p>Der Unternehmensausblick f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr 2020\/2021 (1. Juni 2020 bis 31. Mai 2021) steht weiterhin im Einklang mit der Prognose, die am 7. Dezember 2020 angehoben wurde. So geht HELLA auf Basis der bisherigen Gesch\u00e4ftsentwicklung sowie unter Ber\u00fccksichtigung des aktuellen Marktumfelds davon aus, dass der w\u00e4hrungs- und portfoliobereinigte Konzernumsatz in der oberen H\u00e4lfte der gegebenen Prognosebandbreite von rund 6,1 Milliarden Euro bis 6,6 Milliarden Euro liegen wird. Im Hinblick auf die um Restrukturierungsma\u00dfnahmen und Portfolioeffekte bereinigte EBIT-Marge erwartet HELLA einen Wert ebenfalls in der oberen H\u00e4lfte der Prognosebandbreite von rund 6,0 Prozent bis 8,0 Prozent.<\/p>\n<p>Der Unternehmensausblick beruht auf der Annahme, dass es im vierten Quartal zu keinen signifikanten Produktionsunterbrechungen bei HELLA infolge der Corona-Pandemie oder aufgrund von Unterbrechungen innerhalb der globalen Liefer- und Logistikketten kommen wird. \u201eDie Corona-Pandemie ist noch lange nicht gebannt. Das gleiche gilt auch mit Blick auf die mangelnde Verf\u00fcgbarkeit von Halbleitern und anderen Komponenten im Markt. Wir gehen davon aus, dass sich die Lage hier in den n\u00e4chsten Monaten sogar noch weiter versch\u00e4rfen wird\u201c, sagt HELLA CEO Dr. Rolf Breidenbach. \u201eDies wird f\u00fcr HELLA erhebliche Beeintr\u00e4chtigungen und auch Zusatzaufwendungen mit sich bringen. Dennoch sind wir insgesamt weiterhin gut auf Kurs und zuversichtlich, das Gesch\u00e4ftsjahr erfolgreich abzuschlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem herausfordernden Branchenumfeld, das weiterhin stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie durch Engp\u00e4sse&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7704,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-25615","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25615"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25615\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25616,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25615\/revisions\/25616"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7704"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25615"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=25615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}