{"id":25628,"date":"2021-04-15T11:44:14","date_gmt":"2021-04-15T09:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=25628"},"modified":"2021-04-15T11:44:14","modified_gmt":"2021-04-15T09:44:14","slug":"borealis-intensiviert-kooperationen-in-schweden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=25628","title":{"rendered":"Borealis intensiviert Kooperationen in Schweden"},"content":{"rendered":"<h3>Borealis intensiviert Kooperationen in Schweden\u00a0f\u00fcr eine bessere Versorgung mit chemisch recycelten Rohstoffen zur Herstellung von mehr kreislauforientierten Basischemikalien und Kunststoffen<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Borealis erh\u00e4lt F\u00f6rderung f\u00fcr Machbarkeitsstudie mit Projektpartner Stena Recycling <\/strong><\/li>\n<li><strong>Neue chemische Recyclinganlage an Borealis\u2018 Produktionsstandort Stenungsund, Schweden, soll im Jahr 2024 in Betrieb gehen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Transformatives Borcycle\u2122 C-Portfolio nutzt chemisches Recycling, um polyolefinbasierten Post-Consumer-Abf\u00e4llen neues Leben einzuhauchen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Borealis pr\u00e4sentiert ein neues Projekt, das die bestehende Versorgung des Standorts Stenungsund mit chemisch recycelten Rohstoffen ausbauen wird. Damit will das Unternehmen die Produktion kreislauforientierter Basischemikalien und polyolefinbasierter Produkte am Standort weiter vorantreiben. Eine Machbarkeitsstudie, welche die Errichtung einer chemischen Recyclinganlage in Stenungsund pr\u00fcfen soll, ist derzeit in Gange. Die zum Teil durch F\u00f6rdermittel der Schwedischen Energieagentur finanzierte Studie wird gemeinsam mit dem Projektpartner Stena Recycling durchgef\u00fchrt. Liefert die Studie ein positives Ergebnis, soll der Anlagenbetrieb \u2013 vorbehaltlich der endg\u00fcltigen Investitionsentscheidung \u2013 im Jahr 2024 aufgenommen werden. Die Recyclinganlage soll ma\u00dfgeblich dazu beitragen, den Umstieg auf eine Kunststoff-Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen, da \u2013 durch Einbindung chemisch recycelter Rohstoffe \u00fcber das Massenbilanzmodell \u2013 fossile Rohstoffe in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab ersetzt werden k\u00f6nnen. Borealis Stenungsund ist seit Februar 2021 ISCC PLUS-zertifiziert.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Fortum Recycling and Waste startet Borealis zudem ein unabh\u00e4ngiges Projekt, das sich mit der Kunststoffabfallbeschaffung f\u00fcr die chemische Recyclinganlage befassen wird. Fortum wird zu diesem Zweck eine \u00f6ffentliche F\u00f6rderung beantragen, um die erforderliche Machbarkeitsstudie zu finanzieren.<\/p>\n<p><strong>Kunststoff-Kreislaufwirtschaft durch chemisches Recycling f\u00f6rdern<\/strong><br \/>\nAls Erg\u00e4nzung zum mechanischen Recycling kommt dem chemischen Recycling eine wichtige Rolle zu, um den Materialkreislauf im Sinne einer Kunststoff-Kreislaufwirtschaft zu schlie\u00dfen. Denn auch Kunststoffabfallstr\u00f6me geringerer Qualit\u00e4t k\u00f6nnen durch chemisches Recycling zu hochwertigen Basischemikalien (einschlie\u00dflich Olefinen) und Polyolefinen verarbeitet werden. Tats\u00e4chlich liefern Olefine, die aus chemisch recyceltem synthetischem Roh\u00f6l gewonnen werden, eine ebenso hohe Qualit\u00e4t wie Olefine aus fossilem Roh\u00f6l. Dies wiederum erm\u00f6glicht die Entwicklung von High-End-Anwendungen auf Polyolefinbasis, wie zum Beispiel von Verpackungen f\u00fcr Healthcare- und Lebensmittelanwendungen; diese unterliegen strengen Qualit\u00e4ts- und Sicherheitsvorschriften, die von mechanisch recycelten Materialien nicht immer erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Borcycle\u2122 C ist die treibende Kraft hinter Borealis\u2018 Engagement f\u00fcr das chemische Recycling. Gemeinsam bilden Borcycle\u2122 C und Borcycle\u2122 M \u2013 \u201eM\u201c f\u00fcr mechanisches Recycling \u2013 das <a href=\"https:\/\/www.borealisgroup.com\/polyolefins\/circular-economy-solutions\/borcycle\">Borcycle\u2122-Portfolio<\/a>, eine Palette an kreislauforientierten Allround-Kunststoffl\u00f6sungen, die auf der im Jahr 2019 eingef\u00fchrten Borcycle\u2122-Technologie basieren. Borcycle\u2122 hat transformativen Charakter, da es Post-Consumer-Abf\u00e4llen neues Leben einhaucht; dank Innovation und der Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette entwickelt sich die Technologie zudem st\u00e4ndig weiter. Borcycle ist Teil der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.borealiseverminds.com\/\">EverMinds\u2122-Plattform<\/a> und teilt damit deren Ziel, konsequent konkrete Ma\u00dfnahmen, die zu einer Verbesserung der Kreislauforientierung f\u00fchren, voranzutreiben.<\/p>\n<p>Die Machbarkeitsstudie zur Evaluierung des chemischen Recyclings wird gemeinsam mit Stena Recycling durchgef\u00fchrt, einem f\u00fchrenden Recyclingunternehmen in Nordeuropa, das sich auf die Entwicklung nachhaltiger, kreislauforientierter L\u00f6sungen f\u00fcr alle Branchen spezialisiert hat. Die Studie wurde durch F\u00f6rdermittel der Schwedischen Energieagentur mitfinanziert und soll dar\u00fcber Auskunft geben, welche Technologie sich am besten f\u00fcr die chemische Recyclinganlage eignet und wie diese in den bestehenden Cracker am Borealis-Produktionsstandort Stenungsund eingebunden werden kann. Die Aufgabe von Stena Recycling besteht darin, Kunststoffabf\u00e4lle zu sammeln, das f\u00fcr das chemische Recycling geeignete Material von mechanisch recycelbaren Wertstoffen zu trennen und die neue chemische Recyclinganlage, die Borealis errichten wird, damit zu beliefern. Stena Recycling wird auch in seine eigenen Anlagen investieren und durch die Produktion von Rohstoffen aus Kunststoffabf\u00e4llen zur Herstellung von kreislauforientierten Kunststoffl\u00f6sungen von Borealis beitragen.<\/p>\n<p>Auch Fortum Recycling and Waste, ein f\u00fchrender Anbieter von Recycling- und Abfallmanagement-Dienstleistungen in Skandinavien, hat eine F\u00f6rderung zur Finanzierung einer Machbarkeitsstudie beantragt. Diese Studie soll weitere Aufschl\u00fcsse \u00fcber die technischen Anforderungen der Beschaffung und Vorbehandlung geeigneter Kunststoffe sowie \u00fcber die n\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen der Qualit\u00e4tssicherung liefern. Dar\u00fcber hinaus sollen die Voraussetzungen f\u00fcr die Genehmigungen und Investitionen, die f\u00fcr eine Verwertung von Kunststoffabf\u00e4llen in Borealis\u2018 chemischer Recyclinganlage erforderlich w\u00e4ren, im Detail gekl\u00e4rt werden. Eine solche Integration von Abfallmanagement und\u00a0 verwertung in einem Steamcracker w\u00e4re eines der ersten Projekte dieser Art. Borealis wird die Anlage selbst betreiben, sofern diese wie geplant im Jahr 2024 in Betrieb geht.<\/p>\n<p>\u201eBorealis hat sich eine Reihe von ehrgeizigen Zielen im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft gesteckt, weil wir uns dazu verpflichtet haben, stets Neues zu erfinden, um unser Leben noch nachhaltiger zu machen\u201c, erkl\u00e4rt Martijn van Koten, Borealis Executive Vice President Base Chemicals and Operations. \u201eDie Integration von Borcycle C in unserem Cracker in Stenungsund, Schweden, unterstreicht einmal mehr unser hohes Engagement f\u00fcr kreislauforientierte L\u00f6sungen: Borcycle C basiert auf Innovation und Zusammenarbeit und erm\u00f6glicht uns, die im Markt ben\u00f6tigten Volumina an chemisch recycelten Basischemikalien und Polyolefinen bereitzustellen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eGanz im Sinne unserer EverMinds-Philosophie setzen wir immer mehr konkrete Ma\u00dfnahmen, um \u00fcber Kooperationen den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft noch schneller zu schaffen\u201c, erkl\u00e4rt Lucr\u00e8ce Foufopoulos, Borealis Executive Vice President Polyolefins, Innovation &amp; Technology and Circular Economy Solutions. \u201eDurch unsere Kooperationen mit Stena und Fortum k\u00f6nnen wir unseren Kunden und Partnern neuwertige Polyolefine liefern, die aus chemisch recycelten Post-Consumer-Abf\u00e4llen gewonnen werden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Projekt, das wir derzeit gemeinsam mit Borealis am ersten Kunststoffrecycling-Hub Schwedens durchf\u00fchren, ist ein \u00e4u\u00dferst spannender und wichtiger Schritt, um den Anteil recycelter Wertstoffe in der Kunststoffproduktion zu steigern\u201c, so Martin Leander, Head of Commodities, Stena Recycling. \u201eDurch diese Partnerschaft f\u00f6rdern wir das Recycling und verringern die Umweltbelastung: Kunststoffabf\u00e4lle, die bisher verbrannt wurden, werden nun chemisch wiederverwertet. Plastik ist ein wichtiger Rohstoff \u2013 und wir verf\u00fcgen nun \u00fcber zus\u00e4tzlichen M\u00f6glichkeiten, unseren Kunden dabei zu helfen, kreislauforientierte L\u00f6sungen zu finden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eFortum forciert den Umstieg auf ein emissionsarmes Energiesystem und sucht stets nach neuen Wegen, um die Ressourceneffizienz zu steigern. Ein wesentlicher Teil dieser Suche konzentriert sich darauf, einen CO<sub>2<\/sub>-neutralen schadstofffreien Rohstoff zu liefern. Kooperationen mit Partnern aus der Industrie sind dabei ein Kernst\u00fcck unseres Gesch\u00e4ftsmodells\u201c, erkl\u00e4rt Christian Helgesson, CEO, Fortum Recycling and Waste. \u201eDie Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Partnern wie Borealis ist der beste Weg, um diese Wende zu beschleunigen. Denn wir sind davon \u00fcberzeugt, dass smarte und durch Kooperationen entwickelte L\u00f6sungen ma\u00dfgeblich dazu beitragen werden, die Ressourceneffizienz zu steigern.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Borealis pr\u00e4sentiert ein neues Projekt, das die bestehende Versorgung des Standorts Stenungsund mit chemisch recycelten Rohstoffen ausbauen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25629,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-25628","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25628"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25628\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25630,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25628\/revisions\/25630"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/25629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25628"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=25628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}