{"id":25979,"date":"2021-05-05T11:40:29","date_gmt":"2021-05-05T09:40:29","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=25979"},"modified":"2021-05-05T11:41:10","modified_gmt":"2021-05-05T09:41:10","slug":"borealis-nimmt-basierende-waermerueckgewinnungsanlage-in-betrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=25979","title":{"rendered":"Borealis nimmt W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungsanlage in Betrieb"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Meilenstein durch Open Innovation-Kooperation senkt CO2-Emissionen und steigert Produktionseffizienz<\/strong><\/li>\n<li><strong>Erster Einsatz der bahnbrechenden Qpinch-Technologie in Polyolefinanlage in kommerziellem Ma\u00dfstab<\/strong><\/li>\n<li><strong>Demoanlage in Antwerpen testet technische M\u00f6glichkeiten und Skalierungspotenzial f\u00fcr weiteren Betrieb und Technologien von Borealis<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Borealis gibt bekannt, dass im Rahmen der Open Innovation-Zusammenarbeit mit Qpinch, dem Entwickler einer revolution\u00e4ren und patentierten W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungstechnologie, ein wichtiger Meilenstein erreicht werden konnte. Der erste Einsatz der einzigartigen Qpinch-Technologie im kommerziellen Ma\u00dfstab wurde durch die technische Fertigstellung und Inbetriebnahme einer neuen Demonstrationsanlage erm\u00f6glicht. Die W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungsanlage, die am bestehenden Borealis-Produktionsstandort f\u00fcr Low Density Polyethylen (LDPE, Polyethylen mit geringer Dichte) im gr\u00f6\u00dften Chemiecluster Europas am Hafen von Antwerpen, Belgien, errichtet wurde, testet nun die technischen M\u00f6glichkeiten sowie das Skalierungspotenzial f\u00fcr Borealis\u2018 Anlagen an anderen Standorten. Diese Kooperation ist vor allem deshalb von gro\u00dfem Nutzen, weil Borealis dadurch gro\u00dfe Fortschritte bei der Senkung der CO2-Emissionen erzielen und zugleich seine Produktionseffizienz steigern sowie hinsichtlich der Kosten konkurrenzf\u00e4hig bleiben kann.<\/p>\n<p><strong>Nachahmung nat\u00fcrlicher Prozesse zur R\u00fcckgewinnung enormer Mengen industrieller Abw\u00e4rme \u00a0<\/strong><br \/>\nDie einzigartige und revolution\u00e4re Qpinch-Technologie imitiert nat\u00fcrliche chemische Reaktionen, die im menschlichen K\u00f6rper im sogenannten ATP\/ADP-Zyklus stattfinden (wobei ATP f\u00fcr Adenosintriphosphat und ADP f\u00fcr Adenosindiphosphat steht). Mithilfe eines chemischen Verfahrens erh\u00f6ht die Qpinch-Technologie die Abw\u00e4rmetemperatur und schafft so einen W\u00e4rmehub f\u00fcr Abw\u00e4rmetemparatur die sonst keine Verwendung finden w\u00fcrde. Im Gegensatz zu herk\u00f6mmlichen W\u00e4rmepumpen minimiert der geschlossene Prozess die Betriebskosten und den Stromverbrauch. Die Technologie ist von 1 bis 50 Megawatt (MW) skalierbar und somit in der Lage, enorme Mengen industrieller Abw\u00e4rme zu verarbeiten.<\/p>\n<p>Seit der Inbetriebnahme werden in der W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungsanlage die technischen M\u00f6glichkeiten sowie die Skalierbarkeit der Qpinch-Technologie getestet, um diese k\u00fcnftig auch weltweit in anderen Borealis-Produktionsanlagen sowie in Verbindung mit anderen Borealis-Technologien einzusetzen.<\/p>\n<p>Der Betrieb dieser W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungsanlage ist eine von mehreren Initiativen, die Borealis seinem Energie- und Klimaziel n\u00e4herbringen, bis zum Jahr 2030 20% energieeffizienter zu sein als 2015. Ein umfassenderer Einsatz der Qpinch-Technologie in ihren Produktionsanlagen w\u00fcrde der Borealis Gruppe wesentlich dabei helfen, die Nachhaltigkeit und Effizienz der betrieblichen Aktivit\u00e4ten signifikant zu steigern. Schon allein durch die W\u00e4rmer\u00fcckgewinnungsanlage in Zwijndrecht\/Antwerpen spart Borealis rund 2.200 Tonnen CO2 pro Jahr ein, was den j\u00e4hrlichen Emissionen von ca. 1.500 PKW entspricht.<\/p>\n<p>Qpinch, ein Spin-off der Universit\u00e4t Gent, positioniert seine patentierte Technologie als L\u00f6sung f\u00fcr schnellere und effizientere Emissionssenkungen in gro\u00dfem Ma\u00dfstab, von der eine Vielzahl an Branchen, wie auch die chemische Industrie, profitieren sollen. Borealis und Qpinch, die seit 2018 zum Zwecke der offenen Innovation zusammenarbeiten, pr\u00e4sentieren mit dieser Anlage im kommerziellen Ma\u00dfstab nun das Ergebnis ihrer Kooperation. F\u00fcr Borealis ist dieses Projekt die Anwendung mit dem bislang gr\u00f6\u00dften Potenzial, die auf den Ergebnissen der offenen Innovation basiert. Aufgrund seines \u00f6kologischen Nutzens erhielt das Projekt dar\u00fcber hinaus auch F\u00f6rdermittel der fl\u00e4mischen Regierung.<\/p>\n<p>\u201eDas Leben verlangt Fortschritt. Diese Kooperation unterstreicht das enorme Potenzial von Open Innovation zwischen gleichgesinnten Technologiepionieren\u201c, erkl\u00e4rt Erik Van Praet, Borealis Vice President Innovation &amp; Technology. \u201eWir sind zuversichtlich, dass dieses Projekt nur der erste von vielen Erfolgen sein wird, die aus der Zusammenarbeit mit Qpinch resultieren. F\u00fcr Borealis ist die Inbetriebnahme dieser Anlage ein wegweisender Erfolg auf unserer Mission, stets Neues zu erfinden, um unser Leben noch nachhaltiger zu machen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Einbindung unserer Technologie in einen komplexen chemischen Produktionsprozess ist der H\u00f6hepunkt von zehn Jahren F&amp;E und Teamwork\u201c, best\u00e4tigt Wouter Ducheyne, Gr\u00fcnder, stellvertretender CEO und CTO von Qpinch. \u201eDiese erste Anlage zeigt das enorme Potenzial in Bezug auf die Energieeffizienz, und es ist fantastisch, dass Borealis diese Innovationsreise als Vorreiter beschreitet!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Borealis gibt bekannt, dass im Rahmen der Open Innovation-Zusammenarbeit mit Qpinch, dem Entwickler einer revolution\u00e4ren und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25980,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-25979","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25979"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25979\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25982,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25979\/revisions\/25982"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/25980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25979"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=25979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}