{"id":26043,"date":"2021-05-07T10:54:09","date_gmt":"2021-05-07T08:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=26043"},"modified":"2021-05-07T10:54:09","modified_gmt":"2021-05-07T08:54:09","slug":"verpackungslabor-testet-nachhaltige-verpackungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=26043","title":{"rendered":"Verpackungslabor testet nachhaltige Verpackungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>In den letzten zwanzig Jahren haben sich Kunststoffverpackungen bei Lebensmitteln, Kleidung oder Kosmetik verdoppelt. Trotz der damit verbundenen Umweltprobleme sind nachhaltige Alternativen beim t\u00e4glichen Einkauf noch immer die Ausnahme. Wie es anders gehen kann, zeigt das Forschungsprojekt Innoredux des Instituts f\u00fcr \u00f6kologische Wirtschaftsforschung (I\u00d6W) und des ifeu \u2013 Institut f\u00fcr Energie und Umweltforschung in Heidelberg: Vom 1. Mai bis 31. Juli 2021 k\u00f6nnen Verbraucherinnen und Verbraucher im Verpackungslabor \u201eAlles drin, wenig drum\u201c verschiedene Verpackungsl\u00f6sungen vergleichen und sich \u00fcber deren Nachhaltigkeit informieren. Gef\u00f6rdert wird das Forschungsprojekt \u00fcber drei Jahre vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Forschungsschwerpunkts \u201e<\/strong><a href=\"https:\/\/www.bmbf-plastik.de\/de\/\"><strong>Plastik in der Umwelt \u2013 Quellen, Senken, L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/strong><\/a><strong>\u201c.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mit starken Partnern im Einzelhandel Verbraucher informieren<\/strong><\/p>\n<p>Die Projektpartner Alnatura, dm, die Heidelberger Unverpackt-L\u00e4den sowie der Onlineh\u00e4ndler memo und viele weitere Heidelberger Gesch\u00e4fte pr\u00e4sentieren verschiedene Verpackungsl\u00f6sungen f\u00fcr Lebensmittel, Wasch- und Kosmetikprodukte und B\u00fcrobedarf. Heidelberger Verbraucherinnen und Verbraucher k\u00f6nnen sich vor Ort dar\u00fcber informieren, wie nachhaltig die Verpackungen jeweils sind, die angebotenen Alternativen bewerten sowie an einer Kundenbefragung teilnehmen.<\/p>\n<p>Das Verpackungslabor wird vom I\u00d6W und ifeu wissenschaftlich begleitet und soll Erkenntnisse dar\u00fcber liefern, wie Verpackungen im Einzelhandel reduziert werden k\u00f6nnen und welche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle sich daraus ergeben: \u201eUns interessiert vor allem, wie die Verpackungen bei den Kundinnen und Kunden wahrgenommen und genutzt werden und welche Erfahrungen die teilnehmenden Gesch\u00e4fte machen\u201c, erl\u00e4utert Frieder Rubik, Projektleiter vom I\u00d6W.<\/p>\n<p>Andreas Wille, Inhaber von Annas Unverpacktes in Heidelberg, \u00fcber den Start des Verpackungslabors: \u201eSeit mittlerweile fast sechs Jahren experimentieren wir im hauseigenen Verpackungslabor, unserem Unverpacktladen. Wir freuen uns, dass der Laborraum jetzt so viel gr\u00f6\u00dfer geworden ist.\u201c M\u00fcllvermeidung hat auch f\u00fcr das Drogerieunternehmen dm h\u00f6chste Priorit\u00e4t: \u201eBesonders die Plastikvermeidung liegt vielen unserer Kund\/innen und uns am Herzen. Im Verpackungslabor k\u00f6nnen wir nun ein m\u00f6glichst breites Angebot von nachhaltigen Verpackungsm\u00f6glichkeiten bieten\u201c, so Dagmar Glatz von dm.<\/p>\n<p>Neben den Aktionen in den Gesch\u00e4ften finden verschiedene Angebote der Stadt Heidelberg und des Bunds f\u00fcr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) statt. \u201eMit vielf\u00e4ltigen Vortr\u00e4gen und Exkursionen rund um das Thema Plastikvermeidung m\u00f6chten wir B\u00fcrger\/innen dabei unterst\u00fctzen, unn\u00f6tigem M\u00fcll die rote Karte zu zeigen\u201c, meint Stephan Pucher vom BUND Heidelberg.<\/p>\n<p><strong>Kommunale Unterst\u00fctzung gegen die Verpackungsflut<\/strong><\/p>\n<p>Basierend auf den Erfahrungen im Verpackungslabor entwickelt das Projekt Strategien f\u00fcr Kommunen und Unternehmen, um diese dabei zu unterst\u00fctzen, den Einsatz von nachhaltigen Verpackungsl\u00f6sungen voranzubringen und das Aufkommen von Plastikm\u00fcll zu reduzieren. Ziel ist es, die praktische Umsetzung von alternativen Verpackungsl\u00f6sungen auch \u00fcber Heidelberg hinaus zu erleichtern. F\u00fcr Handelsunternehmen umfasst dies etwa eine Kategorisierung von Gesch\u00e4ftsmodellinnovationen f\u00fcr weniger Verpackungen sowie Unternehmens-Checklisten.<\/p>\n<p>Wichtige Grundlage f\u00fcr Unternehmensentscheidungen sind die im Projekt erstellten \u00d6kobilanzen zu verschiedenen Verpackungen, wie Isabell Kuhl von Alnatura betont: \u201eWir m\u00f6chten f\u00fcr Alnatura St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck umweltschonendere Verpackungen ausw\u00e4hlen und uns dabei an der tats\u00e4chlichen statt der gef\u00fchlten Nachhaltigkeit orientieren. Die \u00d6kobilanzen, die in dem Projekt erstellt wurden, sind daf\u00fcr eine sehr gute Orientierung\u201c. F\u00fcnf Infografiken stellen f\u00fcr je ein Produkt dar, welche Verpackung jeweils am nachhaltigsten ist. \u201eDabei wird die Auswirkung der verschiedenen Verpackungen auf die Umwelt und auf das Abfallaufkommen kompakt zusammengef\u00fchrt und f\u00fcr Verbraucher\/innen gut nachvollziehbar vermittelt\u201c, so Andreas Detzel, Projektleiter vom ifeu.<\/p>\n<p>F\u00fcr St\u00e4dte und Gemeinden werden praxisorientierte Handlungsm\u00f6glichkeiten auf kommunaler Ebene in Form einer Handreichung erstellt. \u201eDas Projekt bringt uns konkrete Erkenntnisse, wie Kunststoffverpackungen im Einzel- und Versandhandel reduziert werden und wie wir die Verbraucher\/innen dabei mitnehmen k\u00f6nnen. Wir hoffen, diese im Rahmen unserer kommunalen Mittel nachhaltig einsetzen zu k\u00f6nnen\u201c, so der Heidelberger B\u00fcrgermeister Raoul Schmidt-Lamontain, Dezernent f\u00fcr Klimaschutz, Umwelt und Mobilit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten zwanzig Jahren haben sich Kunststoffverpackungen bei Lebensmitteln, Kleidung oder Kosmetik verdoppelt. 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