{"id":26070,"date":"2021-05-07T12:57:20","date_gmt":"2021-05-07T10:57:20","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=26070"},"modified":"2021-05-07T12:57:20","modified_gmt":"2021-05-07T10:57:20","slug":"continental-erzielt-gutes-ergebnis-und-sieht-sich-auf-ihrem-zukunftskurs-bestaetigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=26070","title":{"rendered":"Continental erzielt gutes Ergebnis und sieht sich auf ihrem Zukunftskurs best\u00e4tigt\u00a0"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Konzernumsatz 10,3 Milliarden Euro (Q1 2020: 9,9 Milliarden Euro, +3,5 Prozent),<\/strong><strong>organisches Wachstum 8,6 Prozent<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bereinigtes EBIT 834 Millionen Euro (Q1 2020: 433 Millionen Euro, +92,5 Prozent)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bereinigte EBIT-Marge 8,1 Prozent (Q1 2020: 4,4 Prozent)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Nettoergebnis 448 Millionen Euro (Q1 2020: 292 Millionen Euro, +156 Millionen Euro)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Free Cashflow vor Akquisitionen, Desinvestitionen und Carve-out-Effekten<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>670 Millionen Euro (Q1 2020: -148 Millionen Euro, +818 Millionen Euro)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Neuaufstellung des Unternehmensbereichs Automotive Technologies<\/strong><\/li>\n<li><strong>Spin-off von Vitesco Technologies im September 2021 angestrebt<\/strong><\/li>\n<li><strong>Auftragsvolumen f\u00fcr Hochleistungsrechner steigt auf rund 5 Milliarden Euro<\/strong><\/li>\n<li><strong>CEO Nikolai Setzer: \u201eWir machen erkennbare Fortschritte. Wir arbeiten Punkt f\u00fcr Punkt unsere Aufgaben ab. Der operative Start in das aktuelle Gesch\u00e4ftsjahr ist uns gut gelungen.\u201c<\/strong><\/li>\n<li><strong>Prognose Gesch\u00e4ftsjahr 2021 ohne Vitesco Technologies: Konzernumsatz von rund 32,5 bis 34,5 Milliarden Euro, bereinigte EBIT-Marge von rund 6 bis 7 Prozent<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Continental hat im ersten Quartal 2021 in einem dauerhaft anspruchsvollen Marktumfeld ein gutes Ergebnis erzielt. Gleichzeitig hat der Mobilit\u00e4tszulieferer die Umsetzung seiner neu ausgerichteten Strategie mit ma\u00dfgeblichen Entscheidungen vorangetrieben. \u201eWir machen erkennbare Fortschritte. Wir arbeiten Punkt f\u00fcr Punkt unsere Aufgaben ab. Mit den letzten Beschl\u00fcssen r\u00fcckt zum einen der Spin-off von Vitesco Technologies in diesem Jahr planm\u00e4\u00dfig n\u00e4her, zum anderen werden wir ab dem 1. Januar 2022 die beiden Bereiche \u201aAutonomous Mobility\u2018 sowie \u201aSafety\u2018 als jeweils eigenst\u00e4ndige Gesch\u00e4ftsfelder f\u00fchren. Damit schaffen wir Klarheit und mehr Freiraum f\u00fcr das Ausgestalten der jeweiligen unterschiedlichen strategischen Ausrichtungen. Wir setzen dabei im assistierten, automatisierten und autonomen Fahren konsequent auf Wachstum und wegweisende Zukunftstechnologien. Im Bereich Sicherheit setzen wir konsequent auf Ertrag\u201c, sagte Nikolai Setzer, Vorstandsvorsitzender von Continental, anl\u00e4sslich der Vorlage der Quartalsergebnisse am Donnerstag in Hannover.<\/p>\n<p>Angesichts der Beeintr\u00e4chtigungen durch die Coronavirus-Pandemie und der daraus folgenden weltweit angespannten Versorgungslage bei Halbleitern zeigte sich Setzer mit dem Quartalsergebnis zufrieden: \u201eDer operative Start in das aktuelle Gesch\u00e4ftsjahr ist uns gut gelungen.\u201c Im Vergleich zum von der Coronavirus-Pandemie stark betroffenen Vorjahresquartal entwickelte sich das Gesch\u00e4ft in China besonders positiv. Dabei stachen das Reifengesch\u00e4ft sowie das Gesch\u00e4ftsfeld ContiTech hervor.<\/p>\n<p>Insgesamt lag der <strong>Konzernumsatz<\/strong> in den ersten drei Monaten des Jahres bei 10,3 Milliarden Euro (Q1 2020: 9,9 Milliarden Euro, +3,5 Prozent). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursver\u00e4nderungen stieg der Umsatz um 8,6 Prozent. Das <strong>bereinigte operative Ergebnis<\/strong> legte im Vergleich zum Vorjahr auf 834 Millionen Euro zu (Q1 2020: 433 Millionen Euro, +92,5 Prozent), woraus sich eine <strong>bereinigte EBIT-Marge<\/strong> von 8,1 Prozent ergab (Q1 2020: 4,4 Prozent). Das Nettoergebnis belief sich auf 448 Millionen Euro (Q1 2020: 292 Millionen Euro). Der <strong>Free Cashflow<\/strong> vor Akquisitionen, Desinvestitionen und Carve-out-Effekten erreichte im ersten Quartal 670 Millionen Euro (Q1 2020: -148 Millionen Euro). Der verbesserte Free Cashflow erkl\u00e4rt sich insbesondere durch das niedrige Niveau der Investitionen vor Finanzinvestitionen, die im ersten Quartal 2,8 Prozent vom Umsatz ausmachten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die weitere Gesch\u00e4ftsentwicklung verwies Setzer auf das anspruchsvolle Marktumfeld: \u201eDie kommenden Monate bleiben sehr herausfordernd. Denn die globale Wirtschaft kommt erst nach und nach auf Touren \u2013 dies nicht zuletzt wegen der Engp\u00e4sse bei der Lieferung von Elektronikbauteilen. Dar\u00fcber hinaus liegen die Gr\u00fcnde in einer hohen Marktvolatilit\u00e4t, bedingt durch die Coronavirus-Pandemie, sowie im Anstieg der Rohstoffpreise. Insbesondere der f\u00fcr uns wichtige europ\u00e4ische Automarkt bewegt sich noch deutlich unter dem Rekordniveau von 2017. Auch das Niveau von 2019 hat der Markt noch nicht wieder erreicht.\u201c<\/p>\n<p><strong>Starke regionale Wachstumsunterschiede<\/strong><\/p>\n<p>In den ersten drei Monaten dieses Jahres zeigten sich weltweit deutliche Unterschiede in der Entwicklung der Automobilm\u00e4rkte. Dabei war die Marktentwicklung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in China sehr stark (5,7 Millionen Einheiten, +78,2 Prozent gg\u00fc. Vorjahr). Nordamerika legte im Vergleich zum Vorjahr einen relativ schwachen Jahresstart hin (3,6 Millionen Einheiten, -4,5 Prozent gg\u00fc. Vorjahr). In Europa lag die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf dem schwachen Niveau des Vorjahres (4,6 Millionen Einheiten, -0,3 Prozent gg\u00fc. Vorjahr; davon Deutschland 1,0 Millionen Einheiten, -9,0 Prozent gg\u00fc. Vorjahr). Nach vorl\u00e4ufigen Zahlen wuchs die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen weltweit im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,0 Prozent auf insgesamt 20,3 Millionen Einheiten (Q1 2020: 17,8 Millionen Einheiten). Damit liegt die Produktion im ersten Quartal jedoch noch deutlich unter jener des ersten Quartals 2019 mit 22,9 Millionen Fahrzeugen.<\/p>\n<p><strong>Marktausblick und Prognose f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr erwartet Continental unver\u00e4ndert eine Zunahme der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen gegen\u00fcber dem Vorjahr zwischen 9 und 12 Prozent.<\/p>\n<p>Den <strong>Ausblick<\/strong> f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr passt Continental im Wesentlichen aufgrund des erwarteten Spin-offs von Vitesco Technologies an. F\u00fcr die fortgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten, und somit ohne Vitesco Technologies, erwartet das Unternehmen f\u00fcr das Jahr 2021 einen Umsatz von 32,5 bis 34,5 Milliarden Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von 6 bis 7 Prozent.<\/p>\n<p>F\u00fcr die fortgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten von <strong>Automotive Technologies<\/strong> rechnet Continental im Gesamtjahr mit einem Umsatz zwischen rund 16 und 17 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge wird in einer Bandbreite von rund 1 bis 2 Prozent erwartet. Hierin sind unver\u00e4ndert erh\u00f6hte Kosten in den Lieferketten sowie die bereits am 9. M\u00e4rz 2021 angek\u00fcndigten zus\u00e4tzlichen Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung im Gesch\u00e4ftsfeld Autonomous Mobility and Safety enthalten.<\/p>\n<p>Der Umsatz des Unternehmensbereichs <strong>Rubber Technologies<\/strong> soll unver\u00e4ndert rund 16,5 bis 17,5 Milliarden Euro erreichen, die bereinigte EBIT-Marge rund 11,5 bis 12,5 Prozent. Hierin ist die zu erwartende Belastung aus h\u00f6heren Rohmaterialkosten enthalten.<\/p>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung der derzeit erwarteten Spin-off-Effekte von Vitesco Technologies rechnet Continental mit einem <strong>Free Cashflow der fortgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten vor Akquisitionen, Desinvestitionen und Carve-out-Effekten<\/strong> von rund 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro. Die Erh\u00f6hung resultiert insbesondere aus der zeitlichen Verschiebung von zahlungswirksamen Inanspruchnahmen von Restrukturierungsr\u00fcckstellungen. F\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2021 erwartet Continental unver\u00e4ndert eine <strong>Investitionsquote vor Finanzinvestitionen<\/strong> von rund 7 Prozent vom Umsatz f\u00fcr die fortgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p><strong>Spin-off von Vitesco Technologies f\u00fcr September 2021 geplant<\/strong><\/p>\n<p>Trotz des herausfordernden makro\u00f6konomischen Umfelds setzt Continental ihre strategische Neuaufstellung konsequent in die Tat um. Ein wichtiger Schritt hierf\u00fcr ist der vollst\u00e4ndige Spin-off inklusive B\u00f6rsennotierung der Antriebssparte. \u201eAuf der Grundlage der Zustimmung durch die ordentliche Hauptversammlung werden wir die f\u00fcr September 2021 geplante Umsetzung des Spin-offs weiter vorantreiben\u201c, erl\u00e4uterte Wolfgang Sch\u00e4fer, Finanzvorstand von Continental.<\/p>\n<p><strong>Entwicklung der Unternehmensbereiche<\/strong><\/p>\n<p>Der Umsatz im Unternehmensbereich <strong>Automotive Technologies<\/strong> verringerte sich im ersten Quartal um 2,2 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro (Q1 2020: 4,2 Milliarden Euro). Dabei erh\u00f6hte sich die bereinigte EBIT-Marge auf 4,5 Prozent (Q1 2020: 1,9 Prozent). Das organische Wachstum lag bei 3,4 Prozent. Das starke Gesch\u00e4ft in China trug wesentlich zur positiven Entwicklung bei. Dar\u00fcber hinaus stieg das Auftragsvolumen f\u00fcr voll vernetzte, zentrale Hochleistungsrechner auf insgesamt rund 5 Milliarden Euro. Diese Rechner bilden die entscheidende Verbindungsstelle zwischen Fahrzeug und digitaler Welt. Sie werden beispielsweise derzeit bereits bei Volkswagen sowohl im ID.3 und im ID.4 als auch im ID.6 in China sowie in weiteren Modellen verbaut, die auf dem modularen E-Antriebs-Baukasten basieren. Ebenso nutzen andere Automobilhersteller wie Hyundai Hochleistungsrechner von Continental bereits in Serie. Auch im Lkw-Bereich hat der Mobilit\u00e4tszulieferer bereits einen ersten Serienauftrag. Um den Bereich des assistierten und automatisierten Fahrens weiter zu st\u00e4rken, unterzeichnete Continental im April eine Absichtserkl\u00e4rung zur Gr\u00fcndung eines Joint Ventures mit Horizon Robotics. Dabei werden mit Fokus auf den chinesischen Markt beispielsweise K\u00fcnstliche-Intelligenz-Prozessoren und Algorithmen von Horizon Robotics in Kameras oder Zentralrechner von Continental integriert.<\/p>\n<p>Im Unternehmensbereich <strong>Rubber Technologies<\/strong> entwickelte sich zu Jahresbeginn das Gesch\u00e4ftsfeld Tires vor allem in China und Nordamerika positiv. Das Gesch\u00e4ftsfeld ContiTech profitierte im ersten Quartal von der Erholung der weltweiten Fahrzeugproduktion, vor allem in China, sowie vom stabilen Industriegesch\u00e4ft. In Summe erwirtschaftete der Unternehmensbereich Rubber Technologies im ersten Quartal 2021 einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro (Q1 2020: 4,0 Milliarden Euro, +6,6 Prozent) und eine bereinigte EBIT-Marge von 14,5 Prozent (Q1 2020: 9,6 Prozent). Das organische Umsatzwachstum lag bei 11,7 Prozent.<\/p>\n<p>Im ersten Quartal erzielte der Unternehmensbereich <strong>Powertrain Technologies<\/strong> einen Umsatz von 2,0 Milliarden Euro (Q1 2020: 1,8 Milliarden Euro, +9,3 Prozent) und eine bereinigte EBIT-Marge von 3,8 Prozent (Q1 2020: 0,7 Prozent). Das organische Wachstum lag bei 12,8 Prozent. Der Unternehmensbereich profitierte dabei weiterhin vom stetig wachsenden Markt der Elektrifizierung. So konnte ein Gro\u00dfauftrag f\u00fcr eine innovative Hochspannungskomponente \u2013 einen 800-Volt-Inverter mit Siliziumkarbid-Technologie \u2013 mit einem Umsatzvolumen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich gewonnen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Continental hat im ersten Quartal 2021 in einem dauerhaft anspruchsvollen Marktumfeld ein gutes Ergebnis erzielt. 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