{"id":26261,"date":"2021-05-28T10:08:50","date_gmt":"2021-05-28T08:08:50","guid":{"rendered":"https:\/\/php8.plastv.de\/?p=26261"},"modified":"2021-05-28T10:09:14","modified_gmt":"2021-05-28T08:09:14","slug":"basf-und-rwe-wollen-bei-neuen-technologien-fuer-klimaschutz-kooperieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/plas.tv\/?p=26261","title":{"rendered":"BASF und RWE wollen bei neuen Technologien f\u00fcr Klimaschutz kooperieren"},"content":{"rendered":"<div class=\"text component aem-GridColumn--default--none aem-GridColumn--default--9 aem-GridColumn aem-GridColumn--offset--default--0\">\n<div class=\"text component textbody\">\n<div id=\"text-7f919a3294\" class=\"cmp-text\">\n<ul>\n<li><b>Gr\u00fcner Strom und innovative Produktionstechnik k\u00f6nnten den Chemiestandort Ludwigshafen zu einem Leuchtturm f\u00fcr Klimaschutz in der chemischen Industrie machen<\/b><\/li>\n<li><b>Zus\u00e4tzlicher Offshore-Windpark mit einer Kapazit\u00e4t von 2 Gigawatt soll BASF ab 2030 gr\u00fcnen Strom f\u00fcr CO<sub>2<\/sub>-freie Produktionsverfahren liefern<\/b><\/li>\n<li><b>Absichtserkl\u00e4rung fokussiert auf klimaneutrale Chemieindustrie und\u00a0CO<sub>2<\/sub>-freien Wasserstoff<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dr. Martin Bruderm\u00fcller (BASF) und Dr. Markus Krebber (RWE) haben in Ludwigshafen im Beisein des IG BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis eine Projektidee vorgestellt, die zeigt wie industrielle Produktion nachhaltig und zukunftsf\u00e4hig werden kann. Ein zus\u00e4tzlicher Offshore-Windpark mit einer Leistung von 2 Gigawatt (GW) soll den Chemiestandort Ludwigshafen mit gr\u00fcnem Strom versorgen und zur CO<sub>2<\/sub>-freien Herstellung von Wasserstoff dienen. Ziel ist, Produktionsprozesse von Basischemikalien, die bisher auf fossilen Energietr\u00e4gern basieren, zu elektrifizieren.<\/p>\n<p>Dabei sollen CO<sub>2<\/sub>-freie Technologien wie zum Beispiel elektrisch beheizte Steamcracker\u00f6fen zur Herstellung von Petrochemikalien zum Einsatz kommen, an deren Entwicklung BASF bereits mit Partnern arbeitet. Um das gemeinsame Vorhaben voranzutreiben, haben die Vorstandsvorsitzenden von BASF und RWE eine Absichtserkl\u00e4rung \u00fcber eine weitreichende Kooperation f\u00fcr den Aufbau zus\u00e4tzlicher Kapazit\u00e4ten f\u00fcr erneuerbaren Strom und zur Nutzung innovativer Technologien f\u00fcr den Klimaschutz unterzeichnet.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen gemeinsam den Weg zu einer CO<sub>2<\/sub>-neutralen Chemieindustrie durch Elektrifizierung und den Einsatz von CO<sub>2<\/sub>-freiem Wasserstoff beschleunigen\u201c, erkl\u00e4rten Bruderm\u00fcller und Krebber. Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE, hob hervor: \u201eHier machen zwei starke Partner klimagerechte Transformation und Energiewende konkret und greifbar. Wir stehen hinter diesem Gro\u00dfprojekt, weil es ein Symbol sein kann f\u00fcr die Innovationskraft der Industrie und ihrer Besch\u00e4ftigten. Sie arbeiten vielerorts mit viel Herzblut und gro\u00dfer Kompetenz daran, den Wandel zu gestalten. Dabei verdienen sie jede nur m\u00f6gliche Unterst\u00fctzung.\u201c<\/p>\n<p>Mit dem Vorhaben k\u00f6nnten etwa 3,8 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen pro Jahr vermieden werden, bis zu 2,8 Millionen Tonnen davon direkt bei BASF in Ludwigshafen. Es zeigt ganz konkret, wie Klimaschutz und Wettbewerbsf\u00e4higkeit in der Chemieindustrie in Einklang gebracht werden k\u00f6nnen. Eine finanzielle F\u00f6rderung durch die \u00f6ffentliche Hand f\u00fcr den Bau des Windparks w\u00e4re nicht erforderlich.<\/p>\n<p>Martin Bruderm\u00fcller, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, betonte: \u201eOhne ausreichende Mengen an Strom aus erneuerbaren Quellen zu wettbewerbsf\u00e4higen Preisen kann die vor uns liegende Transformation nicht gelingen! Diese Aufgabe ist nur durch eine neuartige und intensive Zusammenarbeit zwischen Politik und Industrie zu meistern. Und sie braucht die Zusammenarbeit \u00fcber Wertsch\u00f6pfungsketten hinweg. In unserer Partnerschaft zwischen RWE als f\u00fchrendem Unternehmen in der Stromerzeugung und BASF in der Chemie, bringen wir die notwendigen Voraussetzungen und den Willen zur Gestaltung zusammen.\u201c<\/p>\n<p>Markus Krebber, CEO von RWE, erl\u00e4uterte: \u201eEinen neuen Offshore-Windpark schon bei der Planung an einen industriellen Abnehmer wie BASF zu koppeln, der auf dieser Basis seine Produktion auf gr\u00fcnen Strom und Wasserstoff umstellt, w\u00e4re f\u00fcr Deutschland ein Novum. Eine Realisierung unseres Vorschlags w\u00e4re eine echte Beschleunigung des Ausbaus Erneuerbarer Energien. Nat\u00fcrlich sind noch einige Fragen offen, aber wir wollen das vorantreiben: je schneller, desto besser. So gestalten wir die Energiewende.\u201c<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr die Realisierung des Vorhabens ist ein entsprechender Regulierungsrahmen. Die Politik hat angek\u00fcndigt, die Ausbauziele f\u00fcr Erneuerbare Energien deutlich anzuheben und den Zubau zu beschleunigen. Daf\u00fcr m\u00fcssten Fl\u00e4chen f\u00fcr Offshore-Projekte ausgeschrieben werden, deren Nutzung nach heutiger Planung erst nach 2030 vorgesehen ist. Die Unternehmen regen an, diese Fl\u00e4chen gezielt f\u00fcr Ausschreibungen zu nutzen, die auf industrielle Transformationsprozesse fokussieren. Zudem sollte der gr\u00fcne Strom von der EEG-Umlage entlastet werden. Auch fehlt derzeit noch der regulatorische Rahmen f\u00fcr die CO<sub>2<\/sub>-freie Wasserstoffproduktion.<\/p>\n<p>Mit dem heute vorgestellten Projekt zeigen BASF und RWE, wie ein klug gemachter Umbau des Industriestandorts Deutschland gelingen kann. \u201eWir sind \u00fcberzeugt: Klimaneutrale Industrieproduktion \u201eMade in Germany\u201c stellt sicher, dass Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung in Deutschland bleiben und sich hieraus Exportchancen f\u00fcr neue Technologien er\u00f6ffnen\u201c, so Bruderm\u00fcller und Krebber.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Martin Bruderm\u00fcller (BASF) und Dr. Markus Krebber (RWE) haben in Ludwigshafen im Beisein des IG BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":26263,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24,16],"tags":[],"series":[],"class_list":["post-26261","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-plas-tv-meldungen-auf-der-startseite-unterhalb-slider","category-plast-tv-textmeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26261"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26262,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26261\/revisions\/26262"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/26263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26261"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/plas.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fseries&post=26261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}